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 Ich habe Angst um Oma

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Finchen
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BeitragThema: Ich habe Angst um Oma
Mi 01 Mai 2013, 12:36    © Finchen
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Hallo,
Ich habe vor einigen Monaten ja schon einmal etwas geschrieben; da ging es um meine Facharbeit ("wie sieht ein optimales Heim für Demenzkranke aus?"). Ich hatte dort ja schon erwähnt, dass meine Oma Demenz hat, aber noch nicht in einem Heim lebe.
Das hat in letzter Zeit dazu geführt, dass meine Familie jeden Tag bei ihr war und alles immer geregelt hat, sie beruhigt hat wenn sie etwas verlegt hat und es nicht wiedergefunden hat, ihr die Medikamente gegeben hat, im Garten geholfen haben, oder einfach zum Mensch-ärgere-dich-nicht spielen und reden da waren.
Letztes Wochenende ist sie jedoch im Schlafzimmer gestürzt und hat sich das Handgelenk gebrochen. Deswegen ist sie in ein Krankenhaus gebracht worden und blieb dort bis gestern. (Man muss dazu sagen, dass Oma höllische Angst vor Krankenhäusern hat; sie setzt es mit dem Tod gleich) Ich konnte sie dort leider nicht besuchen, aber ich kann mir vorstellen, wie es sie aufgewühlt hat.

Aber das eigentliche Problem kommt jetzt. Es wurde entschieden, dass sie für einen "Kurzaufenthalt" in ein Seniorenheim kommt. Oma hat noch mehr Angst vor einem Altenheim als vor einem Krankenhaus, sie denkt es sei eine Art Irrenanstalt (Ich denke die Denkweisen kommen noch aus der Zeit des 2. Weltkrieges). Da ich wie gesagt eine Facharbeit über das Thema Pflegeheim für Demenzkranke geschrieben habe, war mir klar, dass das Pflegeheim wo sie reinkommen soll die ganze Lage nur verschlimmern würde! Also habe ich versucht meine Eltern umzustimmen (allerdings hatte ich auch keinen Alternativvorschlag wo sie hinkönnte, weil nach Hause hätte sie auf gar keinen Fall gekonnt, zumindestens jetzt nicht). Deswegen habe ich irgentwann aufgehört zu diskutieren und habe mir gedacht, dass alles besser werden würde, wenn sie wieder nach Hause kommt nach einiger Zeit, und dass sie die nächste Zeit dann einfach überstehen muss. Als ich gestern Abend mit meinen Eltern  noch einmal darüber geredet habe, wann sie denn rauskönne, meinten sie, dass sie vielleicht, wenn alles gut läuft, dort ja für immer bleiben kann! Und als ich ihnen gesagt habe, dass das totaler Quatsch ist (weil das Heim wirklich nicht für Leute mit Demenz gemact ist, und man einfach ÜBERALL sieht, dass es sich um eine Institution handelt!), meinten sie, dass es die einfachste Lösung für alle sei. Okay, ich kann es nachvollziehen, dass vorallem meine Eltern und meine Tante und Onkel, und auch wir Enkelkinder ziemlich viel Stress/ bzw Aufwand mit der Sorge um Oma in letzter Zeit hatten (also weil wir einfach jeden Tag dahin mussten, alles nachgucken mussten und es schon relativ viele Probleme gab), aber das rechtfertigt doch nicht, sie einfach in ein Heim zu bringen! Und dann noch nichteinmal eins was sich auf Demenz spezialisiert hat! Papa hat erzählt, dass Oma meinen Onkel gefragt hat, wann sie denn wieder abgeholt werden würde (sie dachte, sie würde einen Schwäger dort besuchen). Ich habe verscuht meine Eltern umzustimmen und habe ihnen gesagt, dass das alles VIEL schlimmer werden wird, wenn Oma dort und nicht zuhause ist, weil das Heim wirklich das schlimmste ist, was sie sich vorstellen kann. Und meine Eltern meinten bloß, dass es ja sein kann, dass sie es bald als ihr Zuhause ansieht. Pff, das ist echt totaler Quatsch, weil man dort eben überall sieht, dass es ein Heim ist! Oma hat ihr Zuhause geliebt, weil sie dort eben noch alles mit Opa verband (der vor 4 Jahren gestorben ist), weil sie dort in ihrem Garten arbeiten konnte und weil es einfach ihr LEBEN dort war.... und jetzt ist sie in einem Zweibettzimmer, welches i-wo an einem Flur ist - sie hat keinen Garten, fremde Möbel und kennt niemanden (außer zwei Verwandte die dort auch schon sind!) Als ich versucht habe meine Eltern damit zu überzeugen, dass es wirklich das aller-falscheste ist, was sie machen können, meinten sie, dass es schon nicht so schlimm wird, und dass wir morgen darüber reden werden -.-
Heute morgen habe ich dann gefrühstückt, und dann ist Papa von Oma zurückgekommen und meinte sie müssen nocheinmal ins Krankenhaus. Oma habe sich nämlich in der Nacht den Verband abgekratzt, die Knochen stünden jetzt wieder komisch zueinander, und außerdem sei Oma heute Nacht durch verschiedene zimmer gelaufen und hätte verschiedene Hausschuhe von den Leuten aus den Zimmern mitgenommen! Ab da hatte ich wirklich Angst um Oma; ich habe mir vorgstellt, was das für ein Gefühl sein muss, durch dunkle Gänge zu laufen, keine Ahnung zu haben Wo man ist, was man macht, und niemand da ist den man  kennt und der einem hilft! Sie muss sich einfach sooo alleine gefühlt haben! Ich habe Papa gesagt, dass sie dort wirklich auf keinen Fall zurück soll und dass sie dort bloß verrückt wird und kaputt gehen wird (und davon bin ich wirklich überzeugt!) Ich meine, Oma soll jetzt dort leben, wo sie am allermeisten Angst vor hat, ihr ganzes Leben hinter sich lassen und dort auf den Tod warten?! Alles was sie an ihrem Leben geliebt hat (ihren Garten und ihre schönen Blumen von dort, ihren Vogel Hansi (den sie wirklich abgöttisch liebt), ihr Haus, die Erinnerungen an Opa, uvm!), tauscht sie gegen ein monotones, unpersönliches Leben in einem Altenheim ein!

Das dumme ist, dass ich meinen Eltern keinen wirklichen Vorwurf machen kann, weil es ihnen ebenfalls nahe geht und sie sich schnell entscheiden mussten. Ich hoffe, dass ich sie überzeugen kann, dass Oma wieder nach Hause kann! Oder mindestens in ein Heim für Demenzkranke..  
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Paula
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BeitragThema: Re: Ich habe Angst um Oma
Mi 01 Mai 2013, 12:52    © Paula
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Hallo Finchen,
ich denke, dass deine Oma erst einmal in die Kurzzeitpflege soll, laut dem Krankenhaus. Wenn sie allein in ihrer Wohnung lebte, wird das mit gebrochener Hand nicht leicht für sie. Wegen ihrer Demenz bräuchte sie 24 Std. Betreuung, und wenn ihr das als Familie nicht leisten könnt, wird es schwierig. Wenn jemand aus deiner Familie eine Betreuungsvollmacht hat, dann steht die Entscheidung ob Oma zur Kurzzeitpflege oder Pflegeheim soll, in seiner Macht.
Vielleicht schaut ihr euch auch einmal eine Demenz-WG oder Hausgemeinschaft an.
Liebe Grüße
Paula
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BeitragThema: Re: Ich habe Angst um Oma
Mi 01 Mai 2013, 13:06    © Biggi
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Liebes Finchen,
ich kann deine Sorge verstehen und finde, du versetzt dich sehr gut in die gefühlte Situation deiner Oma.

Leider ist die Kurzzeitpflege oft der Einstieg für eine stationäre Aufnahme. Wie weit ist denn ihre Demenz? Käme sie denn mit stundenweiser Hilfe noch alleine zuhause zurecht?
(Wenn die Hand wieder o.k. ist) Und wären deine Eltern nicht weiter bereit sie zu unterstützen?

Wenn es wirklich die letzte Möglichkeit sein soll, was ich deiner Oma nicht wünsche, dann sollte es wenigstens ein Heim oder eine Gemeinschaft sein, welches auf Demenz ausgerichtet ist, und mit den Bewohnern dann auch krankheitsorientiert umgegangen wird.

Ich bin gespannt, was du weiter berichtest.

LG Biggi







--- Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet. ---

                        
                           
  
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ildiko
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BeitragThema: Re: Ich habe Angst um Oma
Mi 01 Mai 2013, 13:41    © ildiko
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Liebes Finchen,

Ich kann gut verstehen, dass Du Dir um Deine Oma Sorgen machst und ihr ein Leben in ihrem Haus ermöglichen möchtest. Wie wäre es, wenn Du die Pflege übernimmst? Dann müsstest Du Deine Eltern nicht überreden und könntest es so machen, wie es für Deine Oma am besten ist.
Liebe Grüße
Ildiko
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Marie
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BeitragThema: Re: Ich habe Angst um Oma
Mi 01 Mai 2013, 15:24    © Marie
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Hallo Finchen,

das ist wirklich eine unschöne Geschichte. Ich weiß aber aus Erfahrung, daß man ziemlich lange mit Hilfe eines Pflegedienstes und Angehörigen zu Hause zurecht kommen kann. Hat denn die Oma vor dem KH-Aufenthalt einen Pflegedienst gehabt oder habt Ihr alles allein gemacht? Was meinen Deine Eltern zu einem ambulanten PD und ggf. Tagespflege?

Manchmal habe ich den Eindruck, daß Familien, die alles allein bewerkstelligen, nur an einen Heimaufenthalt denken, wenn sie es allein nicht mehr schaffen. Würde die Oma denn einen ambulanten PD, ggf. eine Putzfrau und Essen auf Rädern akzeptieren?

Ich sehe auch die Gefahr, daß ihre Demenz einen ordentlichen Schub erfahren hat nach durch all' die letzten Ereignisse.

Du versuchst sicher das Beste für Deine Oma zu erreichen und ich wünsche Dir viel Kraft für das Kommende.

P.S. Entschuldige, wenn ich Fragen stelle, die Du in vorherigen Beiträgen schon beantwortet hast. Ich habe nicht alles noch mal durchgelesen.






von Marie
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Finchen
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BeitragThema: Re: Ich habe Angst um Oma
Mi 01 Mai 2013, 21:09    © Finchen
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Oma hatte bereits eine Putzkraft, Essen auf Rädern und einmal die Woche kam eine Dame von der Sozialstation um mit ihr Spiele zu spielen um sich mit ihr zu unterhalten...
was genau würde eine Pflegekraft denn alles machen? weil ich denke, dass oma so ziemlich alles akzeptieren würde um nur nicht in einem Heim zu leben...
@ Ildiko: ich würde es wirklich liebend gerne tun, aber ich habe einfach keine Zeit, weil ich nächstes Jahr Abi schreibe und jetzt schon unglaublich viel für die Schule tun muss.

Ich war vorhin bei ihr und habe sie besucht, sie denkt es wäre eine Art Krankenhaus oder so (?), jedenfalls sieht sie es nicht als mögliches neues zuhause. (sie hat z.b. mehrere Leute mit denen sie sich unterhalten hat gefragt, ob sie denn auch in der Nähe wohnen und ob sie heute schon zuhause waren...) Das einzig positive an diesem Heim ist, dass sie echt viele kennt und schnell neue Freundinnen gefunden hat (bzw. alte wiedergefunden hat). Als ich sie vorhin gesehen habe, ging es ihr besser als erwartet (ich hatte auch gedacht, dass die Demenz heute deutlich schlimmer sein würde), aber schlimm war eben dieser Blick "ihr lasst mich doch nicht wieder alleine"....
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Fussel
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BeitragThema: Re: Ich habe Angst um Oma
Mi 01 Mai 2013, 21:48    © Fussel
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Es spricht sicherlich nichts dagegen, wenn Du ein passendes Pflegeheim suchst, daß Deinen
Vorstellungen besser entgegenkommt.

Das sind recht wertvolle Erfahrungen, die man auf der Suche nach einer passenden Pflege macht.

Liebe Grüße Fussel
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Marie
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BeitragThema: Re: Ich habe Angst um Oma
Mi 01 Mai 2013, 22:10    © Marie
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Hallo Finchen,

der PD übernimmt die pflegerischen Aufgaben, (von Hilfe beim Aufstehen/Zu Bett gehen, Anziehen/Ausziehen, Körperpflege, Medikamentengabe, bis Frühstück/Abendessen zubereiten, Hilfe bei Toilettengängen usw.) die erforderlich ist. Das kann man aussuchen.






von Marie
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BeitragThema: Re: Ich habe Angst um Oma
Do 02 Mai 2013, 09:07    © Paula
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Hallo Finchen,
schön, dass es deiner Oma besser geht, und sie sich wohlfühlt.
Eine Pflegeeinrichtung oder Demenz-Wohngemeinschaft hat natürlich den Vorteil, dass sie dort 24 Std. betreut wird. Auch regelmäßige Mahlzeiten in Gesellschaft mit anderen Bewohnern, fördert das Wohlbefinden.
Wenn ihr einen amb. Pflegedienst für zu Hause beauftragt, dann würde dieser, je nach Pflegestufe, 2-3x pro Tag nur zur Verrichtung der beauftragten Tätigkeiten, wie z.B. Medikamentengabe, Duschen, An- und Ausziehen kommen. Für diese Tätigkeiten gibt es bestimmte Zeitvorgaben. Den Rest des Tages wäre Oma dann allein. Ihr müsst das für euch entscheiden, ob Oma das zu Hause allein noch kann.
Liebe Grüße
Paula
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BeitragThema: Re: Ich habe Angst um Oma
Do 02 Mai 2013, 09:21    © dirtsa66
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Liebes Finchen,

ich hab ein bisschen schmunzeln müssen, als ich gelesen hab wie schlimm du und deine Oma ein heim finden. ich hab an mic gedacht. Bis voriges Jahr im Sommer konnte ich nicht auch nur den Gedanken zulassen, dass meineMama irgendwann einmal in ein heim müsse. Das war undenkbar!!! Mir wurde schon beim Gedanken schlecht.

Im November kam dann der Zusammenbruch - nicht der von Mama, meiner - ihre Demenz wurde immer schlimmer, ich konnte sie keine Minute mehr alleine lassen, sie ass nicht mehr, trank nicht mehr, war ständig krank und arbeiten hätte ich auch noch gehen sollen. Ich war soweit, dass ich das Gefühl hatte, wenn sich jetzt nichts ändert, dann lande ich in der Psychiatrie und Mama in irgendeinem heim, wo es vielleicht ganz schlimm für sie ist.

Es gab nur einen Ausweg, ich musste schauen, dass ich ein GUTES Heim finde....

Mama ist jetzt in einem Heim mit Hausgemeinschaften. die sind wie große Wohnungen mit einem Wohnbereich, einer offenen Küche 1 Terrasse und zwei Balkonen. Darum herum angeordnet sind die Zimmer. Wenn man in die Wohngemeinschaft kommt ist da erst einmal eine Garderobe, wie in einer Wohnung, dann kommt man in den Wohnbereich. Es ist immer jemand da und wenn man aleins ein möchte geht man in sein Zimmer - dort können auch eigene Möbel mitgebracht werden (und Bilder und Krimskrams sowieso9. Mamas geliebter bequemer Sessel (so ein Fernsehsessel wo man die Füße hoch lagern kann) steht mitten im Wohnbereich. Ich gehe sie fast jeden Tag besuchen, sitze dann mit ihr im Wohnzimmer oder auf der Terrasse, oder wir gehen im Garten spazieren, oder was auch immer. Sie hat ihr guten und ihre schlechten Tage, aber sie at es gut dort - und sie hat sich eingelebt.

Oh ja, es hat ganz, ganz schrecklich weh getan, als ich Mama ins Heim gebracht hab - ich hab mich gefühlt wie eine Verräterin, wie ein gemeiner Schweinehund (meiner Mama geht es schlecht und ich bin nicht für sie da !!!!). Ich hab sehr viel geweint in dieser Zeit, das kannst du mir glauben, aber jetzt geht es uns beiden besser. Für mich war auch ganz wichtig, dass es in dem Heim nicht wie in einer Institution aussieht, sondern eben wie in einer ganz normalen Wohnung und das Heim selbst sieht auch aus wie ein ganz normales Wohnhaus.

Was ich sagen will: lass den Gedanken Ans heim für deine Oma zu, das muss ja nicht das Heim sein, wo sie jetzt zur Kurzzeitpflege ist (ich würde auch nicht wollen, dass meine Mama in einem Heim wäre in dem es nach Krankenhaus aussieht - meine Mama war im Krankenhaus immer total ausser sich und wollte nur sterben). Schau dir einfach einmal einige Heime an - alleine oder mit deinen Eltern, vielleicht findet ihr ja eines, das besser passen würde.

ich wünsch mir für dich und deine Oma, dass ihr eine gute Lösung findet daumendrueck

Alles Liebe

Astrid






Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender
und erleichtert das Unglück - Marcus Tullius Cicero
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rere
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BeitragThema: Oma Hilfe
Do 06 Feb 2014, 20:35    © rere
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Wir haben das gleiche Problem mit unserer Oma aus  Erfahrung weiss ich das wenn kinder oder Enkelkinder den Haushalt und die Altenhilfe übernehmen viel streit entsteht... ich würde eine 24 st. betreeung sehr empfehlen dann kann deine Oma zuhause bleiben und es ist für alle einfacher!
Alles Gute!  Surprised
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Ich habe Angst um Oma

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