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 Badezimmertherapie?

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greenwood.66
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BeitragThema: Badezimmertherapie?
Di 03 Okt 2017, 06:12    © greenwood.66
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Die Körperhygiene ist eine wichtige Problematik und ich suche Tipps ,Ratschläge oder Buchempfehlungen,wie man einen dementen Menschen,der körperlich noch sehr fit ist,unterstützen,anleiten bzw. traumatische Erlebnisse mit ihm bewältigen kann.
Seit dem Heimaufenthalt meiner Mutter ist es so unglaublich schwer geworden,sie hat schon Angst,wenn wir das Bad betreten.
M.f.G.
greenwood.66
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Amelu
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BeitragThema: Re: Badezimmertherapie?
Di 03 Okt 2017, 17:36    © Amelu
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Hallo Greenwood,

ist denn herauszukriegen, was genau am oder im Badezimmer die Angst auslöst? Ist das Bad nett eingerichtet oder eher wie eine gepflegte Metzgerküche, also nur sauber und funktionell? Hat sie erst unmittelbar beim Betretes des Bades diese Angst oder schon auf dem Weg dahin, bzw. schon bei der Einladung zum Gang dahin? Geniert sie sich zu entblößen, was ja im Bad immer der Fall ist und definiert diese Verletzung der Intimsphäre als Angst? Welche Traumata könnten dahinter stehen? (Das wäre u.U. mit Homöopathie recht gut zu behandeln!).


Amelu
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greenwood.66
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BeitragThema: Ängste!
Mi 04 Okt 2017, 08:35    © greenwood.66
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Moin,amelu!             Es ist mittlerweile eine grundsätzliche Verunsicherung bei allem,was mit Toilette  zu tun hat.
Der Drang kann uns den ganzen Tag versauen.Wir schaffen zwar alles gemeinsam,aber es ist so anstrengend und zeitaufwendig bzw. momentabhängig geworden.
Vier Punkte in unserer Vergangenheit haben alles dramatisch verschlechtert.
1.Krankenhausaufenthalt
2.Kurzzeitplege
3.Heimaufenthalt
4.mein Fehlverhalten,aber das kann ich ändern,doch ich brauche auch Rat von außen.

Sowie meine Mutter sich unwohl fühlt,wegen Harndrang oder eines gr.Geschäfts verschlechtert sich ihre Stimmung,sie flieht in Geschichten und die Lösung des Problems ist sehr schwierig,wobei sie s,wenn wir es geschafft haben,vor Erleichterung strahlt,aber das kann sich über Stunden hinziehen.
Ich würde gerne eine Dementenbadezimmeroase schaffen,können wir uns nicht leisten.
greenwood.66
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Amelu
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BeitragThema: Re: Badezimmertherapie?
Mi 04 Okt 2017, 08:42    © Amelu
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Wäre denn ein Toilettenstuhl jetzt eine erste Lösung?


Amelu
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kamia
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BeitragThema: Re: Badezimmertherapie?
Mi 04 Okt 2017, 18:41    © kamia
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Er sollte rechtzeitig angeboten werden. Ich habe zu spät damit begonnen - wird nicht mehr angenommen - auch der Duschghocker nicht.
Habe jetzt den Küchenstuhl (sitzt er gerne d'rauf) entfremdet, mit Auflage. Funktioniert (nicht immer) aber oft.






liebe Grüße
Karin

Schau nach vorne, nicht zurück, in deinen Händen liegt das Glück!
Aber sagen wir mal ehrlich: manchmal ist es schon beschwerlich;
aber auf der Lebensleiter geht es immer wieder weiter!
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Amelu
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BeitragThema: Re: Badezimmertherapie?
Mi 04 Okt 2017, 21:16    © Amelu
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Ich habe sehr spät (erst diesjahr nach Ostern) einen Rollator angeboten. Zum selber gehen wird er nicht genutzt, aber er ist sehr praktisch mit dem Sitz, auf den sich Mutter stets nach meiner Anweisung draufsetzt und dann zum Klo gefahren wird. Noch kann sie sich am Waschbeckenrand dort hochziehen, ich achte drauf, daß sie die Knie grad macht und dann muß sie sich nur umdrehen, um aufm Klo zu sitzen. Das hat neuerdings eine gepolsterte Klobrille, die alte aus Holz hat sie immer öfter als 'das tut weh' fast abgelehnt.

Anfangs mochte sie den Rollator garnicht, weder zum selberfahren noch zum gefahren werden. Er ist so schrecklich potthäßlich und sie hat ihn kategorisch abgelehnt. Jetzt wird er bisweilen als 'mein Bollerwagen' :-) tituliert und ist ihr bei Schwäche und Müdigkeit immer willkommen.
Solange sie ihn ablehnte, hab ich drauf geachtet, daß ich von rückwärts an sie ranfahren und ihr dann behilflich bin, sich mittig auf den Stuhl zu setzen und nochmal bequem draufzurutschen. Klappt jetzt! Ich habe aber selber die Häßlichkeit des Gefährtes noch betont und im gleichen Atemzug auch das Praktische daran und vor allem auch die Hilfe für mich, weil ich wegen Osteoporose nicht mehr so schwer heben kann.


Amelu
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