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 Pflegebett ganz runter fahren ?????

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kamia
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BeitragThema: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Mi 04 Jan 2017, 12:47    © kamia
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Ihr Lieben,

ich suche ein Pflegebett, welches ich bis so 20cm über dem Boden runter fahren kann. Was ich aus dem letzten Jahr kenne ist viel zu hoch, da ging m. Mann sogar über das Gitter. Ein höheres Gitter durfte ich nicht anbringen lassen, sei Freiheitsberaubung, sagte mir die Pflegekasse.

Im Sanitätshaus sagte man, so etwas gäbe es nicht, für Pflegebetten gäbe es Vorschriften.

 DAS muss es doch geben - wie macht man das denn in den Pflegeheimen?

ICH will mich doch nicht schon wieder mit der Matratze vor Pflegebett legen!






liebe Grüße
Karin

Schau nach vorne, nicht zurück, in deinen Händen liegt das Glück!
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felixx
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Mi 04 Jan 2017, 14:09    © felixx
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Doch - das gibt es. Da ist dein Sanitätshaus nicht wirklich auf der Höhe der Zeit.
Meine Mutter hat so eines, da bei ihr auch immer die Gefahr besteht, dass sie aufsteht oder versucht aufzustehen. Vorsichtshalber wird noch eine sehr dicke Gummimatte vors Bett gelegt, aber wenn es ganz runter gefahren ist, kann sie eigentlich aus eigener Kraft nicht mehr hoch( wobei gerade bei Dementen es immer die eine Ausnahmesituation gibt!)
Nennt sich Niedrigpflegebett, ist sicher nicht ganz billig, aber mit ärztlichem Attest sollte eine Verordnung möglich sein.
Den Hersteller kann ich jetzt nicht sagen, müsste ich mich erkundigen.






Nur weil es gerade schwer ist, darfst du nicht gleich aufgeben.
Es wird nicht einfacher, wenn du davor wegläufst.
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kamia
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Mi 04 Jan 2017, 14:26    © kamia
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liebe Felixx,

da wäre ich dir sehr dankbar! Ruf ich doch gleich mal bei der Kasse an, die Betten sind ja nur geliehen...........






liebe Grüße
Karin

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gisela
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Mi 04 Jan 2017, 16:25    © gisela
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liebe karin
http://www.muehle-mueller.de/niedrigbetten/

wenn du dir vom hausarzt eine verordnung für ein niederflurbett
ausstellen lässt mit begründung, hast du gute chancen das
entweder von der krankenkasse oder von der pflegekasse bezahlt wird.

lieben gruß
gisela






    lieben gruß

                           gisela                        


mein Vorbild ?....der Löwenzahn...wenn er es schafft durch Asphalt zu wachsen...kann auch ich scheinbar unmögliches schaffen
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felixx
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Mi 04 Jan 2017, 20:46    © felixx
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Danke, Gisela, ich hätte heute passen müssen. Durch das hier herrschende Schnee Chaos war ich heute nicht im Heim.

Felixx
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Belle
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BeitragThema: Pflegebett, ja oder nein?
Do 14 Jun 2018, 20:43    © Belle
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Hallo ihr Lieben,


ich möchte hier gerne eine grundlegende Frage an euch reinstellen:

Wird meine Mama ein Pflegebett brauchen??


Zur Situation: Ich habe meine Mama seit 1,5 Jahren bei mir. Heuer werden wir ihr Zimmer neu ausmalen und dann soll auch ein neues Bett für sie rein. Eine Freundin von mir, hat mir ein Pflegebett angeboten, dass sie noch von einer Tante im Haus stehen hat. Ich müsste nur eine Matratze kaufen. Das Gestell sieht aus wie bei einem normalen Bett, aber es hat die Funktionen eines Pflegebettes.

Bisher habe ich immer abgewunken und gemeint, dass meine Mam körperlich in gutem Zustand ist und kein Pflegebett braucht. Ein herkömmliches Einzelbett wäre das Richtige für sie. Ich konnte mich mit dem Gedanken an ein Pflegebett nicht anfreunden, kann es immer noch schwer. Meine Freundin beteuert allerdings ich werde es sicher noch brauchen, daher wäre es doch gescheit jetzt, da ich ohnehin eines besorgen will, gleich ein Pflegebett zu nehmen. Ich muss dazusagen, sie will dieses Bett nicht loswerden, darum geht es wirklich nicht! Ich bin aber so unschlüssig, wie seht ihr das denn? Werde ich es brauchen? Oder ist das nicht generalisierbar? Wie soll ich mich diesbezüglich entscheiden? Was wäre das beste für meine Mutter? Liegt man in so einem Bett besonders gut? 

Vielleicht könnt ihr mir bei dieser Entscheidung etwas weiterhelfen. Bitte!! Danke!   keineahnung
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lucky
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Do 14 Jun 2018, 21:02    © lucky
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Hallo Belle, kann man das Bett auch ganz runter fahren? Wenn nicht, braucht man eventuell irgendwann wieder ein anderes.
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Belle
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Do 14 Jun 2018, 21:46    © Belle
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lucky schrieb:
Hallo Belle, kann man das Bett auch ganz runter fahren? Wenn nicht, braucht man eventuell irgendwann wieder ein anderes.
  Servus Lucky! Das weiß ich garnicht, werde morgen aber gleich nachfragen. Weshalb ist das wichtig? Dami sie alleine besser reinkommt? Oder für den Pflegenden?
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Aggi
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Fr 15 Jun 2018, 06:16    © Aggi
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Liebe Belle,

keine Ahnung, wie das bei Dir in Österreich mit den Pflegebetten geht. Hier in Deutschland konnte ich Mutti eins über die Krankenkasse bestellen, als sie die Pflegeeinstufung hatte.

Vorher stand in ihrem Schlafzimmer immer noch das alte Ehebett mit diesen dreiteiligen Matratzen. Es war zu tief für Muttis körperliche Gebrechen, sie "plumpste" immer nach unten und kam nur noch schwer wieder hoch. Außerdem war es eine Frage der Zeit, bis ich mit meinen 181 einen Bandscheibenvorfall hätte beim Bettenmachen und Co.

Als dann Mutti ins Heim kam und klar war, sie bleibt da für immer, die Krankenkasse das Bett zurückforderte, war ich richtig traurig. Ich habe dieses Bett geliebt.

Für Mutti mit ihren multiplen körperlichen Behinderungen war es eine totale Erleichterung. Mithilfe des Galgens (kann, muss man nicht montieren) konnte sie sich selber hochziehen. Die Steuerung über Fernbedienung: Kopfteil beliebig rauf und runter, oder Fußteil oder so, dass quasi ein Kniekissen entsteht - unbezahlbar, bei dem alten Ehebett bekam ich immer Krämpfe im Rücken, wenn ich das Kopfteil manuell verstellen musste.

Und das Rauf- und Runterfahren des Bettes in verschiedene Höhen beim Beziehen und später beim Waschen von Mutti im Bett - ohne dass wäre ich jetzt Dauerpatient beim Orthopäden.

Und für Mutti die entsprechende Betthöhe, damit sie, solange sie ja noch selber aufstehen und wenigstens bis zum Nachtstuhl mit dem Rollator schieben konnte, war eine Mega-Erleichterung. Selbst die erhöhte Fußstütze am Fußende war goldwert, dort stütze Mutti sich immer ab, wenn sie am Bettende vom Nachtstuhl wieder aufstand und mit ihrem Rollator wendete.

Die Bettgitter: Auf ihrer rechten Seite wollte sie das hochhaben "Sonst fall ich da raus!" (Da stand ja sonst ihr Leben lang die zweite Ehebetthälfte...). Und auf ihrer linken Seite war es "meine" Fußstütze in all den vielen Stunden, die ich da auf meinem Hocker bei ihr saß.

Selbst die Rollen unterm Bett, bombensicher mit den Bremsen festgestellt, aber bei Malheurs aufgrund Muttis Inkontinenz und Brechattacken "mal eben" das ganze Bett ein Stück vorziehen, um da überall durchwischen zu können ... hab ich dieses Bett geliebt!!!

Mutti fand es erst merkwürdig. "Mein Bett war doch gut?!" - Aber da musste ich mich mal durchsetzen und sie hat sich doch schnell an das neue Bett gewöhnt. Für ein Kassenbett sah es nicht mal hässlich aus und das alte Bett hielt nur noch wohlwollend aus alter Treue, es klaffte überall auseinander, da war nichts mehr zu machen.

Die Matratze von diesem Pflegebett war sehr dünn und sah "billig" aus. Schätzungsweise 8 cm dick. Aber Mutti war ja auch damals kein Schwergewicht, von daher war auch das kein Problem. Ich habe nur mit zunehmender Inkontinenz noch extra Schutzbezüge bestellt, weil die Inkontinenzauflagen, die man so in der Bettmitte drapiert, nie da lagen, wo die Unglücke dann passierten. Seitdem verstehe ich auch, warum die in Krankenhäusern und Pflegeheimen überall diese Gummibezüge haben - ist schon wertvoll, wenn man nächtelang Bettwäsche wechseln musste und das gleich mehrfach...

Ein Niederflurbett hat dann noch den Zusatzvorteil, weil es sich besonders tief herunterfahren lässt, dass ein evt. Sturz nicht so schlimm ist. Solange Mutti noch bei sich im Haus war, war das nicht nötig. Jetzt im Heim hab ich ja drauf bestanden und nun hat sie auch eins und spätestens ich morgens sorge immer dafür, dass es auch immer ganz nach unten gefahren wird, sollte Mutti doch mal rauskullern.

Deine Mama ist zwar noch fit - aber alleine bei einem verstauchten Fuß könnte Euch so ein Bett ein Segen sein. Ich tät zugreifen, jetzt, wo ihr eh grad das Zimmer neu macht.

LG,
Aggi






Manches ist einfach zu wahr um schön zu sein.
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lucky
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Fr 15 Jun 2018, 10:10    © lucky
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Leider haben gefühlte 90 % der Pflegebetten keine Niederflurfunktion.
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lucky
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Fr 15 Jun 2018, 10:16    © lucky
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Fr 15 Jun 2018, 17:38    © Belle
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Liebe Lucky, liebe Aggi,


danke für eure Antworten und die Tips.

Mittlerweile weiß ich, dass es kein Niederflurbett ist. Ich bin auch noch nicht so sicher, das Bett zu nehmen, denn vielleicht ist es ja praktischer eines auszuborgen? Pflegestufe hat sie ohnehin. Muss mich da noch ein bissi schlau machen.
Pfffff ich hab, wie immer, Entscheidungsschwierigkeiten verdutzt
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Belle
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 16 Jun 2018, 20:29    © Belle
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Jetzt hab ich ein wenig weiterrecherchiert. Also ein neues Niederflurbett kostet ohne Matratze ca. 1300 €.
Was ein mietbares kostet weiß ich noch nicht, denn die Firmen haben ihre Preise nirgends stehen, aber ich habe einmal angefragtt und warte nun auf Kontaktaufnahme.
Habt ihr gemietet? Oder gekauft?
Bin immer noch sehr unschlüssig. Erstens sehr teuer. Aber wenn man sehr lange mietet, dann zahlt es sich vielleicht doch aus.....hmmmm
Ich bleib dran.
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 16 Jun 2018, 21:13    © kamia
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Hallo Belle,
in Deutschland stellt der Arzt eine Verordnung, für das Hilfsmittel Niederflurbett, aus.
Diese geht an das Sanitätishaus, dort wird ein Angebot erstellt, dieses geht von dort an die flegekasse oder Krankenkasse, zur Genehmigung.

Danach wird geliefert und der Eigenanteil beträgt 10,00Euro.

Das Bett bleibt Eigentum der Kasse und wird nach Gebrauchsende zurück gegeben.






liebe Grüße
Karin

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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Fr 31 Aug 2018, 22:22    © Belle
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kamia schrieb:

in Deutschland stellt der Arzt eine Verordnung, für das Hilfsmittel Niederflurbett, aus.
In Österreich zahlt die Kassa nichts bei Pflegebetten, da diese kein Heilbehelf sind confused
Wir müssen das geplante Pflegebett also komplett privat bezahlen. Das Pflegegeld für ein paar Monate zusammensparen und dann neu kaufen also....
Diese Niedrigflurbetten sind noch teurer als die herkömmlichen, die ca. zwischen 40cm und 80cm pendeln können.
Muss es also ein Niedrigflur sein? Jetzt ist es sicher noch nicht notwendig, aber ich weiß ja nicht was noch auf uns zukommt.....
Immer diese Entscheidungen! Hier ist allerdings auch finanziell eine ziemlich große Spanne.
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 01 Sep 2018, 09:27    © kamia
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 01 Sep 2018, 12:16    © Belle
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Danke Karin.
So wie ich das verstehe, muss ich erst beim Sozialministerium einen Antrag auf Behinderung stellen. Das kommt dann aber auch einer Entmündigung gleich, wenn sie aufgrund der Demnenz als behindert eingestuft wird. Jetzt muss ich mal abwägen ob sich das auszahlt. Andererseits hat man dann auch bestimmte Vergünstigungen. Werde mich da mal schlau machen.....
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 01 Sep 2018, 12:44    © kamia
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Liebe Belle,

Zitat :
Das kommt dann aber auch einer Entmündigung gleich

ich meine DAS siehst du falsch.

Mein Mann hatte auch schon vor der Demenz - Erkrankung einen 'Schwerbehindertenausweis' mit 60% da Schlaganfall und schwere Diabetis vorlagen. Mit der Verschlimmerung durch die Demenz erhielt er 100% und Kennzeichnung H = hilflose erson.
  Hier Deutschland hat es nur Vorteile, sowohl steuerlicher Art, alsauch im täglichen Leben. Kostenlose Fahrten für die Bahnen, auch für die Begleiterson usw. oder KFZ-Steuerbefreiung. lachen Und....im Urlaub.... zahlste keine Kurtaxe
Gruß
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 01 Sep 2018, 15:24    © dirtsa66
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Liebe Belle,

ich hab das gerade erst gelesen. Meine mama hatte ein Pflegebett. War super und ich war froh es gemacht zu haben. Ob und wie viel due von der kasse oder sonst wem bekommst, hängt davon ab wo deine Mama versichert ist.

Meine war bei der Sozialversicherungsanstalt der gewrblichen Wirtschaft und da gab es nicht - das wäre aus dem Pflegegeld zu bezahlen. Haha, das haben sie immer gesagt, da hätte ich das Pflegggeld schon dreimal aufgebraucht, wenn ich alles Zusätzliche was wir gebaucht hätten aus dem Pflegeggeld bezahlt hätte.

Bei manchen Krankenkassen oder Pensionsversicherungen kann man Pflegebetten kostenlos geliehen bekommen. hast du bei der Kasse deiner Mama schon gefragt?

Bei uns war es dann so, dass ich ein Pflegebett gemietet habe. war immer noch billiger als eines zu kaufen.

Wir hatten es hier gemietet, der Preis variiert je nachdem, ob man ein neues oder ein gebrauchtes Bett nimmt.
https://www.lorenz-pflegebetten.at/kategorie/pflegebett/

Wir haben so um die 50 Euro im Monat bezahlt, ist aber jetzt schon etwas her, Mama ist ja schon 2014 verstorben.

Alles Liebe
Astrid






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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 01 Sep 2018, 18:33    © Belle
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kamia schrieb:

ich meine DAS siehst du falsch.
Liebe Karin! Ich habe da sichtlich eine komplett falsche Vorstellung.  achselzucken Ich werde aufjedenfall am Montag einen Antrag stellen nickend , möglicherweise ersparen wir uns dann etwas beim Bett. Einen Versuch ist es wert und wenn ich mir als Begleitperson sämtliche Eintritte ersparen kann, ist das auch viel wert!!!! Danke für den Hinweis, jedenfalls!
Alles Liebe, Belle
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 01 Sep 2018, 18:37    © Belle
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dirtsa66 schrieb:
hast du bei der Kasse deiner Mama schon gefragt?

Bei uns war es dann so, dass ich ein Pflegebett gemietet habe. war immer noch billiger als eines zu kaufen.
Liebe Astrid!
ja, aber leider....nur der Verweis aufs Pflegegeld. Deswegen dachte ich ein paar Monate das Pflegegeld sparen und dann in ein Bett zu investieren. Denn wenn ich 2 Jahre miete, geht sich schon eines aus. Miete rentiert sich nur kurzfristig.
Bin grade beim recherchieren rund um das Thema Pfelgebett....

Danke für deine Tips,
alles Liebe Belle winke-winke
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 01 Sep 2018, 21:04    © Belle
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kamia schrieb:

ich meine DAS siehst du falsch.

 Kostenlose Fahrten für die Bahnen, auch für die Begleiterson usw. oder KFZ-Steuerbefreiung. lachen Und....im Urlaub.... zahlste keine Kurtaxe

Hmmmmm, hab jetzt nochmal auf das Formular geschaut...... sobald ich die Demenz angeben muss - verlangt man eine Vertretungsvollmacht, was doch bedeutet, sie darf es nicht mehr unterschreiben, oder sehe ich das falsch??? Und bisher unterschreibt sie ihre Sachen noch selbst.... Das meine ich mit der Entmündigung.  scratch
Stehe ich da auf der Leitung????
Alles Liebe, Belle
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kamia
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 01 Sep 2018, 21:42    © kamia
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hm....solange m. M. selbst unterschreiben konnte, tat er das auch.

wir hatten keine Diagnosen angegeben, nur die Einschränkungen - Gebrechen und die Anschrift der Ärzte.

LG

wenn ich es richtig las, nennt sich dieser Ausweis bei euch

  Behindertenpass
  https://www.pflegeinfo-ooe.at/finanzielles-und-rechtliches/beruf-und-pflege-3-1-1/behindertenpass
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
Sa 01 Sep 2018, 22:15    © Belle
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kamia schrieb:
hm....solange m. M. selbst unterschreiben konnte, tat er das auch.

wir hatten keine Diagnosen angegeben, nur die Einschränkungen - Gebrechen und die Anschrift der Ärzte.

LG

wenn ich es richtig las, nennt sich dieser Ausweis bei euch

  Behindertenpass
  https://www.pflegeinfo-ooe.at/finanzielles-und-rechtliches/beruf-und-pflege-3-1-1/behindertenpass
Ja da hast du recht, nur ihre Einschränkungen sind rein geistiger Natur und von daher sehe ich das Problem. Körperliche Einschränkungen hat sie ja keine.
ich überlege schon ein Weilchen so einen Behindertenpass zun beantragen, aber eben die Einschränkjungen klassifizieren sie dann als nicht mehr geschäftsfähig und dann ist das amtlich. Deswegen hab ich es vor mir hergeschoben um sie nicht entmündigen lassen zu müssen, solange es so auch noch so geht.
Aber vielleicht ist der Zeitpunkt nun gekommmen und ich muss mich damit vertraut machen, kann auch sein.
Alles Liebe, Belle
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dirtsa66
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BeitragThema: Re: Pflegebett ganz runter fahren ?????
So 02 Sep 2018, 07:51    © dirtsa66
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Liebe Belle,

meine Mama war nie besachwaltert - so heißt das ja bei uns. Ich hab jett nicht den ganzen Thread nach hinten gelesen aber weißt du von der Vertretungsbefugnis nächtser Angehöriger? Die kann bei Demenz ausgestellt werden und gibt die, ohne deine Mama zu entmündigen die Möglichkeit gewisse Entscheidungen für sie zu treffen.

Das hat bei mir gut funktioniert. Geht so: Man holt sich vom Arzt eine Bestätigung, dass die mama Demnz hat, damit geht man zum Notar und dort wird die bescheining ausgestellt - Ratzfatz und unbürokratisch.

Damit kann man fast alle Dinge im Alltag entscheiden und unterschreiben - die grenze ist allerdings, wenn es um die Entscheidung über den Wohnsitz geht - also eine mögliche Heimunterbringung. Schau mal hier.

https://www.wien.gv.at/gesundheit/einrichtungen/patientenanwaltschaft/vorsorge/vertretungsbefugnis.html

Alles Liebe
Astrid






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