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 Schlafmangel

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Claire
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Claire

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BeitragThema: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyMi 20 Jun 2012, 17:00    © Claire
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Ein Thema nimmt unseren gesamten Alltag in Beschlag: der Schlaf.

Unsere Oma ruft oft alle 10 Minuten um Hilfe und dies die ganze Nacht hindurch. Hat jemand von Euch auch dieses Problem und wie geht Ihr damit um?

Der Neurologe hat ich Medis verschrieben die ihr aber nicht gegeben werden. Ihre Kinder haben Angst ihr zu schaden. Ich bin dagegen der Meinung, dass es doch schrecklich sein muss sie in einer Welt voller Angst leben zu lassen.

Eure Meinung und auch Erfahrung würde mir sicherlich sehr hilfreich sein.

lG
Claire






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Ansa
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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyMi 20 Jun 2012, 17:32    © Ansa
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Liebe Claire,

ich sehe das ganz ähnlich wie Du. Meine Schwiegermutter war auch so voller Angst und ich glaube einfach fest "das Gefühl Angst zu haben" muss für den Betroffenen total entsezlich sein.

Meine Schwiegermutter hat Abends ihren Mann nicht mehr erkannt, wenn er sie zu Bett bringen wollte. Sie lief weg, wenn es ihr möglich war, rannte zu den Nachbarn und klingelte um Hilfe - rief, wenn er das Telefon liegen ließ, die Polizei an und sagte, sie werde fest gehalten. Er begann das Telefon zu verstecken, die Rolläden runter zu machen, die Fenster zu schließen, die Tür zu versperren - natürlich schürte das ihre Angst nur und verstärkte sie.

Für mich ist Fakt, dieses Gefühl ist für den Betroffenen, also für Deine Oma, real, sie verspürt es - sie fürchtet sich.... und für uns im Außen ist es natürlich Murks, wer hat schon Angst vor dem eigenen Mann? Die muss man nicht haben, wir begegegnen Emotionen mit Verstand - und Beides lässt sich so nicht lösen.

Nur, was kannst Du tun? Ich fände eine Beruhigungstablette auch gut, aber ich weiß auch, das viele Demente, besonders solche mit großen Ängsten, keine Medikamente nehmen wollen und sich dagegen wehren?

Von daher kannst Du wohl nur versuchen die Dinge zu erklären und der Familie zu vermitteln, das ihre Angst für sie Wirklichkeit ist.

Liebe Grüße
Ansa






Sei zärtlich mit den Kindern, mitfühlend mit den Alten, nimm Anteil an
denen, die sich anstrengen, sei sanftmütig mit den Schwachen und
geduldig mit den Starken; denn eines Tages wirst Du dies alles gewesen
sein. (nach C.W. Carver)
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Claire
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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyMi 20 Jun 2012, 17:55    © Claire
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Ich sehe es als unbedingt nötig an, da ich selbst unter einer Angsterkrankung leide und weiß wie schrecklich dieses Gefühl ist. Natürlich liegt die Entscheidung in den Händen ihrer Kinder, aber ich mag da auch nicht so kampflos aufgeben. Durch den ständigen Schlafmangel wird es auch hier unter den pflegenden Parteien irgendwann zu einem mega Krach kommen...doch das ist wohl das Letzte was man in solch einer schwierigen Situation brauchen kann.

Oma nimmt alle Medis ohne den kleinsten Widerstand. Das ist nicht das Problem. Ich denke ihre Kinder haben wohl ein Problem mit der Verantwortung. Geben sie ihr ein Medikament fühlen sich sich dafür verantwortlich, wenn Oma etwas passieren sollte. Doch auch dies sehe ich anders. Da sie Nachts ständig unterwegs war stürzte sie und erlitt einen Hüftbruch. Für mich nur eine Frage der Zeit bis sie wieder so mobil ist, dass sie ihre nächtlichen Wanderungen wieder aufnimmt. Im Augenblick haben wir noch Seitengitter...doch was wenn sie unbemerkt versucht darüber zu steigen????

lG
Claire






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Marie
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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyMi 20 Jun 2012, 18:10    © Marie
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Liebe Claire,

wenn ich das so lese, fällt mir zuerst ein: Jemand muß die Betreuung ganz offiziell übernehmen und auch alle Entscheidungen allein treffen sonst zerteilt Ihr Euch.

Wenn es keine Generalvollmacht gibt und vielleicht auch die Oma keine mehr erteilen kann, dann ab zum Gericht und jemanden als Beteuer bestellen lassen. Wenn Ihr so viele Angehörige seid, die sich gern um Oma kümmern, sollte es doch möglich sein, eine Einteilung zu organisieren, die jedem ein bißchen Freiraum läßt.

Der Betreuer ist dann auch allein verantwortlich und Medikamente gibt es in Abstimmung mit dem Arzt, zu dem Vertrauen herrscht. Was nützen vom Arzt verschriebene Medikamente, wenn die ach so klugen Angehörigen sich gegenseitig im Besserwissen übertreffen.

Entschuldige, das klingt jetzt vielleicht ein wenig rüde aber ich weiß wie gut es einem geht, wenn man allein entscheiden kann. Vielleicht könnt Ihr Euch ja einigen, wer der Betreuer wird. Du solltest es vielleicht eher nicht sein sondern jemand, der die Oma sehr gut und auch von früher kennt, weil Dinge aus dem Langzeitgedächtnis eine wesentliche Rolle spielen.

Ich habe Nachtruhe auch durch Schlafmittel erreichen wollen. Nach drei Nächten habe ich es freiwillig aufgegeben, weil es kontraproduktiv wirkte. Der Arzt hat dann ein Beruhigungsmittel verschrieben und seitdem geht es gut. Es gibt zwar noch Nächte, in denen ich bis zu 7x raus muß aber sie sind selten geworden. Durch unsere Katzenmatte (siehe Lexikon) muß ich auch nur noch aufstehen, wenn Vater das Bett verläßt.






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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyMi 20 Jun 2012, 18:45    © dirtsa66
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Liebe Claire,

ich glaube, dass Medikamente die Lebensqualität verbessern sollten, das ist wenn man schwer krank und alt ist doch das Wichtigste. Demenz ist nicht heilbar, aber es gibt schon Mittel, die es dem Kranken leichter machen und diese sollte man auch nützen. Aber was soll man machen, wenn ihre Kinder solche Angst haben etwas falsch zu machen.

Ich hab noch immer das im Ohr was die Lungenärztin meines Papas gesagt hat, als man ihm im KH, die Medikamente gegen sein Zittern weggenommen hatte, und das Codein (weil das macht ja süchtig) und den Angstlöser (weil den braucht er ja nicht, er bekommt ja eh ein Antidepressivum)...Es ging ihm danach psychisch sehr schlecht und sie gab ihm alle Medikamente wieder, weil sie sagte: er ist über 80, er ist schwer krank, es ist wichtig, dass es ihm JETZT gut geht ! Und wenn er nach Codein süchtig ist - na und ? Wa soll es ihm noch schaden ? Recht hatte sie. Aber sie war auch diejenige, die mir sagte: der Körper braucht keine Medikamente mehr, was würde es jetzt noch ändern wenn er sie noch nehmen würde, als ich verzweifelt zu ihr ging, weil mein Vater nichts mehr nehmen wollte (er war nicht dement, aber schwer lungenkrank), es war schon seine letzten paar Tage, nichts hätte seine Lebensqualität mehr verbessern können.

Was ich damit meine ist: Wenn man sehr krank ist oder ein gewisses Alter erreicht hat oder beides, dann sollte das hier und Jetzt zählen, über Spätwirkungen braucht man sich da keine Gedanken mehr zumachen.

Es ist schon schwer, wenn niemand auf dich hört und Schafmangel ist das Schlimmste überhaupt ! ich war auch schon ziemlich am Ende deswegen. Mama erhält abends ein Antidepressivum, das leicht schlaffördernd ist und seither ist es nicht mehr so schlimm (war vorher kaum eine Stunde Schlaf am Stück und jetzt ist sie vielleicht noch dreimal auf pro Nacht). Das Mittel dämpft sie tagsüber aber überhaupt nicht.

Alles Liebe

Astrid






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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyMi 20 Jun 2012, 19:09    © Claire
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Ihr Sohn und ihre Tochter haben alle Vollmachten. Es geht im Grunde darum, dass sich dank meinen Ansichten zwei Fronten zu bilden scheinen. Das macht alles nicht einfacher.

Bin ich blind...hab nix über Katzenmatte gefunden scratch

Antidepressiva wirkt bei ihr leider paradox...hatten in der Klinik schon öfters probiert, aber sie bekommt schon bei den kleinsten Dosierungen starke Halluzinationen. Schlafmittel wirken null....also bleibt nur noch das Neuroleptikum...nach meiner Ansicht zumindest. Aber ob ich da immer so richtig mit meinen Ansichten liege weiß ich in der Zwischenzeit nicht mehr...bin sehr verunsichert.

Übermorgen habe ich einen Termin zum Gespräch bei ihrer Hausärztin. Dienstag kommt dann die Dame von der KK. Vielleicht eröffnen sich ja neue Wege für uns. Ich dachte über 3 Tage die Woche in einer Tagespflege nach. Das wird jedoch auch nicht angenommen, da man meint, Oma hätte dann Probleme mit dem ständigen Neuorientieren. Mir fehlen hier jedoch noch Erfahrungswerte von Euch.

Danke Euch ...... Schlafmangel 87394






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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyMi 20 Jun 2012, 19:42    © Marie
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Hallo Claire,

entschuldige, im Lexikon heißt sie Klingelmatte. Es ist der letzte Beitrag dort. Offiziell heißen die Dinger wirklich Katzenmatte und ich schwör' drauf. Meine Vorab-Anfrage bei der Firma hat mich übrigens mit einer Dame aus der Schweiz in Telefonkontakt gebracht, die sie auch nutzt.






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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyMi 20 Jun 2012, 19:53    © Rita
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Liebe Claire,

ich finde es schön dass du dich so für die Oma ein setzt. Smile

Ja, das ist wirklich nicht einfach. Ich verstehe nicht wirklich warum sie der Oma die Mittel nicht geben wollen. Wollen sie sie lieber leiden lassen? Denn das wird sie sicher wenn sie solche Angstzustände hat. Wovor haben sie Angst? Ich meine die Mittel sind ja vom Arzt verschrieben worden, und nicht irgendwo selber zusammen gekauft.

Wenn sie dem Arzt nicht vertrauen, sollen sie sich doch eine 2. Meinung holen.
Vielleicht ist es nicht gut dass beide die Vollmacht haben, wenn sie nicht einer Meinung sind. Da wäre es vielleicht besser wenn's nur einer hätte.

Ist echt nicht einfach und ich finde es bewundernswert dass du dich so für sie ein setzt. Smile

Rita
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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyMi 20 Jun 2012, 19:59    © Claire
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Liebe Rita...die Geschwister sind ja einer Meinung..nur ich nicht.. Schlafmangel 911113






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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyMi 20 Jun 2012, 20:30    © dirtsa66
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Liebe Claire,

Ich würde an dem Gedanken mt der Tagespflege dran bleiben. Allerdings wäre es gut wenn es nicht nur ein Tag pro Woche wäre, damit die Tagespflege ein Teil des Alltags wird. Es dauert ein bisschen, aber es funktioniert. Das ist dann nicht ständig eine Neuorientierung, sondern wird zu einer Routine. Aufstehen, fertigmachen ins Tageszentrum, dort geregelte Aktivitäten, wieder nach Hause kommen und am nächsten Tag wieder. Wenn die Tagespflege in de Alltag integriert ist, dann ist "normal" dort hinzugehen. Ich glaube es gibt noch einige, die auch gute Erfahrungen gemacht haben. Sicher gibt es eine Eingewöhnungsphase, aber die vergeht. Mama sagt sie geht in die Schule oder in die Arbeit und die Betreuuer haben mir gesagt, dass das bei vielen so ist, sie haben das Gefühl eine Aufgabe, eine Verpflichtung zu haben. Mittlerweile will Mama auch am Wochenende hin, ich muss immer erklären, dass am Wochenende keiner da ist zwinker

Das Tageszentrum gibt dem Tag ein Gefüge, zuhause würde sie nur herumsitzen. Ich merke ja auch, dass ihr am Wochenende langweilig ist, oder am Nachmittag, wenn ich neben ihr etwas arbeite.

Vielleicht kannst du ja die Familie doch noch überreden, wegen der Oma aber auch wegen euch anderen....

Alles Liebe

Astrid






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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyDo 21 Jun 2012, 08:48    © Ehemaliges Mitglied
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Liebe Claire, vielleicht kann der Arzt sie überzeugen das Mittel zu geben, denn er verschreibt die Medis um zu helfen. Unter Ärztlicher Kontrolle kann nicht so viel passieren. Mein Mann verträgt auch kaum Beruhigungsmittel, es hat lange gedauert bis er das richtige bekam. Erst ein starkes Neuroleptika brachte Ruhe, wenn er es nicht bekommen würde, dann wäre er in einer Welt voller Ängste gefangen. So würde er keine Ruhe finden. Leider gibt es dabei auch die Schattenseite, dieses Medikament hat schon die Leber angegriffen, er bekommt es über 4 Jahre, und kann gut damit Leben. Erst durch dieses Mittel hat auch er ein Ruhiges Leben, wenn man diese blöde Krankheit Leben nennen kann. Aber ich würde die Behandlung mit dem Medikament immer wieder zu stimmen, der Arzt muss nur regelmässig Blut Untersuchungen machen.
LG UlliSchlafmangel 190348
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nate
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BeitragThema: Re: Schlafmangel
Schlafmangel EmptyDo 21 Jun 2012, 17:20    © nate
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Hallo Claire!
Ich habe deinen Artikel durchgelesen und möchte dir sagen wenn ich mit der Nerologin nicht zusammen gearbeitet hätte ,dann wäre ich irgendwann auf der Strecke geblieben.Meine Mutter hat seid cirka 3 Jahren Dement und ist nach einem Oberschenkelbruch ans Bett gefesselt .Sie ist jetz im Stadion wo Sie ihre Sprache verloren hat und teilweise ihre Kinder nicht erkennt es gibt mal Tage wo es mal besser geht aber dann auch wieder nicht ,meine Mutter hat oft geweint weil Sie Angst hatte und fremde Leute in ihren Zimmer gesehen hat und Nachts war es besonders schlimm Sie schaute mich mit Angstferzertem Gesicht an und hielt mich immer fest ,bis ich nicht mehr konnte dann hat die neuologien gesagt das muß Smile nicht so sein bei ihrer Mutter es giebt Medikamente dagegen was ich am anfang mit schlechtem Gewissen ihr gegeben habe ich dachte ich raube meiner Mutter ihre freiheit aber dann sagte die Ärztin das es für meine Mutter schlimm ist wenn Sie immer mit Angst Leben muß und heute muß ich sagen ist Sie etwas ruhiger und Sie schläft viel ,ich habe Sie einmal gefragt ob ihr das Schlafen gut tut und Sie zeigte auf ihren Kopf und sagte da ist ruhe drinn,ich weiß nicht wie lange meine Mutter noch Lebt ,aber Sie soll keine Angst mehr haben und immmer weinen ,es ist schlimm wenn eine Tochter die Mutter den ganzen Tag weinen hört man ist so Hilflos,und jetz wenn ich an ihren Bett stehe streichel ich ihre Haare und es kommt ein Lächeln ,ich finde mann sollte an dem Menschen denken der die Krankheit hat wie er sich rumqält. Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen
Gruß nate
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