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 Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer

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Ann
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BeitragThema: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Di 15 Okt 2013, 10:12    © Ann
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Sendung vom 14.10.13 Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer 

http://www.ardmediathek.de/sendung/hart-aber-fair?documentId=561146






Liebe Grüße
 
Ann 


                                      Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorüber zieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen.   
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Lina
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Di 15 Okt 2013, 10:31    © Lina
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Habe auch den Film gesehen.
Die Aussage von Hörbiger hat mich sehr getroffen.
  Ich sterbe zweimal. Als der Mensch der ich geworden bin, als Mensch die die Krankheit aus mir gemacht hat.
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jellyamber
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Di 15 Okt 2013, 11:38    © jellyamber
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Ich habe leider die halbe Sendung verpennt, werde sie aber noch nachholen.

Besonders interessiert mich dieses Buch Vergiss Alzheimer! von Cornelia Stolze, die auch an der Sendung teilgenommen hat.
Falls es schon einer gelesen hat, würde mich seine Meinung sehr interessieren!

Liebe Grüße
Ute






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Martina Holzapfl
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Biggi
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Di 15 Okt 2013, 12:41    © Biggi
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Ich habe beides gesehen, sowohl erst den Film und dann die Diskussion. War schon interessant. Und der Film hat mich sehr beeindruckt. War zwar sehr gerafft, aber geht ja im Film nicht anders.

Ja, liebe Lina, der Satz mit dem zweimal sterben war sehr tiefgründig. Ich finde, das passt.

Das Buch kenne ich nicht, liebe Jelly, würde mich aber auch sehr interessieren. Gerade nachdem was ich da gestern gehört habe.

LG Biggi







--- Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet. ---

                        
                           
  
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Avatara
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Di 29 Okt 2013, 11:57    © Avatara
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Das lief gestern nochmal im Ersten, oder?
Habe leider nur das Ende gesehen, werde ich  mir aber in der Mediathek angucken.
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Di 29 Okt 2013, 18:25    © Admin
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Liebe Ute

Hast du das Buch in der Zwischenzeit gelesen? Ich persönlich habe zwar nur die Überschrift dazu gelesen und mein spontaner Gedanke war direkt: Typisch Mensch, der immer durch die Extremen hofft, mal die richtige, reale Mitte zu finden. Ich lasse mich gerne Aufklären, aber wenn Alzheimer lediglich die Folge der Lebensweise sein sollte, dann müsste für mich das Wort "Krankheit" generell neu definiert werden. Denn was hätte in dem Fall nicht mit der Lebensweise zu tun?

Falls du das Buch gelesen hast, würden mich deine Gedanken dazu sehr interessieren  nickend






Liebe Grüsse
 

"Trauer ist ein Teil des Lebens, aber sie darf nicht das ganze Leben werden."
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kurt
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Di 29 Okt 2013, 18:59    © kurt
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Hallo Ursula

Vergiss Alzheimer!: Die Wahrheit über eine Krankheit, die keine ist

Kurzbeschreibung bei amazon
http://www.amazon.de/Vergiss-Alzheimer-Wahrheit-Krankheit-keine/dp/3462043390/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1381829634&sr=8-1&keywords=vergiss+alzheimer

Erscheinungstermin: 15. September 2011

Alzheimer – die erfundene Krankheit »Alzheimer« ist keine Krankheit. Sie ist ein Phantom. Ein gezielt geschaffenes Konstrukt, mit dem sich Ängste schüren, Forschungsmittel mobilisieren, Karrieren be-schleunigen, Gesunde zu Kranken erklären und riesige Märkte für Medikamente schaffen lassen. Ärzte, Wissenschaftler und Pharmafirmen verheißen »epochale Schritte« in der Erforschung des grausamen Leidens, sie versprechen endlich »Gewissheit« bei der Diagnose und »neue therapeutische Strategien« gegen den Gedächtnisverfall. Doch hinter all den Verheißungen steckt ein fundamentaler Schwindel. Dieses Buch enthüllt, wie aus einem rätselhaften Sonderfall eine neue »Volkskrankheit« wurde. Es zeigt auf, warum bis heute niemand eine präzise Diagnose stellen – und deshalb auch niemand zielgerichtete Tests oder Therapien entwickeln kann. Die »Angst vor dem Vergessen« trifft den Nerv alternder Gesellschaften: Millionen Menschen schlucken Mittel, die den Verfall des Hirns bremsen sollen. Nie wurde be-wiesen, dass sie etwas nützen. Denn viele klassische »Alzheimer-Symptome« sind in Wahrheit die Folge von Fehlernährung oder Depressionen, von Durchblutungsstörungen oder anderen Leiden – oder aber Nebenwirkungen jenes Medikamentencocktails, den viele Hochbetagte täglich schlucken. »Alzheimer« ist in den meisten Fällen kein unausweichliches Schicksal. Ob und wann ein Mensch daran erkrankt, ist auch und vor allem eine Frage der Bildung – und des Lebensstils.

Außerdem kann man dort die Kundenrezensionen nachlesen.
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quid.novi
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Di 29 Okt 2013, 21:17    © quid.novi
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Lieber Kurt,

ich freue mich, dass du dich hier immer wieder in der "Weiberwirtschaft" einbringst.
Solche Männer hätten wir gerne mehr.

Meine Meinung über das Buch:
Hier wird wieder Alzheimer und nicht Demenz besprochen.
Das Gehirn des Menschen ist doch so vielschichtig.
Wir werden alle mittlerweile sehr alt, dementsprechend kriegen wir unsere "Macken".
Solange wir für andere nur die Macken haben , ist es ok.

Schlimm wird es, wenn wir uns nicht mehr selber versorgen können oder ein Leben führen können, welches uns selber nicht gut tut (Autofahren mit Gefährdung für andere, zugemüllte Whg. usw.)

---
Bücher sind gut und hilfreich, aber wenn sie nur dem Kommerz dienen, blöd.
---

Wir brauchen doch eher die sozialen Kontakte.

--

Fernsehsendungen bringen Beispiele und kratzen nur an der Oberfläche: Guckt, so was gibt es.
Der Film mit der Hörbiger fand ich gut, bei Hart aber Fair haben sich in meinen Augen nur alle gut dargestellt.

Besser fände ich, dass die Problematik mal so dargestellt würde, mit welchem Kraftaufwand viele, viele "kleinen Leute" damit kämpfen,
die mal zu Worte kämen. Es gibt da Berichte, sah ich schon in den 3. Programmen.

Die müssten mehr publik gemacht werden.

Lieber Kurt,

Dankeschön nochmal dass du hier bist, dich immer wieder meldest und lass dich von so vielen "Weibern" nicht erschrecken.


umarmung 

GLG

Anita






("Augen AUF und durch" , denn mit "Augen zu und durch" ist einem nicht geholfen, man muss schon gucken, gegen welche Wand man rennt)
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jellyamber
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Mi 30 Okt 2013, 06:43    © jellyamber
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Admin schrieb:
Hast du das Buch in der Zwischenzeit gelesen?:
Nein, ich habe es mir noch nicht einmal besorgt, weil mit im Moment einfach Zeit und Nerv dazu fehlen.
Aber es interessiert mich nach wie vor, denn allein diese "lapidare" Beschreibung:

" »Alzheimer« ist in den meisten Fällen kein unausweichliches Schicksal. Ob und wann ein Mensch daran erkrankt, ist auch und vor allem eine Frage der Bildung – und des Lebensstils." macht mich schon ordentlich fuchtig! (Danke, Kurt, dass du die Beschreibung zur Erinnerung noch mal hier herein gestellt hast!).

Sobald ich wieder mehr Leben unter meinen Füßen habe, werde ich es lesen und berichten. Vielleicht liest ja gerade jemand anderer es hier?

Liebe Grüße
Ute






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Martina Holzapfl
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Mi 30 Okt 2013, 06:49    © dirtsa66
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Hallo ihr Lieben,

Zitat :
Ob und wann ein Mensch daran erkrankt, ist auch und vor allem eine Frage der Bildung – und des Lebensstils."
Ich kenn das Buch nicht und hab auch die Sendung nicht gesehen, aber ich hab in der letzten Zeit doch recht viele Demente gesehen und deren Bildung und Lebensstile hätten unterschiedlicher nicht sein können (ganz einfache Leute und hochgebildete).

Ich mag es - da bin ich ganz ehrlich auch gar nicht lesen, solche Aussagen ärgern mich und ich will mich nicht ärgern.  

Alles Liebe
Astrid






Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender
und erleichtert das Unglück - Marcus Tullius Cicero
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Mi 30 Okt 2013, 08:32    © Admin
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Lieber Kurt

Danke dir für das Einstellen der Buchbeschreibung   

Liebe Ute und Astrid

Irgendwie tröstet es mich, das euch dessen Aussagen auch eher Reizen als positiv Ansprechen. Denn ich habe mich schon gefragt, ob meine gedankliche Flexibiltät getrübt sei. Ein zweites Problem von mir ist, das ich immer stärker dazu neige kein Buch finanziell unterstützen zu wollen, das eher in den Mülleimer fliegen sollte, weil es kaum einen substanziellen Wert beinhaltet. Eigentlich alles, was zur Buchbeschreibung geschrieben steht, stellt mir die Haare zu Berge. Denn genauso wie Astrid geschrieben hat, kenne auch ich Demente aus unterschiedlichsten Klassen, Bildungsgraden und Ernährungsgrundlagen. Der Glaube das Bildung irgendwelchen Einfluss auf eine demenzielle Erkrankung haben soll, ist übrigens in der Zwischenzeit auch ein alter Hut und schon seit längerem statistisch Widerlegt. Also ausser der Tatsache, das Pharmaindustrien mit jeder anerkannten Krankheit ihr Geld verdienen und es dabei leider, oft nicht um den Nutzen sondern rein um finanziellen Gewinn geht, gibt es für mich nach dem Buchbeschreib nicht einen einzigen Sympathiepunkt. Also aus meiner Sicht keinen Grund mich durch ein solches Buch zu quälen. Dafür sind mir meine Nerven einfach zu schade. Dennoch würde mich die Meinung interessieren, falls es jemand von euch dennoch liest.






Liebe Grüsse
 

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Marie
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Mi 30 Okt 2013, 09:08    © Marie
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Als ich Kurts Beitrag las, kam ich erst mal nicht auf die Idee, meine Meinung dazu zu schreiben. Ich war dermaßen entsetzt! Wie schon gesagt, der einzig wahre Kern dessen, was dort geschrieben wird, ist wohl die Situation des Gewinn-Machens in der Pharmaindustrie. Deshalb ja auch (fast) keine Forschung zu anderen fürchterlichen Krankheiten, die nicht wirklich häufig auftreten. Auch wenn das Ziel des Buches sein sollte, die Machenschaften der Pharmaindustrie anzuprangern - so funktioniert das so noch weniger als auf die Weise, in der es schon viele andere versucht haben. Den Aussagen zu Demenz scheint offensichtlich keinerlei Recherche zugrunde zu liegen.

Ich denke, in unserem Forum bekommt man meist qualifiziertere Hilfe als durch das aufwendige Lesen von Büchern. Eines habe ich auch mal gelesen. Es hieß "Wohin mit Vater", vom Sohn eines dementen Mannes geschrieben. Hängengeblieben ist gar nichts davon.

Dieses Buch ist nicht der einzige Fall, in dem ich keine Unterstützung - wie auch immer geartet - durch den Kauf eines Buches geben will. Es gibt schon viel zu viele substanzlose Bücher, die ihren Verfassern was einbringen - oft nicht wenig. Auch jetzt, wo meine Zeit nur mir allein gehört, muß ich sie nicht mit solchen Büchern vergeuden. Hier liegen noch jede Menge gute Bücher ungelesen rum.

Aber vielleicht sehen andere - die das Buch gelesen haben - das ja letztlich anders?






von Marie
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Mi 30 Okt 2013, 09:52    © Lina
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Zitat :

Zitat :
Wie schon gesagt, der einzig wahre Kern dessen, was dort geschrieben wird, ist wohl die Situation des Gewinn-Machens in der Pharmaindustrie
Nachdem mein Mann 4 Jahre Demenz Medikamente genommen hat, meinte unser Neurologe, die Medikamente sind sehr teuer, aber sie nützen nichts. Er sagte ich soll sie absetzen. Seit dem ich sie weglasse, hat er Nachts keine Inkontinez mehr.


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kurt
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Mi 30 Okt 2013, 11:05    © kurt
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Hallo,

Zur Klarstellung:

Ich kenne das Buch nicht und bin durch die, am 29. Oktober gestellte Frage von Ursula an die Ute darauf hingewiesen worden. 
Weil ich selbst wissen wollte um was es in dem Buch gehen könnte habe ich die Kurzbeschreibung gelesen. 
Der Gedankengang welcher in der Kurzbeschreibung dargestellt wird war mir neu und die Mitglieder des Forums, welche Erfahrung mit Demenz haben, können sich sicher qualifizierter mit dem Thema auseinandersetzen.

Es sind 22 Kundenrezessionen bei Amazon veröffentlicht. 

z.B.:

29 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1 von 5 Sternen 
VERGISS das Buch VERGISS Alzheimer!
23. September 2011
Von Swen Staack 

Ohje, da wagt sich eine Wissenschaftjournalistin pünktlich zum Weltalzheimertag an "Alzheimer - Die Wahrheit über eine Krankheit die keine ist". Wirkliches Fachwissen bietet sie dabei nicht, Populismus dafür umso mehr. Verkauft sich ja auch besser! Da werden die von nur wenigen Experten beachteten Thesen eines US-Professors unter die Leute gebracht um danach in epischer Breite das Zusamenspiel von der bösen Pharmaindustrie und seinen Forschern offen zu legen. Klar, warum sollte man auch etwas wie die Alzheimerkrankheit erforschen, wenn es Sie doch gar nicht gibt. Ist doch alles normales Altern oder eine andere Form der Demenz (wenigstens das wird von der Autorin ja nicht wirklich bestritten) wenn ältere Menschen ihre Angehörigen nicht mehr erkennen, nicht mehr zu Toilette finden, geschweige denn sie adäquat benutzen. Wenn man den normalen täglichen Alltag ohne fremde Hilfe nicht bewältigt, nicht mehr weiß wie die Zahnbürste oder das Besteck zu benutzen sind. Das sollte die Autorin mal den Millionen Angehörigen erklären, die einen "36 Stunden Tag" haben und den Erkrankten rund um die Uhr begleiten und pflegen müssen. Sie werden über die Erkenntnisse und die banalen altbekannten(aber immerhin nicht verkehrten) Tipps wie weniger Alkohol,Übergewicht, mehr Bewegung, usw. bestimmt be-geistert sein. Ich bin es definitiv nicht.
Kaufen Sie sich statt des Buches lieber Gingko-Medikamente, die - und das erkennt sogar die Autorin - nützen zwar auch nix, aber da kann man sich zumindest nicht ganz sicher sein.

Bei den Kundenrezessionen ist die unterschiedliche Meinung über dieses Buch gut zu erkennen.

kurt
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Paula
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BeitragThema: Re: Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer
Mi 30 Okt 2013, 11:34    © Paula
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Hallo zusammen,

ich habe das Buch auch nicht gelesen, und die Sendung habe ich mir auch noch nicht angesehen.

Das die Pharmafirmen verdienen, kann ich euch nur bestätigen.
Meine Mutter hatte bei dem letzten Neurologentermin die Exelon-Pflaster für 3 Monate
mitbekommen. Diese sind nun fast aufgebraucht. Sie kann sie gut vertragen, und es hat sich einiges verbessert. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Neurologen, soll sie daher die Pflaster weiter nehmen. Gestern waren wir in der Apotheke, und haben dort nachgefragt, welcher Anbieter der Günstigste ist. Es gibt nicht viele, und alle haben fast den gleichen Preis:

über 320,- €.

Da meine Eltern privat versichert sind, müssen sie erst einmal in Vorkasse treten.
Seit Tagen versuche ich schon die Kasse anzurufen, bzgl. Kostenerstattung.
Das ist der letzte Laden. Nur AB an. Niemand ist telefonisch erreichbar.
Teilweise haben die ja Festbeträge, Verträge mit den Pharmafirmen.
Wir kontrollieren jetzt immer die Abrechnungen, da mein Vater das nicht mehr auf die Reihe bekommt. Er schaut immer nur, wieviel die überweisen.
Ich habe da schon viel Geld wiedergeholt, weil die falsch erstatten.

Liebe Grüße
Paula
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Hart aber fair - Thema Diagnose Alzheimer

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