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 Training für die Toillete

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greenwood.66
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BeitragThema: Training für die Toillete
Mo 30 Jan 2017, 11:49    © greenwood.66
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Dies ist kein Beitrag,sondern eine Frage an alle Pflegende!
Problem "Klo"
Meine Mutter hat diese Probleme:
1.Das Bedürfnis zu erkennen und dessen Konsequenz.
2.Druck über das Zwerchfell aufzubauen
3.Ängste,die im Zusammenhang mit falscher "Pflege" stehen,abzubauen
Hat jemand Anregungen oder Übungen auf Lager,die uns helfen?
P.S.Wir sind die amtierenden Weltmeister im Hinternabwischen. king
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lucky
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BeitragThema: Re: Training für die Toillete
Mo 30 Jan 2017, 12:21    © lucky
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Ich denke, dass man trotz allen Trainings der große Abwischmeister bleibt.
Inkontinenz ist Bestandteil der Demenz. Trainieren, dass man merkt, dass man muss, kann man nicht. Wichtig sind regelmäßige Toilettengänge. Nicht möglichst oft sondern möglichst regelmäßig.
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Marie
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BeitragThema: Re: Training für die Toillete
Mo 30 Jan 2017, 12:31    © Marie
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Hallo Greenwood,

Ich möchte den Gedanken von Lucky aufgreifen. Wir haben sehr viel erreicht mit regelmäßigen Toilettengängen. Sie waren auch stets erfolgreich. Das Abwischen haben wir dadurch jedoch nicht vermeiden können, weil mein Vater das nicht mehr selbständig konnte. Die Wäschemenge wurde zumindest reduziert.

Nach dem Aufstehen morgens, vor jeder der drei Hauptmahlzeiten, einmal zwischen Mittag- und Abendessen und vor dem Schlafengehen. Nachts wenn er aufgestanden ist. Hat gut funktioniert. So kam der Pflegedienst am Nachmittag nur für den Toilettengang. Den hat Vater auch nur sehr selten mal total verweigert. Pants hat er natürlich auch getragen. Wenn sie "benutzt" waren, wurden sie gewechselt. In allen übrigen Fällen einfach wieder hoch gezogen. Für ihn waren sie Unterhosen.






von Marie
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gisela
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BeitragThema: Re: Training für die Toillete
Mo 30 Jan 2017, 13:12    © gisela
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lieber greenwood
ich halte regelmäßige gänge zur toilette auch am sinnvollsten.
zusätzlich kann man miktionsschemen führen (was anfänglich ein
relativ großer arbeitsaufwand ist) um zu ermitteln, wann die besten zeiten
für einen toilettengang sind.
jeder mensch hat da andere gewohnheiten, und die gilt es zu ermitteln.
in der praxis sieht das in etwa so aus:
ich gehe mit jemandem um 11:00 zur toilette, notiere, ob er bereits nass
oder noch trocken ist und ob er wasser lassen kann.
ist er bereits nass, verlege ich beim nächsten mal die zeit eine halbe stunde nach vorn.
für den stuhlgang gibt es ebenfalls so ein schema.
muss deine mutter eher morgens, oder eher abends, täglich oder, was auch normal ist
nur jeden zweiten oder dritten tag.
zeigt sich unruhe bei stuhldrang.
mit solchen schemen kann man die miktionszeiten deutlich besser einschätzen und toilettengänge
individuell durchführen.
beim stuhlgang solltest du auch darauf achten, dass die füße auf dem boden stehen und nicht in der luft
baumeln, zur not hilft ein kleiner schemel.
das reinigen obliegt leider meist den pflegenden, da demente diesen handlungsablauf oft nicht mehr
bewerkstelligen können, oder eben auch einfach nicht wichtig finden.

lieben gruß
gisela






    lieben gruß

                           gisela                        

Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.


Ralph Waldo Emerson, US-amerik. Philosoph, 1803 – 1882
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greenwood.66
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BeitragThema: Lernen/Erhalten mit schwerer Demenz
Mo 30 Jan 2017, 13:43    © greenwood.66
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Ich weiss nicht,ob meine Erfahrungen auf andere Demente übertragbar sind,aber wir haben es 2 Mal geschafft,einen inkontinenten Windelträger wieder zum "selbstständigen" Gang zur Toilette zu bringen,diesen Wunsch auch zu äussern,wobei ich meiner Mutter immer mit Rat und Tat zur Seite stehe. "Auch Frauen müssen sich den Po von hinten abwischen,lass mich deine Hand führen,ich bin ganz vorsichtig,hey klasse machst du das."
Ich habe keinen Konsens mit der allg. Meinung,die ich auch in einer neueren Masterarbeit über Demenz gelesen habe,das automatisch ein körperlicher Verfall einsetzt.
Es ist alles eine Frage der Energie und Emphatie,die man mit und für den Betroffenen aufwendet.
P.S.
Meine Mutter braucht keinerlei Medikamente zu schlucken,ihren Bluthochdruck haben wir geheilt,sie hat bis jetzt keine körperlichen Probleme,was uns leider seitens der Krankenkasse zur Last ausgelegt wird.
Wenn ich ,ich hoffe in ferner Zukunft,mich nicht mehr um meine Mutter kümmern muss schreiweinend ,kann,möchte ich den Rest meiner Arbeitszeit(werde nie Rente beanspruchen!) für die Betreuung oder deren Lehre dementer Menschen zur Verfügung stellen.
Andreas Grünewald


Danke für die schnellen Antworten,mein Problem ist nur,die Dame des Hauses(Mama) bestimmt unseren Tagesablauf. Wenn sie müde ist,schläft sie,wenn sie hungrig ist,isst sie.
Ich kann nur anbieten,schmackhaft machen,aber möchte jeden Disput vermeiden.
Die Anregung ,dass ein geordneter Tagesablauf ihr hilft,habe ich mir schon vor 5 Jahren zu Herzen genommen,klappt bei ihr nicht.Sie schläft zur Zeit sehr viel,tagsüber,und wenn sie ruhig entspannt daliegt,werde ich den Teufel tun, sie zu wecken.Dann sind wir halt erstmal Nachteulen.
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hermann hunecke
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BeitragThema: Re: Training für die Toillete
Mi 15 März 2017, 10:59    © hermann hunecke
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Ich gehe mit meinem Mann alle 2 Stunden zur Toilette, Tag und Nacht. Karin u. Hermann Hunecke ich wäre für anderen Rat sehr dankbar,
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greenwood.66
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BeitragThema: Einen Rat geben !
Sa 22 Apr 2017, 07:26    © greenwood.66
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Guten Morgen!
Ich melde mich bei ihnen sehr spät  zurück,weil mich ihre kurze und aussagekräftige Antwort  auf den Boden der Tatsachen zurück geschleudert hat.
Ich dachte,ich würde schon eine große Aufgabe bewältigen.
Alles,was ich hier geäußert habe,sind nur die Erfahrungen und Versuche,mit meiner Mutter zusammenleben zu können.Ich weiß nicht,ob sie bei Anderen funktionieren.
Den Alltag so ,wie sie es beschrieben,meistern zu können,erscheint mir wie eine nicht zu bewältigende Last.
Ich habe leider keinen Rat,kann ihnen nur für die Belehrung danken,dass es immer jemanden gibt,der noch mehr leistet,als man selbst vermag.
Mit größtem Respekt
Andreas Grünewald
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