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 Teilstationäre Tagespfle

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krebs57
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BeitragThema: Teilstationäre Tagespfle
Do 02 Jul 2015, 21:31    © krebs57
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Hallo an die Fachleute hier,
heute hat mir die Pflegeversicherung den Antrag für meine Mutti zugeschickt, den Antrag für Tagespflege. Mit der Beratung vor Ort war ich nicht unbedingt zufrieden.
Ich habe nun folgende Fragen an Euch, vielleicht könnt ihr mir helfen.
Mutti soll ab nächste Woche einen Tag pro Woche in die Tagespflege, also teilstätionäre Tagespflege.

Gibt es da unterschiedliche Anträge für Tagespflege und teilstationäre Tagespflege?

Wie wird das abgerechnet wenn das Pflegegeld Stufe 1 die Aufwendungen für die teilst. Tagespflege übersteigt?

Bekommt mein Vati dann den Restbetrag weiterhin überwiesen?

Danke schon mal im Voraus für Eure Antworten.
Petra
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lucky
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Do 02 Jul 2015, 22:57    © lucky
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Die Tagespflege wird von der Pflegeversicherung bezahlt. Nicht vom Pflegegeld. Du zahlst einen Eigenanteil. Den kannst Du vom Betreuungsgeld zahlen. Tatsächlich kostet die Tagespflege also nichts.
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lucky
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Do 02 Jul 2015, 23:14    © lucky
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665,-- € im Monat stehen in Pflegestufe 1 mit Demenz für Tagespflege zur Verfügung. Ein Tag kostet etwa 70 €.

Sie könnte also 9 x im Monat gehen.
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krebs57
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Fr 03 Jul 2015, 09:41    © krebs57
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Guren Morgen lucky,

danke für deine schnelle Antwort.

Ich habe heute auch nochmal in der Hauptgeschäfststelle der Versicherung angerufen..... sehr freundlich und kompetent wurde ich beraten. Jetzt kann ich den Antrag ausfüllen. Die Mitarbeiterin hat mir auch gesagt, dass ich die zusätzlichen Kosten für Essen usw. erstattet bekommen kann über die zusätzlichen Betreuungsleistungen. Alos werde ch da dann den Antrag stellen.

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Ich wünche Euch ein schönes Wochenende.

Petra
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krebs57
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Mo 13 Jul 2015, 14:07    © krebs57
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So nun mal wieder ich,

Mutti ist heute den zweiten Montag in der Tagespflege und ich hole sie dann wieder ab. Ob es ihr da gefällt .... ich kann es nicht sagen.

Als ich sie vorigen Montag abgeholt habe, hatte sie schon im Auto vergessen wo sie den Tag über war.

Nun musste ich verschieden Fragebögen ausfüllen und auch einen vom Hausarzt.

Ich also mit dem Blatt letzten Donnerstag da hin und mit dem Arzt gesprochen... na toll. Er den Fragebogen in der Hand und fragt mich was er jetzt damit soll. Ich ihm erklärt das Mutti nur für einen Tag in die Tagespflege soll, damit auch Vati für einen Tag etwas mehr Ruhe hat. Sein Komentar (vorwurfsvoll) : Ich dachte schon sie wollen ihre Mutter ins Heim geben, das hätte sie nicht verdient .... na ja aber einen Tag kann man das schon probieren...

Ok, woher soll er wissen wie es bei meinen Eltern zuhause ist, wenn Vati immer sagt es ist alles i.O., aber der Mann ist Arzt und behandelt meine Mutti wenn sie mal was hat. Thema abgehakt... Bogen ausgefüllt.

Nächste Situation:
Meine Tante hat Mutti vorige Woche einen Tag zu sich geholt, sie geduscht, mit ihr etwas gebastelt usw. Und dann kommen die Spitzen..... sie tut mir so leid,  sie kann sich ja nicht mehr alleine waschen, weil sie nicht weiss was sie machen soll. Mit dem Toilettenpapier weiss sie auch nicht mehr wozu das da ist, sie nimmt die Hände. Ihr müsst euch mehr um sie kümmern, ihr müsst was unternehmen... ihr müsst euch durchsetzen...

Ich hab sie gefragt was wir denn unternehmen sollen.... na da muss der Pflegedienst her... Klasse, gute Idee, wir Kinder möchten das ja, aber Vati hält das nicht für notwendig.

Ich hab ihr dann gesagt, dann soll sie doch mal mit ihrem Schwager reden, weil ich es nicht schaffe meinem Vati über den Mund zu fahren und ihm mal so richtig die Meinung zu geigen. Ich kann es nur in kleinen Schritten durchsetzen.

Bin gerade mal wieder richtig frustriert. Helfen wollen und helfen können ist eben doch ein großer Unterschied.

Mal sehen wie es Mutti heute Nachmittag geht wenn ich sie abhole und dann gehen wir noch Schuhe kaufen.

Lb Gr Petra
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Bine
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Di 14 Jul 2015, 10:55    © Bine
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Hallo Petra,
Außenstehende geben einem immer gut gemeinte Tipps und glauben damit die Lösung aller Probleme parat zu haben.
 
Du hast geschrieben: Ich kann es nur in kleinen Schritten durchsetzen.
 
Das ist ein guter Weg. Sowohl deine Mutter als auch dein Vater müssen lernen mit der neuen Situation umzugehen, genau wie du. Das braucht Zeit.

LG
Sabine
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krebs57
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Fr 07 Aug 2015, 10:43    © krebs57
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Hallo Ihr Lieben,

jetzt mal wieder ein kleiner Bericht von mir.

Mutti geht ja nun 1x Woche in die Tageseinrichtung, eine Enkeltochter fährt sie hin und die Andere holt sie am Nachmittag wieder ab, oder auch ich.

Wenn ich sie abgeholt habe, habe ich das Treiben eine Weile von der Tür aus beobachtet ehe ich ins Zimmer gegeangen bin. Ich hatte schon das Gefühl es gefällt ihr da. Auch meine Nichte ist dieser Meinung (sie ist selbst Krankenschwester) und hat erzählt, dass sich Mutti dort wohlfühlt.

Wenn sie dann zu Hause aus dem Auto aussteigt, ist wieder völlig verunsichert, weint und hat Angst.Die Frage wovor sie denn Angst hat, kann sie nicht beantworten. Aber inzwischen glauben wir das es daran liegt, dass mein Vati sie sehr oft auch anschreit wenn sie etwas nicht machen kann, was er ihr sagt. Er hat keine Geduld, versteht einfach nicht warum das so ist bzw. will es nicht verstehen.

Letzte Woche habe ich es ihm versucht zu sagen. Er hat mir gesagt, dass Mutti immer nur weint (und das stimmt). Ich habe ihm gesagt, dass sie merkt das sie nicht mehr viel machen kann. Dass sie jetzt auf dem Stand eines Kleinkindes ist, Kleinkinder aber  etwas lernen können, aber Mutti eben nicht mehr. Ich habe ihm auch gesagt das sie Angst hat weil er sie immer anschreit und er das doch lassen soll. Es verschlimmert nur die Situation. Vati hat mich schon verstanden, er hat sehr geweint, nur es ändert sich nichts. Meine Schwägerin hat mir gesagt, dass es abends manchmal ganz schlimm ist.

Mal sehen wie lange das noch so einigermaßen gut geht. Ich arbeite daran Mutti mehrmals in der Woche in die Tagespflege zu geben.

Liebe Grüße und Euch ein schönes Wochenende
Petra
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krebs57
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Mi 16 Sep 2015, 08:25    © krebs57
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Guten Morgen Ihr Lieben,

so nun melde ich mich auch einmal wieder.

Mutti geht ja nun seit einiger Zeit montags in die Tagespflege. Auch ich habe sie seit dem schon mehrmals dort abgeholt und hatt das Gefühl ihr geht es dort gut. Da ist sie unter Leuten die genau so sind wie sie, es schreit sie keiner an usw.

Ansonsten sind wir als Familie wohl schon fast an unserer Belastungsgrenze angekommen. Wir gehen alle noch voll arbeiten und versuchen das Bestmögliche zu geben.

Zu Hause weint Mutti nur noch und wenn mal nicht, dann sitzt sie teilnahmslos da und starrt vor sich hin. Wenn ich bei meinen Eltern bin, ist jedes zweite, nein eigentlich schon jedes Wort: Ich habe Angst ! Sie klammert sich dann an mich und ich weiss nicht mehr was ich sagen soll. Denn die Frage warum .. kann sie mir ja nicht beantworten.

Allerdings ahne ich wovor sie Angst hat. Mein Vati schreit sie fast nur noch an (bis jetzt nicht wenn ich da bin) weil er einfach nicht versteht oder verstehen will, dass sie z.B. nicht mehr weiss was ein Wischtuch ist, was ein Löffel ist usw. Er müsse ihr alles in die Hand geben, was sie holen soll... aber damit ist er völlig überfordert. Gestern hab ich das zum ersten Mal bei ihm erlebt und bin dazwischen gegangen. Hab ihn zur Seite geschoben, Mutti wollte auch weglaufen, ich hab sie zurückgeholt und wir haben zusammen abgetrocknet.

Das Anschreien geht früh morgens los, tagsüber ist dann wohl etwas Ruhe und abends geht es weiter. So schildert es mir mein Bruder und meine Schwägerin. Die Beiden können keine Nacht mehr schlafen, weil Mutti 3, 4x in der nach bei ihnen im Schlafzimmer am Bett steht und den Opa sucht.  Zuschließen will mein Bruder nicht, es könnte ja auch mal etwas "ernstes" sein, wo er reagieren muss.

Und nun eine Kostprobe von der Sturrheit meines Vatis: Meine Eltern haben am Freitag Diamantene Hochzeit, ich nehme mir Urlaub, weil da ja auf dem Dorf der Bürgermeister usw. kurz zu Besuch kommen.

Was will mein Vati machen.... an diesem Tag ist noch eine Beerdigung von einem Kameraden aus der Feuerwehr ... und da muss er hin... Was soll das denn? Ich hab versucht ihm klarzumachen das das Unsinn und eigentlich auch peinlich ist... Die Kameraden der Feuerwehr gehen zur Beerdigung, müssen dem Vater des Verstorbenen ihr Beileid ausprechen und meinem Vater zur Diamentenen Hochzeit gratulieren... ich fasse es nicht... nein er bleibt bei seiner Meinung und geht da hin. Am Liebsten hätte ich ihm alles vor die Füße geworfen.. ich mach extra Urlaub und er ... na ja. Die Famileienfeier ist dann am Samstag.... muss ja ne riesen Feier sein...
Und nicht nur eine Feier, nein. Da kommt noch die Feier mit den ehmals unmittelbaren Nachbarn und die Feier mit der Feuerwehr. Sprich drei Feiern für eine Sache und alles wird durch uns Kinder organisiert. Vati ist sturr wie... wenn es um solche Sachen geht oder klammert er sich nur daran? Seine Aussage ist dann immer, wenn wir sagen das ist zuviel... es könnte ja die letzte Feier sein und er hätte sie doch gerne Alle nochmal zusammen....

Wer macht das alles... wir die Kinder...

So nun habe ich aber doch noch einen  Frage an Euch:

Nach dieser Festlichkeit wollen wir uns alle, Kinder und Enkeltöchter den Opa schnappen und mit ihm reden, dass es so nicht weitergehen kann.

Wäre es für Mutti nicht besser, wenn sie mit Menschen zusammen wäre, die genau so sind wie sie? Ich trau mich ganicht direkt zu fragen ob ein Pflegeheim nicht doch besser für sie wäre?
Dort brüllt sie keiner mehr an, sie hat etwas Beschäftigung usw. Ich will sie nicht abschieben, aber der Zustand zu hause ist für sie auch nicht gut. Sie wirkt jatzt auch manchmal leicht agressiv.

Danke schon mal im Voraus für Eure Tips und fürs Zuhören.

Petra
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lucky
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Mi 16 Sep 2015, 08:39    © lucky
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Ich wäre ganz pragmatisch und würde jegliches Gedöns zur diamantenen Hochzeit absagen.

Auch über eine Pflegeeinrichtung würde ich nachdenken - ja.

Ihr seid berufstätig, dann geht es zu Hause nicht.


Den Vater würde ich gewähren lassen.
Ihm ins Gewissen zu reden wird nichts bringen.
Auch auf sein Alter muss man Rücksicht nehmen.
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Mi 16 Sep 2015, 10:12    © krebs57
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Guten Morgen Lucky,

danke für deine Antwort, tja das ist einfacher gesagt wie getan.  Lade mal ca 50 Leute aus...

Das ziehen wir jetzt noch durch, doch die nächste "große" Feier steht nächstes Jahr an. Mutti wird dann 80 (im April), wenn es noch so weit kommt. Ich werde da schon im Vorfeld eine ablehnende Haltung einnehmen.

Wenn es dann jedoch keine Feier gibt, kommt die Verwandschaft einzeln angetrabt, weil es sind ja nunmal viele ältere Herrschaften und die haben Zeit..... Da hat man dann noch mehr Arbeit an der Backe wie man das gleich in eine Gaststätte verlegt.

Jetzt ist es so das wir zur Familienfeier Mittagessen und Kaffee auch in der Gaststätte machen, nur ..... dann muss man einfach anfangen die Geschenke einzupacken .... damit gemerkt wird .... die Feier ist langsam zu Ende.

Wie gesagt, nach dieser Feier werden wir uns mit Vati auseinandersetzen und ihm versuchen klar zu machen das es so nicht geht.

Entwerder er bleibt sturr und lässt nicht mit sich reden oder er gibt nach. Das Schlimmste wäre allerdings wenn er sich aufgibt und uns auch noch zusammenbricht mit seiner Krankheit.

Vor diesem Gespräch habe ich jetzt schon solche Angst, aber das muss sein für uns Alle.

Petra
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Mi 16 Sep 2015, 11:20    © lucky
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Könnt Ihr für die Feier eine Betreuungsperson für die Oma "abstellen". Die quasi nicht "mitfeiert" sondern ausschließlich sich um die Oma kümmert und auch mit ihr nach Hause fährt, wenn alle Stricke reißen (bzw. schon rechtzeitig vorher)?
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Mi 16 Sep 2015, 11:56    © krebs57
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Hallo Lucky,

ihre Schwester sitzt neben ihr und hilft bzw. greift ein wenn etwas schief gehen sollte. Wenn ich dann mitbekomme, dass Mutti nach hause will, bin ich dort weg egal ob das meinem Vati passt oder nicht.

Bisher hatte ich zwar immer das Gefühl, wenn Mutti woanders ist, geht es ihr ziemlich gut. Da zeigt sie auch keine Angst.... denn da wird sie nicht angeschrien, sondern auch von Vati "gut" behandelt.

Doch wenn ich merke das ihr das am Samstag zu viel wird, bin ich mit ihr weg oder geh mit ihr spazieren, das macht sie gerne.

Meine Tiefpunktgrenze ist gerade mal wieder erreicht und ich könnte nur noch heulen oder schreien.

LB Gr Petra
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BeitragThema: Re: Teilstationäre Tagespfle
Mi 30 Sep 2015, 14:24    © krebs57
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Hallo Ihr Lieben,

nun sind fast alle Feiern zur Diamantenen Hochzeit vorbei, nur noch eine am Freitag mit der Feuerwehr.

Ich war zwischenzeitlich an meiner Grenze angelangt, es geht aber wieder.

Gestern war ich mit Mutti wieder bei der Neurologin... und was hat sie festgestellt... Mutti hat nun schon eine sehr schwere Form der Demenz. Das Sprachvermögen ist fast weg usw.. Ja das wusste ich ja eigentlich schon und es hat mich nicht mehr so schockiert.

Auch die Neurologin ist der Meinung Mutti sollte täglich in die Tagespflege um eine Struktur zu erhalten, morgens sollte der Pflegedienst kommen um Mutti fertig zu machen und an den WE müssten wir Kinder dann zu Hause  und für die Eltern da sein.

Nicht schlecht diese Gedanken, nur wie sollen wir das realisieren wenn Vati das nicht will? Ich habe die Neurologin gefragt ob den kurzfristig mal ein Termin wäre, damit ich mit Vati mal zu einem Gespräch kommen könnte. Vielleicht wäre es besser wenn eine "Fachkraft" ihm mal erklärt das Mutti so schlimm krank ist und sie auch nichts wieder erlernt. So ein ähnliches Gespräch hatt meine Schwägerin mit dem Hausarzt....  beide haben das ablehnt... das muss die Familie klären....

Der Hausarzt ist sonst für meinen Vater "der Gott in Weiß".  Ein Beispiel: Wir wollten einen Wannenlift, Vati hat mit Hausarzt gesprochen... Wannenlift hält er nicht für gut, auch im Alter sollte man an der Beweglichkeit arbeiten!!! Also braucht Mutti keinen. Ok es geht noch so einigermaßen, wäre aber eine Erleichterung.

Als ich dann gestern mit Mutti nach Hause kam hat Vati schon gefragt was die Neurologin gesagt hat, allerdings saßen wir da schin beim Abendbrot zusammen. Ich hab ihm gesagt, dass wir reden müssen, dass ich meinen Bruda dabei haben will und das wir das machen wenn Mutti nicht dabei ist.

Ich denke er ahnt schon was auf ihn zukommt. Als Termin werde ich morgen, da bin ich wieder bei den Beiden, nächste Woche Dienstag vorschlagen, denn da ist mein Bruder aus dem Urlaub wieder da. Da ist dann auch die letzte Feier überstanden auf die er sich freut.

Wie soll ich ihm sagen und zwar so das er versteht, dass sich Mutti evtl. unter (bitte nicht falsch verstehen) Ihresgleichen besser fühlt als zu Hause, wo sie nur angebrüllt wird weil er es auch nicht mehr schafft mit ihr ordentlich umzugehen. Wie versteht er das wir ihn auch entlasten wollen, wenn wenigsten früh der Pflegedienst kommt.

Angst habe ich auch davor, dass er ja dann tagsüber keine Aufgabe mehr hat und sich auch nichts zu essen macht oder rmal was einkaufen geht.

Mal sehen was bei dem Gespräch raus kommt.

Lb Gr. Petra
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Teilstationäre Tagespfle

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