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 Uhrentest: Früherkennung und Verlaufskontrolle

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BeitragThema: Uhrentest: Früherkennung und Verlaufskontrolle
Mo 21 Aug 2017, 20:13    © Help
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Hallo zusammen

Vielleicht kennen ihn schon viele von Euch: Den Uhrentest. Er wird oft als Methode zur Früherkennung und Verlaufskontrolle (Verbesserungen und auch Verschlechterungen) von Demenzerkrankungen eingesetzt.

Wichtig: Bei der Durchführung müssen alle anderen Erkrankungen mitberücksichtigt werden. Besteht beispielsweise eine starke Sehschwäche, wird der Test daurch verfälscht. Zittern die Hände schon vor dem Test, ist dieser dazu nicht geeignet. Dasselbe gilt für einen Rechtshänder, derwegen einer Verletzung, Lähmung oder motorischer Schwäche seiner rechten Hand die Linke zum Schreiben benutzen muss.

Die Durchführung sollte in möglichst ruhiger und stressfreier (!) Umgebung durchgeführt werden. Durchschnittliche Dauer 2-5 Minuten.


http://www.vitanet.de/krankheiten-symptome/demenz-alzheimer/diagnose/video-uhrentest


Dass es nicht dabei nicht nur Verschlechterungen, sondern auch Verbesserungen geben kann, zeigt folgendes:






Die Zeichnungen stammen von Steve Newport. Die positive Veränderung darin korreliert mit der Verbesserung seiner kognitiven, räumlichen und zeitlichen Fähigkeiten.

Ist jemandem von Euch schon ähnliches passiert oder weiss jemand mehr darüber? Für Antworten bin ich sehr dankbar.

Liebe Grüsse
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BeitragThema: Re: Uhrentest: Früherkennung und Verlaufskontrolle
Mi 23 Aug 2017, 09:05    © Admin
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Lieber Help

Der Uhrentest ist ein Bestamteil vom Mini-Mental-Status-Test (MMST). Hier im Lexikon unter folgendem Link zu finden http://www.demenzforum.ch/inhalt10.html

Help schrieb:
Wichtig: Bei der Durchführung müssen alle anderen Erkrankungen mitberücksichtigt werden. Besteht beispielsweise eine starke Sehschwäche, wird der Test daurch verfälscht. Zittern die Hände schon vor dem Test, ist dieser dazu nicht geeignet. Dasselbe gilt für einen Rechtshänder, derwegen einer Verletzung, Lähmung oder motorischer Schwäche seiner rechten Hand die Linke zum Schreiben benutzen muss.
Da möchte ich unbedingt noch Nebenwirkungen von Medikamenten dazu erwähnen. Da ich vor nicht all zu langer Zeit bei jemandem, wo massive demenzielle Symptome zeigte diesen Test durchführte und dementsprechend Dieser im Schnitt auch sehr schlecht ausfiel. Bei dieser Person lag es, wie es sich dann aber im Nachhinein zeigte nur am Blutdruckmittel. Nach dessen Neueinstellung war innerhalb kurzer Zeit alles wieder im grünen Bereich und wir Alle durften wieder aufatmen  schweissabwisch






Liebe Grüsse
 

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BeitragThema: Re: Uhrentest: Früherkennung und Verlaufskontrolle
So 27 Aug 2017, 21:10    © Help
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Ursula schrieb:
Da möchte ich unbedingt noch Nebenwirkungen von Medikamenten dazu erwähnen. Da ich vor nicht all zu langer Zeit bei jemandem, wo massive demenzielle Symptome zeigte diesen Test durchführte und dementsprechend Dieser im Schnitt auch sehr schlecht ausfiel. Bei dieser Person lag es, wie es sich dann aber im Nachhinein zeigte nur am Blutdruckmittel. Nach dessen Neueinstellung war innerhalb kurzer Zeit alles wieder im grünen Bereich und wir Alle durften wieder aufatmen 

Liebe Ursula,

danke für den link und das interessante Beispiel mit dem Blutdruckmittel. Es zeigt, wie wichtig eine fundierte Anamnese und das Berücksichtigen allfälliger Medikation sind. Durch Deine Umsicht wurden wohl eine verhängnisvolle Fehldiagnose und so auch viel Leid verhindert.

Ich denke, dass es wichtig ist, bei einer gründlichen Abklärung zusätzlich sowohl Sedativa allgemein, Muskel-Relaxantien, aber auch Stimulantien ganz besonders in die Beurteilung mit einzubeziehen.

Lieber Gruss
Help
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Uhrentest: Früherkennung und Verlaufskontrolle

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