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 private Pflegefamilien für Demente

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Biggi
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BeitragThema: private Pflegefamilien für Demente
private Pflegefamilien für Demente EmptyMo 23 Sep 2013, 14:43    © Biggi
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Ihr Lieben,
das habe ich gerade im Radio in den Nachrichten gehört und habe sofort mal die Seite aufgerufen. Das ist ein neues Projekt der Diakonie Düsseldorf, da es immer mehr Demente gibt und zunehmend weiter geben wird.  Was soll man jetzt davon halten?..

http://www.diakonie-duesseldorf.de/fileadmin/medien/Leben_im_Alter/dokumente/Information_Gastfamilien_f%C3%BCr_Menschen_mit_Demenz_gesucht.pdf

LG Biggi






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Paula
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BeitragThema: Re: private Pflegefamilien für Demente
private Pflegefamilien für Demente EmptyMo 23 Sep 2013, 17:03    © Paula
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Hallo Biggi,

ich habe mir gerade die Beschreibung des Projektes angeschaut.

Im Grunde keine schlechte Idee. Aber meiner Meinung nach, sollten das nur Fachkräfte, oder speziell Geschulte machen. Bei uns gibt es bereits einige Gastfamilien für Behinderte, und Pflegekinder.
Wenn pflegende Angehörige, durch Krankheit verhindert sind, und man nicht so schnell einen Kurzzeitpflegeplatz findet, ist das eine gute Lösung.

Aber wie es dort steht, bekommt man nur eine kleine Aufwandsentschädigung, wie Miete.
Also fast wie Ehrenamt. Wer will das dann schon machen.


Liebe Grüße
Paula
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BeitragThema: Re: private Pflegefamilien für Demente
private Pflegefamilien für Demente EmptyMo 23 Sep 2013, 18:00    © Marie
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Das meinen die doch nicht ernst, oder?

Da erwartet man von Einzelpersonen und teilweise Berufstätigen oder von Rentnern, daß sie Fremde, die dement sind, in ihrem Haushalt aufnehmen, möglicherweise sogar für ständig. Wer sorgt eigentlich dafür, daß es in diesem Haushalt für den Dementen keine Gefahrenquellen gibt? Ein Zimmer zur Verfügung zu stellen ist nicht genug.

Ich weiß nicht, wie lange eine Altenpflegerin ausgebildet wird. Sicher mehr als 30 Stunden. Waschen und Einlagen wechseln ist noch das Geringste, was man an Pflege zu tun hat. Ist denn der PD immer zur Stelle, wenn der/die Demente zur Toilette muß und abgeputzt werden? Was ist nachts?

Ihr wißt, wie schwer es oft schon ist, adäquat auf einen Dementen einzugehen, mit dem man nah verwandt ist, den man liebt, dessen Biografie man kennt. Ihr könnt es Euch auch vorstellen, wie schwer es oft für die 24-Stunden-Kräfte ist - und die betreuen jemanden in dessen eigenem Umfeld und werden dafür bezahlt (wenn auch schlecht). Sie können sich in eine andere Familie versetzen lassen, wenn sie es nicht packen. Wenn der Demente nicht zurecht kommt mit der Pflegerin, kann die Familie sie austauschen lassen.

Ich sehe es natürlich vor allem aus meiner Erfahrung des dritten und letzten Pflegejahres meines Vater, in dem ich praktisch bei ihm gewohnt habe - ich bei ihm, nicht etwa er bei mir. Ich weiß in etwa auch, was mein Vater mit der 1,5 Jahre währenden Pflege meiner Mutter mitgemacht hat.

 Ich bin entsetzt über einen solchen Vorschlag.






winke-winke  Grüsse von Marie
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kurt
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BeitragThema: Re: private Pflegefamilien für Demente
private Pflegefamilien für Demente EmptyMo 23 Sep 2013, 19:45    © kurt
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Hallo,

ich befürchte das in Zukunft immer mehr der Konflikt „wer ist in der Rolle zu pflegen“ und „wer ist in der Rolle gepflegt zu werden“ entstehen wird.
Die Zahl der zu Pflegenden nimmt zu und die dafür nötigen Finanzmittel und damit das Berufsinteresse daran nehmen ab. Also wird zunehmend nach möglichst Leistungsfähigen gesucht welchen man die Aufgabe einer nicht- oder gering entlohnten Pflegeunterstützung „schmackhaft“ zu machen sucht und notfalls mit einem gewissen Druck nachhilft. 
Weil nicht alle den Erwartungen an die Pflegeaufgaben gewachsen sind könnten diese unter der Belastung selbst krank werden oder eigene Krankheit als Grund nehmen um sich einer Pflegeaufgabe zu entziehen.
Als einzige Lösung wäre es die Pflegeberufe sowohl finanziell, als auch vom Leistungsaufwand attraktiver zu machen das er auch für Leistungsfähige anderer Berufe interessant ist.

Kurt
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