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 Medikamentenplan anpassen (lassen)

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JJasmin
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JJasmin

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BeitragThema: Medikamentenplan anpassen (lassen)
Medikamentenplan anpassen (lassen) EmptyDi 26 Mai 2015, 14:21    © JJasmin
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Hallo zusammen,
 
erst einmal wollte ich mich bei euch herzlichst für Eure guten Ratschläge und Ideen bedanken!
Ich habe mir wieder wochenlang Gedanken über die Medikamente meines Vaters gemacht und bin zum Entschluss gekommen, dass ich einen Arzt finden MUSS, welcher auf meine Vorschläge eingeht.
Nur ist es sehr schwer so einen Arzt zu finden.. Mein Vater nimmt momentan ein:
Ramipril 2,5           (morgens und abends)
ASS 100                (morgens)
Atorvastatin           (abends)
Bisoprolol              (morgens)
Torasemid             (morgens)
Risperdal 0,5         (morgens + abends)
Aricept 10             (abends)
 
 
Mein Wunsch wäre es, dass einfach die Tabletten richtig angepasst werden.
Ich habe schon seit einiger Zeit so ein schlechtes Gefühl mit diesem Medikamentenplan.
Ich würde gerne „Laif 900“ testen.. aber einfach so geht das ja auch wieder nicht…
 
Seit 2-3 Wochen hat Papa nach dem schlafen IMMER Halluzinationen.. ich denke, das könnte unter anderem auch an den Wechselwirkungen der Medikamente liegen…
 

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
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lucky
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BeitragThema: Re: Medikamentenplan anpassen (lassen)
Medikamentenplan anpassen (lassen) EmptyDi 26 Mai 2015, 23:55    © lucky
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Die Medis neu einstellen oder umstellen kann man nur in einem Klinikaufenthalt. Da muss unter ärztlicher Aufsicht abgesetzt und angesetzt werden.
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JJasmin
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BeitragThema: Re: Medikamentenplan anpassen (lassen)
Medikamentenplan anpassen (lassen) EmptyMi 27 Mai 2015, 08:00    © JJasmin
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Das wundert mich aber, dass es nur in einem Klinikaufenthalt funktionieren soll... Papas Medikamente wurden auch schon vom Hausarzt umgestellt.... und auch vom Neurologen
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Ulli
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BeitragThema: Re: Medikamentenplan anpassen (lassen)
Medikamentenplan anpassen (lassen) EmptyMi 27 Mai 2015, 09:14    © Ulli
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In der Klinik ist er besser unter Aufsicht.

Man weiß nie wie die Patienten auf die Umstellung reagieren.
Die Umstellung muß langsam erfolgen. Einige dieser Medikamente können nicht einfach abgesetzt  sondern müssen ausgeschlichen werden.
Das gleiche gilt für die Einnahme neuer Medis. Langsam beginnen und evtl. steigern bzw. bei Unverträglichkeit oder unerwünschter Nebenwirkungen absetzen.

Dort können sie im Bedarf sofort eingreifen.

Liebe Grüße - Ulli
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JJasmin
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BeitragThema: Re: Medikamentenplan anpassen (lassen)
Medikamentenplan anpassen (lassen) EmptyDo 28 Mai 2015, 09:08    © JJasmin
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Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass er in einer Klinik nicht unter besserer Aufsicht ist. Wir waren letzten Monat bereits dort und es hat sich niemand um meinen Vater gekümmert, er saß stundenlang im Zimmer und sah aus dem Fenster, erst als wir kamen und fragten, ob alles ok sei, sagte er nein, ihm sei die ganze Zeit schon schwindelig. Von ihm kann man nicht verlangen, seine Sorgen den Betreuerin mitzuteilen, die Betreuer (meine Meinung) müssen auf die Patienten zugehen. Dies war leider nicht der Fall. Klar Blutwerte / Laborwerte können ausgelesen werden, aber das Wohlbefinden der Patienten nicht.... Leider..
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Ulli
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BeitragThema: Re: Medikamentenplan anpassen (lassen)
Medikamentenplan anpassen (lassen) EmptyDo 28 Mai 2015, 14:52    © Ulli
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War das eine Spezial-Klinik, also mit Geronto-Abteilung bzw. ein Psychiatrische Klinik ?
Auf einer normalen Station ist das Personal meist nicht darauf eingestellt und überlastet.

Liebe Grüße - Ulli
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lucky
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BeitragThema: Re: Medikamentenplan anpassen (lassen)
Medikamentenplan anpassen (lassen) EmptyDo 28 Mai 2015, 19:45    © lucky
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Als Schwiegermutter in der Gerontoneuropsychiatrie war, war da eigentlich immer Programm. Von Gymnastik über Chor bis Eis-Essen im Garten.

Deutlich mehr Personal als im Pflegeheim.
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Fussel
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BeitragThema: Re: Medikamentenplan anpassen (lassen)
Medikamentenplan anpassen (lassen) EmptyFr 29 Mai 2015, 06:39    © Fussel
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Ich finde im Net keine unabhängigen Studien zum Laif 900, sondern als
Auftraggeber sind lediglich Namen genannt die von vorne herein nur mit
Phytoprodukten arbeiten, bzw. diese produzieren und vermarkten.

Die Studien die einen seriösen Eindruck hinterlassen behandeln die Wirkung
von Depressionen die mit dem Johanniskrautprärarat behandelt wurden.
Hast Du eigene Erfahrungen mit dem Laif ?

Das Laif 900 ist freiverkäuflich zu erwerben.

Es spricht nichts dagegen, wenn das Laif zusätzlich eingesetzt wird.
Dann müßte sich eine etwaige positive Wirkung zeigen.

Mit dem Umsetzen von Medikamenten hat man oftmals mehr Probleme
als man denkt, wenn sich die Situation ändert oder ein Medikament angepaßt
werden muß.
Das Problem kennt derjenige der hochwirksame Medikamente über einen gewissen
Zeitpunkt nehmen und immer wieder anpassen muß.

Google bitte mal nach dem Begriff: Risperdal absetzen.....

Wegen einer Rheumatischen Erkrankung bekomme ich zur Blutdruckmedikamentation
hochwirksame andere Medikamente.
Wenn an den Medikamenten herumexperimentiert wird, dann
merke ich natürlich das Um und Absetzen recht negativ.
An das Basistherapeuticum würde ich ohne zwingenden Grund
überhaupt nichts ändern und ich ärgere mich seit Monaten, daß
der Doc an der Schmerzmedikamentation herum gewerkelt hat,
nachdem der Orthopäde, Sportmediziner und Rheumatologe anderer Meinung
gewesen ist.

Ich halte es mit dem Spruch: " Never Change a winning Horse."

Denn das wieder ansetzen eines Medikaments muß nicht bedeuten, daß
man es so einfach wieder ansetzen kann und erhält dann dieselbe Wirkung.

Es gibt Medikamente, die man nicht mehr einsetzen kann, wenn man sie
abgesetzt hat.
Unter Umständen macht man sich damit monatelang Probleme, die man
körperlich arg spürt und wenn das neue Medikament nicht das hält,
was es verspricht, dann hat der Patient die Arschkarte ( sorry.)

Natürlich gibt es Wechselwirkungen und jedes Medikament hat auch
Nebenwirkungen, wenn es eine Wirkung hat.

Die Blutdruckmedikamentation und die Medikamente gegen Herzinsuffizienz
kannst Du nicht antasten, und das Absetzen des Ass könnte zu Verschlußerkrankungen
führen. Es kann sich also nur um das ARICEPT und Risperdal handeln, daß
Du umsetzen möchtest.

Was passiert im Schlaf, daß der Papa nach dem Schlafen Halluzinationen hat ?
( Hat er Atemaussetzer ? Schläft er sehr fest und wie sind die Schlafphasen ?


Was passierte vor dem Ansetzen des Risperdals und ARICEPT  und was
war der Anlass, der zu der Verordnung führte ?


Wenn der Zustand mit der Medikamentation unbefriedigend ist, ist ein Gespräch
mit dem behandelnden Arzt sowieso fällig.

Wenn ich allerdings das alles einnehmen wollte, was mir die Leute alle
anpreisen, dann wäre ich verraten und verkauft und ich bin froh,
daß ich den Überblick darüber alleine haben darf, und das nicht alles an mir
ausprobiert wird.

War der Grund für das Risperdal zb. eine Akute Psychose, dann
würde ich mich nicht trauen, das Medikament einfach mal abzusetzen....

Das Problem ist meißtens, daß bevor ein so hoch potentes Medikament
angesetzt wurde leichtere Medikament probiert wurden, denn leichtfertig
werden die nicht verschrieben.
Meist haben die Patienten zunächst mildere Medikamente erhalten die
wirkungslos blieben und sind erst langsam zu der Medikamentation
gekommen, oder aber die Symptome waren von vorne herein so massiv,
daß man auf dieses Medikament eingestellt wurde.
Wenn nun jemand zurück zur Natur möchte, dann rollt er das Feld
wieder von hinten auf und schafft dieselbe Situation, die dazu führte,
daß ein bestimmtes Medikament verordnet wurde.

Ein Beispiel : Keiner gibt Dir von Beginn von Schmerzen Morphine.
sondern die Medikamente werden stufenweise eingesetzt, bis man
beim Morphin landet, es sei denn Du hast zb. einen Vernichtungsschmerz
bei einem Infarkt, das Bein ist abgerissen oder aber es liegt eine Indikation
vor in dem man nichts anderes mehr wählt.

Du kannst dann nur auf das Morphin verzichten, wenn der Grund
für dieses Schmerzmittel nicht mehr vorliegt, nicht etwa, weil das
Morphin Nebenwirkungen hat, oder weil es abhängig macht und gegen
ein minderwirksames Medikament ersetzen. Das Ergebnis wird sein,
daß der Patient höllisch zu leiden hat.

In wie weit das möglich ist, müßte ein Arzt entscheiden, der den Papa
schon sehr lange kennt  und die Behandlung gesteuert hat.
Ansonsten machst Du Rückschritte bis ins letzte Jahrhundert.

Die Alternative kann natürlich Laif 900 heißen, sie könnte aber auch
so lauten, daß ein vollkommen anderes Medikament zum Einsatz kommt,
oder eine andere Kombination. Das sollte man wie bei Elektrogeräten dem
Fachmann überlassen.



Allerliebste Grüße Christina
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JJasmin
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JJasmin

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BeitragThema: Re: Medikamentenplan anpassen (lassen)
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Hallo zusammen,

ich dachte, ich melde mich noch einmal.
Wir hatten vor ca 3 Wochen einen Termin bei einem "neuen" Neurologen. Ich habe ihm in einem Schreiben die momentane Situation geschildert. Als wir den Termin hatten, hatte er noch einmal kurz mit meinem Vater gesprochen, er fragte ihn warum er hier sei etc. Natürlich konnte mein Vater auf diese Fragen nicht antworten.

Schlussendlich haben wir die Tabletten umgestellt.  cheers
Kein Risperidal mehr dafür aber Quetiapin ... und siehe daaaa.... ES IST VIEEEEL BESSER geworden.. ich bin so unheimlich glücklich!!

2 Wochen lang gab es gar keine Probleme mehr, keine Gemecker beim Duschen, er schläft durch, kein vermehrte Speichelfluss... nicht mehr so verwirrt... Ich bin echt glücklich.

Leider waren die letzten 2 Tage nicht sooo toll.. aber mal abwarten :-) wie der Verlauf ist.. in 3 Wochen sehen wir den Arzt erneut zur Kontrolle.
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