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 MDK, wie funktioniert das?

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Marika
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BeitragThema: MDK, wie funktioniert das?
So 29 Sep 2013, 18:32    © Marika
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hallo,

meine 78jährige Mutter ist leider fortschreitend dement, sie lebt noch alleine daheim, aber es funktioniert nicht mehr, sie vergisst und verwechselt Alles, hat Wortfindungsstörungen und ich habe sie vor 4 Wochen als Tagesgast in einer Einrichtung angemeldet, dort bekommt sie regelmässiges Essen (das klappte leider auch nicht mehr) und sie findet es ganz angenehm dort, zusammen mit der Einrichtung habe ich Antrag auf Pflegestufe gestellt, ich selber wohne 2.5 h entfernt von daheim und kann die Betreuung meiner Mutter nicht übernehmen da ich auch voll berufstätig bin.

Nun teilte mir meine Mama am Freitag mit dass der MDK am Montag um 8.00 kommt, genau da arbeite ich aber, wie kann es sein dass die sich so kurzfristig anmelden, Frei bekomm ich da nicht und was mach ich nun, 
wie geht so ein Besuch vonstatten? auf was achten die? im Moment hat meine Mama eine eher bessere Phase, ich fürchte sie wird stolz erzählen was sie noch Alles kann..
was soll ich machen?

vielen Dank für's Lesen

Marika
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BeitragThema: Re: MDK, wie funktioniert das?
So 29 Sep 2013, 22:22    © Ehemaliges-Mitglied
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Hallo Marika,

schön, dass du uns gefunden hast. Herzlich willkommen.

Zu deiner Mutter kommt demnächst der MDK und du machst dir Gedanken, weil du nicht anwesend sein kannst. Kommst zu deiner Mutter jemand von der Sozialstation? Bei uns kommt eine Pflegekraft zu dem Gespräch mit dem MDK dazu, wenn das gewünscht wird.

Bei uns war das auch sehr kurzfristig, aber ich wohne nebenan, dann war das nicht so schlimm.

liebe grüße

Maria
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Marie
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BeitragThema: Re: MDK, wie funktioniert das?
So 29 Sep 2013, 22:44    © Marie
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Liebe Marika,

vielleicht könntest Du jemanden von der Tageseinrichtung, der Deine Mutter kennt, bitten, am Termin teilzunehmen. Wenn sie dort mit Dir gemeinsam den Antrag gestellt haben, kennen sie ja die Gründe.

Sollte alles schief laufen und die Pflegestufe nicht erteilt werden, dann solltest Du unbedingt gleich in Widerspruch gehen.

Ich drücke die Daumen, daß alles funktioniert.daumendrueck






von Marie
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Marika
Gast



BeitragThema: Re: MDK, wie funktioniert das?
Mo 30 Sep 2013, 11:07    © Marika
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hallo,

danke erstmal für die Antworten, ich hatte Glück, die Heimleitung der Diakonie hat sich darum gekümmert und zusammen mit dem Herrn vom MDK sind sie zu dem Ergebnis gekommen dass Pflegestufe 1 zutrifft, sowie ein Zuschlag für Demenz? 
Ich bin sehr sehr erleichtert, die Einrichtung hat sich bisher supergut um meine Mama gekümmert und meine Mama geht auch gerne tagsüber dorthin, 
für mich ist das Alles völliges Neuland, ich lebe in der CH und bin auf die Hilfe und das Wohlwollen dieser Menschen angewiesen.
Nächste Woche hab ich Ferien und werde mich dann um die Bankgeschäfte meiner Mama kümmern, sie hat zum Glück eine Vorsorgevollmacht, ich habe uneingeschränkten Zugang zu ihrem Konto und Alles ist notariell beglaubigt, das hat meine Mama noch Anfang diesen Jahres erledigt, als hätte sie es geahnt.

Muss ich eigentlich die Vormundschaft für meine Mama beantragen? muss ich mit dem Notar Kontakt aufnehmen oder was wäre meine Anlaufstelle? ich lebe seit vielen Jahren im Ausland und habe ehrlich gesagt keine Ahnung mehr wie das in Deutschland funktioniert.

im Moment bin ich nur heilfroh dass das nun so gut gelaufen ist, ich hatte mit Schwierigkeiten gerechnet da meine Mama an sich eigentlich noch gepflegt ist, daheim ist es noch sauber aber es ist das totale Chaos in allen Zimmern, deswegen verlegt sie auch alle Sachen.

liebe Grüsse
Marika
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Marie
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BeitragThema: Re: MDK, wie funktioniert das?
Mo 30 Sep 2013, 11:18    © Marie
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Liebe Marika,

mit der notariellen Vollmacht (möglichst eine, die auch über den Tod hinaus gilt) bist Du schon auf der sicheren Seite. Vormundschaft benötigst Du nicht. Deine Mama muß ja nicht entmündigt werden. Banken haben manchmal leider seltsame Ansichten. Frage also nach ob die notarielle Vollmacht ausreicht. Ich hatte glücklicherweise schon gesonderte Bankvollmacht, die auch über den Tod hinaus galt.

Wenn das mit der Tagespflege so gut läuft, solltest Du vielleicht zuerst dort besprechen, wie es weiter gehen kann. Vielleicht ist ja zunächst einiges an Hilfe durch einen ambulanten Pflegedienst möglich. Meine Erfahrung mit 3 verschiedenen Pflegediensten (Diakonie war nicht dabei) ist allerdings: Die sollte man zumindest anfangs öfter kontrollieren, damit auch alles so läuft, wie Du es gern für Deine Mama hättest. Das Organisatorische ist ein Riesenberg. Setze Dich auch mit der Krankenkasse Deiner Mama in Verbindung. Sie können bei der Beratung und Organisation gute Dienste leisten.

Ich wünsche Dir viel Kraft für alles, was da nun auf Dich zu kommt. Nutze jede Hilfe, die Du bekommen kannst.






von Marie
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Marika
Gast



BeitragThema: Re: MDK, wie funktioniert das?
Mo 30 Sep 2013, 12:26    © Marika
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hallo Marie,

danke für diese Antwort, 

ich habe schon seit Jahren eine Bankvollmacht und kenne auch die Bankbetreuerin meiner Mutter, sie ist informiert und ist uns gegenüber auch immer freundlich und hilfsbereit gewesen, von dort erwarte ich keine Schwierigkeiten, die Vollmacht geht auch über den Tod hinaus und ein Testament ist auch vorhanden, 

die Diakonie hat sich bis jetzt tatsächlich wirklich gut gekümmert, im persönlichen Kontakt sowie im telefonischen Gespräch, sie haben sich Zeit genommen, sind sehr freundlich, lieb wäre es mir, wenn meine Mutter dort bleiben könnte und im weiteren Verlauf (da mach ich mir keine Illusionen) auch dorthin übersiedeln könnte, Plätze sind knapp bis nicht vorhanden, im Moment geht es aber auch so noch, 

mir hat die Sache bis anhin grösste Sorgen bereitet, ich bin erleichtert dass es im Moment gut geht, meine Mutter macht seit 2 Wochen den besseren Eindruck auf mich, sie scheint zu akzeptieren dass es alleine eben nicht mehr geht, nur von Zeit zu Zeit ist es völlig chaotisch, da behauptet meine Mama es sei Jemand in der Wohnung gewesen und hätte ihre Papiere in die Spüle "reingetreten", sie wollte schon die Polizei rufen, da bin ich dann natürlich völlig am Ende und rase so schnell als möglich hin, dann ruft sie wieder einen Sanitärinstallateur an, die Dusche sei verstopft, das Wasser laufe nicht ab, sie kann den Ablauf nicht selber öffnen und will dann mit einem Messer dahinter, sie versteht den Mechanismus leider nicht mehr..
es ist ein Nachbar da der auch ein wenig ein Auge drauf hat, nur wenig jünger als meine Mama und kann noch den PC bedienen, ich sehe topfitte echt Alte herumradeln, und meine Mama sitzt wie ein Häufchen Elend herum, es macht mir so zu schaffen, aber ich muss das Beste für uns rausholen, ich bin einzige Tochter und so bleibt das an mir hängen.

Ich bin dankbar für jede Hilfe, und in meinem Alter muss ich feststellen (bin 55) dass es doch auch noch hilfsbereite Personen gibt, manchmal hab ich im Leben Anderes kennengelernt.

Danke auch dass ich hier Antwort bekomme, mich nur einmal kurz aussprechen darf,

liebe Grüsse
Marika
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dirtsa66
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BeitragThema: Re: MDK, wie funktioniert das?
Mo 30 Sep 2013, 12:32    © dirtsa66
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Liebe Marika,

erst einmal auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns im Forum. Hier findest du immer offene Ohren und Herzen und wer etwas weiß und helfen oder raten kann tut das gerne.

Vielleicht möchtest du dich ja anmelden, damit hättest du Zugang zu mehr Informationen.

Du sagst, dass es dort wo deine Mama in der Tagespflege ist auch Heimplätze gibt, die aber rar sind. Vielleicht solltest du schon jetzt daran denken, sie dort voranzumelden, für den Ernstfall, dass es einmal nicht mehr geht (vor allem wenn du zufrieden damit bis, wie alles läuft).

Normalerweise wird das so gehandhabt, dass die Leute auf der Warteliste nach und nach verständigt werden, wenn ein Platz frei ist, aber an kann durchaus auch immer sagen: nein, danke - noch geht es so, aber bitte lassen sie uns weiter auf der Liste.

Alles Liebe und viel Kraft weiterhin
Astrid






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BeitragThema: Re: MDK, wie funktioniert das?
Mo 30 Sep 2013, 13:35    © Ann
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Herzlich Willkommen, liebe Marika!Very Happy






Liebe Grüße
 
Ann 


                                      Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorüber zieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen.   
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Marie
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BeitragThema: Re: MDK, wie funktioniert das?
Mo 30 Sep 2013, 15:43    © Marie
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Liebe Marika,

ich sehe schon, Deine Mama hat alles gut geregelt. Auch mein Vater hat ringsum nette Nachbarn gehabt, die nach ihm geschaut haben. Das erleichtert einem das Leben ungemein, auch wenn sie anerkennen, daß man sich selbst kümmert. Ich habe zwar nur 30 Min. Fußweg entfernt gewohnt aber allein die Information durch die Nachbarn war viel Wert (Vater hätte nie zugegeben, daß er mal wieder gestürzt war).

Astrid hat Recht. Wenn Du Dich anmeldest, hast Du hier Zugang zu mehr Information.


allesgut






von Marie
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Paula
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BeitragThema: Re: MDK, wie funktioniert das?
Mo 30 Sep 2013, 17:12    © Paula
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Hallo Marika,

herzlich willkommen.

Es ist schon schwierig für Angehörige, aus der Ferne, Angelegenheiten zu regeln.
Die ständige Angst, es könnte etwas passieren, und man kann nicht so schnell helfen.
Schön, dass deine Mutter liebe Nachbarn hat. Aber eine Dauerlösung ist das nicht.

Wie Astrid schon gesagt hat, würde ich dir auch empfehlen, eine stationäre Einrichtung, oder Demenz-WG in deiner Wohnortnähe zu finden. Die Wartelisten sind hier bei uns sehr lang.
Wenn es deiner Mutter in der Tagespflege gefällt, wird sie sich sicherlich auch in einer
stationären Pflegeeinrichtung wohlfühlen.

Liebe Grüße
Paula
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