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 Demenz und Alkoholismus

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soda1964
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
So 24 Jun 2012, 13:34    © soda1964
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Liebe Petra,

gut hast du das gemacht . Das war genau die passende Ansprechperson.
Ich verstehe dich gut und kann dir deine Zerissenheit nachfühlen. Du wirst sehen, es kommt der Moment, wo du dich stark genug fühlst, auch deiner Mutter wieder zu begegnen und ihr Schimpfen und ihren Frust auszuhalten.
Einfach eines nach dem Andern. Alles miteinander ist für die Seele manchmal zu viel.

Alles Liebe für dich und deine Familie
Therese






Therese

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Die wahre Lebenskunst besteht darin, im alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
Pearl s. Buck
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dirtsa66
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
So 24 Jun 2012, 13:37    © dirtsa66
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Liebe Petra,

fang dich jetzt erst einmal und hab um Gottes Willen kein schlechtes Gewissen. Nun kommen die Dinge ja in Gang, das heißt ja nicht, dass du deine Mutter fallen läßt sondern nur, dass du und vor allem auch sie selbst jetzt Hilfe bekommt.

Es ist nicht schlimm, wenn du jetzt erst einmal Abstand hältst und die Profis machen läßt. Wenn du selbst wieder etwas mehr Kraft hast und auch geregelte Hilfe da ist, dann schaffst du es auch wieder ihr deine Liebe zu zeigen. Momentan frisst die Situation dich auf, aber das wird wieder.

Du kannst jetzt einfach einmal loslassen und weißt, du hast jetzt auf die Situation aufmerksam gemacht, es wird reagiert und es hängt nicht mehr alles an dir.

Ich weiß, dass es jetzt schwer ist. Zuerst war nur das Gefühl, es soll doch bitte jemand helfen, weil du nicht mehr kannst. Jetzt ist Hilfe da und bei dir fängt ein Wechselbad der Gefühle an. Denk immer dran, deiner Mama wird jetzt geholfen und vielleicht schaffst du es heute irgendetwas Gutes für dich zu tun. Ich weiß, das ist nicht einfach, wo es deinem Papa so schlecht geht.

Egal wie es weiter geht, ich bin froh für dich, dass endlich etwas passiert. Und wenn du einfach nur heulen willst, dann tu es - man muss nich stark sein! :-trost-:

Alles Liebe

Astrid










Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender
und erleichtert das Unglück - Marcus Tullius Cicero
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Lena
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
So 24 Jun 2012, 14:11    © Lena
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Liebe Petra,
ich freue mich für dich, das endlich der Ball in´s rollen gekommen ist. Ein schlechtes Gewissen brauchst du wirklich nicht zu haben. Du hast alles menschenmögliche für deine Mutter und auch deinen Vater getan. Ruhe dich ein bisschen aus, nimm dir Zeit für dich und deine Kinder. Du hast es bitter nötig! Du mußt wieder " LEBEN" tanken.

Lass die Profis mal machen und durch die Betreuung, wird dir einiges an Entscheidungen abgenommen. Du mußt dich nicht mehr mit ihr auseinandersetzen.
Ich schicke dir auch ein großes Kraftpaket. Ich drück dich mal ganz herzlich und bin in Gedanken bei dir.
Herzlichst Lena






Liebe Grüße Lena.
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gardy
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
So 24 Jun 2012, 14:36    © gardy
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Liebe Petra,
das hört sich jetzt gut an. Du wirst sehen, wenn Deine Mutter eine Betreuung hat wird alles viel leichter für Dich.
Der soziale Dienst im KH hat viele Möglichkeiten und können auch schnell helfen. Diese Erfahrung habe ich persönlich gemacht.
Gut wenn Du die Profis machen läßt, sie sind Fachkräfte und emotional nicht mit drin.
Ich schicke Dir einen dicken Knuddler.






Liebe Grüße Gardy sunny
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Marie
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
So 24 Jun 2012, 14:50    © Marie
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Liebe Petra,

das freut mich für Dich, daß nun doch Bewegung in die Sache kommt.

Jetzt lehnst Du Dich mal ganz schnell zurück und denkst nur an Dich. Jetzt hast Du die Hilfe, die Du so dringend gebraucht hast. Wende Dich erst mal wieder Deinem Vater und Deiner Familie zu.

Ich wünsche Dir einen schönen Restsonntag.






von Marie
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Ann
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
So 24 Jun 2012, 19:59    © Ann
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Liebe Petra,

ich hoffe du darfst nun ein wenig zur Ruhe kommen.






Liebe Grüße
 
Ann 


                                      Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorüber zieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen.   
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petra52
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mo 25 Jun 2012, 07:24    © petra52
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Ach, ihr seit alle so lieb und es tut so gut, aber kennt ihr das Gefühl die Angst "zur Ruhe zu kommen" oder auch "an sich zu denken"?

Irgend wie sträubt sich bei mir alles dagegen, denn es liegt noch einiges vor mir, dass auch bewältigt werden muss.
Ich habe Angst, dass wenn ich mal zur Ruhe komme dann nicht mehr aus dieser heraus finde.

Hab mich gestern dabei erwischt, dass ich eine geschlagene Stunde bewegungslos sitzend auf meinem Balkon einen Baum beobachtet habe. An was bestimmtes habe ich in dieser Zeit nicht gedacht, nur so vor mich hingestarrt!
Auch wenn ich zum Einkaufen fahren will, steh ich auf einmal mit dem Auto vor dem Krankenhaus und frag mich...was machst du hier?, ganz falsche Richtung!
Teilweise ertappe ich mich bei ganz eigenartigen Dingen die ich tu und frag mich....wieso machst du das jetzt?

Mein Leben ist zur Zeit sehr extrem.
Mein Papa, der so friedlich in seinem Bett liegt, seine Augen mittlerweile nicht mehr öffnet, aber schmunzelt, keine Schmerzen hat und sich freut wenn wir an seinem Bett stehen. Und dann...meine Mama, die aufbrausend und stark nach ihren Bedürfnissen lebt oder nu besser....lebte.
Und alle beide hab ich lieb und wünsche ihnen nur das Beste!

Im Zimmer meines Papas wurde nu noch ein älterer Patient hereingeschoben, der mit Wänden spricht, der auch ma laut schimpft und geistig in einer ganz anderen Welt lebt. Laut Stationsärztin war dieser früher Internist und dementsprechend operiert er auch gedanklich ab und an.
Irgendwie schenkt die ganze Dramatik mir ein lachendes Auge, denn als ich Papa vor 2 Tagen auf seinen Bettnachbar angesprochen habe und meinte er hätte ja wohl hier Ohnsorg-Theater live hier, grinste er über das ganze Gesicht und nickte.
Tolerant und "leben und leben lassen" war schon immer Papas Devise und das wohl...bis zum Ende.

Auch heute wieder werde ich funktionieren und meine Gänge machen, nur....ich habe noch immer nicht das Bedürfnis meine Mama zu sehen.
Ich bin innerlich wie "Engelchen und Teufelchen". Das Engelchen sagt.."geh zu deiner Mama, sie ist krank", und das Teufelchen ruft "lass es, denk daran wie sie dich beschimpft und wegen ihrer Alkoholdemenz schon alles angetan hat".

Die Hoffnung, dass sich alles irgendwie und irgendwann zum Guten wendet und ich dann wieder Schritt für Schritt ins eigene Leben finden werde, bleibt und daran halte ich mich fest.
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Di 26 Jun 2012, 07:47    © petra52
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Nu überschlagen sich die Ereignisse.

Meine Mama wurde gestern von der Unfallchirugie in die Psychatrie geschoben und soll dort einen Entzug machen.
Bei ihrer Einweisung am Samstag hatte sie 2,0 Promille....und das mit fast 80!

Ich bin total geschockt. Nun ist sie in einem verschlossenen Trackt mit Junkies und aller Art von Suchtkranken untergebracht.

Heute wird der Richter sie begutachten und sich mit mir in Verbindung setzen!

Und wieder ist Kampf angesagt.
Kann man einen Entzug bei einer 80jährigen, die bald ihren Mann verlieren wird und schon deshalb ihren Lebenswillen verlieren wird,
verantworten?
Ich denke es gibt Pflegeheime in dem ein kontrolliertes Trinken befürwortet wird?

Muss meine Gedanke sammeln. Jetzt kommt was in der Sache in Bewegung, aber auch die Frage...in welche Richtung?
Ich will nur das Beste für meine Mama und davon gehe ich kein Stück ab!
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soda1964
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Di 26 Jun 2012, 09:43    © soda1964
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Liebe Petra,

nun überschlagen sich die Ereignisse, schreibst du. Die letzten Wochen waren so, dass du kaum mehr zuschauen konntest. Nun ist der befüchtete Notfall eingetreten und andere haben handeln müssen. Es ist unsagbar schwer, mitzuerleben, dass eine Angehörige, deine Mutter, auf eine geschlossene psychiatrische Station engewiesen wird. Doch manchmal geht es einfach nicht anders - ich denke, das weisst du auch ...

Versuche, ruhig zu bleiben, halte dir vor Augen, dass deine Mama "vor sich selbst geschützt werden muss". 2,0 Promille, krass. Sammle deine Gedanken, hör zu, was der Begutachter dir zu sagen hat, such das Gespräch mit dem Personal. Halte dir vor Augen, dass du nun von deinen Sorgen ein Stück abgegen kannst.

Alles Liebe, einen guten Tag
Therese






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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Di 26 Jun 2012, 10:07    © Admin
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Liebe Petra

Deine Zerrissenheit, auch dein Engelchen und Teufelchen lassen sich sehr gut verstehen. Eines möchte ich aber an dieser Stelle unbedingt erwähnen. Aus eigener schmerzlichen Erfahrung heraus. Vieles an unserer Zerrissenheit beruht darauf, das wir nicht nur unser Bestes geben möchten, sondern auch am liebsten das was unsere Lieben durch ihre Lebensweise Jahre- oder Jahrzehnte lang verbockt haben ausradieren, oder besser gesagt das wieder gut machen möchten, was nicht mehr wirklich gut zu machen ist. Leider lässt sich nie und nimmer ein Lebensrad zurück drehen. Denn es ist und bleibt auch für unser eigenes Leben ein Fakt, das unsere jetzigen Entscheidungen und unser Verhalten für uns Folgen haben werden, wo niemand anderes dafür gerade stehen, oder übernehmen/abnehmen kann. Vieles von dem was wir Heute tun, wird sich nicht einfach zudecken, verdrängen, oder gar ungeschehen werden lassen........Genau dasselbe gilt für die Lebensführung/Entscheidungen unserer Eltern. Auch wenn es schön wäre, das man Ungerades einfach Gerade biegen könnte, so ist und bleibt dies weitgehend eine Uthopie. Solange dies jedoch nicht eingesehen wird, werden wir mit der Zerrissenheit zwischen Möglichem und Unmöglichem leben und leiden müssen, ohne damit auch nur einen Millimeter des gewünschten ändern zu können.

Deine Mutter wurde von ihrer Vergangenheit und ihrer Lebensführung eingeholt. Von ganzem Herzen hätte man sich dies milder, sanfter und alles andere als so Brutal gewünscht. Darum auch deine Zerrissenheit. Denn Liebe möchte in keinem Fall das die Geliebten leiden müssen und dennoch bleibt dies auf kurz oder lange leider oft nicht zu vermeiden.

Ich sitze hier und frage mich gerade, was eigentlich in Anbetracht der aktuellen Situation schlimmer ist. Ob deine Mutter nun einen Entzug mit Hilfe von Medikamenten die es zur Milderung von Entzugserscheinungen gibt - und vielleicht sogar ihre Demenz, mit dem Vergessen auch eine freundliche Hand reichen kann. Oder wenn sie nun in ein Heim käme, wo kontrolliert Alkohol abgegeben würde. Und wo im übertragenen Sinne 10% von den dauernd nach 100% lechzender Menge gegeben wird.....Denn beide Varianten, sind so oder so ein einschneidender Eingriff in das was sie selber möchte. Nämlich unkontrolliert, ungehemmt ihr Bedürfnis nach Alkohol ausleben zu können. So oder so, kann man ihr das aber Vernunftbegründet nicht mehr überlassen und diese Tatsache an sich, wird nun einschneidende und schmerzliche Konsequenten für sie haben......Wie gesagt, irgendwann holt einen die Vergangenheit ein, wenn man es selber nicht in den Griff bekommt. Das ist leider ein schmerzlicher Fakt des Lebens.

Auch wenn dein schlechtes Gewissen nicht sein sollte, so werde ich es dir nicht nehmen können. Ich weiss zu gut wie hartnäckig sich dieses bei uns leider immer wieder festsetzen kann. Ich kann dir nur versuchen dabei zu helfen im eigenen Abwägen, wo welches der schmerzlichen Puzzleteilchen eigentlich hingehört, um dies für dich selber - wenigstens erstmal Theoretisch - so anzunehmen. Denn zwischen Vernunft und emotionaler Wahrnehmung liegen Welten. Wo ein jedes davon seine eigene Zeit hat. Manchmal sind wir jedoch gezwungen, der Vernunft den Hauptraum zu lassen. Denn unsere Emotionen, unsere Psyche und dessen Bearbeitung, haben eine total andere Zeit, als das was aktuell Entschieden und Angenommen werden muss.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft im Annehmen was zur Zeit nicht änderbar ist






Liebe Grüsse
 

"Trauer ist ein Teil des Lebens, aber sie darf nicht das ganze Leben werden."
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Di 26 Jun 2012, 10:11    © tabita
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Liebe Petra !

Ich kann deine Angst um deine Mutter sehr gut nachvollziehen!
Mir ging es mit meinem Vater nicht anders !
Ich hatte ein Heim für ihn gefunden die auf Alkoholiker spezialisiert
waren....aber dazu ist es nicht mehr gekommen...!
Er kam Anfang des Jahres ins Krankenhaus und dort war Alkohol natürlich
tabu.
Deshalb wurde er auf Haldol gesetzt damit er keine Entzugserscheinungen
bekommt!
Nach 9 Tagen wurde er entlassen und mir war eigentlich klar das er sobald
er wieder zu Hause ist weiter "Saufen" würde!
Um so überraschter war ich das er von dem Zeitpunkt an keinen Tropfen mehr
angerührt hat.....er hat es einfach vergessen!

Nimm es als Chance für deine Mutter davon los zu kommen....!!
Lies mal meine Berichte...vielleicht hilft es dir ein bisschen!

LG, Tabita

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Mariechen
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BeitragThema: Demenz
Di 26 Jun 2012, 20:35    © Mariechen
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Das hört sich nicht gut an, ihr scheint es ja wirklich schlecht zu gehen.
Aber wenn das alles nicht hilft, dann würde ich versuchen sie in ein heim zu bringen oder eine ambulante pflegekraft einzustellen.
irgendwie muss man ihr ja helfen.

lg
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gardy
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Di 26 Jun 2012, 21:20    © gardy
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Liebe Petra,
die Psychiatrie ist der richtige Ort für einen Entzug. Dort wird sie wahrscheinlich Distraneurin bekommen. Der Entzug dauert nur ein paar Tage. Es gibt verschiedene Arten von Alkoholismus. Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken, es sei denn er ist ein Spiegeltrinker. D.h. er hält seinen Pegel den ganzen Tag über. Ich weiß von Spiegeltrinker, die mit 3 Promille noch rum liefen wie nüchtern.
Aber bevor ich mich hier so auslasse will ich Dir Mut machen Dich noch einmal zu einem Beratungsgepräch zu begeben.
Außerdem gibt es einige Selbsthilfegruppen für Angehörige. Ich wünsche Dir viel Kraft zum loslassen. Es heißt ja: In Liebe loslassen!
Ich schicke Dir einen dicken Knuddler.






Liebe Grüße Gardy sunny
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mi 27 Jun 2012, 07:53    © petra52
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Danke euch....aus jeder Antwort ziehe ich ein wenig Kraft und vor allem....ich fühle mich weniger mies!
Ihr habt ja alle so recht, nur...wie bekomme ich das nur in meinen Kopf hinein?

Ich kämpfe hier an zwei Fronten.
Da mein Papa, der bei vollem Bewusstsein und Geist, mittlerweile auch seine Kochsalzlösung und Insulinspritze verweigert und nun laut Klinik in ein Pflegeheim soll und da meine Mama, die geistig total verwirrt, in der Psychatrie sitzt und sogar diese Station in Aufruhr bringt!

Ich habe sie gestern besucht und mit dem Pflegepersonal gesprochen. Habe denen gleich mitgeteilt, dass ich eine engagierte Tochter bin und sie bei Bedarf immer auf mich zurückgreifen können. Ich schiebe meine Mama nicht ab, ich will das ihr geholfen wird!
Der Richter war gestern noch nicht vor Ort, also...umsonst am Telefon zuhause gewartet (hätte ich auch bei menem Papa verbringen können)

Am Nachmittag stand sie unter starken Medikamenten, lief durch die Räume und dachte sie wäre mit Papa nach dem Wandern in einer Pension eingekehrt. Sie war so lieb und friedlich.
Am Abend kam dann ein Anruf aus der Klinik, meine Mutter würde hier lautstark von Polizei und von Freiheitsberaubung sprechen! Ich sprach am Telefon mit ihr und sie meinte dann "wenn ich hier tot gehe bist nur du schuld" und "ich werde hier festgehalten"! Und das alles in klar und deutlich, wobei ich nu nicht weiss, sind dies die Auswirkungen des Entzuges oder war sie für diesen Moment einfach ma wieder "helle".
Schrecklich, ich fand das einfach schrecklich und hatte die ganze Nacht Albträume.

Heute um 10h ist grosse Visite und selbstverständlich werde ich dabei sein! Der Pfleger meinte, dass ganze würde 2 bis 3 Stunden dauern, aber...ist mir egal, möchte genau wissen was nun mit Mama gemacht wird. Was ist schon Zeit?!

Gestern standen mein Sohn und ich an Papas Bett, erklärtem ihm alles und auch, dass wenn er noch mal das Ruder rumreissen würde, alles ganz anders werden würde. Er nickte nur ungläubig und meinte, dass er sich morgen auf die Socken nachhause machen würde. Denke, die wochenlange Nahrungsverweigerung hat nu auch seinen Geist erwischt.
Die Besuche bei ihm werden immer schwerer für mich, aber..auf letzter Strecke aufgeben würde ich mir später bestimmt nicht verzeihen.

Fakt ist aber, dass die leisen Stimmen in meinem Kopf immer wieder rufen "du musst. du musst, du musst, denn...irgendwann darf und kannst du nicht mehr".
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Ann
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mi 27 Jun 2012, 10:04    © Ann
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Liebe Petra,

du bist eine starke Frau!






Liebe Grüße
 
Ann 


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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mi 27 Jun 2012, 15:19    © petra52
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Nein, leider bin ich nicht so stark um das alles so weiterzuleben.

Ich habe mich für den Visitetermin bereits fertig gemacht, hatte noch Zeit und setzte mich auf meinen Balkonstuhl und....kam einfach nicht mehr hoch! Ich war wie an ihm festgenagelt!
Als dann das Telefon klingelte und die Ärztin meines Vaters mich um ein persönliches Gespräch bat, hab ich mich automatisch ins Auto gesetzt, bin in Klinik gefahren um mir anzuhören, dass Papa nu einem Psychater vorgestellt wird und auch eine gesetzliche Betreuung erhält, und bin wie ein Roboter wieder nach hause gefahren.

Ich möchte auch nicht mehr reden! Ich verweigere Anrufe von Famlie, Freunde und sonstigen Menschen die nichts mit dem Thema meiner Eltern zu tun haben. Ich möchte einfach nur noch schweigen und Ruhe!

Vielleicht hab ich gerade ein Burn-out, aber ist mir im Moment auch egal. Vielleicht ist es aber auch mein Selbstschutz, gut so!

Ich werde mich selbstverständlich später wieder in die Klinik schleppen...erst zu Papa, dann zu Mama und Beiden werde ich mit erhobenen Kopf mitteilen, dass ich morgen überhaupt nicht komme!

Jetzt ist es wohl soweit....bin mit meiner Kraft am Ende!..und das merkwürdige ist, ich bin mir selbst nicht einmal böse!
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morana
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mi 27 Jun 2012, 15:29    © morana
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Ach Gott liebe Petra,
wie gut ich dich verstehe!!!
Mir ging es ähnlich in den letzten Tagen die meine Schwiegermutter im Vorjahr daheim verbrachte und der Umzugstermin schon feststand. Man kommt sich vor, als wäre man innen hohl... ich hätte dir in dieser Zeit weder meine Lieblingsmusik sagen können, noch wäre ich fähig gewesen, aus einer Speisekarte etwas auszuwählen...

Bum... Zack... da wo normalerweise das Gehirn mit allen Empfindungen sitzt, ist ein Loch...


Ich drücke dich ganz, ganz fest und hoffe du kannst dir den morgigen Tag freischaufeln und auf andere GEdanken kommen... such dir für den Tag etwas, worauf du dich schon heute freuen kannst!!!

...und denk dran - hier sind IMMER Menschen die dir zuhören!!!

morana
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mi 27 Jun 2012, 15:35    © Ann
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umarmung , liebe Petra!

Doch du bist stark denn sonst würdest du dich nicht so kümmern wie du es ja tust.

Aber gib bitte auch acht auf dich ! Und wenn du das Burnout Gefühl hast wie jetzt, dann nimm dir eine Auszeit.






Liebe Grüße
 
Ann 


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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mo 02 Jul 2012, 08:37    © petra52
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Ja, es wäre wohl richtig sich eine Auszeit zu nehmen....wenn es nur möglich wäre.
Aber als einziges Kind meiner Eltern ist das nur bedingt möglich...meine Auszeit nehme ich, wenn ich unter Beruhigungstropfen abends einschlafe, ansonsten...ist der Kopf immer aktiv.

Papa befindet sich nun in dem Stadium "nicht mehr von dieser Welt".
Er denkt, er wäre Pilot im 2. Weltkrieg! Am Samstag war er sehr gesprächig, gestern dann wieder nur ruhend und schläfrig.
Man erhält ihn mit Infusionen am Leben...alles andere wäre Augenwischerei.

Mama fühlt sich in der Psychatrie, zumindest vormittags und unter Beruhigungsmittel, sehr wohl.
Die viel jüngeren Mitinsassen kümmern sich sehr um sie und sie meinte "so ein tolles Krankenhaus hätte sie noch nie erlebt. Alle wäre so lieb"
Hab mit den Pflegern gesprochen...meine Mama sollte Papa schon mal besuchen, aber da ich mir das mit ihr nicht zutraue...könnten sie vielleicht?

Wenn ich tief in mich gehe, fühle ich nur das "besagte schwarze Loch", emotionslos und einfach resignierend und wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich ein Gesicht mit dunklen Augenrinnen und enormen Sorgenfalten.

Meine Kinder meinten zu mir..."Mama, du darfst nicht daran denken wie Opa und Oma noch vor kurzem waren, du musst sehen wie die Situation jetzt ist"! Ab und an gelingt mir das auch ganz gut, aber hauptsächlich zermürbt mich die Vergangenheit.
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mo 02 Jul 2012, 09:28    © soda1964
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Liebe Petra,

schwere Zeiten, die du da im Moment durchleben musst. Ich nehme dich mal .

"Hauptsächlich zermürbt dich die Vergangenheit" - schreibst du. Ja, es tut sehr, sehr weh zu sehen, wie sich die kranken Eltern verändern...

Doch es gibt "kein Zurück". Wir können zwar traurig sein beim Gedanken an das Vergange - doch leben können und müssen wir das Leben vorwärts.

Ich finde es schön zu lesen, dass deine Mama sich nun doch ein wenig zurecht findet in der Klinik

Ich wünsche dir heute einen guten Tag.
Liebe Grüsse
Therese






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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mo 02 Jul 2012, 10:05    © gardy
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Liebe Petra,
das ist wirklich alles sehr schwer für Dich. Hoffe Du hast einen guten Arzt mit dem Du reden kannst.
Es ist schön dass es für Deine Mama doch wieder besser aussieht. Sie fühlt sich in der Psych. wohl und dort hat sie Gespräche mit Fachleuten.
Viel Kraft wünsche ich Dir!






Liebe Grüße Gardy sunny
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mo 02 Jul 2012, 12:56    © Biggi
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Liebe Petra,
lass dich mal

Vielleicht kommt jetzt dieses schwarze Loch, weil ein wenig Druck abgefallen ist. Deine Mutter ist jetzt erst mal woanders untergebracht und versorgt. Deine tägliche Angst, was wieder passiert ist erst mal weg. Doch ich finde, dass sie sich dort wohl fühlt und ihr gut geholfen wird, lässt doch hoffen auf später. Mit Glück hättet ihr das Problem Alkohol dann wenigstens nicht mehr.

Mit deinem Vater tut mir wirklich leid. Ich wünsche ihm, dass er nicht leiden muss.

Liebe Grüsse und ein dickes Kraftpaket schickt dir
Biggi







--- Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet. ---

                        
                           
  
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mo 02 Jul 2012, 16:51    © dirtsa66
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Liebe Petra,

ich kann dich gut verstehen, es tut so weh zu sehen wie unsere Eltern immer weniger werden und einfach nichts mehr ist wie es war. Hoffentlich kann dein Papa in Frieden gehen und hat keine Schmerzen.

Das deine Mama es nun in der Psychiatrie gar nicht so schlecht findet ist doch schön, dann musst du dir nicht mehr so viele Sorgen machen (oder müsstest - ich weiß, es gibt keinen Schalter für Sorgen, den man so einfach umlegen kann und dann sind sie weg).

ich hab heute auch wieder geweint, weil mir wieder einmal bewusst geworden ist wie sehr sich meine Mama in letzter zeit verändert hat. Es war nicht einmal ein besonderer Anlass, sie lag da und war so zerbrechlich und murmelte zusammenhanglos, sie wirkte so gar nicht mehr wie die selbstbewusste fröhliche Frau die sie einmal war. Das tut einfach schrecklich weh.

ich wünsche dir viel, viel Kraft und

alles Liebe

Astrid






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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mi 04 Jul 2012, 16:39    © petra52
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So, mein Papa hat gestern Nachmittag seine Augen für immer geschlossen.
Der Anruf aus der Klinik kam und....in uns allen kam das Gefühl und Unfassbarkeit und Erleichterung auf.
Wir sind sehr traurig, denn er war immer der Fels in der Brandung und seine unkomplizierte Art half uns immer wieder die Welt aus anderen Augen zu sehen.

Wir sind dann sofort in die Klinik gefahren. Ein Pfleger der Psychatrie kam mit meiner Mama und wir gingen gemeinsam um uns vor Papa nocheinmal zu verbeugen und zu verabschieden.
Mama nahm es zwar wahr, streichelte auch meinem Papa über den Kopf, aber zwischendrin sprach sie immer wieder von ihrem Papa und das sie es nicht verstehen könnte.

Heute war ich auf dem Amtsgericht, da ich nicht wusste wie es nun mit der Bestattung und der Beisetzung in Friedland aussieht.
Just in diesem Moment hatte man die Akte auf dem Tisch und so konnte ich die ab HEUTE zuständige Betreuerin meiner Mama kontaktieren.
Ich muss sagen....so wie es aussieht habe ich Glück. Sie machte einen souveränen und sehr freundlichen Eindruck am Telefon.
"Sie sind jetzt nur mal Tochter, dass Unangenehme übernehme ich ab sofort in ihrem Leben!".
Boah, ich glaube es nicht....sollte sich doch noch alles irgendwie wie gewünscht zum Guten wenden?

Die langen Wochen war mein einziger Wunsch beiden Elternteilen gerecht zu werden.
Mein Papa hat nun seinen Frieden auf den er so lange hingestrebt hat und Mama, da bin ich voller Hoffnung, wird auch das Beste für sich bekommen.

Es ist schwer und ich glaube auch, dass ich noch immer nur funktioniere, nur habe ich vor dem "erwachen" und "dem grossen Loch danach" nicht mehr ganz soviel angst.
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BeitragThema: Re: Demenz und Alkoholismus
Mi 04 Jul 2012, 16:44    © soda1964
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Liebe Perta,

mein aufrichtiges Beileid. Ich nehme dich .
Es tut weh, wenn man für immer Abschied nehmen muss. Es ist die Endgültigkeit, die schmerzt ...
Und auch, wenn man vom Verstand her weiss, dass es gut ist so, so brauchen die Gefühle eine gewisse Zeit, bis sie das auch verstehen...

Alles, alles Liebe, wir sind für dich da.
Therese






Therese

Die wichtigsten Dinge im Leben sind keine Dinge.
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Die wahre Lebenskunst besteht darin, im alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
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Demenz und Alkoholismus

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