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 Wohnungsauflösung - ich kann das nicht

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SandyV
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BeitragThema: Wohnungsauflösung - ich kann das nicht
Mo 23 Jan 2017, 19:50    © SandyV
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Liebe Forenmitglieder,

ich hatte ja berichtet, dass meine Mutter nach der Kurzzeitpflege einen Dauerpflegeplatz bekommen hat. Sie konnte also übergangslos im Heim bleiben. Einen Teil ihrer Möbel, Bilder etc. haben wir ihr gebracht, um es wohnlicher zu machen.

Inzwischen habe ich auch den Betreuungsausweis erhalten.

Jetzt geht es darum, ihre Wohnung aufzulösen, und genau da beginnt mein Problem. Ich kann das einfach nicht. Meine Mutter ist ja nicht tot, dann wäre es etwas anderes. Sie ist am Leben... Und sie will nach Hause... Und dann alles auflösen? Ich habe so ein schlechtes Gewissen.

Wie seid Ihr mit der Situation umgegangen?

LG, Sandy
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gisela
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BeitragThema: Re: Wohnungsauflösung - ich kann das nicht
Di 24 Jan 2017, 09:10    © gisela
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liebe sandy
ja du hast recht, es ist eine schwierige Situation, weil es
wieder mal das endgültige deutlich macht.
es ist denk ich, wie wenn man selbst nach vielen jahren
umzieht und sein vertrautes heim gegen ein neues eintauscht.
es fällt immer schwer, weil eben viele Erinnerungen an einer Wohnung
hängen, was einem besonders beim einpacken bestimmter dinge
schmerzlich bewusst wird.
die frage ist, wie würde es aussehen, wenn du die Wohnung nicht
auflöst.
es müsste miete bezahlt werden für eine Wohnung, die nicht genutzt wird,zusätzlich
zu den heimkosten.
wäre es realistisch, dass deine Mama wieder in diese Wohnung zieht?
wenn ja.........würde ich mit der Auflösung warten..........wenn aber nein.........muss sie trotz des schlechten
gewissens aufgelöst werden.

lieben gruß
gisela






    lieben gruß

                           gisela                        


mein Vorbild ?....der Löwenzahn...wenn er es schafft durch Asphalt zu wachsen...kann auch ich scheinbar unmögliches schaffen
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Ulli
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BeitragThema: Re: Wohnungsauflösung - ich kann das nicht
Di 24 Jan 2017, 21:15    © Ulli
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Liebe Sandy,

gibt es einen Termin bis wann die Wohnung geräumt sein muß ?
Wenn es nicht eilt und die Wohnung sogar in eurem Besitz ist ...... laß dir Zeit !
Fang langsam an. Pack einige Dinge in Kisten und stell diese an die Seite.

Dinge von denen du dich absolut nicht trennen kannst oder willst stell sie in Kartons bei dir auf den Boden odr Keller.

Wenn du einen festen Räumungstermin hat hol die Dinge raus die dir wichtig sind und lass den Recht durch ein Entrümpelungs-Unternehmen erledigen.
Geh dann weg - sei nicht dabei !

Das ist das schwierigste an der Sache - sie ist ja noch da !
Es ist, als würde man seine Mutter verraten.

Sei stark - liebe Grüße - Ulli
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SandyV
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BeitragThema: Wohnungsauflösung - ich kann das nicht
Mi 25 Jan 2017, 17:37    © SandyV
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Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten und Euer Mitgefühl.

Ulli, Du hast es mit einem Satz auf den Punkt gebracht.... es ist, als würde man seine Mutter verraten.... Genau so empfinde ich es.

Einen festen Termin gibt es nicht. Ich kann mir also Zeit lassen. Allerdings möchte ich es auch hinter mich bringen. Die Wohnung wird ja nun schon seit Oktober nicht mehr bewohnt und das kann kein Dauerzustand sein, zumal ja jeden Monat Kosten anfallen für Heizung, Strom, Telefon etc.

Also werde ich wohl demnächst nicht mehr drum herum kommen. Aber es ist schwer... Wie ich es angehen soll, weiß ich noch nicht. Es ist nicht so, dass es viele Sachen gibt, an denen mein Herz sehr hängt, ein paar Bücher vielleicht, einige andere Kleinigkeiten... Aber es ist dieses schlechte Gewissen, als würde ich meine Mutter verraten schreiweinend . Da hat Ulli die richtigen Worte gefunden.

Liebe Grüße, Sandy
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