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 Stimmungsschwankungen

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Werwolfi
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BeitragThema: Stimmungsschwankungen
So 07 Aug 2016, 22:19    © Werwolfi
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Hallo zusammen!
Wie geht ihr denn mit den Stimmungsschwankungen so um? Das ändert sich ja manchmal in einer Stunde viele Male. Hab es mir zu Beginn sehr zu Herzen genommen. Es ist zwar schon besser geworden, aber immer klappt das nicht. Manchmal bin ich auch genervt und dann nicht so nett zu Mama, was mir dann im Nachhinein leid tut.
Es ist wirklich nicht einfach, damit umzugehen.
LG Werwolfi
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Mi 10 Aug 2016, 17:32    © Admin
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Liebe Werwolfi

Die Stimmungsschwankungen sind bei einer Demenz für Angehörige ziemlich das schwierigste zum Händeln. Wichtig finde ich dabei, sich einfach immer wieder vor Augen zu führen, das es für unsere Dementen sehr schwierig ist da einigermassen stabil zu bleiben. Denn festzustellen, das geistige Defizite zunehmen und sich dabei Bewusst zu sein, das plötzlich vieles nicht mehr funktioniert, was früher noch ein Klacks war, wirft mit Sicherheit jeden Menschen aus der Bahn. Auch wenn unsere Dementen immer weniger selber können, so bleibt das Bewusstsein das dass Alles früher mal kein Problem war, noch sehr lange sehr Präsent. Es macht also die Betroffenen desshalb auch oft Wütend und Enttäuscht. Vermutlich im Innersten meist auf sich selber. Aber weil es dazu auch ein Ventil braucht, sind es oft ihre Nächsten und Liebsten wo die "Schläge" abbekommen. Weil gerade da, der Unterschied zwischen "Wollen" und "Können" am Meisten ans Tageslicht kommt.

Uns persönlich hatte da oft Humor geholfen. Etwas unserer Tageroutine war z.B so, das unser Erik für uns abwaschen wollte. Das hatte er auch lange getan, selbst als er schon vergessen hatte, das es Wasser dazu braucht. Beim gemeinsamen Kochen, hatte er dann z.B für mich in den Töpfen gerührt oder Gemüse geschnitten. In der Zeit hatte ich dann das Geschirr raus genommen und abgewaschen. Mit den Worten, das ich dies immer vor dem Essen so tue. Somit hatte ich ihm nicht seine Defizite vor Augen geführt, sondern es wurde einfach zu unserem täglichen Ritual..... Es gäbe noch etliche ähnliche Beispiele. Oft hatte etwas in "natürliche" Rituale verpackt die Situation entschärft. Wenn nicht, half es manchmal wenn ich etwas als "mein eigenes Problem" bezeichnete, damit Erik es besser annehmen konnte. Aber es gab auch etliche Situationen wo alles nicht half. Ja, manchmal musste ich auch den Raum verlassen und erst draussen eine "Ehrenrunde" drehen um trotzdem ruhig zu bleiben. Meist konnten wir uns danach auch wieder "finden". Vielleicht machnchmal auch nur, weil ich einerseits mein Hirn etwas fentilieren konnte und andererseits, weil Erik nicht mehr so plötzlich alleine gelassen werden wollte.

Und dennoch. Trotz allem wird es wohl in jedem Fall auch Situationen geben, wo man einfach nur leer schlucken kann und versuchen, manchmal selber ein bisschen Dement zu werden; indem man lernt selber möglichst schnell wieder zu vergessen. So auf die Art: Und Morgen ist ein neuer Tag rose 

Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Aber auch den Mut das Eine oder Andere einfach mal aus zu probieren und schauen ob es die eine oder andere Situation erleichtern kann  daumendrueck






Liebe Grüsse
 

"Trauer ist ein Teil des Lebens, aber sie darf nicht das ganze Leben werden."
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felixx
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Mi 10 Aug 2016, 18:42    © felixx
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Hallo Werwolfi!
Komme gerade vom täglichen Besuch bei meiner Mutter in der Pflegeeinrichtung.
Heute war ein guter Tag, obwohl das Wetter nicht so mitspielte und wir nur einen kurzen Spaziergang mit dem Rollstuhl machen konnten, wirkte sie, als ich sie zum Abendessen in den Speiseraum brachte, sehr zufrieden und ruhig.
Das heißt für mich, ich kann jetzt noch einige Dinge im Haushalt erledigen, meinen Unterricht vorbereiten ( ich bin im Schuldienst) und einen recht entspannten Abend verbringen.
Das ist nicht immer so.
Es gibt Tage, an denen meiner Mutter nichts Recht ist, sie weint ohne wirklich ersichtlichen Grund, wird schnell grantig und damit auch laut oder konfrontiert mich mit absurden Vorwürfen..... du kennst die Liste, wir alle hier kennen sie, leider.
Zu deiner Frage: Wie damit umgehen?
Ehrlich?
Es gibt keine Rezept, nichts, was für jeden passend auf jede Situation funktionieren würde.
Da helfen auch die guten Ratschläge wie : "Aber sie ist doch dort gut versorgt, du musst dir kein schlechtes Gewissen machen, weil sie weint!" oder "Nimm dir das doch nicht so zu Herzen, sie weiß doch gar nicht, was sie da sagt!" nichts.
Ich kann nach Besuchen an eben solchen "schlechten" Tagen nur mühsam wieder runter fahren und abschalten.
Das wird vielen so gehen, vielleicht ist das der einzig positive Aspekt: Du bist mit deiner Hilflosigkeit nicht allein.
Wir können das verstehen und nachvollziehen.

Liebe Grüße

felixx
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Werwolfi
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Mi 10 Aug 2016, 22:35    © Werwolfi
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Lieber Admin!
Danke für deine ausführlichen Worte!
Ich versuche auch immer wieder, den Clown zu spielen, und manchmal klappt es dann auch. Zumindest für kurze Zeit.
Am besten funktioniert bis jetzt die Volksmusik, egal wie die Stimmung vorher war, bei Volksmusik kommt der Tanzbär zum Vorschein 😀
Essen hilft auch ab und zu (Süßigkeiten )😉
Werde weiter probieren, was gut tut und was nicht und das mit dem neuen Tag versuche ich zu beherzigen!
Daaaaanke! 😘
LG Werwolfi
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Werwolfi
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Mi 10 Aug 2016, 22:44    © Werwolfi
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Hallo felixx!
Ja , ich fahre auch lieber zur Arbeit oder überhaupt weg, wenn die Stimmung vorher gut war.
Am schlimmsten ist es, ins Bett zu gehen, wenn es vorher nicht gut lief.
Es ist wirklich schwer, das dann nicht persönlich zu nehmen, das muss ich noch mehr lernen. Man ist ja schon um jeden 5 Minuten froh, wo wir mal gemeinsam lachen können.
Da ich Mama zu hause betreue und die Stimmung am Tag gefühlte 1000 mal wechselt, ist das echt heftig, zumal ich auch noch arbeiten gehe und die Patienten mich zusätzlich fordern.
Aber ich mach das gerne und möchte Mama auch bis zum Ende zu hause lassen, falls das möglich ist.
Manchmal hat man eben ein Tief, dass kommt und geht.
Aber es tut gut, sich hier austauschen zu können und das man damit nicht alleine ist.
Daaaaaaanke für deine Antwort und dir auch ganz viel Kraft für die Besuche bei deiner Mutter! !!!!!
LG Werwolfi
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Ottilie
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Sa 13 Aug 2016, 20:30    © Ottilie
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Ich habe mal gehört dass der Grundcharakter in der Demenz zum Vorschein kommt. Ist das so? 
Meine Mutter war z.B.eine sehr liebevoller Mensch, ohne jegliche Aggressionen. Das ist tatsächlich auch so geblieben als sie dement war. Sie war eine liebe Frau. Ja, sie hat auch manchmal geweint und gesagt, sie wüsste auch nicht was mit ihr los sei... 
Oh Gott,  wenn ich jetzt nochmal darüber nachdenke werde ich traurig -Ich hätte vieles anders gemacht. Meine arme Mama!
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Werwolfi
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Sa 13 Aug 2016, 22:37    © Werwolfi
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Hallo Ottilie!
Also meine Mama war früher nie launisch mit diesen permanenten Stimmungsschwankungen wie jetzt. Sie war immer total lieb, nie motzig oder permanent schlecht gelaunt.
Vielleicht hat sie ja auch eine Depression zusätzlich. Aber sie geht ja leider nicht mit mir zum Arzt und nimmt gar keine Medikamente.
Zwischendurch ist sie wieder ganz lieb und gut drauf. Das kann aber von jetzt auf gleich umschwenken. Aggressiv ist sie bis jetzt nicht gewesen, motzig halt.
Ich konnte früher schon schlecht mit launischen Menschen umgehen, deshalb macht mir das arg zu schaffen.
LG Werwolfi
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Werwolfi
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Sa 13 Aug 2016, 22:39    © Werwolfi
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Hinterher weiß man es meistens besser, aber du hast bestimmt alles gegeben für deine Mama und sie hat bestimmt gewußt, dass du sie lieb hast!
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Amelu
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Sa 13 Aug 2016, 22:49    © Amelu
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Ich hätte soviel zum Thema 'Stimmungsschwankungen' beizutragen, doch leider kann ich nicht immer mit Worten ausdrücken, was ich empfinde, wie mir zumute ist. Es ist zum Teil wirklich so abrupt, wie sie von guter Laune zur strikten Ablehnung wechselt - aber meistens geh ich dann raus und sammel mich. Das geht nun schon eine ganze Weile (ca 5 Jahre), und doch habe ich noch kein wirklich allgemeingültiges Muster gefunden, wie ich gelassener bleiben kann, vor allem dann, wenn es wichtig wäre. Daß ich für meine Gleichmütigkeit auch mal zum Pillendöschen greife, ist kein Geheimnis, sind es doch die nämlichen Medikamente, die ich Mutter gebe, möglichst in zeitlich abgemessenen Abstand (alles Homöopathie und/oder pflanzliche Mittel).

Die ganz üblen Aggressionen von Mutter sind äußerst selten geworden, auch da hat Homöpathie wunderbar geholfen und hilft noch immer. Doch äußere Einflüsse sind nicht immer vorhersehbar, wie z.B. schneller Wetterwechsel, Sturm und Gewitter haben Mutter schon immer ausm Gleichgewicht gebracht. Aber nach einem kurzen Schlaf hat sie sich meistens wieder gefangen und dann sollte auch ich alles vergessen haben - hab ich aber nicht Crying or Very sad Ich muß mich dann enorm zusammenreißen, um nicht nachtragend zu werden, denn das wäre ja für uns Beide nicht gut.

Oh ja, über Stimmungsschwankungen - auch heute abend wieder - kann ich einiges erzählen. Ehrlich, ich glaube, daß das am meisten Seelenkraft von allem braucht.


Amelu
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Werwolfi
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Sa 13 Aug 2016, 23:00    © Werwolfi
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Hallo Amelu!
Ja , das stimmt.
Am schlimmsten ist es, wenn die Stimmung beim zu Bett gehen schlecht ist. Dann geht das Kopfkino loslos......einschlafen ist da eher schwierig. ....
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Amelu
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
So 14 Aug 2016, 00:27    © Amelu
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Aus reinem Selbsterhaltungstrieb habe ich mir abgewöhnt, mir das Herz über Gebühr schwer zu machen, wenn Mutter mißmutig, schimpfend und klagend eingeschlafen ist, es hat mich einfach zu viele Nachtstunden gekostet. Mein Schlafdefizit ist enorm, ich merke es schon körperlich.

Also: Mutter schimpft, wirft mich zuweilen auch aus ihrem Schlafzimmer naus, dann hau ich in die Tasten (= nehme Baldrina) und geh zu Bett, nicht ohne Lektüre, um mich abzulenken. Ich kann nämlich so gut wie sicher sein, daß am nächsten Morgen alles wieder vergessen ist, sogar innert einer Stunde kann Mutter wieder hilflos und suchend wie ein Kind sein, braucht Trost, Liebe, Zuwendung, um wiederrum einschlafen zu können. In solchen Momenten hilft es ihr so gut wie immer, ein Löffelchen voll süßen Honig zu futtern, das versöhnt sie wieder mit der Welt und bringt ihr (hoffentlich) die Entspannung, die in Schlaf übergeht. Dann kann auch ich wieder einschlafen (vielleicht), diesmal beruhigter.

Nächtliches Erwachen zwischen Mitternacht und 3 Uhr ist oftmals stoffwechselbestimmt, drum gibts dann 10 Tropfen eines Pflanzenpräparates in Potenzierung Urtinktur. Das ist ein recht probates Mittel, ich kann es nur empfehlen. Auch mir hilft es dann, die Laus auf der Leber zu vertreiben Smile 


Amelu
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gisela
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
So 14 Aug 2016, 02:26    © gisela
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ottilie schrieb:
Ich habe mal gehört dass der Grundcharakter in der Demenz zum Vorschein kommt. Ist das so? 
naja.......viele demenzkranke leben überwiegend emotional.
wo wir "normalen" bei einem Gespräch mit dem gegenüber den
guten ton und manieren wahren, weil es uns so anerzogen wurde, greift das bei vielen demenzkranken nicht mehr.
vorstellen kann man sich das in etwa wie bei Kleinkindern, die auch grundsätzlich sagen was sie denken, jemanden eine blöde kuh nennen oder ihn schubsen, weil er ihnen das Spielzeug weggenommen hat. sobald ihnen anerzogen wurde, wie sie sich zu benehmen haben können "normale " menschen eben ihre Gefühle zügeln und verbergen bis zu einem gewissen grad.
das können demente menschen nicht mehr.
sie müssen reize ungefiltert wahrnehmen, und reagieren darauf. das müssen nicht mal reize sein, die WIR wahrnehmen können, und so ist es für uns nicht immer zu erkennen, was die Stimmung so plötzlich umschlagen lässt.

lieben gruß
gisela


achso.......bei Mama bin ich eigentlich immer am besten damit gefahren so ruhig wie möglich zu bleiben, egal
wie sehr sie mich beschimpft hat (ist nicht einfach ich weiss) , denn demente spiegeln oft das verhalten oder auch die Mimik ihres
gegenüber, soll heissen.....schaue ich böse und genervt, überträgt sich das schnell auf den demenzkranken.
ebenso sind sie äußerst feinfühlig......haben Antennen für Stimmungen und merken, auch wenn der "normale" denkt er
verbirgt es sehr gut, sehr schnell wenn jemand ungeduldig oder gereizt ist.

so.......nun muss ich aber ins bett scharmant-zwinkernd






    lieben gruß

                           gisela                        


mein Vorbild ?....der Löwenzahn...wenn er es schafft durch Asphalt zu wachsen...kann auch ich scheinbar unmögliches schaffen


Zuletzt von gisela am So 14 Aug 2016, 06:52 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : was vergessen)
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Ottilie
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Sa 03 Sep 2016, 13:53    © Ottilie
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Schöne Erklärung dazu, Gisela! Vielen Dank!






Sobald du die Antwort hast, ändert das Leben die Frage
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juliet-lucia
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BeitragThema: Re: Stimmungsschwankungen
Mi 14 Sep 2016, 18:02    © juliet-lucia
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genauso geht es mir auch mit meiner Mutter.
Sie war der liebevollste und verständnisvollste Mensch auf der Welt. Seit sie im Heim ist und Dement wurde hat sich das komplett geändert.
Jetzt ist sie motzig, übellaunig, immer ärgerlich. Ihr passt das Essen nicht, ihr passen die Bewohner nicht. Ach, und das Pfelgepersonal ist eh unter aller "Sau".
Egel um was es geht, sie mault und motzt nur herum. Teilweise richtig aufbrausend, verärgert, wütend. 

Wenn man sie dann darauf anspricht, fährt sie oft nen Gang runter. Aber es funktioniert nicht immer.

Mir fällt es auch sehr schwer damit umzugehen. Vor allem, weil ich eben auch so ein "warmherziger" Mensch bin, der selten aus der Haut fährt.
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