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 Frau B.und der erbschleichende Nachbar

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Ottilie
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BeitragThema: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Mo 25 Jul 2016, 15:57    © Ottilie
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Ich beginne nun mal von Anfang an zu berichten, wie ich zu Frau B. kam. 

Nachdem mein zweites Kind 2015 auszog, stellte ich mein Leben komplett auf dem Kopf. Ich suchte mir in Hannover eine kleine 2 Zimmer Whg., um nicht mehr pendeln zu müssen. Zumal mein Lebensgefährte und auch meine besten Cousinen, die auch gleichzeitig meine Freundinnen waren schnell nacheinander an Krebs verstarben. Mich hielt nichts mehr in diesem Dorf. -es war einsam und die Haushälfte in der ich zur Miete wohnte hing voller Arbeit und Erinnerungen.  Nach dem Dienst war ich nach oft langen Staus auf der A7 zu platt um noch den Garten und das Haus ordentlich zu halten. Ganz abgesehen von den vielen Benzinkosten. Für mich kam aber ein Wohnblock nicht in Frage.
Im April2016 habe ich dann über ein Maklerportal im Netz eine niedliche kleine Whg nah am Stadtwald entdeckt. Ich wollte sie unbedingt beziehen. Sie liegt 7 Minuten mit Auto oder Rad von meiner Dienststelle entfernt. Besser geht es nicht.
Der Herr, der mir die Whg vermietete war der Nachbar der Eigentümerin, die an der mecklenburgischen Seenplatte lebte. Sie hatte nach dem Tod ihres Lebensgefährten dort Wohnrecht auf Lebenszeit. Die große Wohnung nebenan war also unbewohnt, der Garten im grausigen Zustand.
In meinem Mietvertrag wurde verankert, dass ich mich um die Grundstückspflege zu kümmern habe.

Ich nahm mir einen Kredit auf und zahlte den Makler, die Kaution und die Miete. Das Geld bekam der Herr in bar, mit Quittung. Ich musste innerhalb einer Woche mieten, sonst würde er die Whg anderweitig loswerden, hatte somit meine eigene Kündigungsfrist nicht geschafft und zahlte 3 Monate doppelt Miete. Aber ich wollte hierher. Unbedingt! Ich habe 2 Terrasse, ringsum zugewachsen, Parkett und einen eigenen Eingang. Meine Katze durfte auch mit.
So machte ich mich an den Garten und renovierte die Whg., die anfangs möbliert abgegeben werden sollte. Dagegen sträubte ich mich und wir wurden uns einig. Das Mobiliar war eh  veraltet und verwohnt.
Zunächst bekam ich einen für 1 Jahr befristeten Mietvertrag. Aber ich war zuversichtlich, weil ich merkte wie begeistert der Nachbar war, dass ich den Garten auf Vordermann bringen wollte. Das er meinte er würde dieses Haus einmal erben, machte mich nicht stutzig, weil ich bis dahin keine weiteren Auskünfte über ihn hatte.

Wenn ich vom Dienst kam stand er schon auf der Platte und spannte mich ein für dies, das und jenes. Selber legte er kaum Hand an, klagte über Schmerzen hier und da.
Werkelte ich draußen herum kamen oft Nachbarn am Zaun, die mir empfahlen näheren Kontakt zu ihm zu vermeiden, es würde negativ auf mich zurückfallen.  
Niemand in der Straße mochte ihn.
Es hieß, er hätte das Haus in dem er lebte von einer wohlhabenden älteren Dame geerbt, mit er er zusammen lebte und die 35 Jahre älter als er war.
Meine Vermieterin sei die Cousine. 
 Die Miete wurde weiterhin bar per Quittung ausgezahlt. Er erzählte mir, die Miete würde er der Dame brieflich zuschicken, da sie nicht zur Bank käme.  Sie wäre alt und krank.
Ich kannte die Dame nicht und so machte ich mir keinen Kopf. 

Im Sommerurlaub flog ich dann zu meiner Tochter -sie lebt und arbeitet auf Mallorca. 
Ich erholte mich prächtig von den ganzen Strapazen der letzten Monate, in denen ich ohne Pause schaffte und mich von so vielen Dingen trennen musste, um mich räumlich so zu verkleinern. Ich hatte in dieser Zeit weder Urlaub, noch Wochenende. Alles war nur Arbeit!

Fortsetzung folgt...gleich oder später
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Ottilie
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Mi 27 Jul 2016, 01:19    © Ottilie
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Als ich aus dem Urlaub zurück kam, stand mein Nachbar gleich vor meiner Tür, um mir mitzuteilen dass er die Hausbesitzerin Frau B.nun nach Hannover geholt hätte, weil sie nicht mehr allein dort leben könne. Dazu hat er mir einen Brief gereicht, auf dem stand wie ich mich ihr gegenüber zu verhalten hätte.  Dass sie schwierig sei und nichtv raus gehen würde, und vor allem dass nur er mit ihr umgehen könne, ich mit Anliegen grundsätzlich zu ihm kommen soll.  Sie hätte auch schon geschimpft, warum die Hängematte dort hängen würde und einiges andere mehr. Er würde sie nachher zu sich rüber holen, weil sie Geburtstag(89) habe. Auf meine Frage ob ich mich der Dame mal vorstellen könne, antwortete er verstört, willigte dann aber ein, dass er mich begleiten würde. Ich stellte meine Koffer rein und setzte mich erstmal auf die Terrasse und rauchte eine Zigarette und trank Kaffee.  Über mir war das Schlafzimmer der alten Dame und ich hörte wie die Dame telefonierte.  Frau B. sprach klar, sicher und hörbar laut. Ich war etwas irritiert durch diese Präsenz, die so gar nicht zu einer alten klapprigen Frau passen konnte und  fuhr dann mit dem Rad Blumen holen. Um 15 uhr holte mich der nachbar ab um zu ihr zu gehen.

Als wir die whg betraten bot sich mir ein grausiges Bild. Dort saß eine klapprige alte abgemagerte und schmuddelige Frau, ohne Zähne. 
Als sie mich mit den Blumen und meinen langen neuen Kleid sah strahlte sie mich verstohlen an und begrüßte mich lieb und freundlich. Der nachbar, der immer sehr hektisch ist, lief in der whg hin und her und schwafelte irgendetwas. Fummelte hier und dort rum  und bot mir plötzlich an mit zum Kaffee zu kommen. Frau B. wurde untergehakt und wir marschierten zu ihm. Seine Freundin hatte Kaffee gekocht und meckerte ihn wegen des Geschirrs an. (Die zwei haben eine sehr komische Beziehung. Sie füttert ihn durch, putzt für ihn und hat vermutlich Sex.  Er kommandiert, meckert und spielt sich auf. Sie leben getrennt.  Sie fährt jeden Abend punkt 21:30 Uhr nach hause. Das ganze geht seit 10 Jahren so!)
Die alte Dame wurde dorthin gesetzt und man tafelte Bienenstock auf. Frau B.schien so großen Hunger zu haben, dass ich weitesgehend verzichtete und ihr immer wieder auftat.  Sie aß 5 Stückchen Kuchen. 
Das Gespräch war zänkisch, Frau B.wurde laut und weinerlich und der Nachbar und seine Freundin machten ihr Vorwürfe wegen des Zustandes der whg die sie verlassen hatte. Mir war das alles sehr peinlich, aber ich blieb sitzen. 
Später, als wir zurück gingen schloß der Nachbar die Tür auf. Frau B. hatte keinen.ich bat darum mich noch etwas bei ihr zu bleiben. Ich denke, dass er insgeheim dachte, ich könne ihm noch nutzen. Schließlich lässt er gern arbeiten. Er hat ja keinen Job, fährt hin und wieder Bus.
So blieb ich noch dort und wir unterhielten uns. Ich fragte sie ob sie Hunger hätte, ob ich etwas zubeteiten soll und stellte dann fest, dass sie nur einen Teller Wassermelone im Kühlschrank hatte. Also ging ich zu mir und bereitete ihr ein Abendbrot zu.

Ich verabredete mich mit ihr zum Frühstück auf neiner Terrasse. 
Zu meinem erstaunen kam sie frisch geduscht und ordentlich gekleidet zu mir. Sie freute sich über die leckeren Sachen, die sie wohl schon lang nicht mehr zusehen, geschweige denn zwischen den Zähnen(?) hatte.
Und nun begann eine schöne Nachbarschaft, die aber auch sehr nervenaufreibend und anstrengend war. Frau B. erzählte mir nicht nur ein Mal ihre ganze Lebensgeschichte und alles uber den Nachbarn. 
Dieser Nachbar hatte vor ca. 30 Jahren ihre Cousine im Flugzeug kennengelernt. Die Dame war sehr vermögend und 35 Jahre älter als er. Sie war Witwe und sehr einsam. Herr A. begann mit ihr ein Verhältnis und zig bei ihr ein. Iwann begann er sie sehr schlecht zu behandeln, brachte Frauen mit nach Hause... sie sollvm aber zu lieb gewesen sein, um sich gegen ihn durchzusetzen. Nach 10 Jahren starb sie vor dem TV, an einen Infarkt.  Vermutet wurde, dass er sie zu Tode erschreckte.  Sie hatte Herzprobleme.
Ihr Portmonee war leer, ihr Diamantring auch vom Finger gezogen. Herr A.erbte das ganze Vermögen.  Das Haus, eine Yacht, ein Wohnwagen mit Parkett ausgelegt uvm. 
Frau B. indes lebte mit ihrem Lebensgefährten an der Lauenburgischen Seenplatte. Es gab keine Beweise für einen Mord oder ähnlich. Sie hatte in ihrem eigenes Haus, in dem ich jetzt der Anliegerwohnung lebe, über 20 Jahre nicht bewohht. Es wurde von einer Nachbarin gehegt, die dann fort zog.
In ihrer Not bat Frau B. dann den Nachbarn, Herrn A. sich um das Haus und Grundstück zu kümmern.  Der Gärtner blieb. Herr A. sollte nur nach dem Rechten schauen. 

Fortsetzung folgt...
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BeitragThema: Antworten zu Ottilies Beitrag zu Frau B.
So 31 Jul 2016, 11:35    © soda1964
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Liebe Ottilie

mit Interesse habe ich deine beiden Beiträge gelesen und bin gespannt auf die Fortsetzung  Very Happy

Liebe Grüsse






Therese

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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
So 31 Jul 2016, 12:00    © Ottilie
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Ich komme gerade nicht dazu in meinen Tread weiter zu schreiben. Der böse erbschleichende Nachbar hat wieder zugeschlagen... Muss bei der alten Dame wieder viel Beziehungsarbeit leisten. Sie hat mir nicht mehr vertraut. Habe das jetzt wieder dem Betreuer und der Verwandtschaft meine Beobachtung gemeldet. Am Mittwoch kommt der Richter zur Anhörung!  Der Nachbar hat sich über den Betreuer beschwert. Frau B. hat sogar die Beschwerde unterschrieben. Jetzt wird wohl der Betreuungsgürtel noch enger geschnürt. Erbschleicher sind hartnäckig!!  leidtun
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Mo 01 Aug 2016, 16:13    © Ottilie
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Als Herr A.das Grundstück in Obhut nahm begann er erstmal den Gärtner bei Frau B. schlecht zu machen. Dieser hat bis dahin seine Aufgaben immer zur vollsten Zufriedenheit Frau B's. erfüllt. Auf einmal war das anders. Angeblich hätte er sich im Haus aufgehalten und würde klauen. Frau B. war darüber so in Sorge, dass sie Herrn A.bat dich mal zu schauen, ob die 30.000 Euro noch da wären, die ihr verstorbener Lebensgefährte für sie dort versteckte. Ubd, was glaubt ihr?
Sie waren weg!! ;-) Wercdie wohl genommen hat, könnt ihr euch wohl denken... Der Gärtner wurde entlassen, weiter wurde nichts unternommen. Frau B.war untröstlich.  Herr A. hatte freie Bahn. Er vermietete die wohnungen an Messegäste und sahnte so pro Nacht noch je Whg 100 Euro ab. Hin und wieder vermietete er die Anliegerwohnung für eine gewisse Zeit.  Die Mieter spannte er ein, um den Garten einigermaßen in Ordnung zu halten. Hatten sie ihren Dienst getan, wurde ihnen gekündigt oder sie hauten von allein ab.
Indess wurde Frau B. nach dem Tod ihres Lebensgefährten und nach 14 Jahren kamof um das Wohnrecht in ihrem Haus am Schalsee immer verwirrter. Die 4 Kinder ihres Lebensgefährten, die Erben, [size=33]verkauften das Haus, trieben es dadurch in die Insolvenz.   und so begann ihr Nachbar, der Käufer dort sie aus dem Haus zu treiben, das Wohnrecht anzugehen um es selbstvverkaufen zu können. [/size]
[size=33]Frau B. war durch ihre Tätigkeit in einer Bank, in gehobener Position, aber so clever es bis zum letztem Jahr dort auszuhalten. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt und dem ganzen Papierkrieg ihres verstorbenen Lebensgefährten, der 6 Firmen besaß, drei Wohnsitze hatte brach sie praktisch zusammen. [/size]
[size=33]Was genau passierte ist mir nochvein Rätsel.  Sie behauptet der Käufer des Hauses wollte sie umbringen. Tatsache ist, dass der Käufer indess mit dem hiesigen Nachbarn Herrn A. verhandelte und 25.000 Euro geboten bekam, wenn Frau B. ihr Haus am Schalsee verlässt. [/size]
[size=33]Das sie das Haus allein nicht mehr bewirtschaften konnte war Fakt. Sie lehnte nämlich jedwede Hilfe ab, sich Personal zuzulegen, kramte nur in Papieren herum und verwahrloste[/size]. 
Irgendwann stürzte sie erneut und bat Herrn A. sie nach Hannover zu holen.
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Mo 01 Aug 2016, 19:04    © Ottilie
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Frau B. wollte den Schalsee  nicht ganz verlassen, sondern in Hannover zu Kräften kommen , um dann wieder zurück zu kehren und alles ordentlich zu sortieren und entsprechend zu verteilen. Herr A.hat aber wieder einmal seine Kompetenzen überschritten und sich angemahst Mobel zu verkaufen. 
So kam Frau B. hierher, nach Hannover.

Als nun die Miete für September '15 fällig wurde, wollte Herr A.diese von mir wieder einstecken. Ich gab ihm zu verstehen dass ich diese aber nun auf Frau B's Konto überweisen möchte, woraufhin er mir zu verstehen gab, dass sie ihm zustehe. Mit den Nachbarn und dem Einverständnis der frau B schrieb ich dann einen Widerruf, dass die Miete nun wieder der Eigentümerin zufällt.  
Sie wollte es aber nicht auf ihr kto haben, da sie nicht zur Bank komme, sondern bar. So versteckten wir den Großteil im Haus. 1/3 des Betrages sollte ich fur Einkäufe mitnehmen. 
Da der Nachbar nich Schlüssel hatte und dort ein und ausgehen konnte, stahl er ihr das Geld. Ich informierte jemanden vom Pflegedienst, die dann eine Beraterin rausschickte. Polizei lehnte Frau B.ab. Auch die Beraterin wurde abgelehnt. Sie schaffte es aber Vertrauen zu ihr aufzubauen erfuhr einiges. U.a.auch dass der Herr A. den Mercedes der alten Dame nachvdem TÜV in seiner Garage platzierte, während die Kartons seiner gescheiterten Existenzgründung in ihrer Garage standen. Frau B. wurde dann gebeten innerhalb einer Woche die Schlüssel ihrer Wohnung und ihr Auto von Herrn A.wieder zu beschaffen, ansonsten würde sie die Polizei zur Hilfe bitten. 
So erschien die Sozialbetaterin mit einem Polizisten.  Herr A.musste alles herausgeben und ließ sich lange Zeit nicht mehr blicken. Frau B.bekam einen Vermögensbetreuer. Gott sei dank, denn am gleichen Tag erhielt ich über einen Anwalt die Kündigung der Whg. Diese wurde von dem Betreuer abgewiesen, aufgrund meines Engagements. 
Eines schönen Tages vergas ich die Pforte abzuschließen und Hausierer klingelten bei Frau B. Sie öffnete und leerte aus Angst ihr Portmonee. Sie war danach so fertig, dass sie Herrn A. unmittelbar anrief, und um Schutz bat. So kam er wieder ins Boot.  Frau B. fing damit an an allem was ich für sie tat zu zweifeln. Sie mochte das Mittagessen nicht mehr und wehrte mich ab. Ich lockerte mein Verhältnis zu ihr etwas, machte mich rarer und behielt aber alles im Auge. Inzwischen bekam Herr A.die Schlüssel für die Whg wieder, da Frau B.   nichtvauf diesen starken mann verzichten wollte. Dem Vermögensbetreuer waren die Hände gebunden. Er ließ sie gewähren, um sie nicht ganz gegen sich aufzubringen.   
Zunehmend switschte Frau B.aber um und erzählte mir weinend, dass der Herr A.sie abends aufsucht und ein Testament zu seinem Gunsten fordere. Ich solle nicht gehen. Ich legte mich auf die Lauer und wurde Zeuge, wie er sie mitten in der Nacht, um 0:45 uhr aufsuchte und bedrängte. Sie weinte laut, er schrie sie an, dass er nichts mehr für sie täte usw. und verließ die Whg. Daraufhin schrieb ich ihm eine Nachricht, dass ich gehört hätte. ..
Am nachsten Tag schrieb er dem Betreuer dass er nun nicht mehr zu Frau B.ginge. sie war ihn los!
Meine Beobachtung teilte ich dem Betreuer und den Nichten der Dame mit. Sie waren entsetzt. Und wir arrangierten mit dem Betreuer, dass ich Frau B.auf Minijob-Basis behute und dafür Sorge trage, dass es ihr gut geht. Ich organisierte einen Einkaufsservice, Medikamente für die Arthrose, putze, machte und tat.
Frau B. ist nicht darüber informiert, dass ich sie auf dieser Basis versorge. Sie kann Hilfe nicht akzeptieren, ist zu sparsam, als dass sie Personal beschäftigt. Sie kann alles allein.
Dieser Glaube, dass ich alles aus Nachbarschaftshilfe tue, dieser Glaube macht den Zugang zu ihr erst möglich. Wenn sie etwas von diesem Vertrag mitbekäme, würde sie mich nicht mehr akzeptieren.
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BeitragThema: Antworten zu Ottilies Beitrag zu Frau B. und ...
Mi 03 Aug 2016, 15:13    © soda1964
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Liebe Ottilie

mit Interesse lese ich hier deine Beiträge. Schön, hast du das Forum - und damit einen Weg, dir das Erlebte von der Seele zu schreiben - gefunden.
Was du schilderst, ist in unserer heutigen Zeit kaum zu glauben und scheint dennoch mehr als wir denken traurige Realität zu sein.
Gerne lese ich, wie es dir und Frau B. weiter ergeht.

Liebe Grüsse aus der Schweiz






Therese

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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Sa 06 Aug 2016, 14:06    © Ottilie
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Oh je, ich habe gerade nochmal meinen Tread durchgelesen... Ich war etwas in Druck und habe auf Teufel komm raus die Tasten bedient, ohne Korrektur zu lesen. Werde ich die Tage mal nachholen. 
Embarassed
Frau B. habe ich heute mal ausschlafen lassen,  auch wegen meinem eigenen Wohlergehen. Es ist 13:45 Uhr, sie steht jetzt gerade auf. Ich höre sie laufen. Diese Frau ist der Wahnsinn, eine Kämpferin, Bankerin, ein Steh-auf-Männchen!
Mittwoch war, wie ich erwähnte, der Amtsrichter da. Er hat aufgrund der Beschwerden des Nachbarn Herrn A., mit dessen Hilfe sich Frau B. von der Betreuung wieder befreien möchte aufgesucht. Es gab zwei Anläufe.  
Frau B.beschwerte sich, die würden sich nicht anmelden und sie bekäme ja auch unverschämter Weise gar keine Post, die würde der Betreuer umgeleitet haben.. Es ist aber so, dass der Herr A. den Briefkastenschlüssel noch hat und Post nach Gutdünken behält oder weitergibt. Frau B. geht nicht zum Briefkasten. 
Nun stand der Richter also vor verschlossener Tür und hinterließ ein erneuten Termin. Der Betreuer bat mich Frau B, darauf vorzubereiten.
Ich suchte also mit ihr Kleidungsstücke heraus,  die sie anziehen wollte, bereitete alles vor und weckte sie morgens zeitig. Dann fuhr ich selbst zum Dienst. Als ich zurück kam, war alles geschehen. Meine Nachbarn waren erstaunt wie fit Frau B. plötzlich auftreten konnte und hörten vom Zaun aus, dass er in 4 Wochen wieder kommen wollte. Sie schlug ihren Vetter aus Hamburg vor, der die Betreuung übernehmen soll. Darüber bin ich etwas in Sorge,  denn er ist nicht mehr der jüngste... 
Was nun genau geschah kann ich nicht genau erklären. Nächste Woche treffe ich den Betreuer und wir reden darüber. 
Frau B. erzählte mir dass sie einen Vorschlag zum Betreuerwechsel machen konnte...

Ich frage nun euch! Kann ein Berufsbetreuer abgesetzt werden! Der Vetter ist jenseits der 70 und Volkswirt von Beruf. Er lebt in Hamburg! 


Und vielen Dank euch allen, für eurer Interesse!! 
danke
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Sa 06 Aug 2016, 14:21    © Ottilie
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Vielen Dank, liebe Therese!!   sunny
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Sa 06 Aug 2016, 20:35    © Admin
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Liebe Ottilie

Ich bin da sicher nicht so im deutschen Gesetz bewandert. Aber ich denke das sich hier doch erstmal die Frage stellen muss, ob der Vetter

1. Über den Wunsch von Frau B. überhaupt schon Bescheid weiss.
2. Wenn ja: Er diesen auch übernehmen will.
3. Wenn er das übernehmen will, seine Absichten auch wirklich im Interesse von Frau B. liegen.

Wenn ich die Begebenheiten richtig verstehe, dann geht es so oder so doch erstmal eigentlich Hauptsächlich darum, dass der Herr A. in seinem Einfluss "Enthront" wird. Wieweit es dabei vernünftiger ist einen Berufsbetreue oder einen Verwandten einzusetzen ist ohne direkte Erfahrung und persönlichem kennen der jeweiligen Personen aus meiner Sicht sehr schwer zu sagen. Erst recht da Frau B. recht wohlhabend ist macht das Ganze nicht einfacher.

Bin also erstmal gespannt darauf, wie dein Gespräch mit dem Betreuer nächste Woche ausfallen wird.






Liebe Grüsse
 

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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
So 07 Aug 2016, 09:58    © Ottilie
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Vielen Dank für die Info, Ursula. 
Der Vetter hat zugestimmt, wie ich mal mal am Telefon hören konnte. Aber ich glaube er ist sich des Zustandes von Frau B. nicht bewußt.  Sie verschiebt gern Termine, verdreht Aussagen,  hängt sich an ein Thema auf und kann es nicht leiden, wenn sie bevormundet wird. Wenn man dann von Hamburg aus agiert, wirds haarig.
Wenn man mit ihr telefoniert hat man den Eindruck sie wäre fit. Sitzt man aber längere Zeit dabei, merkt man dass sie sich immer wiederholt und sich nicht mehr alles merken kann.
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
So 07 Aug 2016, 11:18    © Admin
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Liebe Ottilie

Ottilie schrieb:
Aber ich glaube er ist sich des Zustandes von Frau B. nicht bewußt.
Auch das sind Faktoren die unbedingt zu beachten sind. Und im Notfall soagar mit dem Vetter mal von der "neutralen" Seite her direkt besprochen werden müssten. Damit dieser Einerseits auch weiss was auf ihn zukommen würde, aber Anderseits auch einen Eindruck darüber verschaffen werden könnte, wieweit es ihm wirklich um das Wochl von Frau B. geht. Wie schon von mir erwähnt ist es leider oft so, das wenn viel Vermögen im Spiel steht, das wirkliche Wohl der betreffenden Person erst recht ins Auge gefasst werden muss.

An deiner Stelle würde ich nun dazu erst mal das Gespräch mit dem Betreuer abwarten. Habe bitte dabei keine Berührungsängste in Bezug auf Fragen wie:

1. Wie er es konkret sieht
2. Wie seine Aufgabe auch in Bezug auf Rechenschaft seines Tuns überprüft wird.
3. Wie die Rechenschaftsüberprüfung für den Vetter aussähe.
4. Wieweit es dem neutralen Betreuer um das Wohl der Frau B. geht im Vergleich zur eventuellen Betreuung des Vetters.
5. Wenn du dich von Herzen um das wohl von Frau B. kümmern möchtest wird es für dich unweigerlich einiges an Arbeit beinhalten um ihr Wohl nach Möglichkeit heraus zu finden und Gewährleisten zu können.

Zitat :
hängt sich an ein Thema auf und kann es nicht leiden, wenn sie bevormundet wird.
Das ist ganz normal und ehrlich gesagt wer möchte sich von uns schon freiwillig Bevormunden lassen? Wohl niemand. Nur liegen manchmal zwischen dem was man will und dem was möglich ist leider Welten. Dazwischen zu Unterscheiden ist und bleibt jedoch immer eine Gratwanderung die nicht unweigerlich immer auf Gegenliebe stossen muss. Wer das in diesem Fall für Frau B. auch wirklich tut, bleibt für dich nun herauszufinden.

Ich finde es jedoch sehr gut, das dir Frau B. am Herzen liegt und hoffe von ganzem Herzen das so auch die beste Lösung für sie gefunden werden kann.

Folgedessen bin ich nun auch sehr über das Ergebnis deines Gesprächs mit dem Betreuer gespannt nickend






Liebe Grüsse
 

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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
So 07 Aug 2016, 15:38    © Ottilie
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Dem Betreuer liegt es sehr am Herzen FrauB.so lang wie möglich in ihrer Wohnung zu belassen. Schließlich hat sie Geld genug das auch finanzieren zu können. 
Mit dem Vetter hatte ich schonmal ein Gespräch. Ich habe ihn angerufen und mal die Fakten auf dem Tisch gelegt, über diesen Nachbarn.  Denn bis dato glaubte er ja noch der wäre Frau B. behilflich.  Auch die Nichten haben inzwischen mit ihm gesprochen. Er war dann erstmal bedient und unschlüssig ob er die Betreuung noch übernehmen würde.  Urplötzlich hat sich das Blatt gewandelt. Schauen wir mal wie es weitergeht. 
Im Moment kann sie ein Testament ja auch nur mit dem Betreuer aufsetzen.
Aber das ist mir ehrlich gesagt egal. Ich freue mich hier so schön wohnen zu können, habe einen neuen Mietvertrag über den Mieterschutzbund von dem Betreuer und verdiene ein bischen dazu. Bei weitem überschreite ich meine Arbeitszeit.  Aber was solls, noch geht es. 
Eines macht mir aber noch Sorge. Frau B. kann ihre Fußnägel nicht mehr schneiden. Ich habe sie ihr nun notdürftig versorgt. Eingeweicht, versucht zu schneiden... aber ich kam noch nicht mal mit dem Fußnagelknipser durch. Hier muss unbedingt ne Fußpflege her. Aber sie schiebt das wieder zu weit weg...
Ich komm da nicht bei ihr durch. Pflegedienst lehnt sie ab. Wenn ich dass nun dem Betreuer melde, wird es hier dramatisch! Sie will keine fremden Leute im Haus haben. Ich habe es schon so versucht, in dem ich ihr erzählte, dass sie sich vor pflege schützen könne, wenn sie sich selbst jemand ins Haus holt. Sie hat ja das Geld. 
Als ich ihr die Nägel soweit es ging kürzte, hielt sie sich die Hände vors Gesicht, vor Scham und Abwehr.  Sie kann Nähe nicht ertragen. Ähnlich verhält sie sich wenn ich z.B.ihr Schlafzimmer sauber mache. Sie kann es nicht ertragen Hilfe anzunehmen.
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Sa 13 Aug 2016, 10:06    © Ottilie
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Alle Post kommt nun zum Betreuer,  die Situation bleibt erstmal wie sie ist.
Morgen wird Frau B. 90 Jahre alt. Ich habe mit den Nichten und Frau B. besprochen eine kleine Feier für sie vorzubereiten. Sie mag aber nicht 90 werden. Es geht dabei um die Zahl und darum die Fassade aufrecht zu erhalten, vor mir und vor dem Betreuer. 
Alles war durchgesprochen und sie hat sich inzwischen sogar gefreut.
Vorgestern hatten wir dann nochmal das Thema und plötzlich sagt sie, sie wäre nicht da, denn der "Nachbar" hätte sie eingeladen zu sich nach hause, zu Kaffee und Kuchen. Die Nichten wollen alle doch nur Erben. Sie schimpfte wie ein Rohrspatz auf ihre Verwandten. Ich war platt und habe nochmal auf die Gäste hingewiesen, die sich darauf eingestellt hätten und den Eindruck den sie dabei selbst hinterlässt,  wenn sie gerade zu diesem Menschen geht, vor dem sie Angst äußert.
Da würde sie ganz verzweifelt und erzählte mir dass sie das alles nicht bewältigen kann und am liebsten nirgendwo hinginge, am liebsten im Bett bliebe. Mit Engelszungen habe ich sie dann bearbeitet und mitgeteilt dass sie an diesem runden Geburtstag verwöhnen lassen könne,  denn 90 ist ja nun etwas besonderes. Die Nichten riefen dann auf mein Geheiß nochmal ganz ahnungslos an und Frau B. War sehr nett zu Ihnen. Sie erzählte Ihnen dann auch dass der Nachbar sie einlud. 
Frau B.teilte uns mit dass sie sehr wohl Angst vor ihm habe, ihn gerade deshalb nicht abweist, aus Angst er könne sich rächen.
Außerdem wäre es auch ein Stück Egoismus,  denn es könnte ja sein dass er ihr nochmal iwie behilflich sein könnte, wenn ich mal nicht da wäre. Ich habe nun die netten Nachbarn gebeten an Frau B's Geburtstag rüber zu kommen, um ihr nochmal zu versichern dass sie sie jederzeit anrufen könne. 

Dem Betreuer habe ich die Situation auch erklärt und er meinte, dass es ihr freier Wille wäre, er ihr den Kontakt nicht verbieten kann, solange Frau B. nicht mitmacht. 

Auch wenn dem Nachbarn klar ist hier nichts mehr zu erben,  hat er nun einen Hass auf mich. Er hat einmal zu mir gesagt,dass es der größte Fehler seines Lebens gewesen  wäre, mir die Wohnung vermietet zu haben. Nun muss ich auch Angst haben.
er hört ja auch nicht damit auf Frau B. Gegen mich aufzubringen.
Wie werden wir den bloß los...?  achselzucken
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gisela
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Sa 13 Aug 2016, 10:57    © gisela
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liebe Ottilie


wenn ich das alles so lese, fällt mir die geschichte vom kaukasischen kreidekreis von brecht ein,
nur dass diesmal nicht ein Kind sondern eine 90jährige im kreis steht.
die arme frau........wird von allen seiten "belatschert", jeder meint es am besten zu wissen.
wie soll eine alte Dame da noch durchsteigen.
Zitat :
Sie schimpfte wie ein Rohrspatz auf ihre Verwandten. Ich war platt und habe nochmal auf die Gäste hingewiesen, die sich darauf eingestellt hätten und den Eindruck den sie dabei selbst hinterlässt
ich glaube nicht, dass es gut ist, wenn auch gut gemeint , jemandem ein schlechtes gewissen zu seinen
Entscheidungen zu machen
Zitat :
Da würde sie ganz verzweifelt und erzählte mir dass sie das alles nicht bewältigen kann und am liebsten nirgendwo hinginge, am liebsten im Bett bliebe
was ich absolut verstehen kann, denn wahrscheinlich ist es ihr einziger rückzugsort.......quasi......decke über den kopf, und nichts mehr
hören und sehen.

manchmal ist es einfach für die betroffenen angenehmer, wenn man sich etwas zurücknimmt, quasi in beobachtender und bereitstehender hilfeposition
aber weniger agierend.
das wird der nachbar sicher nicht tun, womit ich wieder beim kreidekreis angekommen wäre........



Zitat :
Als ich ihr die Nägel soweit es ging kürzte, hielt sie sich die Hände vors Gesicht, vor Scham und Abwehr.  Sie kann Nähe nicht ertragen. Ähnlich verhält sie sich wenn ich z.B.ihr Schlafzimmer sauber mache.

vielleicht könnte man einen gemeinsamen wellnesstag einlegen, eine Tasse Kaffee bei einem gemeinsamen Fußbad (natürlich in verschiedenen schüsseln)könnte doch schon mal ein einstieg sein.wenn du ihr deine füße zeigst und sie vor ihr pflegst
ist ihre scheu vielleicht nicht ganz so groß.
und das mit dem Schlafzimmer kann ich auch gut verstehen........ihr rückzugsort, ihre Intimsphäre und.....du könntest
vielleicht ein schmutziges unterhöschen finden.
wem wäre DAS nicht unangenehm.

nur ein paar Gedanken, die mir spontan einfallen......
bin gespannt, wie es weitergeht

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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Sa 13 Aug 2016, 12:09    © Ottilie
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Liebe Gisela, 
du hast so recht, ich mache viele Fehler, weil ich gar nicht so firm bin. 
Vielleicht bin ich aufgrund dessen, dass ich mit schwerbehinderten Menschen arbeite einfach zu routiniert. Bei uns denkt sich niemand etwas dabei, wenn schmutzige Wäsche zutage kommt oder Nägel gekürzt werden. [size=32]Deine Worte werde ich mir bestimnt zu Herzen nehmen und ich danke dir für diesen Hinweis.  Ich versuche sie möglichst immer miteinbeziehen und nicht über ihren Kopf zu entscheiden. Manchmal fehlt mir aber auch die Zeit einfühlsam abzuwarten, denn ich arbeite nebenher noch Vollzeit, pflege das Grundstück und bin nicht ganz gesund, fühle mich oft abgeschlagen und habe Schlafstörungen. Nachts höre ich Frau B.putzen und laufen und mir fehlt am Morgen der Schlaf. [/size]
Es wäre alles halb so wild, wenn nicht dieser Nachbar wäre, der Frau B. aufwiegelt. Seitdem er wieder aktiv ist, ist so manche frohe Stunde dahin.
Ich möchte nichts weiter als das FrauB.in Ruhe leben kann und wieder mehr lacht.
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Sa 13 Aug 2016, 12:25    © gisela
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liebe Ottilie
ich habs nicht böse gemeint, und ich hoffe, du hast es auch nicht
so aufgefasst. ich hab nur aufgeschrieben, was mir beim lesen so durch den kopf ging.
und fehler................nun..........ich denke da biste nicht die einzige die welche macht,
ich mache täglich welche.......im umgang mit meinen Bewohner, im umgang mit meiner
Mama.....und...auch im umgang mit mir selbst........wie sagt man so schön.........nur wer NICHTS tut kann keine fehler machen scharmant-zwinkernd

versuch dir ab und zu auch mal ne Auszeit zu nehmen, ich glaube, das hast du wirklich nötig.
alles liebe für dich
gisela






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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Sa 13 Aug 2016, 12:33    © Ottilie
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Ich habe es auch nicht so aufgefasst. Es ist definitiv eine gute Anregung, die ich mir zu Herzen nehmen werde.
Eine Auszeit geht nicht, es ist dann ja niemand da. Die Verwandten wohnen nicht hier und sie will auch niemandem in ihrer Wohnung haben.
Ich freue mich auf Anregungen von euch, deshalb bin ich hier. 
Alles Gut!  danke
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Sa 13 Aug 2016, 20:15    © Ottilie
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Ich habe mit Frau B. heute nachmittag den Tisch schon für morgen nachmittag gedeckt, sodass sie beruhigt schlafen kann. 
Sie hat sich sehr gefreut und ihr besonders gutes Geschirr hervorgeholt. Wir haben es zusammen gemacht. Um sie miteinbeziehen, ohne sie zu überfordern, habe ich den Vorschlag gemacht dass sie das Geschirr polieren könne, da es ja länger nicht benutzt wurde. So konnte sie meine Hilfe gut annehmen und dabei sitzen und erzählen. Ich habe insgesamt 5 oder 6 Stunden mit ihr verbracht, in der sie mir u.a. wieder viel von sich und ihren Leben erzählte und viel lachte. Nun weiß sie gar nicht wie sie aus der Nachbarnummer rauskommt, der sie ja nun morgen zu sich holen wollte. Sie hat Angst ihm abzusagen, will es aussitzen. 
Ich habe ihr dann angeboten ihm eine Nachricht zu schreiben und neutral zu informieren dass Frau B. Morgen Besuch bekäme. 
Das fand sie erst gut, diktierte mir den Text sogar. Nun hat sie davon aber wieder Abstand genommen und will es selbst in die Hand nehmen.
Habt ihr nicht einen Tipp wie man so jemand auf ewig loswerden kann, ohne ihn noch grimmiger zu machen? 
Er tritt inzwischen schon meine Katze, stellvertretend für mich. Frau B. erzählte mir das, denn meine Katze ist inzwischen auch viel bei Frau B., woran sie sehr viel Freude hat.
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
So 14 Aug 2016, 16:36    © gisela
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liebe Ottilie
Zitat :
Habt ihr nicht einen Tipp wie man so jemand auf ewig loswerden kann, ohne ihn noch grimmiger zu machen? 
da der nachbar stalkingmethoden zeigt, kann man denk ich nur mit härteren
mitteln gegen ihn vorgehen, was aber schwierig werden könnte, da ich nicht
glaube, dass fr. b. äußern würde, dass er stalkt und sie vor ihm angst hat.
hier wäre denk ich wirklich der betreuer gefragt.
ich würde mir, wenn ich du wäre eine art Gedächtnisprotokoll zulegen, wo du
jegliche Begebenheit die zwischen ihm und ihr schief laufen notierst, mit Uhrzeit, datum, Sachverhalt,
und sie mir vom betreuer in regelmäßigen abständen gegenzeichnen lassen.
und ich denke nicht, dass es geht ohne den Nachbarn noch grimmiger zu machen, denn du bist
(Gott sei dank) in sein revier und in seine Machenschaften eingebrochen.
aber gut........das würd ich zum wohle der alten Dame dann in kauf nehmen.
solche "kriege" sind oftmals sehr langwierig und nervenaufreibend.
ich hoffe, ihr konntet trotzdem einen schönen und vor allem friedlichen Geburtstag mit der alten Dame verbringen.
lieben gruß
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Mo 15 Aug 2016, 23:16    © Ottilie
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Der Nachbar ruft an oder kommt, wenn ich nicht zuhause bin. Ich habe deshalb schon mein 2.Fahrrad rausgestellt und Licht im Haus angelassen, um ihn Glauben zu machen dass ich Zuhause bin. Außerdem petzt er bei Frau B.wenn ich ihm mal eine Nachricht geschrieben habe,  dass er sie in Ruhe lassen soll, weil er sie nur aufregt mit seinen Querelen. Der Betreuer kann im Moment nichts machen, genau aus dem Grund,  den du, Gisela,  nanntest.  Frau B. Wird ihn niemals anzeigen oder ähnlich. Sie hat sogar gesagt, dass sie da auch egoistisch denkt, denn es sei ja auch so, dass sie ihn nochmal gebrauchen könne, n irgendeinem Fall.
Aus diesem Grund habe ich die netten Nachbarn gebeten,  zu ihrem 90.Geburtstag an sie zu denken. Sie kamen auch und brachten Blumen und versicherten ihr, dass sie jederzeit anrufen oder sogar laut rufen könne,  wenn sie Hilfe braucht. Frau S. ist nämlich Hausfrau und täglich zuhause. 
Frau B. hatte einen sehr schönen Geburtstag.  Sie war glücklich und froh, als der Tag vorbei war. 
Am Ende hab ich den Nachbarn einen Wink geben müssen zu gehen, damit sie endlich ruhen konnte. 
Und sie war mir so dankbar, dass es mir schon peinlich war. 
Heute, als ich ihr nach dem Dienst das vergessene Paket ihrer Nichte brachte, was ich vergaß von der Post abzuholen und ihr das Mittagessen servierte, fragte ich sie, wie sie denn nun mit dem Nachbarn verblieben ist, ob er sie denn noch angerufen habe.
Irgendwie wollte sie nicht damit raus. Sie bedient ihn wohl mit Floskeln und hält ihn bei Laune, will sich bei uns beiden nichts vermiesen und Streit vermeiden. Mal sehen wie es weitergeht. 
Die Post von der Justiz, über die Erweiterung der Betreuung habe ich ihr nun auf den Schreibtisch gelegt. Denn ausnahmsweise habe ich, mit ihrer Erlaubnis,  mit der Hand in den Briefkasten gelangt,  um ihr die Geburtstagspost geben zu können,  die ihr sehr wichtig war. Das musste unbedingt sein. Aber an diesem Tag wollte ich Sie nicht mit diesen Brief bezüglich der Betreuung aufregen. Das wird wieder haarig!! 🤕
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Sa 20 Aug 2016, 15:28    © soda1964
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Liebe Ottilie

"was für eine Geschichte" könnte man denken. Doch du erlebst diese hautnah und Tag für Tag.

Schön, hatte Frau B. einen schönen Geburtstag. Das freut mich für sie.

Einerseits kann ich nachvollziehen, dass du Mitleid mit Frau B. hast und ihr ermöglichen möchtest, ohne Belastung und ohne Angst ihren Lebensabend verbringen zu können. Aus diesem Ansatz kann ich nachvollziehen, dass du dich einsetzt und kümmerst. Andererseits zeigt sie dir immer wieder, dass sie selber entscheiden und ihren eigenen Weg gehen möchte, in dem sie sich anders verhält als du's erwartest oder gar als du's mit ihr abgesprochen hast.

Zitat :
... fragte ich sie, wie sie denn nun mit dem Nachbarn verblieben ist, ob er sie denn noch angerufen habe.
Irgendwie wollte sie nicht damit raus. Sie bedient ihn wohl mit Floskeln und hält ihn bei Laune, will sich bei uns beiden nichts vermiesen und Streit vermeiden. Mal sehen wie es weitergeht.

Es ist IHR Entscheid. Sie entscheidet, wann sie mit wem Kontakt pflegt und wie.
Dein Entscheid ist, in der Wohnung wohnen zu bleiben, an der Seite von Frau B. Ich kann mir vorstellen, dass sie tief im Herzen spüren wird, dass du's gut und ehrlich mit ihr meinst, so dass sie Vertrauen zu dir fassen und sich vom Nachbar distanzieren kann. Sie hat 90 Jahre Leben hinter sich, mit allen Höhen und Tiefen. Auch wenn sie nun eine alte Frau und zunehmend auf Hilfe angewiesen ist, so ist doch ihr Denken und Fühlen davon nicht betroffen. Sie hat ihr Leben gemeistert und dir bleibt an sich nichts anderes übrig, als ihr dies weiterhin zuzugestehen.
Ich denke, nur so ist ein offenes und ehrliches Miteinander möglich, bei dem dann Leute mit betrügerischen Absichten kein "Unheil mehr stiften können".

Liebe Grüsse






Therese

Die wichtigsten Dinge im Leben sind keine Dinge.
unbekannt



Die wahre Lebenskunst besteht darin, im alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Do 01 Sep 2016, 15:07    © Ottilie
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Hallo, ich habe ne Weile nichts geschrieben, hatte keine Muse dazu. 
Darf man böse sein? Ja, darf man...Aber darf man das auch einer Dame sagen, die beginnend dement wird?
Ich habe kürzlich,  ohne es zu wollen, wieder ein Telefongespräch mitangehört, in dem sich Frau B. mit diesen fiesen Nachbarn unterhielt. Ich saß dabei auf meiner Terrasse. Das Schlafzimmer von Frau B. ist genau darüber, so bin ich gezwungen mitzuhören, sofern ich die Terrasse nicht verlasse. So hörte ich wie sie ihn freundlich, mit den Worten,  "schön dass du anrufst" begrüßte und sie sich dann darüber amüsierten,  dass er,  der Herr A., liebenswerter Weise immer Beschwerdebriefe ans Gericht, bezüglich der Betreuung,  gegen den Betreuer sendet, der dann ständig gezwungen ist Zwischenberichte zu verfassen. Sie lachten herzhaft und das klang weder so als habe sie Angst vor den Nachbarn, Sonden eher sehr freundschaftlich!!  Während sie bei mir immer die Entsetzte spielt, die davon nichts weiß,  sogar behauptet er hatte sicher ihre Unterschrift gefälscht! 
Sie behauptet ja nun immer alles allein zu können
Aber manchmal möchte ich, denn ich merke immer mehr wie sie sich wirklich verstellt und die ahnungslose spielt, es dabei aber faustdick hinten den Ohren hat, mal sagen. Sie spielt ein doppeltes Spiel,  mit mir genauso.
Darf ich ihr das mal so sagen, oder was glaubt ihr? Oder sollte ich den Nachbarn mal warnen,  um ihn letztendlich auch die Chance zu geben seinen Hut zu nehmen. Allerdings gerate ich dann in die Situation,  dass sie mir gegenüber misstrauisch wird.
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Do 01 Sep 2016, 15:17    © Ottilie
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Der Nachbar ist tatsächlich ein Arschloch und hat es vielleicht auch nicht besser verdient. Aber so wird er doch nie Ruhe geben an das Geld und das Haus zu kommen. Sie liefert ihn ja geradezu Zündstoff!   Basketball
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BeitragThema: Re: Frau B.und der erbschleichende Nachbar
Do 01 Sep 2016, 15:45    © Ulli
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Liebe Ottilie,

so langsam entsteht der Eindruck dass die liebe Dame euch gerne gegeneinander ausspielt.
Pass auf, damit du nicht zu ihrem Spielball wirst.

Es gibt Leute die können sich trotz oder gerade wegen ihrer Demenz so herrlich verstellen und sich von allem die Rosinen raus picken.
Einige Foris können ein Lied davon singen.

Liebe Grüße - Ulli
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Frau B.und der erbschleichende Nachbar

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