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 es gibt nichts besonderes...

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BeitragThema: es gibt nichts besonderes...
es gibt nichts besonderes... EmptySa 17 Nov 2007, 20:44    © Admin
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Von: palousunny5 Gesendet: 08.10.2006 12:49

Hallo ihr Lieben

Bei mir gibt es nicht viel über Valentin's Zustand zu erzählen, er lässt sich jeweils Samstags punkt 9.00h (ist wichtig) in seinem Haushalt helfen, sprich Wäsche machen und sauberes wieder rausstellen. Allerdings hatte er 2 Wochen lang keine Unterwäsche im Waschkorb, sein Duschtuch hat er wieder in den Schrank gestellt und benutzt nur das Gästehandtuch für sich...es riecht entsprechend in der Wohnung. Dafür stellt er jede Woche den Kühschrank aus und putzt es mit kaltem Wasser, so wäscht er sich selbst auch, mit kaltem Wasser. Danach kommt er zu mir rauf und sagt, den Kühlschrank sei kaputt er würde nicht mehr kühlen. Die Tiekühlschubladen sind leer, setzten nicht viel Eis an aber auch da wird jede Woche gereinigt. Er hat diese Woche 2x unser Sohn angerufen und gefragt was für ein Tag es wäre. Ich war mit unseren ältesten Enkelin bei ihm an der Tür, sie wollte ihn sehen. Er machte auf, schloss die Türe hinter sich damit sie nicht reinkommen kann und fragte was sie da machen würde, sie ist 3 J. er hat nicht hallo gesagt, nur schnell dann tschüss und die Tür wieder hinter sich zu gemacht. Sie hat mich angeguckt und gesagt: er hat keine Freude gäll ... es ist schon sehr traurig zu sehen wie er verkümmert, allerdings war er schon als gesunden Mann kein Familienmensch und dadurch dass er keine fest keine sozialen Kontakte hat geht vieles noch schneller verloren. Ich bringe ihm öfters auch etwas süsses runter und er freut sich lässt mich aber nicht rein.

Ich hoffe euch geht es so gut wie nur möglich und wünsche einen guten Herbst und bis bald.

liebä gruäss
Janine
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BeitragThema: Re: es gibt nichts besonderes...
es gibt nichts besonderes... EmptySa 17 Nov 2007, 20:44    © Admin
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Von: LillNalle2 Gesendet: 16.10.2006 08:31

Liebe Janine

Was heisst hier "es gibt nichts besonderes"? Ich finde es ist einiges was da so passiert und lässt tief in Valentins Zustand blicken. Wobei mich das mit der Enkelin nicht so sehr verwundert, weil er, wie du selbst auch sagst, schon vorher kein Familienmensch war. Was ich mich frage ist, wie lange es wohl jetzt noch dauern wird, bis er seinen Sohn nicht "nur" 2x die Woche anruft um zu fragen was für ein Tag heute sei, sondern mehrmals am Tag - solange er noch weiss wie er das Telefon bedienen muss. Wie lange es noch dauern wird bis er seinen Kühlschrank jeden Tag ausschaltet und reinigt u.s.w. Ich mache mir irgendwie Sorgen, das du schlussentlich wieder mehr bei ihm wohnen wirst als in deiner eigenen Wohnung. Weil ich mich frage, wie lange er überhaupt noch ohne grosse Aufsicht wohnen kann/darf.....Was mich sehr interressieren würde liebe Janine ist auch, wie oft du mit deinem Sohn darüber reden kannst ab wann ihr euch über weitere Schritte ernsthafte gedanken machen müsst, damit es eben nicht soweit kommt. Oder besser gesagt, kannst du für dich eine Grenze abstecken wie weit und wieviel du Valentin helfen wirst und den Rest ganz klar deinem Sohn überlassen?

Gerade weil ich doch recht viel über deine/eure Lebensgeschichte weiss, mache ich mir da schon ganz spezielle Sorgen. Aber das weisst du sicher schon. Ich wünsche dir viel Kraft um für dich selbst klare Entscheidungen treffen zu können. Zu gut weiss ich wie schnell eigene Grenzen überschritten werden. Darum weiss ich auch wie wichtig es ist diese immer wieder anzusprechen - auch für dich.

Ganz liebe Grüsse, von der noch etwas müden in der Schweiz angelangten

Ursula
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BeitragThema: Re: es gibt nichts besonderes...
es gibt nichts besonderes... EmptySa 17 Nov 2007, 20:45    © Admin
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Von: palousunny5 Gesendet: 16.10.2006 12:28

Liebe Urssula

erstmals bin ich sehr froh dass du wieder in der CH bist und hoffe dadurch sehehn wir uns bald wieder einmal.

Ich danke dir für all deine Gedanken über Valentin und mir. Ehrlich gesagt mache ich mir noch nicht allzu grosse Sorgen. Er ist in guter Händen bei der Aerztin (ich weiss dass er hingeht) und mit Patrick reden wir nur einmal die Woche wenn er bei mir zum z'mittag ist mehr erträgt er nicht da er Valentin unter der Woche 2-3x kurz erlebt und immer dasselbe hören muss...... na ja ....so ist es eben. Wir sind uns aber einig dass wir sobald wir merken es geht nicht mehr gut, wir uns bei der Aerztin melden und schauen für eine andere Lösung. Unterdessen will Valentin auch nicht mehr mit Patrick auswärts essen gehen aus welcher Grund wissen wir nicht. Einal sagt er er hätte viel zu tun ein anderes mal, am mittag essen wäre ihm zu viel. Er findet schon Ausreden. Am letzten Samstag hatte er Geburtstag und da ich weiss dass er den Tag seit jeher bei seiner Mutter verbringt ging ich am Freitag zu ihm um die Wäsche zu machen, die Sommersachen zu räumen und/oder für die Reinigung vorzubereiten und die Wintersachen rausholen und richten. Er meinte er wäre am Samstag nicht da da "seine Mutter Geburtstag" !! hätte und er natürlich zu ihr fahren würde. Ich brachte ihm ein Päckchen mit 2 Paar selbstgestricken Socken, die trägt er gerne zu hause und das neue Agenda für 2007 die er immer hat. Er meinte er würde das Geschenk seiner Mutter bringen und bedankte sich dafür. Natürlich musste ich ihm dann sagen es sei etwas kleines für ihn da ER Geburtstag hätte und er staunte nicht schlecht im Moment. Ich hatte meine Enkelinnen bei mir am Samstag und sie zeichneten eine Weile. Pascale packte je eine Zeichnung in einem Kuvert ein und warf die im Briefkasten als Geburtstagsgruss von den beiden. Ich fand es schön von ihr an das zu denken.

Das wäre es für den Moment.
An alle einen liebä gruäss
Janine
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