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 Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?

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tränende
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BeitragThema: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
So 17 Mai 2015, 21:33    © tränende
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Ich grüße euch alle!
Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben . Nun habe ich aber doch eine Frage bei der ich Eure Hilfe benötige.
Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen?

Mein Mann ist ab 1.6.2015 , sicher dauerhaft, in einer Pflegeeinrichtung .
Bislang habe ich ihn zu Hause gepflegt. Ich war nicht berufstätig. 
Somit hat die Barmer die Rentenbeiträge für mich bezahlt.

Wie geht es denn nun für mich weiter???
Alles Geld und noch viel mehr geht ja als Heimkosten drauf.

Ich selbst habe eine klitzekleine Berufsunfähigkeitsrente.
Voll arbeiten kann ich unmöglich. Ich habe alle meinen Nerven in den letzten Jahren 
an der Erkrankung meines Mannes aufgerieben. Ich bin selbst im Grunde krank.
Ich muss ja aber weiterhin Rentenbeiträge einzahlen.
Und wie wird es hier mit der Wohnung, mit der Miete?

Ich bin relativ ratlos wie es für mich weitergehen wird.....






Manchmal wollt ich fast verzagen und ich glaubt ich trüg es nie. Und dann hab ich`s doch getragen. Aber fragt mich bloß nicht wie.
H.Heine
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lucky
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
So 17 Mai 2015, 22:30    © lucky
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Du solltest für Deinen mann dringend einen Sozialhilfeantrag stellen. Wenn seine Rente und sein Vermögen nicht reicht für den Eigenanteil, zahlt das Amt.
Für Dich hast Du einen recht hohen Freibetrag.
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Fussel
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Mo 18 Mai 2015, 06:55    © Fussel
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Du müßtest zum Amt, ( bei meinen Schwiegereltern war es das Sozialamt) die
Euer Einkommen so ausrechnet, als würdet ihr getrennt leben.
Dein Ehemann hat trotz seiner Erkrankung Unterhaltsverpflichtungen und
diese müssen vom Sozialamt errechnet werden, bzw. wie das Einkommen
aufgeteilt werden muß.

Liebe Grüße Christina
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lucky
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Mo 18 Mai 2015, 08:27    © lucky
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Vereinfacht werden beide Renten zusammengezählt. Davon kannst Du für Deinen Lebensunterhalt ca. 1.200,-- € anrechnen. Vom Rest musst Du Dich an den Heimkosten beteiligen.
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tränende
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Mo 18 Mai 2015, 08:36    © tränende
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danke für eure Antworten!

Mir wurde gesagt, das wir erst unsere Ersparnisse aufbrauchen müssen, bevor ich 
Pflegewohngeld für meinen Mann bekomme.
Also muss ich davon 1800 Euro für das Heim bezahlen.

Ich selbst bin ja völlig ausgepumt und nervlich am Ende, ich kann im Grunde nicht arbeiten um Geld zu verdienen, oder nur einige Stunden.
Das reicht ja nicht vorn und nicht hinten..






Manchmal wollt ich fast verzagen und ich glaubt ich trüg es nie. Und dann hab ich`s doch getragen. Aber fragt mich bloß nicht wie.
H.Heine
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Mo 18 Mai 2015, 08:44    © lucky
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Wenn Vermögen da ist, stimmt das. Das muss erst aufgebraucht sein. Sinnvoll ist oft, davon zunächst eine Bestattungsvorsorge zu machen. Nicht, dass am Tag X kein Geld für die Beisetzung da ist.

Und an das Schonvermögen denken.

Nicht bis auf den letzten Cent alles ausgeben.
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Hopeful
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Mo 18 Mai 2015, 09:00    © Hopeful
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Liebe Tränende!

Ich kann deine Ängste wie es nun weiter geht absolut verstehen/nachvollziehen trösten

Vielleicht nimmst du eine Beratungsstelle in Anspruch!?

Ich habe letzes Jahr beim Bürgerdienst im Rathaus angerufen...hab dann einen total lieben Sozialarbeiter an meine Seite bekommen.Der hat mir erklärt und geraten was ich als nächstes Tun soll/kann...

Nur Mut...Schritt nickend für Schritt!!!!

LG Hopeful






LG Hopeful

Die Hoffnung möcht`ich nie verlieren!
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lucky
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Mo 18 Mai 2015, 09:07    © lucky
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Und auf keinen Fall lass Dir von irgendeiner Seite Druck machen, Angst einjagen oder Vorwürfe machen.

Notfalls zum VDK gehen, damit die das für Dich regeln.

Du brauchst Deine Zeit und Deine Nerven für Dich und Deinen Mann und nicht fürs Büro.
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lucky
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Mo 18 Mai 2015, 09:16    © lucky
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Di 19 Mai 2015, 12:10    © tränende
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Habt Dank!!

Gestern hab ich bei der Erwachsenenhilfe angerufen und bei der BfA.

Es ist also alles aufzubrauchen bis auf das Schonvermögen und bei der BfA ist es tatsächlich so, das die Renteneinzahlung 
dann halt aufhört. ich könnte selbst gut 80,- einzahlen, jeden Monat, aber die Dame sagte mir, das würde für diese letzten Jahre nicht viel bringen.
Und - das Geld habe ich auch gar nicht über!

Mein Schwager sagt:"Na, du bist doch kräftig und gesund! Du kannst doch arbeiten gehen!"
Aber ich fühle mich nicht so.
Dann hätte ich meinen Uwe auch hier behalten können. kann ich aber nicht, weil ich keine Kraft mehr habe.

Na und dann muss ich hier wohl auch ausziehen... neinNickend






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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Di 19 Mai 2015, 12:21    © lucky
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Ist es Euer eigenes Haus?

Selbstgenutze Immobilien sind Schonvermögen.

Wenn Du Rentnerin mit kleiner Rente bist, bekommst Du zusätzlich Grundsicherung oder so.

Du stehst nicht mittellos da.
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Di 19 Mai 2015, 12:46    © tränende
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Nein unsere Wohnung.
Ich habe eine BU Rente. Nicht die Erwerbsunfähigkeitsrent. Bin 56 J.






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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Di 19 Mai 2015, 13:12    © lucky
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Hier kann man scheinbar die Grundsicherung ermitteln:

http://www.versicherungsbote.de/rechner.grundsicherung.html

...

Vielleicht steht Dir ja was zu.

Auf keinen Fall Hals über Kopf ausziehen und Wohnung verkaufen.
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Di 19 Mai 2015, 15:14    © tränende
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Danke! Ich guck mal.






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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Mi 20 Mai 2015, 02:09    © Yosong
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Informiere dich am besten direkt beim zuständigen Sozialamt. In der Regel ist man dort sehr nett. Ich weiß nicht, ob die Bundesländer verschiedene Regelungen haben, in NRW steht dir ein Freibetrag von monatlich 1.600 Euro zu an anrechenbarem Einkommen. Berücksichtigt werden dabei Kosten für eine Hausfinanzierung oder Wohnung und anderes. Von dem quasi netto Einkommen bleiben dir die 1.600 Euro. Alles was darüber an Einkommen vorhanden ist, davon müssen 50 Prozent gezahlt werden. An Schonvermögen steht deinem Mann 2.600 Euro zu, bei dir weiß ich es nicht. Ein selbstgenutztes Wohneigentum gehört zum Schonvermögen. Eine angemessene Altersvorsorge wird dabei auch berücksichtigt, ebenso eine Bestattungsvorsorge. 

Wenn man Vermögen unter einem bestimmten Satz hat, in NRW sind das 10.000 Euro und nicht mehr als 2.000 Euro Rente (dein Mann) hat, dann bekommt man von der Stadt noch ein Pflegewohngeld, das der Höhe der Investitionskosten des jeweiligen Heims entspricht. Bei einer Pflegestufe kommt noch die jeweilige Leistung der Pflegekasse hinzu. 

Wenn das Einkommen für dich nicht ausreicht und du unter dem Freibetrag liegst, solltest du dich wegen Sozialleistungen für dich erkundigen. 

LG Yosong
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BeitragThema: Re: Ehemann im Heim - wie geht es finanziell weiter?
Mi 20 Mai 2015, 06:14    © Fussel
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Arbeitslosigkeit ist Rentenanrechnungszeit.
In wie weit es sich lohnt sich beim Arbeitsamt zu melden,
wirst Du sicherlich am besten selbst entscheiden können, evtl.
in ein paar Monaten, wenn Du dich von der Pflege Deines Mannes
etwas erholt hast.

Sicherlich wird man Dir als BU Empfänger keine schwere Arbeit
vermitteln können.
Andererseits kann Berufstätigkeit auch den Vorteil haben, daß man
raus unter Menschen kommt.
Nicht jede Tätigkeit ist aufreibend.


ich würde den Gedanken daran nicht zu weit von mir weisen,
denn das muß sich nicht nur negativ entwickeln.

Liebe Grüße Christina
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Mi 20 Mai 2015, 11:02    © tränende
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