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 Uff, das war ein Schreck!

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abigajil
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BeitragThema: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptyFr 16 Apr 2010, 17:29    © abigajil
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Hallo Ihr Lieben!

Puuuh, das war ein Schreck, als meine Schwester mich vorhin anrief, ummir zu sagen, dass der Einkauf beim Türken gegenüber nun inzwischen schon zwei Stunden dauerte... Wir haben dann beim Türken angerufen, wo sie auch schon bekannt ist und haben gefragt, ob sie überhaupt da war. Wir hatten nämlich noch ne andere Vermutung, aber dazu gleich. Da ist sie auch gewesen und wieder gegangen, der Ladenbesitzer hat aber nicht sehen können, wohin. Er hat aber auch schon gemerkt, dass meine Mutter leicht tüddelig wird. Daraufhin haben Justin (mein Blindenführhund) und ich uns auf den Weg gemacht und sind die Stellen abgeganten, die mir so einfielen, wo meine Mutter hätte sein können. Wenn Justin meine Mutter sieht, fängt er immer an, mit dem Schwanz zu wedeln, und dadurch hätte ich gemerkt, dass er meine Mutter sieht. Ich bin zunächst die Ecken abgegangen, wo meine Mutter am ehesten hätte sein können. Das ist u. a. der Friedhof, wo mein Vater begraben liegt. Meine Schwester meinte, dass sie dort auch noch hin wollte. Aber auch das dauert keine zwei Stunden. Als ich vom Friedhof kam, rief mich meine Schwester an, um mir zu sagen, meine Mutter sei wieder zu hause. Vielleicht habt Ihr den Stein, der mir vomHerzen fiel, ja plumpsen hören :-) Man denkt dann natürlich sofort: Okay, das ist denn Weglaufaktion Nr. 1. Und irgendwann ist immer das erste Mal.

Nun zu obiger Bemerkung vonwegen da komm ich noch drauf:
Mein Vater ist vor 12 Jahren gestorben. Aber im Moment fragt sie ständig nach ihm und war darüber empöhrt und enttäuscht, dass er mir gestern nicht zum Geburtstag gratuliert hat. Das Dumme ist nun, dass sie meint, sie hätte meinen Vater im Haus gegenüber am Fenster gesehen, und das behauptet sie manchmal recht hartnäckig. Da ist sie dann auch nicht von abzubringen und ist, wie sie sagte, wohl auch schon bei dem Haus gewesen, aber die Tür wäre verschlossen gewesen. Habt Ihr Erfahrungen mit solchen Situationen, wo Demenzkranke meinen, Verstorbene getroffen zu haben, irgendwo zu sehen usw.? Sagt man dann, derjenige sei doch schon verstorben oder ignoriert man solche Äußerungen? Sie sitzt viel im Wohnzimmer und sieht aus dem Fenster, und dann kommenn solche Dinger zutage.

So, soweit mein Erlebnis. Liebe Grüße an Euch alle

Tina
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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptyFr 16 Apr 2010, 18:43    © sylvia
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Liebe Tina,
es kommt häufig vor, einfach ignorieren.

Gut das es mit eurer Mutter gut ausging.

LG Sylvia








Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu  viel Zeit, die wir nicht nutzen.


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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptyFr 16 Apr 2010, 20:24    © Biggi
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Liebe Tina,
ich kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst. Es erschreckt einen erst mal. Das mit den Schildchen an der Kleidung hatten wir ja schon,mach es lieber.

Mit den Verstorbenen ist auch typisch. Wir haben es immer so gehalten, dass wir immer mitgespielt haben und gesagt, dass sie irgendwo sind, was für den Dementen in dem Moment Sinn macht, und gleich wiederkommen. Dann hatte unsere Mutter es geschluckt und zwischenzeitlich vergessen. Es ist oft ein langwieriger Prozess, aber Dagegenreden hat Unsicherheit hervorgerufen.

Du kannst diese Dinge eh nicht beeinflussen, versuche es zu überspielen und sage ihr, was sie gerne hören würde. Das beruhigt erstmal.
Es ist irrational für uns, aber es wird leider nicht mehr anders umgesetzt von den Dementen.

Ich wünsche dir alles Liebe
Biggi






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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptyFr 16 Apr 2010, 22:25    © Knutschelch
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Hallo,

mensch welch ein Schreck, zum Glück hat sie nach Hause gefunden! Sei mal lieb geknuddelt.

Wir handhaben es auch so, dass wir es entweder ignorieren oder sagen das Opa grade zur Arbeit ist.

Anfangs haben wir auch versucht Oma klar zu machen ... aber das verwirrte noch mehr und sie wurde teilweise richtig sauer! - auch klar man zweifelt an ihrer Wirklichkeit.

Lieben Gruß Kathrin






Mit lieben Gruß Kathrin

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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptyFr 16 Apr 2010, 23:16    © abigajil
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Hallo Ihr Drei!

Danke für Euer Mitgefühl. Ich dachte mir auch fast, dass Ignorieren zumindest nicht verkehrt ist. Mit dem "Er kommt gleich wieder" hab ich so meine Probleme, weil ich denke, dass sie so weit doch noch denkt, dass sie irgendwann sagt, Du hast gesagt, er kommt gleich... Was sagt man dann? Aber so ist jeder Mensch verschieden, und nochmal Danke für Eure Antworten.

Ich werd jetzt noch einen leckeren Tee trinken und dann ins Bett verschwinden.

Gute Nacht

Tina
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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptySa 17 Apr 2010, 00:43    © Admin
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Liebe Tina

Ja, solche Ängste haben hier sicher schon einige ausgestanden - auch ich. Von dem her lässt es sich gut nachvollziehen wie man sich da fühlt. Wenn alles gut geht, ist es dann aber nicht nur ein Stein der vom Herzen fällt, sondern schon ein ganzer Felsbrocken Uff, das war ein Schreck! 806807

Halluzinationen sind leider, vorallem bei fortgeschrittener Demenz nicht selten. Wieso jedoch die jeweilige Richtigstellung der "Realität" nichts bringt, lässt sich glaube ich in Folgendem etwas besser verstehen.
Ein jeder Mensch verlässt sich unerschütterlich auf das was er sieht oder hört - auch Demente. Gesunde jedoch würden, danks funktionierendem Erinnerungsvermögen und logischem Denken, gewisse Erscheinungen oder Stimmen als Halluzinationen erkennen. Leider ist dies bei Demenz immer weniger möglich. Darum werden oft die unmöglichsten Begebenheiten für sie zur absoluten Realität. Wenn nun ein Versuch der Richtigstellung durch Angehörige kommt, weckt dies oft Agression, oder Trauer, weil sich Demente in dem moment Verständlicherweise, in ihrer Realität nicht ernst genommen fühlen.

Ein weiterer zu bedenkender Aspekt ist auch: Das wenn für eine demente Person, durch mangelndes Erinnerungsvermögen, der längst verstorbene Partner immer noch lebt, nun eine Richtigstellung jeweils nur von neuem Verlustschmerzen beinhalten würde. Es wäre also bei einer Richtigstellung so, als ob der Partner aktuell verstorben wäre = tiefe Trauer, dann käme wieder das Vergessen, um das nächste mal wieder durch Angehörige von Neuem schockierend daran erinnert zu werden. Also eine Endlosschleife der Trauer, ohne diese auch verarbeiten zu können.

Wenn deine Mutter noch so fitt ist, das man nicht einfach nur sagen kann "er kommt gleich wieder", dann stellt sich die Frage, ob und welche Gründe es eventuell in der Vergangenheit gab, wo dein Mutter mal einige Tage ohne ihn klar kommen musste.

Gründe für einige tage Abwesenheit könnten eventuell eine Kur, auf Montage, Geschäftlich im Ausland, oder bei Verwandten zur Hilfe sein.

So jetzt werde ich mich auch schlafen legen, sonst schlafe ich noch im sitzen ein.

Liebe Grüsse, viel Kraft und eine hoffentlich erholsame Nacht wünscht dir
Ursula






Liebe Grüsse
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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptySa 17 Apr 2010, 11:28    © abigajil
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Hallo Ursula!

Das Einzige, was mir jetzt spontan einfällt, wo meine Mutter mal ohne meinen Vater auskommen mußte war, als er 1978 im Krankenhaus war und 1998, als er wegen einer Bauchspeicheldrüsen-OP im Krankenhaus war. Mein Vater ist im Mai 1998 verstorben, und zwar an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Ich weiß nicht, ob das vielleichtt auch ne Bedeutung hat, aber meine Schwester und ich waren während unserer Schulzeit die Woche über im Internat und nur am Wochenende und in den Ferien zu hause. Kann das mit meiner Schwester und mir im Internat auch was damit zu tun haben?
Und wie geht man dann damit um? Ist das ein Fall für einen Psychiater oder sollte man das dem Neurologen erzählen?

Ich hoffe, Du hattest wie ich eine gute Nacht.

LG Tina
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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptySo 18 Apr 2010, 09:08    © Admin
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Liebe Tina

Es muss nicht, aber es könnte durchaus auch mit eurer Internatzeit zu tun haben. Erst recht wenn sie euch sehr schwer vermisste und dein Vater in der Zeit, für sie eine speziell zentrale und wichtige Rolle einnahm. Vergiss aber auch nicht, das Halluzinationen bei einer Demenz auch rein mechanischer Natur sein können. Es ist ja nicht nur so, das Hirnzellen absterben, sondern auch die Verbindungen dazuwischen, durch Fehlimpulse gestört werden können.

So oder so stellt sich die schwere Frage wie ihr damit am ehesten umgehen könnt. Ich denke da wird es vermutlich das Beste sein, wenn ihr auf ihre Fragen gar nicht gross eingeht. Also versucht möglichst auf ein anderes Thema abzulenken. Falls dies nicht möglich sein sollte vielleicht nur zu sagen, "er wird sich schon noch melden - und wäre was passiert, dann hättet ihr dies schon längst erfahren u.s.w". Es geht vorallem darum deine Mutter möglichst für den Moment wieder zu beruhigen. Wie wäre es, wenn ihr im schlimmsten Fall z.B sagen würdet, das dein Vater in Kur ist um sich von diesem oder jenem zu erholen?

Falls der Leidensdruck durch die Halluzinationen für deine Mutter aber doch zu gross wird, würde ich auf jeden Fall mit dem Neurologen darüber reden. Es lässt sich da auch medikamentös etwas unternehmen.

Jetzt muss ich los. Wir fahren heute zu einer Geburtstagsfeier. Ich wünsche dir einen schönen Tag und denke an deinen Sonnenbrand.

Liebe Grüsse
Ursula






Liebe Grüsse
Uff, das war ein Schreck! Ursula 

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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptySo 18 Apr 2010, 19:33    © abigajil
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Hallo Ursula und alle Anderen!

Heute hat mich meine Mutter erneut gefragt, ob ich enttäuscht wäre, dass mein Vater mir nicht gratuliert hat. Das habe ich verneint. Bin mal gespannt, ob die Frage nochmal kommt. Dummerweise hab ich meine Mutter dann gefragt, wo unser Vater denn sei. Sie hat wie aus der Pistole geschossen geantwortet: "Auf dem Friedhof". Ich hab dann gefragt, ob es möglich ist, dass er mir dann noch gratuliert, das hat sie verneint. Ich konnte aber keine Gefühlsregung bei ihr erkennen. Aber ich denke, dass solche Fragen nicht klug sind, wie Du, Ursula, schon gesagt hast. Aber manchmal denkt man da spontan nicht dran und erinnert sich erst später wieder. Naja, Anfängerfehler..

Mein Sonnenbrand war wohl doch kein so schlimmer, es tut schon nicht mehr weh, und angesprochen hat mich auch niemand. Also nochmal Glück gehabt.

Liebe Grüße und einen schönen sonnigen Abend

Tina
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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptySo 18 Apr 2010, 19:55    © Biggi
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Liebe Tina,
was du sagst, kann ich bestätigen. Es ist heute bei unserer Mutter noch so, dass sie, je nach momentanen Zustand, anders auf gewisse Dinge reagiert. Heute nach Hause und morgen ist sie hier zuhause.....Ehemann tot usw.
Ich muss fairerweise von mir sagen, das ich auch manchmal anders reagiere, als man sollte. Mich interessiert dann einfach die Reaktion, um das Krankheitsbild besser verstehen zu lernen. Soll nicht heissen, dass sie hier Testperson ist, um Gottes Willen!! Aber unsere Mutter hat jetzt schon 10 Jahre Demenz und man versteht immer noch nicht alles... Uff, das war ein Schreck! Icon_redface

Hier war heute auch ein wunderschöner Tag und ich hoffe, dass ich mir nicht auch einen Sonnenbrand eingefangen habe. Hatte so ein spannendes Buch...

Dir und allen anderen auch noch einen schönen Restsonntag. Uff, das war ein Schreck! Icon_sunny

LG Biggi






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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptySo 18 Apr 2010, 21:15    © abigajil
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Hallo Biggi und alle Anderen!

Dieses Phänomen, ausprobieren zu wollen, wie meine Mutter auf dieses oder jenes reagiert, kenne ich auch. Da ist dann auch so eine Neugier, die einen dazu drängt, so zu reagieren, um mehr zu verstehen bzw. doch noch an gewisse Informationen zu kommen. Da dreht man sich aber auch so manches Mal im Kreis und bringt einfach nichts aus ihr heraus, dann brechen wir das Ganze eben ab. Manchmal nervt das aber auch ganz schön.

Nun eine gute Nacht und für alle, die, wie ich, arbeiten müssen, einen schönen Wochenanfang

Tina
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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
Uff, das war ein Schreck! EmptySo 18 Apr 2010, 23:25    © Knutschelch
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hmm, also ich bemerke bei Oma auch keine Gefühle mehr. Und ich gebe zu das ich auch oft ausprobiere wie sie reagiert! Manchmal scheint sie mir schon so leer zu sein, so anders!

Wir waren heute früh mit ihr in der Kirche -meine Oma glaubt und war fürher so gut wie jeden Sonntag in der Kirche, da sie nun mobieler ist geht es auch! Ja sie darf aufstehen!

Sie fragte immer sind wir hier in Tapiau (?) nun beim ersten Mal sagte ich nein wir sind in... beim zweiten Mal sagte ich ja sind wir! Das hat sich hier aber verändert! affraid

Ich glaube auch jeder muss da so ausprobieren um für sich die ANtwort zu finden!

Lieben Gruß






Mit lieben Gruß Kathrin

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BeitragThema: Re: Uff, das war ein Schreck!
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Moin,
etwas Neugierde ist nie verkehrt, daraus kann man auch lernen.

Auch ich fragte meinen Papa mal, wer ich bin, um zu sehen, wie er reagiert. Er lächelte nur und sagte: meine Tochter Sylvia. Das war schön zu hören. Für mich war es beruhigend, das er bis zum rübergleiten in eine andere Welt wußte, wer ich war und bin.

Einen schönen Tag - genießt ihn, es soll regnen.

LG Sylvia








Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu  viel Zeit, die wir nicht nutzen.


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