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 Essen & Trinken

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Doris
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BeitragThema: Essen & Trinken
Mo 12 Jan 2015, 13:27    © Doris
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Hallo zusammen,
meine Schwiegermutter wird im April 99 Jahre. Seit dem 1. Januar hat sie Gürtelrose. Dank der Unterstutzung von Enigen von Euch habe ich ihr heute die letzte Tablette eingeflößt. Sie ist total geschafft,apathisch, will nichts mehr essen und trinken und hat seit heute Blut im Urin und eine Entzündung. Nach der vielen Arznei wegen der Gürtelrose will sie keine Medizin mehr nehmen. Trinken und essen will sie beinahe nichts mehr. Mit Müh und Not morgens und abends ein kleines ungetoastetes Weißbrot mit Butter. Seit 5 Tagen verweigert sie das Mittagessen. Egal ob Suppe, Brei oder Gemüse.. Obwohl ich sie füttere, sie lässt den Löffel wieder heraus.
Soll ich sie einfach in Ruhe lassen? Wie seht Ihr das mit der Medizin? Kann ich es verantworten ihr keine Medizin mehr zu geben? Auch abends ist es sehr schwierig sie ins Bett zu bringen. Ich hatte vom PD jemand hier. Als Schwiegermutter von ihr mit Schwung ins Bett befördert wurde, hat sie sich weiß verfärbt und nur noch gestöhnt. Ich will ihr das nicht zumuten, habe allerdings Schwierigkeiten beim ausziehen. Sie kann abends nicht mehr hinstehen und obwohl wir zu zweit sind wissen wir nicht, wie wir es beim ausziehen machen sollen. Bin z. Zt. ziemlich hilflos weil ich nicht mehr weiter weiß.
Ganz liebe Grüße
Doris
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Hopeful
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BeitragThema: Re: Essen & Trinken
Mo 12 Jan 2015, 21:02    © Hopeful
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Hallo liebe Doris!

Raten kann ich dir nichts jedoch sagen was ich als erstes machen würde...

Sprech mt dem Arzt deiner Schwiegermutter.Er wird dir das richtige raten können.

Das du hilflos und ratlos bist kann ich nur allzu gut verstehen!!!!!Wer wäre das nicht!?

Schicke dir ein grosses Kraftpaket trösten 

LG Hopeful






LG Hopeful

Die Hoffnung möcht`ich nie verlieren!
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soda1964
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BeitragThema: Re: Essen & Trinken
Mo 12 Jan 2015, 21:15    © soda1964
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Hallo liebe Doris,

ich habe deinen Beitrag am Nachmittag schon kurz gelesen - jetzt habe ich die Zeit und Ruhe um dir zu antworten.

Ich kann deine Hilflosigkeit gut verstehen trösten
So wie du das schreibst, kann dir deine Schwiegermutter deutlich zu verstehen geben, was sie will und was nicht. Wichtig finde ich, ihr immer wieder Essen und trinken anzubieten, dann jedoch auch zu akzeptieren, wenn sie im dem Moment nichts annehmen mag.
Ich habe dazu im Sommer hier mal einen lesenwerten Artikel eingestellt - https://www.demenzforum.net/t5608-wenn-der-korper-nicht-mehr-will
Wie das mit dem Geben von Medizin aussieht, ist wohl von Situation zu Situation verschieden. Gibt es einen Hausarzt, den ihr beiziehen könnt? Oder sonst jemand, der "etwas von Pflege versteht" und zu dem du Vertrauen hast? Vielerorts gibt es entsprechende Beratungsstellen.

Zum Pflegedienst schreibst du:

Doris schrieb:
Ich hatte vom PD jemand hier. Als Schwiegermutter von ihr mit Schwung ins Bett befördert wurde, hat sie sich weiß verfärbt und nur noch gestöhnt. Ich will ihr das nicht zumuten...

Vielleicht kann doch noch mal jemand kommen und dir ein bisschen zeigen, worauf du bei der Pflege achen sollst und wie dir manches leichter geht?
Mir hat immer geholfen mir zu überlegen, wie ich es selber gerne hätte. Ich habe auch meine Schwiegermutter, unsere Nonna, gepflegt. Mit der Zeit habe ich ihr nur noch weite Sachen angezogen, aus weichem, lockeren Stoff, und Hosen mit rundum Elast ohne Knöpfe und Reissverschlüsse. Wichtig beim An- und Ausziehen finde ich, langsam zu machen und der gepflegten Person Zeit zu lassen. Ich habe Nonna jeweils an den Bettrand gesetzt, dann oben rum gewechselt, dann durch "Kippen" von der einen auf die andere Pobacke unten rum aus- und wieder angezogen.

Auch Wechseln auf dem Bett geht, ohne grossen Kraftaufwand. Auf Youtube gibt es viele hilfreiche Anschauungsvideos. Vielleicht magst du dir mal ein bisschen Zeit nehmen und schauen?
Z. Bsp. hier? https://www.youtube.com/user/pflegekino
Der Link funktioniert nicht immer oder braucht sehr lange zum Laden.
Vielleicht hier? www.i-care-europe.de/de/pflegekino.html


Ich hoffe, dir helfen diese Tipps ein bisschen weiter.
Sonst schreibst du einfach wieder.

Liebe Grüsse aus der Schweiz winke






Therese

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Doris
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BeitragThema: Essen & trinken
Di 13 Jan 2015, 12:09    © Doris
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Vielen lieben Dank für Eure Antworten. Mit dem Hausarzt habe ich gesprochen und wir haben uns darauf geeinigt die Tabletten weg zu lassen. Ich soll ihr nur noch Schmerzmittel geben. Essen und trinken mal mit Kompott versuchen, ansonsten einfach akzeptieren. Der Beitrag "wenn der Körper nicht mehr will" ist sehr hilfreich! Vielen Dank! Wir können Sie in der jetzigen Situation so akzeptiern wie sie ist. Schließlich ist das noch das einzige das sie selbst bestimmen kann.
Mit dem PD hatte ich heute auch noch ein Telefonat. Am Freitagabend kommt eine andere Schwester und macht mit uns die Schulung. Hoffentlich bringt es diesmal was.
Melde mich wieder wenn es was neues gibt und nochmals vielen Dank für Eure Unterstützung!
Doris
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