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 Gerontopsychiatrie

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NadineZ83
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BeitragThema: Gerontopsychiatrie
Gerontopsychiatrie EmptySa 24 Okt 2015, 19:40    © NadineZ83
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Hallo,
Schön dass es die Gastfunktion gibt. Bin 31 Jahre, meine Mutter (64jahre) lebt mit meinem Vater (64jahre) zusammen.
2011 wurde bei meiner Mutter Demenz diagnostiziert. Bisher ging es mit Pflege, Mobilität etc. Seit 8 Wochen massive Verschlechterung mit einkoten, gestörten Nachtrythmus,"schimpfen", plötzliches weinen,anspucken des eigenen Spiegelbildes...habe direkt ein Betreuungsverfahren angeregt, geronto psychiatrische Beratung etc...mach langem hin und her würde meine Mutter vor zwei Wochen in die Gerontopsychiatrie eingewiesen. Direkt Fixierung und Medikation mit Tavor und Risperdal...
Sie ist quasi seit zwei Wochen bettlägerig, wird einmal am Tag aus dem Bett geholt. Mittags keine Medikation mehr, dementsprechend spätnachmittags erneut Frustration, will die Windel abhaben, spuckt, weint, schreit, mal gut ansprechbar...kaum auszuhalten. Habe das Gefühl so wirklich kümmert sich keiner auf der Station. Sie wird total immobil, lief vor zwei Wochen noch selbstständig und sicher. Trinken wird zu wenig gereicht und wenn mit spritze in den Mund obwohl sie seht wohl mit geführten Becher gut trinkt...habe Angst, dass sie gar nicht mehr auf die Beine kommt, zudem habe ich das Gefühl, dass außer sedieren medikamentös nix passiert...die Ärzte meinen es wäre noch ein Aufenthalt von vier Wochen notwendig.
Gibt es bei euch Erfahrungswerte mit der Gerontopsychiatrie? Wie realistisch ist es, nach dem Aufenthalt mit ambulanten Hilfen ein wohnen zu hause ermöglichen zu können? Kann ich was tun? Bin vorläufig durch das Gericht zur Betreuerin bestellt worden und habe auch die Gesundheitsfürsorge für sie inne...

Freue mich sehr über Antworten...

Gruß
Nadine
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Beethoven
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BeitragThema: Gerontopsychiatrie
Gerontopsychiatrie EmptySa 24 Okt 2015, 20:43    © Beethoven
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Hallo Nadine,

eine schwierige Situation.
Es dauert einige Wochen bis das Risperdal wirkt. Bleibt deine Mama weiter im Krankenhaus wird es schwierig werden, das sie wieder auf die Beine kommt.

Meine persönliche Meinung dazu ist, die Mama könnte zu Hause sein und innerhalb der Familie unterstützt ihr den Vater bis die Wirkung von Risperdal eintritt und die Mutter wieder etwas umgänglicher wird. Habt ihr einen Neurologen, der euch dabei unterstützen könnte.
Mit der Spritze Flüssigkeit geben, geht natürlich schneller, als das Trinken mit dem Becher.
Auf den Stationen fehlt meist das Personal, da ist ruhig stellen, die einfachste Lösung.

Das ist meine Meinung, weil ich auch ganz schlechte Erfahrungen mit der Phsychiatrie gemacht habe. Mein Mann ist auch dement, bekam noch epileptische Anfälle dazu.
War zur Tabletteneinstellung auf der Neurologie, wurde aber auf die Phsychiatrie verlegt.
Wurde auch fixiert, ruhig gestellt mit Medis.
Die Zustände konnte ich nicht mit ansehen, habe ihn nach 4 Tagen auf eigene Verantwortung nach Hause geholt. Waren einige harte Wochen bis er sich wieder erholt hatte.

Stuhl- und Harninkontinenz gehören zur Krankheit dazu. Geht zum Hausarzt und dieser stellt euch ein Rezept für Inkontinenzmaterial aus, wenn ihr das noch nicht habt.
Ein Dauerrezept.

Ich drück die Daumen und hoffe, ihr findet eine Lösung zur Zufriedenheit aller.

LG Jutta
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