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 Dementer Vater in Spanien

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Panaria
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BeitragThema: Dementer Vater in Spanien
Di 20 Sep 2016, 20:01    © Panaria
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Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich bin neu hier und habe in den letzten Tagen ein wenig mitgelesen, in der Hoffnung, eine Antwort auf mein Problem zu finden. Das ist aber gar nicht so einfach, denn ich fürchte, ich bin vielleicht in einer speziellen Situation?
Mein Vater lebt in Spanien und das schon seit vielen Jahren. Er hat sich entschieden, hier sterben zu wollen, die Frage nach einer möglichen Rückkehr nach Deutschland, wo ich beheimatet bin, ist also obsolet. Vor einem Monat hatte er einen Hitzschlag. Danach sind verstärkt Symptome einer Demenz zutage getreten, die zuvor nur leicht vorhanden war. Er lief nachts ohne Ziel durch die Wohnung, wusste nicht mehr, wo er war oder suchte seine Toilette, ohne sie zu finden. Zur Rekuperation des Hitzschlags brachte ich ihn für einen Monat zur Kurzzeitpflege in ein gut geführtes, privates Pflegeheim, das auf Demenzen spezialisiert ist. In Spanien bieten viele Pflegeheime soche Plätze an für Menschen, die vorübergehend krank sind und sich zu Hause nicht alleine versorgen können. Ich hoffte, dass mich die dortigen Ärzte darüber hinaus in Bezug auf seine "dementen" Verhaltensweisen aufklären könnten. Das Team meinte nun zu mir, dass es sich auf jeden Fall um Demenz handelt, die Frage wäre nur noch, welche. Nächsten Dienstag haben mein Vater und ich einen Termin beim Neurologen, ich hoffe, dass ich dann endlich Bescheid weiß.
Nun hat mein Vater, der immer sehr selbstständig und autonom gelebt hat, entschieden, nach Hause zu wollen. Heute hat er seine Sachen gepackt und ist per Taxi zurück in seine Wohnung gefahren. Ich und das Pflegepersonal haben zwar versucht, ihn zu überreden, zu bleiben, auch mit dem Argument, dass ich wieder zurück nach Deutschland muss. Dort habe ich meine Arbeit, Familie etc. Ich kann nicht in Spanien bleiben, um meinen Vater zu pflegen, daher wäre das Pflegeheim, das er nun schon kennengelernt hatte, ideal für einen weiteren Aufenthalt gewesen. Auch einen häuslichen Pflegedienst lehnt er ab, er bezeichnet das alles als "Zwangsbeglückung", die er nicht braucht. Denn von seinen Erinnerungs- und Bewusstseinslücken merkt er nichts und wenn man ihn darauf anspricht, verweigert er sich und behauptet, es würde sich dabei ja nur um einige Minuten handeln. Erst gestern aber hat eine Episode nahezu sechs Stunden gedauert, das musste ich live an seinem letzten Tag in der Kurzzeitpflege erleben. Weitere Probleme sind seine schleppende Sprache und ein inzwischen sehr unsicherer Gang.
Fakt ist, dass er heute aber glücklich war, wieder zu Hause zu sein und "sein Ding" machen zu können. Ihm geht es gut, aber ich sterbe vor Sorge, dass ihm etwas passiert, während ich in Deutschland bin und ihm nicht helfen kann. Darüber hinaus lebt mein Vater sehr isoliert, er hat schon seit Jahren keine Kontakte mehr zu ehemaligen spanischen Bekannten gepflegt.
Soll ich ihn einfach machen lassen? Wir haben nun vereinbart, dass er mich, wenn ich wieder in Deutschland bin, jeden Tag anruft, zumindest kurz. Ein Nachbar wird einen Wohnungsschlüssel erhalten, für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihm etwas auffällt. Ich hoffe, meinen Vater von einem Notfallknopf überzeugen zu können. Aber darüber hinaus?!
Ist jemand zufällig in einer ähnlichen Situation und kann mir Rat geben? Ich muss nächste Woche zurück nach Deutschland...
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Ulli
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Di 20 Sep 2016, 21:38    © Ulli
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Hallo penaria,

herzlich willkommen im Forum.

Leider kann ich dir für dein spezielles Problem keine Lösung anbieten, doch glaube ich, dass es sich nicht sehr unterscheidet von denen, die (nur) einige hundert Kilometer weit weg wohnen.

Uns sind sehr oft die Hände gebunden solange unsere lieben Angehörigen nicht gefährdet sind oder eine Verwahrlosung droht.
Du hast schon einiges in die Wege geleitet - Nachbar Becheid gegeben, tägliche Anrufe und hoffentlich nimmt er den Notfallknopf an.
Sag ihm einfach es würde dir ein sicheres Gefühl geben.

Hast du eine Betreuungsverfügung ? Vollmacht für den Fall der Fälle ?
Wenn nicht, so wird es jetzt höchste Zeit.

Und dein ungutes Gefühl wird dennoch bleiben - leider ....

Liebe Grüße - Ulli
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Mi 21 Sep 2016, 10:53    © Admin
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Liebe Panaria

Teilweise ist uns die Situation bekannt. Zumindest was die Entscheidung zwsichen 2 Ländern betrifft. Nur war die Situation bei uns insofern so ganz anders, weil unser schwedischer Freund bei uns sowohl Teil des Jahres in der Schweiz lebte und ein Teil des Jahres mit uns zusammen in Schweden....

Aber dennoch kommt irgendwann Vergleichsweise immer dieselbe Frage: Nämlich die Frage des "wie weiter" Wenn das zu Hause wohnen nicht mehr geht und sich die Frage für ein Heim, oder andere Betreuungsformen immer lauter werdend aufdrängt. Diese Entscheidungen sind in den meisten Fällen leider auch nie freiwillig, sondern lediglich eine notwendige Tatsache, da die Kluft zwischen "Wunsch" und "Realität" sich nicht mehr länger - trotz grösster Anstrengung - weiter vereinbaren lässt....

Spätestens als wir damals erlebten, wie jeder Wechsel zwischen Schweiz und Schweden, das neu Eingewöhnen immer schwieriger werden liess, wusste ich, das wenn unsere Kräfte nicht mehr ausreichen würden eine möglichst stabile Entscheidung getroffen werden muss. Ich hatte diese eigentlich dann auch erst schon weit über meine eigenen Grenzen hinaus gefällt. Dennoch war auch für mich das schlechte Gewissen noch lange täglicher Begleiter geblieben. Schon alleine desshalb, weil das was wir entscheiden müssen, nie dem Wunsch unserer Lieben und dessen demenziellen "Selbständigkeitsglauben" entspricht, oder ander in "gesunden Zeiten" gefällten Entscheidungen.

Wie schon am Anfang gesagt, ist deine Situation zwar nicht dieselbe. Aber dennoch hat sie gewisse Parallelen. Darum möchte ich dir jetzt einfach ein paar Gedanken weiter geben, wo dir hoffentlich doch ein bisschen helfen können. Dazu erst mal ein paar Fragen, die du für dich leider unausweichlich selber beantworten musst.

1. Als dein Vater sich damals dafür bestimmte, in Spanien leben und sterben zu dürfen. Hatte er dabei auch wirklich schon ganz Realistisch an die irgendwann stark schwindende Gesundheit gedacht? Ja sogar soweit, das er bewusst auch in Spanien bleiben wollte, wenn eine Demenz oder andere eventuellen Einschränkungen, nicht mehr ohne rund um die Uhr betreuende Hilfe unausweichlich werden?

Ich finde diese Frage für dich selber und dein Gewissen sehr wichtig. Denn wenn dein Vater diese Überlegungen nicht schon vor der Demenz klar und deutlich sich vorstellen konnte/wollte - umso wieviel schwieriger wird es jetzt erst recht für dich? Denn auch wenn du dir den Kopf zermarterst und nur das Beste für in tust und willst, so wird es auf kurz oder lang nicht mehr dem Wunsch der "Eigenständigkeit bis zum Tode" entsprechen können.

2. Eine Demenz beinhaltet meist auch, das die Muttersprache am längsten erhalten bleibt. Wie sähe es also dort mit Betreuung auf Deutsch aus, wenn bei ihm durch die Demenz plötzlich die spanische Sprache zu befremdend und iritierend wird?

3. Da er anscheinend schon lange keine Kontakte mehr pflegt, stellt sich mir auch die Frage wieweit Spanien ausser der eventuellen Wärme, seiner Wohnung und vielleicht noch Blick auf das Meer im JETZT wirklich noch seine Heimat ausmacht?

Für den Augenblick finde ich es gut wie du es geregelt hast. Schon alleine, das der Nachbar ein Schlüssel hat, denn so könntest du ihn sicher auch kontaktieren, wenn du dir aus welchem Grund mal grosse Sorgen machst. Das mit dem Notknopf ist so eine Sache. Da so Einer eventuell auch gerne einfach mal so gedrückt wird um zu testen was das ist (selber erlebt) und wenn es aber wirklich eine Notsituation gibt dieser doch zu gerne vergessen geht.

Eine aus meiner Sicht sicherere Möglichkeit wären z.B Web-Cams. Wo du von Deutschland her wenigstens gewisse "Gefahrenbereiche" überwachen könntest. Um dennoch seine Intimsphären zu Gewährleisten würde ich diese auch nur diskret auf "neutrale Bereiche" ausrichten. Zur Beruhigung sollte dies eigentlich auch ausreichen.

Langfristig wirst du jedoch kaum um die Frage heraum kommen, ob dein Vater dort in einem Heim versorgt werden soll, oder nicht doch lieber in Deutschland und in eurer Nähe. Meist ist es auch so, das im Verlaufe einer Demenz es nicht mehr um das mal gewählte Leben (Eigenständigkeit) in einem Land geht, sondern um das früher erlebte, wieder wichtig werdende Geborgenheitsgefühl an sich. Nicht selten hat dies dann irgendwann folgedessen wieder hauptsächlich mit Altvertrautem zu tun, wie Sprache, Gerüche und ja selbst die Vegetation. Zumindest wenn man in seinem Heimatland auch mal wirkliche Geborgenheit und Wohlfühlen erlebt hat.....

Das sind meine Gedanken, wo mir durch deine Zeilen durch den Kopf schossen. Ich hoffe sie können dir etwas helfen. Ansonsten einfach weiter fragen.

Jetzt aber auch an dich erstmal ein herzliches Willkommen in unserem Forum rose  Es würde mich freuen, wenn auch du dich in der Vorstellung der Mitglieder für uns kurz vorstellen würdest. Denn das macht uns den Überblick etwas einfacher. Danke dir jetzt schon dafür rose






Liebe Grüsse
 

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Panaria
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Mi 21 Sep 2016, 16:41    © Panaria
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Vielen Dank für die lieben Antworten! Es hilft schon sehr, einfach darüber schreiben und sich austauschen zu können. Und danke für das Teilen eurer persönlichen Erfahrungen, es ist gut zu wissen, dass man nie alleine ist :-).
@Ulli: Ja, du hast recht, wegen der Distanz unterscheidet sich das nicht groß von anderen Familien, in denen der eine bspw. in Süd- und der andere in Norddeutschland lebt. Distanzen sind in diesen Fällen einfach immer unpraktisch ;-). Der Unterschied besteht vielleicht mehr in den Netzwerk- und Hilfestrukturen von staatlicher oder städtischer Seite, die in Spanien nur geringfügig ausgeprägt oder langwierig zu beantragen sind. Vorgestern habe ich mich über Zuschüsse zu Hilfeleistungen erkundigt, die von städtischen Sozialdiensten gemanagt werden, es dauert nach Antragstellung aber rund 2 Jahre, bis man erfährt, ob diese bewilligt werden.
@Admin: Ja, das ist wohl immer eine harte Entscheidung zwischen der gewünschten Selbstständigkeit und der Realität *seufz*. Mein Vater hat sich - leider, möchte ich sagen - vor etwa zehn Jahren sehr bewusst für Spanien entschieden. Mein Mann und ich hatten nach dem Hitzschlag noch einmal mit ihm darüber gesprochen, sogar gestritten, ob er nicht nach Deutschland zu uns kommen will. Aber er ist der festen und unverrückbaren Meinung, nicht nach Deutschland zurückkehren wollen. An seine möglicherweise schwindende Gesundheit hat er damals schon gedacht, aber er hatte sich nie mit Gedanken an ein Pflegeheim auseinandergesetzt. Damals ging es ihm ja noch gut und ich vermute, er ist der Frage später durch Verdrängung einfach ausgewichen.
Die Frage nach der Sprache hatte ich mir natürlich auch gestellt. Aktuell ist das Spanische kein Problem für ihn, aber ich habe gelesen, dass, je weiter eine Demenz voranschreitet, desto wichtiger wird ehemals Vertrautes (wie du geschrieben hast). Für dieses Problem ist mir noch keine Lösung eingefallen, außer, ihn doch irgendwann, wenn es gar nicht mehr geht, nach D. zu holen. Das wird aber nur klappen, wenn er seine Umgebung gar nicht mehr wahrnimmt. Und bis dahin wird es noch ein bisschen dauern, denke ich.
Webcams sind natürlich eine interessante Lösung, ebenso wie GPS-Tracking, aber noch nicht jetzt. Ich habe da ein gewisses moralisches Problem. Aber es gibt hier in Spanien wohl Unternehmen, die GPS-Tracking für Alzheimer-Patienten anbieten. Vielleicht ist das beizeiten eine sinnvolle Lösung.
Danke für den Hinweis, werde mich bald offiziell im Forum vorstellen :-).
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Panaria
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Mi 21 Sep 2016, 16:43    © Panaria
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Und danke für das herzliche Willkommen. Hatte vorher aus Versehen auf "Senden" gedrückt, bevor ich das schreiben konnte. Freue mich, hier zu sein :-).
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Mi 21 Sep 2016, 18:54    © dirtsa66
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Herzlich Willkommen bei uns Panaria!

Kein wirklich einfaches Problem. ich hoffe, du findes hier viele nützliche Tipps und vor allem eine praktikable Lösung für deinen Papa wenn es denn einmal gar nicht mehr alleine gehen sollte.

Alles Liebe
Astrid






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und erleichtert das Unglück - Marcus Tullius Cicero
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Marie
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Mi 21 Sep 2016, 21:41    © Marie
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Liebe Panaria,  welcom

Ich möchte mal den Gedanken der Webcam aufgreifen, weil ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Allerdings habe ich sie tagsüber vom anderen Ende der Stadt und nachts von der Etage über der Wohnung meines Vaters genutzt. Die Kameras waren im Wohn- und im Schlafzimmer angebracht. Ich konnte tatsächlich einige Male schnell mit einem Taxi zum Vater fahren, wenn er Hilfe brauchte.

Das wirst Du nicht können. So benötigst Du auf jeden Fall eine Bezugsperson in der Nähe, die schnell zu erreichen ist (Telefon) und Zugang zur Wohnung Deines Vaters hat. Du willst ja nicht nur zuschauen sondern vor allem erkennen, wenn Dein Vater Hilfe benötigt und diese organisieren.

Mein Vater hatte übrigens nie Kenntnis von den Kameras. Die haben wir ihm als technische Spielerei meines Sohnes im Zusammenhang mit meinem Internet-Zugang in der oberen Etage verkauft. Ich habe mich dort nur nachts aufgehalten.






von Marie
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gisela
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Do 22 Sep 2016, 09:33    © gisela
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liebe panaria
auch von mir ein herzlich willkommen im Forum.
soviel ich weiss, gibt es in Spanien auch deutschsprachige Pflegedienste für häusliche betreuung
wäre das vielleicht eine Option?

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Panaria
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Fr 23 Sep 2016, 14:43    © Panaria
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Ehrlich? Das wäre ja toll! Ich muss mal googeln. Ich könnte mir vorstellen, dass es das hauptsächlich auf Mallorca gibt? Wir sind hier in Valencia, aber auch hier gibt es viele deutsche und englische Rentner. Danke für den Tipp!
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Panaria
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Fr 23 Sep 2016, 14:49    © Panaria
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Ja, das mit einer Webcam wäre natürlich nur in Kombination mit einem Hilfedienst sinnvoll. Hilft ja nix, wenn niemand da wäre. Zum einen könnte vielleicht ein Nachbar helfen, zum anderen ein häuslicher Pflegedienst, der in Notfällen nach Hause kommt und bei denen man Schlüssel hinterlegen kann. In Spanien firmiert das unter "servicios de teleasistencia".
Mit Webcam würde es aber nur gehen, wenn die Demenz schon weiter fortgeschritten wäre. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass mein Vater die Dinger nicht unter die Lupe nehmen würde ;-).
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Panaria
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
So 25 Sep 2016, 20:26    © Panaria
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Huh, heute war ein schlimmer Tag.
Mein Vater ist heute morgen aufgewacht und stand total neben sich. Er wusste nicht mehr, wo seine Kleidung war und ich musste ihm diese zurecht legen. Als wir zum Kaffee trinken in sein Lieblingscafé gegangen sind, hätte er beinahe Geldbeutel und Schlüssel vergessen, auf dem Rückweg vor seiner Haustür wusste er nicht mehr, welcher Schlüssel zum Aufsperren der richtige ist.
Dabei war in den letzten Tagen alles vergleichsweise normal. Er hatte keine (sichtbaren) Bewusstseinsstörungen und ich dachte schon, vielleicht ist es gar nicht so wild.
Ist das normal, dass sich Demenz an einem Tag so und am anderen Tag anders verhält?
Diese Wechsel sind genau der Grund, weshalb mein Vater Betreuung bräuchte. Er lehnt sie aber komplett ab. Heute morgen habe ich versucht, ihm einen Notfallknopf zu empfehlen. Er meinte, er "möchte so etwas einfach nicht." Nicht einmal den Notfallknopf findet er akzeptabel, obwohl das ja wirklich nur ein Minimum an Hilfe wäre, die er im Zweifelsfall sogar selbst bedienen müsste. Aber dadurch, dass es an anderen Tagen sehr gut mit ihm geht, denkt er, es ist alles in Ordnung. Seine Aussetzer nennt er "Blackouts" und behauptet, das würde sich ja immer wieder nach kurzer Zeit geben.
Bin ziemlich fertig mit den Nerven. Denn wenn er keine Hilfe annimmt, wird über kurz oder lang etwas Schlimmes passieren und ich kann es nicht verhindern.
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
So 25 Sep 2016, 22:52    © gisela
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liebe panaria
Zitat :
Ist das normal, dass sich Demenz an einem Tag so und am anderen Tag anders verhält?
es ist keine Seltenheit, das demenzkranke mal einen guten und mal eine  schlechten tag haben.
kenne das von meiner Mama auch....zeitweise wirkt sie völlig normal, dann wieder
verwirrt und unsicher. das macht es so schwierig, gerade in der Anfangszeit die krankheit
und deren grad richtig einzuschätzen.
und auch bei menschen mit fortgeschrittener Demenz, gibt es immer wieder Momente, wo man
als "normaler" einfach nur erstaunt ist.
ich glaub dir gerne, dass du dich mit der Situation ziemlich hilflos fühlst. es  ist immer schwierig,
gerade auch, wenn der betroffene nicht bereit ist hilfen anzunehmen.
hast du vielleicht die Möglichkeit die Nachbarn von deinem vater mit einzubinden?
vielleicht nur, dass sie mal ein auge auf ihn werfen, oder auf ne Tasse Kaffee zu besuch kommen o.ä.
ist eine Demenz bei deinem vater eigentlich ärztlich diagnostiziert?
bei einigen Demenzen kann der verlauf medikamentös verzögert werden.
und auch andere Erkrankungen, wie z.b. Parkinson können demenzartige Symptome vortäuschen.
ich wünsche dir wirklich, dass du eine gute lösung für dich und deinen vater findest.
einfach ist es nicht, aber ich drück dir die Daumen.
lieben gruß
gisela






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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Mo 26 Sep 2016, 08:38    © Admin
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Liebe Panaria

Diese Wechselbäder von Fokusiert und Klar sein, bis hin zu plötzlich stark verwirrten Augenblicken gehört leider zur Demenz dazu. Und ist mitunter das schwierigste für ein Jedes von uns im jeweiligen Umgang damit.

Wegen Fremdhilfe und dessen Akzeptanz:
In den wenigsten Fällen, wird bei der Frage an unsere Dementen, dies auch wirklich angenommen und akzeptiert, oder sogar noch gewünscht werden. Einerseits schon alleine desshalb weil die Eigeneinschätzung nicht mehr wirklich funktioniert, aber auch weil es in der Natur des Menschen liegt, solange wie nur möglich ohne "fremdes Eingreifen" ganz frei existieren zu dürfen. Fremdhilfe wird oft als ein Eindringen in die Privatsphäre (ist ja irgendwie auch so) empfunden und folgedessen auch nur schwer schon im Voraus, ohne direkt erlebte gute Erfahrung positiv angenommen werden können.

Deinen Vater zu fragen und dabei auf seine "Vernunft" zu hoffen, wird - so fürchte ich - auch in eurem Fall nicht wirklich zuverlässig funktionieren. Mal ganz Persönlich, so würde es mir selbst ohne Demenz schon schwer fallen, zu Hause im Bereich meiner Intimsphäre, von irgend einer mir fremden und anonymen Person "helfen" zu lassen - erst recht wenn ich das Gefühl habe keine Hilfe zu brauchen. Eine (aus meiner Sicht) eher begehbare, und ins Auge fassende Möglichkeit wäre da also eher einfach mal einen Besuchsdienst zu kontaktieren und diesen als "nur" Besuch kommen zu lassen. Kurz gesagt, erst ein gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen. Denn was man kennt und auch gerne mag, lässt man nicht nur in sein Haus rein, sondern kann so auch leichter Hilfe annehmen. Zumindst wenn die Person durch das "mich erst kennen lernen" ebenfalls besser weiss wie sie mich nehmen muss.

Ist also - so hoffe ich sehr - nicht nur eine Überlegung wert, sondern hoffentlich auch eine Wegmöglichkeit für Dich/Euch daumendrueck






Liebe Grüsse
 

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Panaria
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Di 27 Sep 2016, 12:46    © Panaria
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Endlich kann ich euch antworten - mein Vater hat in seiner Wohnung kein Internet, also muss ich mich von Zeit zu Zeit davonstehlen in ein Café mit WLAN.
Ich würde sehr gerne einen Besuchsdienst kontaktieren und ihn langsam daran gewöhnen. Wäre er in meiner Nähe, wäre das natürlich viel einfacher. Aber so hat mein Vater das Gefühl, ich würde ihm etwas aufdrängen wollen, was er nicht braucht. Aus seiner Sicht stimmt das ja auch, er möchte unbedingt gesund sein. Und dazu gehört anscheinend auch, dass alles so laufen muss wie immer. Da wird schon ein "unverfänglicher" Besuch eines Dienstes zum Problem. Ich fürchte, aktuell kann ich da nichts machen. Sogar, als ich ihm vorschlug, die Putzfrau einmal pro Woche statt alle 14 Tage kommen zu lassen, hat er sich geweigert.
Ja, das mit den Nachbarn ist eine gute Idee, das akzeptiert er. Ich habe vereinbart, dass sie einen Schlüssel bekommen, seine Putzfrau hat ebenfalls einen und wir stehen in engem Kontakt. Sie würde auch mehr machen, z. B. jeden Tag kommen und ihm was zu Essen kochen, aber - ratet mal - das will mein Vater nicht... Also habe ich nur die Möglichkeit, die Putzfrau oder die Nachbarn zu benachrichtigen und sie zu bitten, vorbeizuschauen, wenn ich meinen Vater telefonisch nicht erreichen kann. Ich selbst kann maximal 1x im Monat nach Spanien fliegen und das auch nur für ein paar Tage.
Aber ehrlich: Ein Dauerzustand ist das nicht!
Zur Diagnostik: Heute geht es zum zweiten Mal zum Neurologen, ich hoffe, die sagen endlich mal, was es ist! Jede Diagnose wäre mir mittlerweile recht, dann kann man wenigstens etwas behandeln. Die Vermutung liegt allerdings nahe, dass es Demenz ist, da mein Vater einen Monat zur Kurzzeitpflege in einem Heim war, das unter anderem auf Demenzen spezialisiert ist. Und die meinten dort, dass es schon wahrscheinlich ist. Aber sicher ist natürlich gar nichts, wenn der Arzt noch nichts diagnostiziert hat :-(.
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Ann
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Di 27 Sep 2016, 13:05    © Ann
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Zitat :
Ja, das mit den Nachbarn ist eine gute Idee, das akzeptiert er. Ich habe vereinbart, dass sie einen Schlüssel bekommen, seine Putzfrau hat ebenfalls einen und wir stehen in engem Kontakt. Sie würde auch mehr machen, z. B. jeden Tag kommen und ihm was zu Essen kochen, aber - ratet mal - das will mein Vater nicht... Also habe ich nur die Möglichkeit, die Putzfrau oder die Nachbarn zu benachrichtigen und sie zu bitten, vorbeizuschauen, wenn ich meinen Vater telefonisch nicht erreichen kann.

Das ist ein guter Anfang, liebe Panaria!

Da die Diagnose noch nicht steht, drücke ich einfach mal die Daumen daumendrueck daumendrueck , dass es nicht Demenz ist und es sich um eine besser behandelbare Erkrankung handelt.






Liebe Grüße
 
Ann 


                                      Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorüber zieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen.   
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soda1964
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Mi 28 Sep 2016, 20:38    © soda1964
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Liebe Panaria

wie war es wohl heute beim Neurologen?

Was für eine schwierige Situation ... In welcher Gegend lebt dein Vater? Wir haben Freunde in Denia, die wir seit 1987 kennen und deren "Älter werden" als deutsche Einwanderer in Spanien wir ein bisschen miterleben. So wie ich es beurteilen kann gibt es dort in der Gegend mittlerweile doch recht viele Hilfs- und Unterstützungsangebote.

Ich kann deine Hilflosigkeit und Machtlosigkeit gut verstehen. Dies ist "lähmend". Doch du bist auf dem Weg, suchst nach Mitteln und Wegen mit der Situation klar zu kommen - und das ist genau das, was du im Moment tun kannst. Je mehr DU über die Krankheit weisst, je besser DU dich auf die Situation, die ist wie sie ist, einlassen kannst, desto ruhiger und klarer wirst du mit deinem Vater umgehen können.

Wie Ursula oben schreibt: auf Einsicht zu hoffen bringt meist nicht viel ... auch wenn wir es uns alle so sehr wünschen, dass unsere dementen Angehörigen ihre Defizite einsehen würden und sich helfen liessen...

Liebe Grüsse






Therese

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Panaria
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Do 29 Sep 2016, 20:18    © Panaria
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Hallo Soda,

nein, auf Einsicht hoffe ich nicht mehr. Ich denke, ich habe in den letzten zwei Wochen gelernt, dass das nicht zu erwarten ist. Sicher habe ich dabei die Perspektive eines "gesunden" Menschen eingenommen, der sich erst daran gewöhnen muss, dass der Vater nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Ich möchte ihn natürlich gleich unterstützen, wo ich nur kann. Aber gegen seinen Willen ist das nicht möglich. So muss ich vor allem an meiner Frustrationstoleranz arbeiten und daran, meinem Vater ein Netz zu bieten, durch das er sich nicht bedrängt fühlt. Bis es so schlimm wird, dass er wirklich auf Hilfe angewiesen ist und es nicht mehr anders geht.
Aber Menschen sind auch verschieden. Meine Oma beispielsweise hatte sich einst von alleine in ein betreutes Wohnen eingemietet, weil sie sich mit Betreuung wohler und sicherer fühlte. Mein Vater ist da ganz anders. Schwierig für mich ist, dass ich ihn eigentlich anders kenne und nicht erwartet hatte, wie er aktuell reagiert. Aber letztendlich ist es sein Leben.

Der Neurologe war enttäuschend. Er hat die Hirnscans von letztem Monat, die wir ihm mitgebracht hatten als Vergleichsmaterial, nur erneut erklärt (aber darüber wussten wir ja schon alles). Mein Vater hat bei dem Termin natürlich nichts von seiner Desorientierung erzählt, und auf Erinnerungslücken angesprochen, meinte er, diese würden nur einige Minuten dauern. Ich musste dem Neurologen erklären, dass es sich nicht um Minuten, sondern um Tage handelt. Ich hatte aber das Gefühl, der Arzt hörte mir gar nicht richtig zu. Auch den schriftlichen Bericht der Kurzzeitpflege, in dem die Störungen deutlich hervorgehoben sind, hat er ignoriert. Der Neurologe verschrieb lediglich ein Nahrungsergänzungsmittel für bessere Gedächtnisleistung (dass es ein Nahrungsergänzungsmittel ist, habe ich erst in der Apotheke gemerkt) und meinte, wir sollen im Dezember noch einmal mit einem neuen Hirnscan kommen, dann erst könne man mehr sagen. Ich war danach total fertig, mein Vater hocherfreut. An dem Tag hatte er, nebenbei gesagt, einen sehr guten Tag, sodass beim Arzt schon von Haus aus nicht der Verdacht einer Demenz o. Ä. aufgekommen sein dürfte. Hatte mein Vater am Vortag noch erhebliche Wortfindungsstörungen, hat er beim Neurologen plötzlich geredet wie ein Wasserfall. Ich war ziemlich baff.

Fakt ist, dass ich nach Hause fliegen muss, ohne nun Genaueres zu wissen. Ich habe immerhin die Nachbarn und die Putzfrau mit einbezogen und hoffe, dass sie mir und meinem Vater, wenn meinem Vater etwas passiert, helfen können bzw. mich schnell informieren.
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BeitragThema: Re: Dementer Vater in Spanien
Do 29 Sep 2016, 20:22    © Panaria
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Ergänzend muss ich vielleicht erklären, dass man beim Neurologen nicht direkt einen Hirnscan macht in Spanien, sondern diese dort nur "interpretiert" werden. Die Hirnscans werden gesondert in einem Termin, den man woanders ausmachen muss, gefertigt. Damit geht man dann zum Neurologen. Wusste ich auch nicht, dachte, der Neurologe macht eine richtige Untersuchung (so, wie ich es in Deutschland erwarten würde). Dem ist aber nicht so, jetzt bin ich schlauer...
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