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 Hilflos wegen meiner Oma

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Thomas34
Gast



BeitragThema: Hilflos wegen meiner Oma
Mo 02 Jan 2017, 00:00    © Thomas34
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Hallo zusammen

ich bin etwas hilflos wegen meiner Oma. Sie ist 83 Jahre und seit einem Jahr baut sie körperlich und geistig immer mehr ab. Am Anfang dachte ich dass vergeht wieder aber es wird von Woche zu Woche immer schlimmer. Meine Oma lebt mit ihren Lebensgefährten ( 80) zusammen, er ist noch voll geistig und körperlich da und erledigt den ganzen Haushalt und unterstützt meine Oma. Das Problem an der Sache ist, meine Oma sieht ständig fremde Leute im Haus, die mit am Tisch sitzen würden, dann würden alle fremden Leute so heißen wie ihr Lebensgefährte.Dann schmeißt Sie ihren Lebensgefährten immer raus. Nach 5Minuten ruft Sie bei ihn an wo er ist, sie hat gerade wieder fremde Leute aus der Wohnung geworfen. Nachts schläft Sie kaum mehr und geistert nur im Haus rum. Seit Monaten wirft Sie ihren Lebensgefährten vor, er hätte eine Affäre mit der Nachbarin, was gar nicht stimmen tut und Sie würden alle drei immer Nachts in einen Bett schlafen. Meine Oma geht auch seit Wochen nicht mehr auf die Straße und sitzt meist nur in dem Wohnzimmer und macht nichts mehr. Jetzt ist es so schlimm, dass Sie auf die Straße will und den anderen Leuten erzählen möchte dass ihr Lebensgefährte eine Affäre mit der Nachbarin hat.(Was gar nicht stimmt). Geht ihr Lebensgefährte zu sich ins Haus um mal zu gucken ob alles in ordnung ist, ruft Sie ihn an wo er bleibt. Kaum ist er weg ruft sich ihn 100mal an, obwohl er nur für max.30Minuten bei sich ist. Ich habe bereits mit dem Hausarzt vor 6Monaten telefoniert und ihn die Situation erklärt. Als Antwort bekam ich nur "bitte bringen Sie erstmal die Krankenkarte vorbei dann können wir weiter reden". Daraufhin bin ich am Telefon etwas explodiert. Er hörte sich den Sachverhalt an und gab mir als Antwort, er kann mir keine Auskunft geben, da ich keine Patintenverfügung für die Oma habe und sagte er guckt sich die Oma mal an. Nachdem der Arztbesuch von der Oma war, sagte er nur, " Sie ist für ihr Alter sehr gut in Form". Mit der Auskunft gab ich mich nicht zufrieden und rief einige Wochen später ihn wieder an. Er sagte nur, er wird sich drum kümmern. Die Untersuchung dauerte 2Minuten. Herz in Ordnung, Geistig etwas verwirrt verschrieb ihr Beruhigungsmittel nach Bedarf. Die ganze Situation habe ich auch in der Familie mit allen besprochen und bekam nie Rückenhalt von jemand. Vor knapp drei Wochen verstarb mein Vater, meiner Oma ihr Sohn. Dies hat meine Oma nun nochmal aus der Bahn geworfen. Ich dachte die Situation beruhigt sich etwas, aber in den letzten drei Wochen wurde es immer schlimmer. Laut meiner Oma würde Sie Nachts neben ihren toten Sohn im Bett liegen, in dem Bett anderen Bett würde ihr Lebensgefährte es mit der Nachbarin treiben. Seit 4 Tagen schläft ihr Lebensgefährte wieder bei sich Zuhause und die Oma ist Nachts allein. Ich dachte da beruhigt sich die Situation, aber jetzt erzählt Sie die Nachbarin würde bei ihren Lebensgefährten immer im Haus sitzen und warten bis er kommt. Was gar nicht stimmen tut. Ich habe mir selber in den letzten Tag ein Bild von der Situation gemacht. Sie wird auch immer lautstark wenn ich sage dass er nichts mit der Nachbarin hat. Sie will wieder auf die Straße gehen und es jeden erzählen was das für eine Situation ist. Letzten Donnerstag hatte ich den Hausarzt wieder informiert was mit der Oma los ist und da bekam ich als Antwort, wo Sie das letzte mal da war, war Sie normal. Seit zwei Tagen will sich aus ihren Haus ausziehen in eine andere Wohnung weil Sie die Situation nicht mehr aushalten tut. Ich bin jetzt an dem Punkt wo ich nicht mehr weiß was ich machen soll. Der Hausarzt reagiert nicht. Mir tut es auch in der Seele weh wie meine Oma leidet. Sie gibt selber zu dass Sie verkalken tut aber Sie nimmt keine Hilfe an und ist mehr wie stur. Ich habe auch in der Apotheke Gingium intens 120mg gekauft mit der Hoffnung Sie nimmt diese Tablette und es wird besser. Aber Sie weigert sich die Tablette zu nehmen mit der Begründung ich würde sie vergiften. Nachdem vor drei Wochen mein Vater plötzlich verstorben ist hatte ich die Chance genutzt und Sie hat mir die Patientenverfügung, die Betreuungsverfügung und die Vorsorgevollmachen für gesundheitliche Angelegenheiten unterschrieben.Meine Oma hat keine anderen Kinder und ich bin der einzige Enkel den Sie noch hat. Ich hatte mich jetzt die letzten drei Wochen krank schreiben lassen wegen dem Verlust meines Vaters, aber speziell wegen der Oma. Morgen gehe ich wieder Arbeiten. Ihr Lebensgefährte setzt mir die Pistole auf die Brust, dass er sich dass nicht mehr lange mit angucken tut. Was soll ich jetzt machen? Der Hausarzt von meiner Oma reagiert nicht auf das Thema. Mein Hausarzt habe ich die Situation auch erklärt, da kam nur klären Sie es mit dem Hausarzt der Oma. Kann mir einer ein Rat geben was ich machen kann wegen der Oma???
Was ich nicht verstehe, meine Oma erzählt lautstark das fremde Leute in ihrem Haus sind, dass ihr Lebensgefährte eine Affäre mit der Nachbarin hat, aber wenn ich mit ihr abends telefoniere ist Sie vollig normal. Sie weiß meine Telefonnummer aus dem Kopf. Auch letzte Woche wo die Beisetzung meines Vaters war, da wollte die Oma nicht mit Sie würde das nicht verkraften. Da habe ich Sie nicht mitgenommen. Nach der Beerdigung bin ich mit den Trauergästen noch kurz in die Gaststätte um was zuessen. Ich rief meine Oma an und sagte es dauert noch etwas, Sie sagte kein Problem macht langsam und esst schön. Keine 45Minuten später war ich bei meiner Oma, da schrie sich mich an wo ich bleibe, ob ich blöde wäre Sie solange allein zulassen in der Situation. Ich versuchte ihr es zu erklären dass ich Sie angerufen hatte dass es länger dauert, da beschimpfte Sie mich als Lügner, dass dies nicht stimmen würde. Ich weiß mir echt kein Rat mehr und bin selber mit den Nerven am Ende.
Die ganzen Symtome, weißen die auf eine Demenz hin oder eher das Sie durchgedreht ist und nervlich am Ende??
Bitte um euere Hilfe was ich tun kann.
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soda1964
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BeitragThema: Re: Hilflos wegen meiner Oma
Mo 02 Jan 2017, 11:06    © soda1964
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Hallo Thomas

eben lese ich deinen langen Bericht. Gut, hast du dich hingesetzt und dir "alles von der Seele geschrieben". Im Lexikon findest du viele Informationen und hilfreiche Tipps rund um die Krankheit Demenz. Vielleicht magst du dich als Mitglied anmelden? Im internen Bereich findest du weitere Themen und Erfahrungsberichte.

Es ist unsagbar schwer, wenn man mit Vorwürfen und nicht nachvollziehbaren Aussagen konfrontiert wird. Wichtig dünkt mich, sich vor Augen zu halten, dass im Moment der Erzählung diese für deine Oma "real" sind. Jegliche Beschwichtigungen und Verneinungen beunruhigen sie noch mehr, geben ihr das Gefühl, nicht verstanden und nicht ernst genommen zu werden - was die Symptome und die Aggression noch verstärken kann.

Ich möchte dich ermuntern, ruhig zu bleiben, wenn es geht "mitzuspielen" und ihr versuchen das Gefühl zu vermitteln, dass du sie verstehst und versuchst, mit ihr eine Lösung zu finden. Das muss für dich nicht real sein, jedoch für sie. Z. Bsp. vorschlagen, mit dem Lebensgefährten zu sprechen (ist bestimmt für ihn auch ganz schwer...), die Nachbarin aus der Wohnung zu weisen oder so...

Ob es sich bei den Veränderungen bei deiner Oma um eine "psychische Dekompensation" oder um Demenz handelt kann nur eine sorgfältige Untersuchung ergeben. Ich würde erneut das Gespräch mit dem Hausarzt suchen und darauf bestehen, dass etwas unternommen werden muss. Wie gut, konntest du die Vollmachten mit ihr regeln. Dies gibt dir etwas mehr Möglichkeiten, etwas Druck zu machen.

Wie geht es der Oma den sonst? Macht sie noch die Körperpflege, Wäsche, Einkaufen, Essen? Ist sie zeitlich orientiert? Wochentage? Jahreszeit? Jetzt Weihnachten, Neujahr?

Manchmal muss - so schwer es auch ist - in einer eskalierenden Situation der Notarzt gerufen und die betroffene Person in eine Institution eingewiesen werden, um dann von dort aus die Abklärungen und weitere Schritte einzuleiten.

Alles Gute und liebe Grüsse






Therese

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BeitragThema: Re: Hilflos wegen meiner Oma
Mo 02 Jan 2017, 11:11    © gisela
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lieber thomas
erstmal herzlich willkommen im forum, und mein beileid
zum tod deines vaters.
schwierige situation für dich, und auch für den lebensgefährten deiner oma.
der hausarzt scheint auch nicht wirklich eine hilfe für euch zu sein. dazu muss ich
aus erfahrung auch sagen, dass hausärzte leider nicht zu den größten
demenzexperten gehören.
ich würde mit der oma zu einem neurologen gehen, um eine demenz
abklären zu lassen.
dass deine oma zwischen ihren verwirrten momenten auch klare momente hat ist 
bei demenz nicht ungewöhnlich und darum für viele angehörige so erschreckend und
oft so wenig nachvollziehbar.
auch "phantasiegeschichten" und falsche beschuldigungen gehören leider zum krankheitsbild.

vielleicht magst du dich ja bei uns anmelden, du wirst dann sehen, dass viele von uns
ähnliche geschichten erleben oder erlebt haben, du nicht allein bist, der ein oder andere tip den du liest
vielleicht für dich hilfreich ist, und du deine sorgen hier jederzeit
loswerden kannst.

lieben gruß
gisela






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BeitragThema: Re: Hilflos wegen meiner Oma
Mo 02 Jan 2017, 11:24    © Kassandra
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Guten Morgen Thomas,

es tut mir leid, dass du deinen Vater verloren hast und dir solche Sorgen um deine Oma machst.

Ich würde deine Oma unbedingt einem Neurologen vorstellen. Es geht hier auch nicht mehr "nur" drum, dass sie ihren Lebensgefährten zu Unrecht beschuldigt und sich vielleicht lächerlich macht. Es geht hier um ihre Sicherheit. Was kann sie in solch einer verwirrten Phase anrichten. 

Von dem Gespräch würde ich dir raten, deine weitere Vorgehensweise abhängig zu machen. Kann sie weiter "allein" leben oder muss sie stationär betreut werden. Wenn sie nicht stationär betreut werden muss, würde ich mir zur Unterstützung einen Pflegedienst suchen, der Erfahrung mit dem Krankheitsbild deiner Oma hat. Meine Mutti hatte so einen, bevor die Heimunterbringung nicht mehr zu umgehen war. Dort gab es auch eine Tagesstätte.

Ich würde da jetzt auch nicht den Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass "schon alles gut geht".

Viel Erfolg und einen verständnisvollen Arzt!

Kassandra
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Thomas34
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BeitragThema: Hilflos wegen meiner Oma
Mo 02 Jan 2017, 21:51    © Thomas34
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Hallo,
Danke für euere Antworten und Danke für die Beileidsbekundungen. Ich konnte nicht eher hier Schreiben weil es heute mit der Oma ganz schlimm ist. Einmal ihr nur widersprochen sofort schreit Sie mich an, wird sehr persönlich.

Wie geht es der Oma den sonst? > Körperlich geht es. Sie läuft schlecht, hat in den letzten Monaten 15kg abgenommen und nervlich völlig am Ende, so ihre Worte.
 
Macht sie noch die Körperpflege, Wäsche, Einkaufen, Essen? > Sie wäscht sich selber, bis auf die Füße dass tut ihr Lebensgefährte machen bei ihr. Auch Zähne putzen tut Sie alles noch selber. Wäsche und Einkaufen macht alles ihr Lebensgefährte. Frühs anziehen und Abends umziehen macht Sie auch alles selber. Essen kocht Sie seit 4Monaten nicht mehr, dass lassen Sie sich immer bringen zum Mittag. Sie isst aber auch nicht gerade viel. Einmal in der Zeit wo ich jetzt Zuhause war musste ich Sie Mittag füttern. Im Haushalt allgemein macht Sie auch gar nichts mehr.
Sie steht frühs auf zieht sich an legt sich in Sessel, dann Frühstücken die beiden, Sie legt sich wieder in Sessel, das solange bis ihr Lebensgefährte einkaufen fährt, dann kommen ihren Phasen. Wo er solange bleibt, ob er sich wieder mit der irgendwo treffen tut. Das geht dann bis zum Mittag so. Nachdem Mittag legt Sie sich wieder in Sessel, ab und an schläft Sie mal etwas und dann geht es Nachmittag weiter mit den Vorwürfen bis Abends bis Sie gegen 20Uhr ins Bett geht. Schlafen tut Sie auch nicht lange, dann läuft Sie mit der Taschenlampe durchs Haus und sucht die fremden Leute.

Ist sie zeitlich orientiert? > In ihren Phasen, "ich nenne es mal Phasen" wie heute wieder ist Sie zeitlich nicht orientiert. Sie wollte heute schon 18.45Uhr ins Bett. Sonst "wenn" Sie mal normal ist dann ist Sie zeitlich orientiert.

Wochentage? > Verwechselt Sie öfters mal, aber mit 83Jahren, denke ich mal wird dass normal sein.

Jahreszeit? > Kennt Sie nicht mehr. Warme und kalte Jahreszeit aber mehr nicht.

Jetzt Weihnachten, Neujahr? > Das wusste Sie dass Weihnachten ist und auch Neujahr.

Es fällt mir eben sehr schwer diesen Schritt zu tun und denn Notruf anzurufen, da ich immer Hoffnung habe das es Morgen besser wieder ist. Wie vorhin in der Situation den Notruf zu rufen, ich glaube wenn Sie ins Krankenhaus eingewiesen wäre, hätte Sie die gesamte Straße zusammen geschrien. Ich hätte fast den Notruf vorhin angerufen, nur da hat mich ihr Lebensgefährte abgehalten und gesagt mache nicht.

Was ich aber nicht verstehe, es geht nur um die angebliche Affäre ihres Lebensgefährten wo Sie so aggressiv wird. Er hat keine Affäre mit der Nachbarin, mache ich ihr aber verständlich und gebe ihr Recht, dann macht Sie ihren Lebensgefährten den ganzen Tag nervlich runter. Da freut Sie sich und beschimpft ihn mit den tollsten Ausdrücken. Widerspreche ich ihr, schreit Sie mich an, keiner glaubt ihr. Ich verstehe nicht die Frau hat ihr nichts getan im Gegenteil. Letzte Woche sprach mich die Frau an warum die Oma Sie seit über ein Jahr nicht mehr anguckt! Ich habe nur gesagt die Oma hat die Demenz. Mir war das so peinlich.

Das Problem ich wollte mit ihr ins Krankenhaus für eine Woche, habe ihr angeboten wenn Sie Angst hat ins Krankenhaus zu gehen lasse ich mich mit ins Krankenhaus überweisen und bleibe bei ihr. Das lehnte Sie ab mit den Worten " In ihrem Alter kann ihr nicht geholfen werden, Sie will sterben".
Zum Neurologen wollte ich mit ihr. Sie geht da nicht hin, Sie ist doch nicht dumm im Kopf und bleibt stur sitzen. Es müssten andere zu so ein Arzt aber nicht Sie.
Tagespflege sowas gibt es hier bei uns auf dem "Lande" nicht, nur als alternative Pflegeheim oder eben Pflegedienst.

Wenn man den Notruf rufen tut, würde der Arzt Sie dann ruhig stellen mit einer Spritze, dass Sie kein Zirkus macht wenn Sie mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus kommt oder nehmen Sie Sie einfach mit und wenn Sie dann die Straße zusammen schrein tut?

Naja mit den Vollmachten, Sie hat die bisher noch nie einen solche Vollmachten gegeben,hätte Sie immer verweigert. Ich habe die Formulare bei meinen Hausarzt geholt und "ich selber" habe die ausgefüllt mit ihrer Adresse und so. Bei ihren Wünschen was dort gefragt wurde habe ich immer ein Strich reingesetzt. Nur dass ich eben im Ernstfall was in der Hand habe. Die ganzen Vollmachten habe ich ihr gegeben und gesagt Sie muss jetzt öfters mal unterschreiben wegen der Beerdigung für ihren Sohn. Das hat Sie gemacht dann. Hätte ich ihr gesagt um was es sich handelt, hätte Sie nichts unterschrieben. Ich will ihr mit den Vollmachten auch nichts böses. Ich werde mich nicht am Vermögen vergreifen oder Verträge in ihren Namen abschließen. Mir ging es nur dass ich im Ernstfall " in der Not" entscheiden kann wenn mit ihr mal was plötzlich ist.
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Kassandra
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BeitragThema: Re: Hilflos wegen meiner Oma
Mo 02 Jan 2017, 22:56    © Kassandra
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Hallo Thomas.

sorry, aber ich habe bei deinem letzten Abschnitt heftige Bauchschmerzen. Egal, wie "edel" deine Absichten sind - du hast nicht das Recht dazu.

Auch wenn ich jetzt päpstlicher als der Papst klinge - wende dich an ein Vormundschaftsgericht und kläre das dort. Ich kenne mich damit leider nicht aus, da meine Mutter mir schon vor vielen Jahren eine Generalvollmacht ausgestellt hat.

Du willst, dass bestmöglich für deine Oma gesorgt wird und das kann auch so gewährleistet werden.

Viele Grüsse

Kassandra
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gisela
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BeitragThema: Re: Hilflos wegen meiner Oma
Di 03 Jan 2017, 09:22    © gisela
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lieber thomas
ich muss kassandra recht geben.
vollmachten sind dafür gemacht, menschen uneingeschränktes
vertrauen auszusprechen.
sich eine unterschrift unter vorspiegelung falscher tatsachen geben
zu lassen ist ein großer vertrauensbruch, auch wenn man denkt dies zum
wohle eines anderen zu tun.
(und ich kann immer wieder nur jedem raten verfügungen oder vollmachten
beizeiten auszufüllen und mit der person die eingetragen wird zu besprechen !!!)

deine möglichkeit wäre, bei gericht eine betreuung für deine oma zu beantragen,
um so ihre interessen wahrnehmen zu können.

lieben gruß
gisela






    lieben gruß

                           gisela                        

Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.


Ralph Waldo Emerson, US-amerik. Philosoph, 1803 – 1882
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