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 Ich weiß nicht mehr weiter

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BeitragThema: Ich weiß nicht mehr weiter
Ich weiß nicht mehr weiter EmptyFr 03 Mai 2013, 22:09    © Cookie12
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Ich hatte vor einiger Zeit hier schon mal geschrieben und so schlimm es auch ist: Es tat gut zu lesen, dass ich mit meinen Problemen nicht alleine bin und es anderen genauso geht.

Mein Vater hat meine Mutter vor zwei Monaten aus dem Heim wieder nach Hause geholt. Sie verfiel zusehends im Heim und wir waren auch mit der Pflege nicht einverstanden (1 Betreuerin für 38 Bewohner).
Die ersten 4 Wochen ging auch alles gut. 3x am Tag kommt der Pflegedienst und versorgt meine Mutter. Da sie jetzt im Rollstuhl sitzt und nichts mehr alleine machen kann, ist das auch notwendig.Mein Vater hat auch so genug zu tun (sie leidet unter permanenten Durchfall). Sie hat jetzt Pflegestufe 3.
Mittlerweile hat sich ihr Zustand sehr verändert. Sie ist aus heiterem Himmel aggressiv, beschimpft meinen Vater und mich als alles mögliche (Miststück und Penner sind noch harmlose Ausdrücke) und es flogen auch schon Tassen. Meinen Vater hat sie sogar schon getreten.
Ich war vorher schon 8 Wochen wegen Erschöpfung krankgeschrieben und habe dann die Besuche auf 2 - 3 x die Woche reduziert. Dann kamen die Anrufe, wenn es wieder mal zu schlimm war. Ich also hin und habe es auch meistens geschafft sie einigermaßen zu beruhigen.

Die Ärzte (Hausazt, Neurologe) und auch ich sagen mittlerweile, sie ist im Heim besser untergebracht. Nur mein Vater will es nicht wahrhaben. Er weiß es, aber er ist der Meinung, er möchte sie nicht abschieben. Niemand spricht davon, wir sehen alle wie sehr er sich aufopfert. Auch eine Tagespflege geht nicht, weil sie dort nicht hingeht. Sie fängt einfach an zu schreien.
Ich habe mich auch schon dabei ertappt, das ich sie angeschrien habe, was mir hinterher furchtbar leid tut. Dann geht es mir wieder schlecht. Es ist eine Spirale ohne Ende.
Wie kann ich meinen Vater davon überzeugen, dass es für beide das Beste wäre wenn sie ins Heim kommt.
Ich habe ihm gesagt, dass er lernen muß sein Leben ohne Mama weiterzuleben. Das er sie besuchen kann, aber dann auch wieder Sachen tun kann, die ihm immer Spass gemacht haben. Und das in dem Bewusstsein, dass Mama gut versorgt ist.
Er sagt so oft, er kann nicht mehr und ich sehe auch wie er leidet, aber er läßt sich von dieser Idee des Abschiebens einfach nicht abbringen.

Wir sind beide psychisch am Ende.



Marianne
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BeitragThema: Re: Ich weiß nicht mehr weiter
Ich weiß nicht mehr weiter EmptySa 04 Mai 2013, 09:53    © soda1964
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Liebe Marianne,

solche Situationen sind sehr schwer und schmerzlich - für alle Betroffenen. Viele hier im Forum haben ähnliche Zeiten durchgemacht.
Für ein Paar, das so viele Jahre zusammen gelebt hat, ist es manchmal unvorstellbar, nicht mehr zusammen sein zu können...

Ich kann gut verstehen, dass ihr psychisch am Ende seid. Aggressivität und schreien sind in manchen Phasen der Demenz sehr ausgeprägt. Ich denke, deine Mutter realisiert ihre Situation und drückt so zum Teil auch ihre Hilflosigkeit aus.

So schwer es ist: manchmal tickt die Zeitbombe, bis die Situation eskaliert und es einen Notfall gibt mit Einweisung ins Krankenhaus.
Siehst du denn eine Möglichkeit, sie in ein anderes Heim als das, wo sie einen Monat war, zu bringen? Vielleicht kannst du dich erkundigen, sie schon mal auf eine Warteliste setzen lassen etc.

Gibt es bei dir in der Nähe eine Beratungsstelle der Alzheimergesellschaft oder so? Die haben viel Erfahrung mit solchen Situationen und können euch beraten.

Viel Kraft wünsch ich dir - und schreib einfach, wie es dir ergeht. Das ändert zwar an der Situation nichts, kann dir jedoch helfen, deine Gedanken zu sortieren.
Liebe Grüsse






Therese

Man muss mit Allem rechnen - auch mit dem Guten.



Die wahre Lebenskunst besteht darin, im alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
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Doris
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BeitragThema: Ich weiß nicht mehr weiter
Ich weiß nicht mehr weiter EmptySa 04 Mai 2013, 13:15    © Doris
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Liebe Marianne,
es tut mir leid, wie sehr Du leidest! Leider kannst Du Deinen Vater nicht überzeugen Deine Mutter ins Heim zu geben. Bei ihm sind es eben die schlechten Erfahrungen von dem ersten mal. Es wäre mit Sicherheit gut, wenn Du mit Deinem Vater mal ein anderes Heim anschauen würdest. Vielleicht könnte er sich dann eher mit dem Gedanken anfreunden wenn er sieht, dass dort alles in Ordnung ist und die Mitarbeiter freundlich sind.
Habt Ihr bei Deiner Mutter schon mit Beruhigungsmitteln versucht? Ich habe für meine Schwimu Tropfen und die kann ich nach ihrer jeweiligen Tagesform geben. Meistens reicht es einmal am Abend, es könnte allerdings auch mehr gegeben werden. Sie ist nun wesentlich ruhiger.
Ich wünsche Dir, dass Du eine gute Lösung findest! Liebe Grüße Doris
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BeitragThema: Re: Ich weiß nicht mehr weiter
Ich weiß nicht mehr weiter EmptySa 04 Mai 2013, 19:55    © Cookie12
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hallo
Ich habe schon mehrere Heime rausgesucht, die ich mir gerne erstmal mit meinem Vater anschauen wollte, aber er lehnt es schlichtweg ab. Ich werde wohl oder übel warten müssen, bis er merkt, dass er es nicht mehr schafft.
Beruhigungsmittel bekommt sie schon, zum abend, damit sie schlafen kann, aber wir wollen sie auch nicht ruhigstellen. Dazu bekommt sie einfach noch zuviel mit. Ich bin auch der Meinung, dass sie ihre Hilflosigkeit ausdrückt, wenn sie uns beschimpft und schreit. Aber es ist wahnsinnig anstrengend. manchmal sträubt sich alles in mir, wenn ich hinfahren soll, aber nur so kann ich wenigstens meinem Vater etwas helfen. Es tut schon gut, wenn ich hier darüber schreiben kann, denn zum Reden habe ich niemanden. Und das fehlt mir schon manchmal.

Danke
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Silvi
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BeitragThema: Re: Ich weiß nicht mehr weiter
Ich weiß nicht mehr weiter EmptySa 04 Mai 2013, 23:03    © Silvi
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Liebe Marianne , es tut mir sehr leid ,das ihr es so schwer habt im Moment ! Deine Mama will euch bestimmt nicht "verletzen "!! Leider weiß ich nicht was und wann bei deiner Mama etwas Diagnostiziert wurde! Dein Papa ist ein toller Mann ,in guten wie in schlechten Tagen !! Vielleicht wäre ja eine Wohngemeinschaft etwas für deine Mama !!! Versuche ihm zuerklären das deiner Mama nicht geholfen ist wenn er irgendwann zusammen bricht !!!!! Die Wohngemeinschaften für Demenzkranke sind meist sehr klein und die betroffenen fühlen sich meist sehr wohl !!!! Ich wünsche euch Dreien das eure Lage bald besser wird ,egal welche Entscheidung ihr am Ende treffen werdet!!!!!!!! Viel Kraft ,Verständnis ,Ruhe ,Geduld und Liebe für euch !!!! GLG Silvi PS :dein Papa und du solltet aber immer daran denken :auch ihr braucht mal Ruhe ,sonst fehlt euch am Ende die nötige Kraft !!!!!
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Paula
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BeitragThema: Re: Ich weiß nicht mehr weiter
Ich weiß nicht mehr weiter EmptySo 05 Mai 2013, 09:53    © Paula
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Hallo Marianne,
wie meine Vorschreiberinnen schon gesagt haben, ist es für Ehepartner oft schwer, loszulassen. Man hat bisher alles geteilt, Freud und Leid. Es ist wirklich keinem geholfen, wenn dein Vater nicht mehr kann. Nutze doch die Gelegenheit, da wir nächste Woche Vatertag haben, und schreibe deinem Vater, deine Gefühle und Ängste in einen lieben Brief. Dort kannst du auch hineinschreiben, dass du ihn auch brauchst. Geschriebenes sagt manchmal mehr als 1000 Worte.
Wenn dein Vater die Betreuungsvollmacht hat, kann er natürlich selbst entscheiden, aber ich würde mir an deiner Stelle trotzdem einige Pflegeeinrichtungen ansehen. Oft gibt es Wartelisten. Wenn dann plötzlich doch ein Heimplatz benötigt wird, müsst ihr dann das Heim nehmen, welches noch Platz hat.
Ich hoffe, du findest die Kraft, deinen Vater weiterhin zu unterstützen, bis er selbst die Einsicht dafür bekommt, dass deine Mutter in einer Pflegeeinrichtung oder Demenz-WG gut aufgehoben ist.
Liebe Grüße
Paula
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BeitragThema: Re: Ich weiß nicht mehr weiter
Ich weiß nicht mehr weiter EmptyMo 17 Jun 2013, 11:07    © mine1989
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Hallo Cookie12,

ich habe eben deinen Beitrag gelesen und muss dir sofort antworten.
Leider kann ich dir keinen Rat geben, da ich in der genau gleichen situation bin wie du.

Meine Mutter pflegt seit ca. 9 Jahren meinen Vater. Der hat seit ca. 3 Jahren Pflegestufe 3. Es ist sehr schwer.
Sie ist körperlich und psychisch am ende, nimmt aber keine Hilfe an.
Ein Sozialdienst kommt ihr nicht ins Haus. und in ein Heim würde sie ihn erst geben, wenn sie Tot ist, egal wie ihr es geht, sagt sie immer.

Ich bin psychisch auch total am ende und weiß nicht mehr weiter.
Wie du habe ich meine Besuche auf 2 bis 3 mal die woche reduziert, wei ich es einfach nicht mehr aushalte. Sie ist immer am Heulen und jammern, weil mein Papa sie auch boxt usw. Er kann auch nichts mehr alleine. Nicht mehr stehen und laufen. Klar ist die Pflege sehr sehr schwer, aber wenn sie auch keine Hilfe annimmt? Ich wohne jetzt 3 Minuten weg, aber sie sagt, da ich nicht mehr zuhause wohne holt sie mich nicht mehr wenn was ist.

Hast du Geschwister? ich stelle mir es manchmal mit Geschwister einfacher vor.
Wenn du magst, kannst du mir ja schreiben.
Liebe Grüße
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BeitragThema: Re: Ich weiß nicht mehr weiter
Ich weiß nicht mehr weiter EmptyMo 17 Jun 2013, 12:01    © Paula
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Hallo Mine,

weißt du ehrlich gesagt, wenn das meine Eltern wären, und ich sehen würde, wie es meiner Mutter geht, wenn sie meinen Vater pflegen würde, ich hätte einen amb. Dienst organisiert. Wenn du 3 Minuten von deinen Eltern entfernt wohnst, könnt ihr doch feste Zeiten vereinbaren, dass du dann auch kommst, wenn der amb. Dienst kommen würde. Dieser falsche Stolz, und die Uneinsichtigkeit.
Ich kenne die Sturheit auch von meinem Vater. Ihm kann es noch so schlecht gehen, aber er will dann oft nicht zum Arzt oder KH. Mittlerweile weiß er, dass er damit bei uns Kindern nicht durchkommt. Ab ins Auto und los. Zur Zeit ist er mal wieder im KH, und es geht ihm 1000x besser.

Ich hoffe du kannst etwas ausrichten, und deine Mutter überzeugen, dass Hilfe annehmen für sie besser ist.

Liebe Grüße
Paula
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BeitragThema: Re: Ich weiß nicht mehr weiter
Ich weiß nicht mehr weiter EmptyMo 17 Jun 2013, 12:12    © mine1989
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Hallo Paula,

ich war schon öfers beim Sozialdienst, wollte einen Plan machen wann die kommen können.
Meine Mutter hätte mir fast den Kopf abgerissen als sie das rausgefunden hat.
Sie sagt, dass wäre ihr Geld, das Pflegegeld. Und sie sieht es  nicht ein, dass jemand für ein paar Minuten kommt und dann "IHr" ganzes Pflegegeld weg sei.
Dass es nicht ihr geld ist, habe ich schon mehrfach versucht zu erklären. Keine Chance. Bekannte haben auch schon mehrfach versucht zu klären, dass ein Pfelgedienst nicht schlecht ist.
Letzte Woche hat meine Mutter gesagt, wenn ich noch einmal sage, dass der Pflegedienst kommen soll, dann bräuchte ich nicht mehr kommen.

Paula, was soll ich da noch machen? Sie ist Stur, uneinsichtig, und lebt in ihrer eigenen Welt. Psychisch fertig.
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BeitragThema: Re: Ich weiß nicht mehr weiter
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Hallo Mine,

vielleicht hast du die Möglichkeit, einmal mit ihrem Hausarzt zu sprechen.
Was passiert mit deinem Vater, wenn sie nicht mehr kann? Hat eigentlich deine Mutter die Betreuungsvollmacht?
Das Pflegegeld gehört eigentlich deinem Vater. Es soll zu seinen Gunsten und zur Pflege eingesetzt werden. Sie braucht ja nicht das ganze Geld in Pflegeleistungen einsetzen. Hauptsache ist doch, dass sie sich etwas unterstützen lässt. 1-2x täglich z.B. morgens und abends zum An- und Ausziehen, waschen und/oder duschen.

Wenn sie wirklich psychisch so angespannt ist, solltest du auch zum Wohl deines Vaters, dringend den Hausarzt einschalten.

Liebe Grüße
Paula
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BeitragThema: Re: Ich weiß nicht mehr weiter
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dass es eine große Unterstützung wäre, ist mir auch klar. Schon allein zum Duschen.
Ich werde mit dem Hauszart sprechen. Ich war schonmal bei ihm wollte es ansprechen, dann hab ich mich aber gefühlt, als würde ich meine Mutter verraten. Dann hab ich mir schnell ne andere Geschichte ausgedacht.
Weil ich ja weiß, was sie für ein Theater gemacht hat, als ich bei dier Sozialstation war.

Er hat jetzt einen Katheter bekommen. Hier muss ja die Sozialsation zum reinigen kommen. Schon das ist ihr nicht recht.
Sie denkt auch, dass man sie kontrollieren will.
Sie sagt sie kann nemme, sie schafft es nicht mehr, und dass sie nicht mehr will..  ich werde heute zum hausarzt gehen.
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BeitragThema: Re: Ich weiß nicht mehr weiter
Ich weiß nicht mehr weiter EmptyMo 17 Jun 2013, 13:17    © Paula
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Hallo Mine,

viele HA sind auch dankbar, wenn sie Informationen über ihre Patienten bekommen, die die Patienten natürlich verschweigen. Wenn du den HA kennst, spreche offen mit ihm über deine Bedenken. Wenn er auch noch der HA von deinem Vater ist, um so besser.

Wenn dein Vater körperlich nicht mehr in der Lage ist, bei der Körperpflege eigenständig zu unterstützen, dann habt ihr auch Anspruch auf gewisse Hilfsmittel. z.B. Hebelifter oder Aufstehlifter.

Wenn deine Mutter die Betreuungsvollmacht für deinen Vater hat, und sie sich weiterhin weigert, Hilfe anzunehmen, obwohl sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, bleibt dir nur als letzte Möglichkeit, dich ans Betreuungsgericht zu wenden. Das ist zwar, in der Familie nicht so schön, aber wenn die Pflege und Betreuung deines Vaters, durch die Uneinsichtigkeit deiner Mutter in Gefahr ist, bleibt dir dann nur noch dieser Ausweg.

Ich hoffe für dich, dass du beim HA weiterkommst.

Liebe Grüße
Paula
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