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 Das Problem mit den Einlagen

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Danii
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BeitragThema: Das Problem mit den Einlagen
Di 20 März 2018, 20:17    © Danii
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Hallo,

ich habe seit kurzem die Pflege meiner Mutter übernommen und wir stecken momentan in einer Findungs- und Umbruchsphase.
Im Augenblick wohnt meine Mutter bei meinem Mann und mir im Haus, wir werden aber demnächst alle in ihr eigenes Haus umziehen. Dort sind die Gegebenheiten einfach besser, da wir dort in die Einliegerwohnung ziehen können und dadurch bei ihr sind, aber auch unsere Privatspäre erhalten.

Nun zu meinem Problemchen:
Meine Mutter hat eine leichte Blasenschwäche und trägt darum Einlagen.
Leider entsorgt sie diese nicht in dem dafür vorgesehenem Eimer im Bad, sondern steckt sie in Taschen, Tüten, Schränke oder unter ihr Kopfkissen.
Ich habe ihr mehrfach gesagt das sie bitte den Eimer benutzen soll, und auch immer wieder gezeigt... aber es scheint hoffnungslos.

Sollte ich diese Diskussion einfach lassen und täglich das Haus absuchen? Oder hat jmd vielleicht einen Tip wie ich ihr das besser klar machen kann?
Hygiene im Allgemeinen ist ein schwieriges Thema bei ihr, ich habe bereits gelesen das das zum Krankheitsbild gehört.
Bei den Einlagen ist aber das Problem das die ja irgendwann zu riechen anfangen, und sie ist beim verstecken echt Einfallsreich.
Mir wäre es auch sehr unangenehm wenn ich mal eine übersehe und Gäste die vielleicht entdecken.
Ich möchte ihr dabei aber auch nicht zu Nahe treten, denn das Thema ist ihr sehr unangenehm.
Über Tips oder Anregungen wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße
Dani
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kamia
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Di 20 März 2018, 20:27    © kamia
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schau mal hier....

evtl. wären Pants eine Alternative.....nutze ich auch!

https://www.insenio.de/inkontinenzprodukte-auf-rezept-hartmann/
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Aggi
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Mi 21 März 2018, 05:04    © Aggi
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Liebe Dani,

Du hast ja geschrieben, Deine Mutter ist 81 Jahre alt. Inkontinenz ist ja schon für "gesunde" Menschen ein scham-behaftetes Problem, also für alte, gebrechliche Menschen, die noch ganz anders als wir erzogen wurden, erst recht. Kommt dann noch Demenz dazu, wird es schwer...

Dies "Verstecken" der Einlagen, wo Du selbst schreibst, Deiner Mutter ist das Thema an sich schon sehr unangenehm, kommt leider oft vor bei unseren lieben Dementen. Nur tun sie es nicht mit "Absicht", es ist eine reflexartige Handlung, dass Unangenehme so schnell wie möglich "loszuwerden" - aus den Augen aus dem Sinn. Weil es ihnen sonst viel zu sehr weh tut...  Crying or Very sad Deshalb, nicht diskutieren, Dani, sie macht es nicht mit Absicht und es ist ihr nicht bewusst. Diskussionen drängen sie nur in eine Ecke, die ihre Lage nur verschlimmern.

Der Vorschlag von kamia mit Vorlagenhosen könnte das Auffinden für Dich erleichtern. Keine Ahnung, trägt Deine Mutter Hosen oder Röcke? Für Vorlagenhosen müßte ihr dann beim Wechseln vermutlich jemand helfen, die Tageshose aus- und wieder anzuziehen, Einlagen-Wechsel ist natürlich einfacher.

Ein Versuch für das "Eimerproblem" könnten Schilder sein, ein Eimer am Bett, einer im Bad, halt mehr Eimer für Deine Mutter mit jeweils einem gross sichtbaren Aufkleber für Deine Mutter. Ob es dann funktioniert, hängt davon ab, womit - notfalls mit welchem Wort Deine Mutter das Entsorgen von Einlagen verknüpft. Ob da "Windel-" oder "Mülleimer" stehen sollte, oder "für Einlagen" oder "Sanitär" hängt von den Lebensgewohnheiten Deiner Mutter ab.

Demente vergessen ja u.U. sogar eines Tages, wo die eigene Toilette ist und den einen hilft dann ein Schild "WC", anderen das Wort "KLO", "Stilles Örtchen" oder "Bad", wir sind ja alle unterschiedlich auf Begriffe geprägt.

Notfalls bleibt Dir wirklich nur das absuchen über. Aber fange heute schon an, Dir aus dem Kopf zu schlagen, was andere denken könnten: Die Pflege eines geliebten Angehörigen unterliegt eigenen Gesetzmäßigkeiten und an oberster Stelle steht Euer Wohl, das von Dir, Deiner Mutter, Deines Mannes, dann kommt lange nichts und dann irgendwann mal das Eurer Gäste ... so solltest Du es sehen.

Ich hab in den Jahren bei Mutti immer gesagt, wer über Spinnweben meckert, kriegt racki-zacki einen Staubwedel in die Hand und muß Staubwischen, nur so und nicht anders!  Cool

Vielleicht haben andere ja noch bessere Tipps,
vor allen Dingen, Dani, nicht unterkriegen lassen!

LG,
Aggi






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Danii
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Do 22 März 2018, 13:57    © Danii
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Vielen Dank für die Tips Smile

Die Idee mit den Pants hatte ich schon, die will sie aber nicht.
"Ich bin dock kein Baby" sagt sie dann.
Ich bin jetzt dazu übergegangen das Thema nicht mehr anzusprechen.
Mir ist selber aufgefallen das sie das nur verunsichert und dann sogar anfängt zu fragen ob sie das Toilettenpapier denn ins Klo werfen dürfe.

Für mich ist das noch schwierig, das so Selbstverständlichkeiten wie der Gang zur Toilette, für meine Mutter eben nicht mehr zu den automatischen Abläufen gehört.
Auch sie so zu sehen nagt an mir.
Ich muß dazu sagen das ich nie das beste Verhältnis zu meiner Mutter hatte, aber es ist für mich selbstverständlich das ich mich um sie kümmer.
Egal wie schwierig unser Verhältnis war, jetzt benötigt sie Hilfe und so lange ich das für mich Verantworten kann, bekommt sie die auch von mir.
Sie hat früher sehr auf Hygiene und Aussehen geachtet und jetzt würde sie tagelang die gleiche Kleidung tragen. Das ist sehr ungewohnt, aber ich arbeite an mir Smile

Eine Frage hätte ich noch, bekommt man für die Einlagen ein Rezept? Ich habe das eben auf dem Link von Kamia gelesen "einfach auf Rezept".
Meine Mutter hat nämlich einen unglaublichen Verbrauch an den Einlagen.
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gisela
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Do 22 März 2018, 15:15    © gisela
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liebe danii
Zitat :
Eine Frage hätte ich noch, bekommt man für die Einlagen ein Rezept? Ich habe das eben auf dem Link von Kamia gelesen "einfach auf Rezept".
Meine Mutter hat nämlich einen unglaublichen Verbrauch an den Einlagen.
ja, inkontinenzartikel kriegt ihr auf Rezept. der Hausarzt wird dir das ausstellen.
vielleicht versuchst du es mal mit mobilhöschen.die werden wie Unterhosen angezogen,
und sind wirklich bequem, und man sieht unter der Oberbekleidung gar nichts.


und wenn deine Mama dazu bereit ist und es umsetzen kann, ich schwöre immer
auf ein miktionsschema.soll heissen, sie wird zu bestimmten Zeiten erinnert auf die Toilette
zu gehen, wenn sie dann bereits schon nass ist beim nächsten mal eine halbe stunde früher usw.
so kann man in etwa ermitteln, zu welchen Zeiten der toilettengang erforderlich ist und man
kann menschen auch an die Zeiten gewöhnen und konditionieren.






    lieben gruß

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Danii
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Do 22 März 2018, 15:27    © Danii
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Hallo Gisela,

Das mit den Mobilhöschen werde ich mal versuchen.

Erinnern muß ich sie nicht, zur Toilette gehen funktioniert noch sehr gut.
Die Einlagen hat sie weil bei Husten, niesen, lachen etc. immer was in die Hose geht, also eher eine Stressinkontinenz.
Sie wechselt die Einlagen aber wirklich ständig, auch wenn es gar nicht nötig wäre.
Da es bei ihr ein sehr sensibles Thema ist lass ich sie machen.
Mit ihr darüber Diskutieren das sie nicht stündlich wechseln muß, wäre sinnlos.
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gisela
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Do 22 März 2018, 16:29    © gisela
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liebe danii
Zitat :
Die Einlagen hat sie weil bei Husten, niesen, lachen etc. immer was in die Hose geht,
habt ihr mal untersuchen lassen, ob sie vielleicht eine Gebärmuttersenkung hat?






    lieben gruß

                           gisela                        


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Danii
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Do 22 März 2018, 16:34    © Danii
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liebe Gisela,

Sie hat keine Gebärmutter mehr, die wurde ihr schon Ende der 70er entfernt.
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Amelu
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Do 22 März 2018, 22:25    © Amelu
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Bei Mutter war es so, daß sie bis fast zum Ende hin diese Geniertheit hatte, was die Ausscheidungen betraf, besonders wenn mal 'groß' in die Bux oder gar daneben ging. Ich meinte dann, daß wir das schnell wieder in Ordnung bringen und es auch niemanden sagen, weils halt doch ein bissel peinlich sei.

Aber leider meinte ich zeitweise auch, Mutterle würde das mutwillig machen, hab geschimpft, bisweilen auch geweint... Meine Güte, was hab ich mit diesen harten Worten ihr angetan??? Warum wußte ich nicht, daß sie NIE zum Trotz in die Bux oder ins Bett gemacht hat?

Hätte sie es aus Häme getan, hätte Mutter ihre beschmutzten Sachen nicht so erfindungsreich versteckt sondern richtiggehend präsentiert, ist es nicht so?



Eva
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Fr 23 März 2018, 06:48    © Aggi
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Liebe Dani,

Apotheken und Sanitätshäuser haben sich bei mir als äußerst hilfreich erwiesen. Ruhig auch da mal wg. Inkontinzartikeln nachfragen. Oft wissen die noch besser als der Hausarzt Bescheid, welche jeweilige Krankenkasse was und wie bewilligt.

Von meiner Stamm-Apotheke bekam ich erstmal eine Tüte Inkontinenzvorlagen-Muster mit, wo ich zuhause erstmal sichten konnte, was viel zu monströs war und was evt. für meine Mutti infrage kommt. Und im Sanitätshaus wussten die immer, was mit Muttis Krankenkasse geht und was schwierig wird.

LG,
Aggi

PS: Ay Eva, mach Dir keinen Kopf, Deine Mutter hat's nie mit Absicht getan. Und Du, Du hattest manchmal einfach die Nerven uppe. Bist doch selbst so eine kleine, zierliche, zarte, superschmale Seele, verzeih Dir doch, daß Du kein Schaufelbagger warst, der nur Benzin auffüllen und funktionieren musste. Sechs Jahre alleine bei Deiner Mutter, da hat man auch mal einen schlechten Tag und schimpft und weint. Aber die, die das schaffen, was Du geschafft hast, sind rar, liebe Eva. Die wenigsten kommen so weit! Und Deine Mutter durfte in ihrem Zimmer bleiben bis zum Schluß! Gut gemacht, liebe Eva! I love you






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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Fr 23 März 2018, 07:06    © Amelu
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Wir haben leider kein Sanitätshaus in der Nähe, das für mich leicht erreichbar gewesen wäre, da hat mir aber die Schwester von einem Pflegedienst sehr gut weitergeholfen. Sie gab mir die Telefonadresse eines Versenders, der die ganzen Sachen verschickt, immer nach Bestellung oder gar als Abonnement. Ich habe dort angerufen und wir sind sehr gut klar gekommen, mit diesen 'intimen' Dingen für Mutter war ich dann immer gut ausgerüstet.
Bestellt hatte ich soviel, wie ich dafür Platz hatte, die Ware war jeweils für 1 Jahr vom Arzt rezeptiert, die Zuzahlungen wurden von Mutters Konto abgebucht (Sepa).

Als erstes bekommt man eine Auswahl von evtl. passenden Sachen zugeschickt, danach kann man dann bestellen.



Eva
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Fr 23 März 2018, 09:36    © Quintilia
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Liebe Danii,

mach dir keinen Kopp - irgendwas ist immer.   Laughing

Meine Mama hat jede Art von Inkontinenzversorgung leider jahrelang völlig verweigert, und das, obwohl sie oft auch den Stuhl nicht wirklich halten konnte.  affraid

Nun im Heim bekommt sie auch diese Mobil-Höschen und hat sich schmollend in ihr Schicksal gefügt, aber schon nach 2 Wochen ist es jetzt kein Thema mehr.

Vorher wurden die beschmutzten Buxen von ihr mit der Handwaschbürste und Seife vom Waschbecken "vorgeschrubbt" und dann patschnass aber gar nicht sauber je nach Wetterlage entweder an sämtlichen Heizkörpern oder dekorativ im Garten zum Trocknen aufgehängt. Roch in Räumen entsprechend und anfangs war mir Variante 2 vor den Nachbarn auch schrecklich peinlich. Aber was solls. Die müssen erstmal sehen, wie sie selber alt werden, ne?
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Fr 23 März 2018, 10:13    © Amelu
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Ich habe noch weiße Baumwollunterhosen von Mutter, Gr. 40 - 44, mit angeschnittenem Bein. Wer sie gut brauchen kann, dem überlasse ich sie gern. Mich würde es freuen, wenn diese Sachen von Mutterle noch jemandem nützen würden, bevor ich sie in dem Kleidersack entsorge.
Entsprechende Unterhemden hab ich ebenso, alle getragen aber noch gut. Alle weiß, Baumwolle, mit angeschnittenem Träger, die meisten mit hübschem Spitzeneinsatz.


Eva
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Sa 24 März 2018, 21:30    © Danii
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Liebe Eva,

ich denke du musst dir keine Vorwürfe machen.
Wir sind Menschen! Auch wenn wir eine Riesen Verantwortung übernehmen wenn wir die Pflege unserer Lieben übernehmen, so können wir unsere eigenen Gefühle nicht abstellen.
Wenn uns die Nerven durchgehen ist es ja auch ein Signal unseres Körpers das wir überlastet sind.
Mir gehen auch manchmal die Nerven über, ich schreie zwar nicht (bin im generell eher ruhiger Natur) aber manchmal antworte ich pampig, was mir im Nachhinein auch sehr leid tut. So kontrolliert bin ich nicht, und das möchte ich auch nicht sein.
Ich weiß das meine Mama nichts für ihre Marotten kann, und genauso weiß ich das ich für meine Gefühle nichts kann.
Ich habe vor Jahren mal am eigenen Leib erfahren was zuviel Selbstkontrolle und wegschieben der eigenen Bedürfnisse aus einem machen kann.
Bei mir hat sich das durch eine generalisierte Angststörung bemerkbar gemacht, und ich konnte fast ein Jahr meine Wohnung nicht verlassen ohne ganz böse Panikattacken zu bekommen.
Durch Yoga und Entspannungsübungen habe ich den Weg aus dieser schrecklichen Zeit gefunden, und die Übungen helfen mir sehr gut wenn ich zu arg genervt bin (wenn meine Mutter mir die nötige Ruhe dazu lässt, was leider nicht oft der Fall ist)
Ich kenne deine Geschichte nicht, aber ich bin sicher das du alles getan hast was dir möglich war Smile

Liebe Aggi,
danke für den Tip Smile
Ich werde gleich nächste Woche zum Sanitätshaus und die Apotheke unseres Vertrauens und da mal nachfragen.


Liebe Quintilia,

Stimmt, jeder wird alt. Das so locker zu sehen wie du muß man aber auch erst lernen Smile



Liebe Grüße
Dani
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BeitragThema: Re: Das Problem mit den Einlagen
Sa 24 März 2018, 22:59    © Quintilia
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Och, Dani, glaub bloß nicht, dass ich das locker gesehen habe  Wink

Wie du schon geschrieben hast: Wir sind alles nur Menschen!
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Das Problem mit den Einlagen

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