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 Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat

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Ilona
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BeitragThema: Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat
Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat EmptyFr 27 Aug 2010, 14:35    © Ilona
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Noch ist es ja nicht ärztlich bestätigt, aber ich bin überzeugt davon, dass sie demenzkrank ist.
Kann/soll ich ihr das sagen? Versteht das ein Erkrankter noch oder wird noch alles viel schlimmer?
Ich bekomme sie ja nicht zum Arzt - "braucht sie nicht. Sie ist gesund."
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sylvia
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BeitragThema: Re: Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat
Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat EmptyFr 27 Aug 2010, 17:09    © sylvia
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Liebe Ilona,
ich weiß nicht, ob es etwas ändert wenn sie es erfährt. Denke mal, sie merkt auch irgendwie eine Veränderung.

LG Sylvia








Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu  viel Zeit, die wir nicht nutzen.


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Biggi
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BeitragThema: Re: Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat
Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat EmptyFr 27 Aug 2010, 20:47    © Biggi
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Liebe Ilona,
wenn du den Verdacht hast, versuche es!! Wenn es früh erkannt wird, kann man es mit Medis beeinflussen, bzw. den Verlauf verzögern. Das kann wertvolle Zeit schaffen!

Die Schwester unserer Mutter hat auch inzwischen leider Demenz, sie weiss es, und fühlt sich im Moment noch wohl, weil sie mitbekommt, dass die Familie dahintersteht. Was später ist, weiss niemand. Aber es gibt ihr im Moment ein Gefühl der Geborgenheit.

LG Biggi






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BeitragThema: Re: Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat
Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat EmptySa 28 Aug 2010, 09:02    © Admin
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Liebe Ilona

Ich persönlich würde versuchen deiner Mutter zu sagen, das irgendwas nicht stimmt. Würde aber dabei das Wort Demenz tunlichst vermeiden, solange keine definitive Diagnose besteht. Solange eine Demenz nicht heilbar ist und langfristig gesehen eine Bevormundung und Betreuung beinhaltet, besteht oft die Gefahr, das sich Betroffene wehement gegen eine Untersuchung entscheiden - als Selbstschutz. Ich würde also deiner Mutter eher sagen, das sich ihr Gedächtnis verschlechtert hat und dies eventuell auf eine "Mangelerscheinung" hindeuten könnte. Gegen eine solche wiederum, liesse sich durch einen Arzt etwas ganz Konkretes machen, wenn man nicht zuviel Zeit verstreichen lässt.....Oft ist es für die Beziehung zwischen Anghörigen und Betroffenen besser, wenn die definitive Diagnose erstmals vom Arzt ausgesprochen wird und nicht (als Vermutung) von Angehörigen. Erst recht nicht, wenn wie in eurem Fall die Beziehung ohnehin eher schwierig ist.

Liebe Grüsse
Ursula






Liebe Grüsse
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BeitragThema: Re: Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat
Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat EmptySa 28 Aug 2010, 14:57    © jellyamber
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Liebe Ilona,
wir haben es meiner Mutter (damals 69 Jahre alt) gesagt - allein aus dem Grund, weil wir sie nicht anders zum Arzt bekommen haben.
Ich hatte am Anfang gehofft, dass es "nur" eine Depression ist, die ja oft die gleichen Demenzsymptome zu Beginn hat. Und die kann man sehr gut behandeln und damit haben wir sie trotz zahlreicher Widerstände zum Arzt "gelockt". Sie hat selber sehr gelitten unter den Veränderungen, da konnte ich dann argumentieren, dass es gute Medikamente gibt, die das schnell ändern. Dass dann doch die Diagnose Demenz, und später die Diagnose Alzheimer wurde, war schlimm, aber wir sind von Anfang an offen damit umgegangen, zumal mein Vater große Probleme damit hatte und wir nicht wollten, dass die Krankheit zu einem Tabu wird. Wichtig war zu erfahren, dass man je eher man mit der Behandlung beginnt, man den Verlauf noch lange verzögern kann - auch ein gutes Argument. Aber wir haben auch gut ein 3/4 Jahr gebraucht, bis sie beim richtigen Arzt war und die richtige Diagnose bekommen hat.

Alles ging und geht nur in kleinen Schritten und selbst jetzt nach knapp 3 1/2 Jahren Diagnosestellung sind wir immer noch am Im-rein-wachsen.
Für uns war es wichtig, kein "schonendes" Geheimnis daraus zu machen, meine Mutter macht es uns aber auch allen leicht, weil sie nicht über die Diagnose nachdenkt, sondern einfach weiterlebt wie bisher. Dass jetzt mehr Menschen in ihr Leben eingreifen und sie "regeln", gefällt ihr natürlich nicht immer, aber dass viele Menschen ihr jetzt liebe Aufmerksamkeit schenken, schon queen Mein Vater ist inzwischen heilfroh, dass es alle wissen, dass viele Menschen ins Haus kommen (Pfleger, Schwestern, Ergotherapeut, Krankengymnast, Betreuer und wir) und da er selber nun auch dement geworden ist (vaskuläre - durch Schlaganfall bedingt), ist Kranksein kein Drama mehr. Dass wir alle mit den Folgen zu kämpfen haben, ist natürlich was anderes. Aber dadurch dass wir offen darüber sprechen und auch vor der Ma', wird's allen leichter.

Aber ich glaube auch, dass das keine Patentlösung ist und jede Familie ihren Weg dadurch finden muss.
Wünsch dir nur alles erdenklich gute dafür und ja, der Tip von Ursula, es offiziell vom Arzt aussprechen zu lassen, hat uns auch ungemein geholfen - denn solche Autoriräten werden von den Altvorderen eher anerkannt als unsere Beobachtungen. So was kannst du auch gut mit dem Arzt allein im Vorhinein klären und besprechen. Gut sind darin auch die Fachärzte einer Memory Clinic. Google mal...
nickend
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Ilona
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BeitragThema: Re: Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat
Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat EmptySa 28 Aug 2010, 18:30    © Ilona
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Danke für eure Antworten und Meinungen.
Ich werde mich an Ursulas Empfehlung halten. Die Vorgehensweise leuchtet mir ein. Hoffentlich
kann ich damit eine Aufgeschlossenheit gegenüber Arzt und evtl. Medikamenten erreichen. Das wäre schon ein großer Erfolg.
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BeitragThema: Re: Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat
Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat EmptySa 28 Aug 2010, 22:25    © angel
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Liebe Ilona ich würde es genauso machen wie es unsere liebe Ursula schon geschrieben hat.Viel Kraft für dich Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat 119356
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Eisi
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BeitragThema: Re: Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat
Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat EmptyMo 30 Aug 2010, 13:56    © Eisi
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Vor dieser Frage standen wir auch schon und haben uns entschieden, Mutter damit nicht zu konfrontieren. Natürlich merkt sie, dass nichts mehr stimmt, war auch anfangs sehr depressiv. Zum Glück bekommt sie jetzt "Glückspillen" Wink , und ihr Gemütszustand hat sich deutlich gebessert. Das Wort "Demenz" ist ein Schreckgespenst, und muss - wenigstens momentan nicht - auf den Tisch.

Für mich selbst würde ich es anders wollen - ich will IMMER wissen, was mit mir geschieht...
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BeitragThema: Re: Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat
Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat EmptyMo 30 Aug 2010, 15:22    © Marie
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Hallo Ilona,

ich meine, es kommt auf die jeweilige Situation und Person an ob man dem Kranken sagt, daß er an Demenz leidet.

Wir haben meinem Vater gegenüber nie davon gesprochen. Bin nicht mal sicher ob er mit dem Begriff etwas anfangen könnte. Als krank sieht er sich natürlich nach wie vor nicht. Muß er ja auch nicht. Daß es sich um krankhafte Veränderungen handelt, ist vor allem für die Umgebung wichtig.

Er hat selbst schon seit längerer Zeit beklagt, daß er vieles vergißt, nicht weiß, warum er hierhin oder dorthin gegangen ist und ihm Begriffe fehlen. Da er in Abständen immer wieder gestürzt ist und einmal sogar eine Kopfwunde genäht werden mußte, haben wir das zum Anlaß genommen, ihn mit Betreuung, Pflegedienst usw. vertraut zu machen. Hilfe von Bekannten und Nachbarn hat er schon immer angenommen, wenn sie ihm angeboten wurde. Geldgeschäfte, Behördenangelegenheiten oder Verträge mit Handwerkern hat er mir seit Jahren problemlos überlassen. Nach nunmehr ca. drei Monaten seit Beginn der Betreuung akzeptiert er auch den Pflegedienst einigermaßen. Zur Zeit bin ich dabei, an einzelnen Tagen nicht selbst hinzugehen sondern nur anzurufen. Klappt seit einer Woche ganz gut. Es scheint wirklich nicht kontinuierlich bergab zu gehen mit dem Gedächtnisverlust. Zur Zeit nehmen nur die Wortfindungsprobleme zu, was er aber durch Umschreibungen (z.B."das Schwarze" für Pflaumensaft) zu kompensieren sucht. Manche Dinge, die nicht mehr gehen, entschuldigt er selbst mir seinem Alter (94). Dabei belassen wir es auch.

Grüße von Marie
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Murmelchen
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BeitragThema: Re: Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat
Mutter eröffnen, dass sie Demenz hat EmptyDi 31 Aug 2010, 20:04    © Murmelchen
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Hallo Ilona,

mir geht es ähnlich mit meiner Mutter. Die Diagnose vaskuläre Demenz wurde im März gestellt. Ihr wurde zwar von der Ärztin nicht auf dem Kopf zugesagt, dass sie Demenz hat (sie hat das halt so umschrieben mit "Vergesslichkeit"), aber die Ärztin sagte schon, dass man "das" nicht heilen könnte, nur den Verlauf etwas aufhalten usw.
Aber nach einiger Zeit erinnert sie sich wohl gar nicht mehr an die Termine und die "Sachen", die dort besprochen wurde.
Sie merkt zwar, dass sie vergesslich ist (an manchen Tagen merkt man ihr kaum was an und dann gibt es wieder schlechtere Tage, da hat sie z. B. Probleme mit den Wochentagen, dem Datum, Terminen usw.). Letztens sagte sie, "ich muss mir mal was in der Apotheke holen, damit das mit der Vergesslichkeit wieder besser wird" .... Ich habe ihr - natürlich schon mehrfach - erklärt, dass sie doch schon deswegen in Behandlung ist und sie auch entsprechende Medikamente einnimmt - hat sie aber wohl auch vergessen....
Ich traue mich halt auch nicht, ihr direkt zu sagen, dass sie Demenz hat....
Wir reden halt diesbezüglich immer "nur" von ihrer "Vergesslichkeit"....

Liebe Grüße
Murmelchen
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