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 Am Ende meiner Kraft.....

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Jumingo
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BeitragThema: Am Ende meiner Kraft.....
Am Ende meiner Kraft..... EmptyDi 17 Sep 2013, 20:39    © Jumingo
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Hallo alle zusammen. Habe heute stundenlang Beiträge gelesen und schon viele Antworten gefunden. Ich finde das Forum ganz toll und doch möchte ich auch meine Geschichte erzählen.

Alles begann am 08.04.2013, da erfuhr ich das mein Bruder(55) durch einen Unfall plötzlich verstorben ist. Am Ende meiner Kraft..... Icon_cry  Meine Geschwister und meine Mutter (Papa ist 2000 verstorben) wohnen in einem anderen Ort. Auf dem Grundstück ist eine Gärtnerei (die meine Schwester 1998 übernommen hat) mein Elternhaus, meine Schwester hat sich ein Haus angebaut und nur durch den Garten wohnte mein Bruder. Meine Mutter ist schwer Diabetes krank, Herzinsuffizienz und immer wieder Ekzeme an den Zehen. Als der Unfall mit meinem Bruder passierte, hatte sie schon eine Einweisung fürs Krankenhaus in der Tasche, es sollten 2 Zehen amputiert werden.  Das wurde dann verschoben, bis nach der Trauerfeier.
In der Zeit bis zur Trauerfeier merkte ich schon, dass sie sich veränderte. Irgendwie trauerte und weinte sie gar nicht so, wie ich es eigentlich erwartet hatte, denn mein Bruder stand ihr immer sehr nah und war eigentlich immer ihr "Sorgenkinde".
Als ich sie dann (jeden Tag) im krankenhaus besuchte, bemerkte ich schon vor der OP, dass sie auf einmal völlig verwirrt war. Die einzige Erklärung von den Ärzten war, dass sie wohl einen regelrechten Demenzschub hatte. nach der OP wurde es etwas besser, aber jeden Tag anders, mal so mal so. Es schaltete sich die Krankenhausbetreuung ein und empfahl uns nach der Entlassung eine Kurzzeitpflege in einem Pflegeheim. Das war für mich auch besonders schwer zu akzeptieren, da aber meine Schwester durch das Erbe der Gärtnerei quasi ihr Vormund ist und für sie zuständig, musste ich das so hin nehmen. Das einzige was ich machen konnte war, jeden Tag zu ihr zu fahren und immer für sie da zu sein.
Und das geht jetzt so seit Anfang Mai. Inzwischen ist sie im Heim aufgenommen, weil ihr Zustand immer auf und ab geht- Seit Ende Juli fahre ich jetzt nur noch jeden 2. Tag, weil das für mich auch eine finanzielle Frage ist. Jeden Tag 45 km und ich bin zur Zeit auch arbeitslos. Von meinem mann erhalte ich gar keine Unterstützung...aber das ist eine andere Geschichte. 2 Mal war sie in den letzten Wochen wieder im Krankenhaus, weil sie zuviel Wasser eingelagert hatte und das herz sehr schwach ist. Seit einer Woche ist sie wieder im Pflegeheim und diesmal sehr durch einander....sie bettelt jeden an, dass er sie nach hause bringt. Kann aber im moment gar nicht laufen und ist sehr schwach......das macht mich alles sehr fertig.....

Hinzu kommt noch, dass ich gerade von meiner Schwester gezwungen werde mein Elternhaus leer zu räumen, weil sie es vermieten will um das pflegeheim bezahlen zu können. Die Gärtnerei läuft wohl sehr schlecht.

Alles in allem...ich habe seit Monaten gar kein eigenes Leben mehr, bin teilweise sehr depressiv und vermisse meine mama jetzt schon, obwohl sie noch da ist, aber eben nicht mehr vom Geist. Jeden 2. Tag muss ich ich auf eine neue Situation bei ihr einstellen, um sie zu beruhigen und gut auf sie einreden. Ich habe wirklich Angst, dass ich diese Kraft nicht mehr lange habe.

Oh tut mir leid, ist wirklich ein sehr langer Text geworden. Wollte diesen Text aber auch noch mal ins Forum stellen, damit ihn alle lesen können.
lg
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Silvi
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BeitragThema: Re: Am Ende meiner Kraft.....
Am Ende meiner Kraft..... EmptyMi 18 Sep 2013, 07:35    © Silvi
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Liebe Jumingo , das hört sich wirklich nicht so toll an ! Sag mal du hast geschrieben : da aber meine Schwester durch das Erbe der Gärtnerei  quasi ihr Vormund ist " habe ich mal eine Frage ! Wer hat denn die Betreuungsvollmacht für deine Mutter ? 

Gibt es die überhaupt , oder läuft das einfach alles so ? Wenn das der Fall sein sollte und du mit den Handlungen deiner Schwester nicht so einverstanden bist , dann solltest du überlegen ob du nicht zum Gericht gehst und die Betreuung für deine Mama beantragst ! 

Schade das dein Mann dir da nicht so zur Seite steht , und alles allein aushalten ist nicht einfach ! Leider ist es bei Demenzerkrankten so das die Stimmung mal gut und dann auch wieder ganz schlimm sein kann ! 

Das kann man als Angehöriger oft nur sehr schlecht aushalten , man liebt den Menschen ja und wenn es dann ein schlechter Tag ist und man Hilflos daneben steht ... !  

Man hat das Gefühl das es einen zerreißt ! 

Kannst du denn mit deiner Schwester vernünftig sprechen , äußert sich dein Mann denn gar nicht , hast du eine gute Freundin mit der du dich ein wenig austauschen kannst ? 

Hoffe bin nicht zu privat mit meinen Fragen ! 

Hier ist auf jeden fall immer jemand der dir zuhört , tröstet , Verständnis und den ein oder anderen Rat oder Tipp hat ! 

Ohh , herzlich Willkommen erst mal bei uns ! Hab ich glatt vergessen ! 

LG Silvi
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Paula
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BeitragThema: Re: Am Ende meiner Kraft.....
Am Ende meiner Kraft..... EmptyMi 18 Sep 2013, 09:26    © Paula
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Hallo Jumingo,

herzlich willkommen im Forum.

Da hast du ja schon einiges durchgemacht. Wenn deine Schwester Erbin ist,
werden deine Eltern sicherlich einen notariellen Vertrag gemacht haben, wo sie ein Wohnrecht eingetragen haben. Vielfach gibt es auch Klauseln, wo der Erbberechtigte sich für die Versorgung und Pflege kümmern muß, wenn zu Lebzeiten Häuser, oder Grundstücke vererbt, oder überschrieben werden.

Ich kenne den Fall bei Bekannten. Der Bruder hat das Elterliche Haus überschrieben bekommen, und muß sich um die Mutter kümmern, der Vater ist vor einigen Jahren verstorben.

In deinem Fall würde ich Einsicht in diesen Vertrag einfordern. Deine Schwester muss dafür sorgen, dass das Haus geräumt wird, damit sie es vermieten kann.

Wenn ein Pflegefall eintritt, können Schenkungen, wie Geld, oder Wertgegenstände, Grundstücke usw. zurückverlangt werden. Teilweise bis zu 10 Jahre rückwirkend.
Daher wird deine Schwester das Haus vermieten müssen, damit sie das Pflegegeld bezahlen kann, und nicht Grund und Boden verkaufen muss.

Frage deine Schwester, ob sie eine Vorsorge- oder Betreuungsvollmacht hat.
Das Betreuungsgericht kann dir in rechtlichen Fragen auch weiterhelfen. Ansonsten musst du dir einen Rechtsanwalt suchen, der sich mit Betreuungsangelegenheiten auskennt.

Liebe Grüße
Paula
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BeitragThema: am Ende meiner Kraft.....
Am Ende meiner Kraft..... EmptyMi 18 Sep 2013, 09:49    © Jumingo
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Vielen Dank für die liebe Aufnahme, es tut gut sich mal alles von der Seele zu schreiben.

Natürlich sind mir die Fragen nicht zu privat, ich glaube ich habe auch sehr offen geschrieben, alles ist für mich natürlich sehr emotional, deshalb habe ich mich wohl manchmal etwas devús ausgedrückt.

"werden deine Eltern sicherlich einen notariellen Vertrag gemacht haben, wo sie ein Wohnrecht eingetragen haben. Vielfach gibt es auch Klauseln, wo der Erbberechtigte sich für die Versorgung und Pflege kümmern muß, wenn zu Lebzeiten Häuser, oder Grundstücke vererbt, oder überschrieben werden."


genau so ist es. Ich habe diesen Vertrag auch in Kopie. Darin steht, Wohnrecht auf Lebenszeit und Fürsorgepflicht im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Meine Schwester hat mit mir offen darüber geredet  dass sie die Kosten für das Heim (meine Mutter hat leider nur eine kleine Rente) nicht allein tragen kann. Deshalb will sie das Haus vermieten. Mein Problem dabei ist ja auch nur, dass gerade jetzt meine mama jeden Tag fragt, wann ich sie nach Hause bringe. Das fällt mir so schwer, dann nebenbei ihren Haushalt aufzulösen. Wenn ich ihr die Wahrheit sage, habe ich Angst das sie jeglichen Lebensmut verliert.


Und meine Schwester würde das auch alleine machen und alles ausräumen...aber ich helfe dabei, damit sie nicht alles weg wirft, sondern damit ich auch noch viele Erinnerungsstücke aufheben kann, es ist ja auch mein Elternhaus Crying or Very sad 


Und nein mein Mann will nichts von meiner Mama und allem drum herum hören.....und er würde mich auch nie in Form von Geld unterstützen. Ich weiß das ich mich von ihm trennen muss, aber darüber nachzudenken fehlt mir gerade die Kraft.
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Paula
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BeitragThema: Re: Am Ende meiner Kraft.....
Am Ende meiner Kraft..... EmptyMi 18 Sep 2013, 10:08    © Paula
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Hallo Jumingo,

es geht hier vielen so, dass die Angehörigen in Pflegeeinrichtungen, den Wunsch äußern nach Hause zu gehen. Es ist nicht einfach damit umzugehen.
Vielleicht findest du noch einige Erinnerungsstücke, wie z.B. Bilder. Die kannst du deiner Mutter mit ins Heim nehmen. Dann könnt ihr sie, bei deinen Besuchen, hin und wieder ansehen.

Deine Mama ist in der Pflegeeinrichtung sicherlich gut aufgehoben. Mache dir nicht so viele Sorgen, und schau auf dich. Schlimmer wäre es, deine Mama wäre allein zu Hause.

Liebe Grüße
Paula
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BeitragThema: Re: Am Ende meiner Kraft.....
Am Ende meiner Kraft..... EmptyMi 18 Sep 2013, 10:32    © Jumingo
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danke für deine Antwort liebe Paula,


ja ich weiß dass es vielen so geht und ich wünsche allen ganz viel Kraft.  Natürlich habe ich schon einige Sachen mit zu ihr genommen, unter anderem ihr Lieblingsbild (ein Ölgemälde). Zur Zeit ist sie in ganz schlechter körperlicher Verfassung. Seit 2 Tagen werden ihre Füße blau...das liegt alles an ihrem Herzen, dass schafft nicht mehr den ganzen Körper zu durch bluten. Dadurch hat sie starke schmerzen in den Füßen. Gestern hat ihr der Arzt Morphiumpflaster verschrieben. Ich hoffe das sie jetzt wenigstens keine Schmerzen mehr hat.
Ja sie ist in der Pflegeeinrichtung am besten aufgehoben, weil neben der Demenz noch viele körperlichen Krankheiten dazu gekommen sind. Das ginge Zuhause überhaupt nicht mehr. Ich glaube das fühlt sie auch, dass sie nie weiter davon entfernt war nach hause zu kommen als jetzt. Deshalb bettelt sie auch so sehr darum nach hause zu gehen.... 
An manchen Tagen komme ich damit einigermaßen zurecht und bin stark für sie. Aber manchmal falle ich in ein so tiefes Loch das mich einfach lähmt. Dann kommt auch die Trauer um meinen Bruder wieder hoch, es ist dann so als ob es morgens nicht hell wird und als ob ich eine Wunde im Herz habe...so einsam habe ich mich noch nie gefühlt.
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BeitragThema: Re: Am Ende meiner Kraft.....
Am Ende meiner Kraft..... EmptyMi 18 Sep 2013, 11:58    © Eisi
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Liebe Jumingo, erst mal ein herzliches Willkommen bei uns - fühl' Dich wohl bei uns, wir hören Dir zu.

Es ist immer sehr schwer, einem Angehören, der im Heim lebt, praktisch ins Gesicht zu lügen. Nichts anderes tun wir zur Zeit auch bei unserer Mutter, die auch immer mal wieder fragt, wie lange sie noch dort bleiben muss. Wir antworten dann immer, dass es ihr ja zur Zeit nicht so gut geht und sie dort einfach besser versorgt werden kann. Dann ist sie zufrieden und sagt, dass es ihr ja auch dort gut geht. Wenn wir dann weiter sprechen, hat sie ihre Frage auch schon wieder vergessen. Vielleicht ist das eine Basis, auf der Du Deine Mama beruhigen kannst - es geht ihr nicht gut, sie kann dort besser gepflegt werden. Gerade Mütter verstehen das oft sehr gut, weil sie wissen, wie viel Arbeit auch noch "Drumherum" zu bewältigen ist und sie ihre Kinder nicht zusätzlich belasten wollen.

Dass Du Dich allein gelassen fühlst und dadurch in ein tiefes Loch fällst, kann ich gut verstehen. Es ist eine immense Belastung, alles allein tragen zu müssen. So schwer es ist - ich kann Dir nur den guten Rat geben, Dich nicht in der Traurigkeit zu verlieren und Dir immer mal wieder eine Auszeit zu nehmen, und wenn es nur ein Spaziergang, ein Stadtbummel, ein Treffen mit einer guten Freundin ist. Sonst steht man das nicht durch.
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BeitragThema: Re: Am Ende meiner Kraft.....
Am Ende meiner Kraft..... EmptyMi 18 Sep 2013, 21:04    © quid.novi
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Liebe Jumingo,


erst mal dieses umarmung umarmung umarmung 

Du hast ja nicht nur ein Päckchen, sondern ein ganzes Paket.

Schreibe bitte hier weiter und verzweifele nicht.

Dein Bruder ist gestorben und deine Schwester hat geerbt. ok.

Dass dein Mann dir keine Unterstützung ist, ist sehr traurig.
Sei aber bitte stark.
Du schaffst das, glaube an dich selber.

Du bist ein wertvoller Mensch.

LG

Anita






("Augen AUF und durch" , denn mit "Augen zu und durch" ist einem nicht geholfen, man muss schon gucken, gegen welche Wand man rennt)Am Ende meiner Kraft..... 161419
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BeitragThema: Re: Am Ende meiner Kraft.....
Am Ende meiner Kraft..... EmptyDo 19 Sep 2013, 06:38    © Silvi
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Liebe Jumingo , das ist alles nicht so einfach im Augenblick für dich ! 

Dein Bruder fehlt dir sehr , deine Mama schwer krank und deine Schwester  ist mit der Gärtnerei und ihren Kindern auch ziemlich gut ausgelastet ! 

Wenn du zu deiner Mama gehst und sie wieder fragt ob du sie nicht mit nach Hause nehmen kannst , Versuch einfach ihr zu erklären das es im Moment nicht möglich ist , da sie Gesundheitlich so angeschlagen ist ! 

Vielleicht kann sie das erst mal beruhigen , meist sehen sie , das als Grund genannt , dann ein ! 

Wenn es ihr dann besser geht , wird man sehen wie sehr sie dann noch danach fragt nach Hause zu dürfen ! 

Das Loch in das man fällt , die Ohnmacht die man empfindet , kennen glaube ich alle hier! Es tut einfach weh ,wenn man einen Geliebten Menschen so sieht ! 

Wichtig ist das du , wie  die anderen schon geschrieben haben ,du auch etwas für dich tust ! 

Was dir ein bisschen Ablenkung verschafft , dich auch mal Lächeln läßt ! 

Alles liebe Silvi
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