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 Die Wogen geglättet und Konsequenzen gezogen

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Bine_aus_MUC
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BeitragThema: Die Wogen geglättet und Konsequenzen gezogen
Mi 08 Okt 2014, 19:32    © Bine_aus_MUC
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Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich letztes Wochenende der Verzweiflung nah war und viel überlegt habe und auch viele gute und liebe Ratschläge von Euch bekommen habe geht es mir inzwischen wieder etwas besser.

Durch das heftige Verhalten meiner dementen Mutter (im Anfangstadium / Haluzination / Beschimpfung / schlecht machen bei der Nachbarin, mit Suizid drohen,  etc.) bin ich aber auch intensiv zum überlegen gekommen wie ich weiter mit ihr umgehe. Ich versuche mich an meinen neuen Leitspruch zu halten "Gehe erst über die Brücke wenn Du vor ihr stehst" und versuche Ihr nicht jede Entscheidung schon vorher abzunehmen "weil ich es ja gut meine und eigentlich auch besser weiß". Ich hatte heute ein gutes Gespräch mit ihr, nachdem sie wieder einmal Ihren Geldbeutel vor sich selbst versteckt hat und ich ihn suchen und finden durfte. Habe also diesen Vorfall genutzt um ihr ins Gewissen zu reden, Sie entscheidet ab jetzt wenn ich mit ihr zum Arzt gehen soll (ihr krankes Auge -grüner Star- ist mehr und mehr in einem schlechten Zustand), Sie bringt ihr Auto in die Werkstatt (TÜV und Kundendienst und Reifenwechsel), Sie muß sich versorgen, Sie muß mich Anrufen wenn Sie ein Problem hat. Für mich selbst habe ich entschieden, sollte Sie noch einmal mit Selbstmord drohen werde ich sofort gehen, sollte Sie mich wieder Beschimpfen werde ich sofort gehen und mich bei keinem dieser Fälle auf eine Diskussion einlassen.
Ich habe heute an ihr "altes Ich" appeliert und bin schon sehr gespannt ob der Umgang mit Ihr besser wird. Sie muß einfach mehr an ihre Grenzen kommen, wenn ich immer vorher eingreife und sie schützen möchte merkt Sie nicht wo die Grenzen sind und fühlt sich bevormundet.

Was meint ihr? ist das eine gute Strategie?
Ich grüße Euch ganz lieb
Bine winke
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Paula
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BeitragThema: Re: Die Wogen geglättet und Konsequenzen gezogen
Di 14 Okt 2014, 10:07    © Paula
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Hallo Bine,

in wie weit deine Mutter deine Ansage verstanden hat, und
umsetzen kann, weiß ich leider nicht.

Wenn du in der Betreuungsverfügung, und/oder Vorsorgevollmacht
stehst, und auch bei der Einstufung in eine Pflegestufe als Betreuerin/Pflegerin
eingetragen wurdest, hast du auch die Verantwortung, z.B. für den
Gesundheitszustand deiner Mutter.

Schau doch mal in das Gutachten des MDK. Wenn deine Mutter Pflegestufe 0
hat, bedeutet das, eingeschränkte Alltagskompetenz.
Der Gutachter wird dort aufgeführt haben, wobei deine Mutter Hilfe und
Unterstützung braucht. Wenn du bei der Begutachtung anwesend warst,
wird der MDK dich auch befragt haben.


Liebe Grüße
Paula
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Die Wogen geglättet und Konsequenzen gezogen

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