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 Zum Tabletten einstellen in die Klinik

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schlabbe
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BeitragThema: Zum Tabletten einstellen in die Klinik
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyDi 17 Dez 2013, 04:28    © schlabbe
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Hallo, ich bin neu hier und hab mich auch grad in der "Neuen-Ecke" kurz vorgestellt.

Meine Mutter ist seit Juli im Heim. Sie hat sich so etwa eingelebt, aber auch "schlechte" Tage, in denen sie depressiv ist und nach Hause möchte.
Am Sonntag wurde sie , kurz bevor ich zu ihr kam, aggressiv und hat wohl um sich geschlagen. So genau konnte mir niemand den Ablauf erklären. Auf jeden Fall muss sie gegen eine Mitbewohnerin laut geworden sein und auf den Tisch gehauen haben, dass ein Milchkännchen umgefallen ist.
Ihr selbst gings gar nicht gut, als ich kam. Sie war ganz aufgelöst und nervös und hat immer ihre Hände aneinander gerieben. Das macht sie immer, wenn sie aufgeregt ist. Ich konnte sie nicht wirklich beruhigen und nach ner halben Stunde schrie sie mich dann an, ich solle verschwinden. Ich bin dann auch gegangen.
Gestern rief mich dann das Heim an. Sie hatten eine Sitzung. Das würd so mit Mama nicht weitergehen. Sie müsste eingestellt werden ( tablettenmäßig ), also in die Klinik.
Nicht in unser nahes Krankenhaus, da hätten sie schlechte Erfahrungen gemacht. Das 25 km weit weg, das wär super, sagten sie mir.
Ich seh ja, dass es meiner Mutter nicht gut geht und finde die Idee eigentlich nicht schlecht.
Die Tabletten die sie jetzt bekommt, hat sie "einfach so "bekommen.
Also wir waren beim Arzt ( Neurologe ) und nach der Untersuchung hab ich erzählt wies so mit ihr zuhause ist ( da war sie noch zuhaus ) und darauf hin, hat der dann die Medis verschrieben.
Mama hatte schon immer mit Depressionen zu tun und auch immer Tabletten dagegen genommen. Ich denk schon, dass man die ganzen Medis mal genau zueinander passend zusammenstellen sollte, aber muss man dazu in ne Klinik?
Wieder ne Veränderung, wieder neue Gesichter ?
Und wie lange würde sowas dauern?
Hat da jemand Erfahrung damit?

Würd mich freuen, zu lesen, was ihr darüber denkt

Danke:-)
Gruß Gabi
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Silvi
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BeitragThema: Re: Zum Tabletten einstellen in die Klinik
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyDi 17 Dez 2013, 05:40    © Silvi
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Liebe Gabi , manchmal geht es ohne das die Betroffenen ins KH müßen , meist ist es aber besser wenn es dort gemacht wird ! 

Ich habe noch ein paar Fragen ! Ist deine Mama an Demenz erkrankt ? In welchem Stadium ist sie? Wann hat sie die Diagnose bekommen ? 
Fragt sie noch nach ihrem Lebensgefährten ? Wäre es möglich die beiden auf der selben Wohngruppe unterzubringen ,damit deine Mama vielleicht etwas beruhigter ist ? 

Gibt es in der Einrichtung Angebote zur Beschäftigung für die Erkrankten ? 

Alles liebe Silvi
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Paula
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BeitragThema: Re: Zum Tabletten einstellen in die Klinik
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyDi 17 Dez 2013, 09:10    © Paula
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Hallo Gabi,

ich denke, wenn deine Mutter die Medis schon lange hat, und sich ihr Zustand
jetzt verändert hat, wäre eine Einstellung unter Aufsicht, die beste Lösung.
Sie wird sicherlich in eine Gerontopsychiatrie eingewiesen.
Wie lange sie dort bleiben muss, kann man nicht sagen.
Aber dort kümmert sich ein großes Team, aus Ärzten, Therapeuten und
Fachpflegepersonal um ihr Wohlbefinden.



Liebe Grüße
Paula
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schlabbe
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BeitragThema: Danke:-)
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyDi 17 Dez 2013, 17:24    © schlabbe
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Zitat :

Hallo Silvi

Meine Mama hat eine mitteschwere Dement, so das Schreiben vom Neurologen letztes Jahr.
Da bekam sie die Diagnose. Gewusst hab ich das schon bestimmt ein Jahr vorher,aber meine Mutter war immer ein sehr bestimmender Mensch, was sich erst im letzten Jahr so nach und nach geändert hat. Es war ein Kampf sie, und meine Geschwister davon zu überzeugen, dass da was nicht in Ordnung ist.
Sie fragt öfters nach Leo und erkennt ihn auch, aber ich möchte nicht, dass beide zusammen sind - also nicht die ganze Zeit. Ich möchte nicht, dass Leo sieht, wie Mama ihn so langsam vergisst. Er leidet jetzt schon, wenn sie ihre aggressive Phasen hat und mit ihm Streit sucht. Er will dann gar nicht mehr bei ihr bleiben und will, wenn ich gehen, dass ich ihn zurück auf seine Station bringe.
Das Heim an sich find ich echt klasse. Die  haben dort jeden Tag etwas anderes. Mal Singgruppe, mal Lesestunde, Bastelstunde, dann kommt an einem Tag eine Frau mit nem ganz süßen Golden Retriever vorbei. Es ist immer jemand da, der fragt, ob jemand was trinken will oder Mama eine rauchen will. Dann geht jemand mit ihr auf die Terrasse , gibt ihr ne Zigarette ( die sind sonst weggesperrt ) und zündet sie an.
Ich hab auch schon von andern Angehörigen gehört, dass die sich andere Heime anschauen waren und hier wärs am schönsten.
Ich hoff jetzt mal, dass die Medikamenteneinstellung soweit klappt, dass Mama das auch "geniessen" kann.

Gruß Gabi

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BeitragThema: Danke
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyDi 17 Dez 2013, 17:25    © schlabbe
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Zitat :
Danke für die aufmunternden Worte


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Silvi
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BeitragThema: Re: Zum Tabletten einstellen in die Klinik
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyMi 18 Dez 2013, 05:34    © Silvi
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Liebe Gabi , mach dir keine Sorgen , ach Quatsch , son Satz ! 

Na klar machst du dir Sorgen ist ja deine Mama und das  kann man auch nicht einfach abstellen ! 


Aber die Einrichtung in der deine Mama lebt scheint sich gut zu kümmern , was die Angebote angeht und bei der Pflege sicher auch ! 

Wenn sie also beratschlagt haben das sie neu eingestellt werden muß , dann geht das auch in Ordnung , sie scheinen sich ja echt Gedanken zu machen ! 

Wenn deine Mama besser eingestellt ist , hat sie auch wieder mehr Lebensqualität ! 

Nichts anderes ist wichtig ! 

Alles liebe Silvi
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BeitragThema: heute in der klinik
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyMi 18 Dez 2013, 17:12    © schlabbe
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Danke euch allen:-)

Mama ist heute in die Psychatrie gekommen.
Mein Bruder ist mit ihr gefahren und hat als beste Lösung für sich, sie einfach so vollgequatscht, dass sie keine Zeit zum Grübeln hatte:-) auch ein Weg
Sie wollte zwar schon wieder heim und war kurz davor "zickig" zu werden, aber dann kam die Ärztin und "entführte" mich.
Muss sagen, sehr nette Frau. Hat sich viel über meine Mutter und die Verhältnisse aufgeschrieben und wollte alles haarklein wissen. Wenn ich noch Magenschmerzen hatte vorher, jetzt sind sie weg.
Macht alles einen super guten Eindruck und sogar den Sohn der Zimmernachbarin kenn ich schon ewig. So ist das aufm Dorf halt:-)
Ne,also ich bin richtig beruhigt. Sie haben sofort ein Medikament abgesetzt. Leider das gegen die Depressionen. Da hab ich dann wieder Angst , dass sie sich was antun will. Wirklich Mamas Art wär das nicht, aber ich bin mir net sicher, ob noch viel von ihrer Art da ist.
Aber ihr Zimmer ist direkt vor dem Schwesternzimmer ( beruhigt noch ein Stück ) und das Raucherzimmer ist auch ganz nah bei ihr.
Ich hatte mit bis zu 6 Wochen gerechnet, aber die Ärztin sagt, eher so 1-2 Wochen, da würden sich die Demenzpatienten besser wieder zurückgewöhnen.
Is zwar dann doof, dass jetzt Weihnachten ist, aber ich glaub net, dass das noch ne rolle für meine Mutter spielt.
Ich bin echt froh, dass ich hier ein bisschen was von meinen Sorgen loswerden kann, besonders unter Leuten, die ähnliche Probleme haben.
Danke euch:-)

Gabi
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Paula
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BeitragThema: Re: Zum Tabletten einstellen in die Klinik
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyDo 19 Dez 2013, 09:22    © Paula
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Hallo Gabi,

die Ärzte und das gesamte Team, werden sich bestimmt gut um deine Mutter kümmern.
Auch wenn sie jetzt Tabletten erst einmal absetzen, um festzustellen, wie sie darauf
reagiert, werden sie eine negative Reaktion darauf schon rechtzeitig bemerken.
Mache dir keine Sorgen, sie ist dort in guten Händen.



Liebe Grüße
Paula
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BeitragThema: Heute
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyFr 20 Dez 2013, 16:48    © schlabbe
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So gut sich das ganze vorgestern angefühlt hat, so - sorry für die Ausdrucksweise - scheiße ist es heute.
Hab grad anderthalb Stunden versucht meine Mutter halbwegs zu beruhigen.
Sie war so aufgeregt und zappelig, wollte nur raus und heim, hat um sich geschlagen , mich weggejagt, geweint, dann wollte sie nicht mehr leben....
Irgendwann hat sie mich so geschlagen, dass ich gegangen bin.
Die Ärztin ist echt super lieb. Ich hab am Aufzug gestanden und geweint und sie hat mich getröstet.
Die Folsäure wär zu hoch, Risperidon haben sie erhöht. Es gäb da noch ein Antidepressiva, das bei älteren Menschen gut wirkt. Das wollen sie ausprobieren. Es würd halt etwas dauern.
Meine Mutter tut mir so leid. Sie leidet dort so und ich kann ihr nicht helfen. Ich hab solche Schuldgefühle, weil ich ja an allem Schuld bin, dass sie jetzt dort ist, dass sie im Heim ist. Ich weiß ja, mein Verstand irgendwo hinter dem Ganzen , sagt mir, dass es das Beste ist. Und warum tut das Beste dann immer so weh? Wieso kann man nicht einfach für seine Mutter das sein, wenn die einen am Meisten brauch ?
Am Besten wärs gewesen, die hätten mich grad in der Psychatrie gelassen. So wies mir grad geht, hätt ich gut dahin gepasst.
Manchmal denk ich, die Krankheit muss doch auch positive Seiten haben. Dass sie morgen nicht mehr weiß, was heute war? Was sie gesagt und getan hat?
Ich weiß es noch und es tut so weh zu wissen, dass sie jetzt dort sitzt und vielleicht weint und nach Hause will und einfach nur traurig ist. Und ich sitz hier und mir gehts doch irgendwo gut.
Ich würd gern glauben lönnen, dass sowas einen Sinn hat.
Morgen gehts mir glaub auch besser:_(
Danke fürs "zulesen"
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Julia
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BeitragThema: Zum Tabletten einstellen in die Klinik
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyFr 20 Dez 2013, 17:59    © Julia
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Liebe Schlabbe,

vor einigen Wochen hätte dieser Text von mir stammen können. 
Meine Mutter war 8 Wochen zum Einstellen im KH. Du bist noch grad am Anfang. Manche Medis wirken erst nach Wochen! Und Ärzte können auch nur verschiedenes ausprobieren und beobachten. Es hört sich schon wunderbar an, dass die Ärztin  kompetent ist und sogar Zeit findet, Dich zu trösten! Ist wirklich nicht die Regel, die haben schon für Patienten manchmal kaum Zeit.
Du kannst leider nichts an der Situation ändern - auch das musste ich schmerzlich lernen. Du kannst nichts für die Unruhe deiner Mutter, das einzige was Du kannst- da zu sein, Hand zu halten, spazieren gehen, beim Essen oder Toilette helfen...sobald Du weg bist, vergisst die Mama wahrscheinlich, dass Du da warst. Es ist ein langer steiniger Weg, einen Demenzkranken   halbwegs zu " beruhigen" und oft war ich so verzweifelt und wütend, dass die Ärzte nichts gegen diese schrecklichen Getriebenheit unternehmen können. Die Medis schienen nur Nebenwirkungen zu haben- von einem bekam Mama Schiefhaltung, bei dem anderen war sie so kraftlos, dass sie im Stehen einschlief, sie wurde z. Teil inkontinent, die Demenz raste  bergab. Aber auf die Unruhe hatte es keine Wirkung!  Als ich die Ärztin fragte,ob die solche Fälle kennen, sagte sie- " Ja, gerade vor kurzem haben wir einen ähnlichen Fall. Die Frau verbrachte hier mehrere Monate und verstarb schließlich"...
Meine Mutter hatte etwas mehr Glück- mit Hilfe von Haloperidol, Dipiperon und dann Risperidon haben sie sie halbwegs beruhigt, so dass sie am Tisch sitzen kann und nicht ständig aufm Sprung ist. Aber ruhig  sein ist was anderes...Nun ist sie im  Heim  und wird wieder unruhig und wandert nachts herum. Also auch eine halbwegs richtige Einstellung im KH kann sich im Heim ändern...
Lass Dich einfach nicht unterkriegen. Es ist eine schlimme Situation -  aber es heißt durhhalten und das beste zu hoffen. Ich habe im KH Fälle gesehen, wo ich nie geglaubt hätte, die würden sich beruhigen. Hat aber geklappt! 
In diesem Sinne - Kopf hoch!
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Ulli
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BeitragThema: Zum Tabletteneinstellen in die Klinik
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptySa 21 Dez 2013, 09:56    © Ulli
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Hallo schlabbe,
Ich kann im Moment richtig mitfühlen, mir geht es zur zeit. G e n a u s o ! Du kannst meine Beiträge dazu unter der Rubrik "Einstufung in Pflegestufe 0" lesen.
Man glaubt dafür verantwortlich zu sein aber nach reiflicher Überlegung kommt man doch zu dem Schluss - so ging es zu Hause nicht mehr ! Die alternativen wären 1. Heim oder 2. Die eigene Arbeit und Familie aufzugeben und 24 Stunden parat zu sein !
Das kann keiner leisten.
Die Nächte in denen ich mich schlaflos wälze gibt es immer noch, doch mein verstand sagt es war richtig. Ich versuche zur Zeit so viel wie möglich Normalität in den Alltag zu bekommen. Ich habe einen super Chef, bei dem ich immer frei bekomme wenn es nötig ist. Er hat mir auch angeboten eine Auszeit zu nehmen, aber das will ich nicht, weil mein Kopf bei der Arbeit etwas zur Ruhe kommt, einfach weil ich mich auf andere Dinge konzentrieren muss.
Ich wünsche. U n s in diesem Fall viel Kraft.
Liebe Gruesse - ulli
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schlabbe
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BeitragThema: wieder zurück
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyFr 27 Dez 2013, 11:35    © schlabbe
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Heute ist Mama wieder zurück ins Heim gekommen.
Sie haben die Antidepressiva ganz abgesetzt und die Risperidon erhöht.
Ich hoffe nur, dass sie jetzt net wieder anfängt, dass sie sterben will....
Im Moment ist sie ganz ruhig. Schon fast zu ruhig. Sie schaut einen gar nicht mehr wirklich an und ist ganz in sich zusammengefallen. Ich hoff mal, dass sich das mit der Zeit gibt.
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stellanne
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BeitragThema: Re: Zum Tabletten einstellen in die Klinik
Zum Tabletten einstellen in die Klinik EmptyFr 27 Dez 2013, 16:30    © stellanne
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Liebe Schlabbe!

Zitat :
Risperidon

Ich hoffe, Deine Mutter und somit auch Du selbst, mit dem Medikament eine Zeit zwischen "Ruhe und Ruhephasen" zu erlangen.
Bei meiner Mutter ist damals das Gegenteil eingetreten und sie wurde unangenehm unruhig. Liest man die ganzen Nebenwirkungen, bleiben Patient und Angehörige im Luftzug stehen.

Wichtig ist natürlich, dass sie, Deine Mutter, annehmbar ist aber manchmal wirken Medikamente für die Psyche weitaus besser.

Händereiben, sterben wollen, Nervosität, dass sind wohl die gängigsten Beobachtungen bei einer Demenz! ---Und die ewigen Schuldgefühle der Angehörigen oder vielmehr - des Angehörigen. Lese ich hier doch meistens von nur einer Tochter oder Sohn, welcher sich um den Erkrankten  kümmert.

Zitat :
Ulli schrieb: Die Nächte in denen ich mich schlaflos wälze gibt es immer noch


Ich habe versäumt, meiner Mutter den Platz an meiner Seite rechtzeitig streitig zu machen und bereue das so sehr, dass ich einer Kurbel gleich die andere Richtung einschlagen will und auch würde. Ich bin alleine für sie da, obwohl sie auch zur Tagespflege abgeholt oder gebracht wird. Des öfteren gelingt mir das nicht, da sie sich vehement wehrt, sich am Türrahmen festkrallt, an denTürklinken oder Tischdecken, und bereits so mancher Blumentopf mußte seinen Inhalt auf dem Boden ausbreiten.

Oft lasse ich es dann, ein ungleicher Kampf zwischen Mutter und Tochter. Sie geht sehr oft als Sieger hervor, kann ich vor lauter Heulerei kaum aus den Augen schauen.

Ich kenne schlaflose Nächte, komme gar nicht mehr in einem gewohnten Rhythmus des Schlafens und es ist ganz schrecklich, die Gefahr am Morgen im Spiegel zu erblicken. 

Macht Euch frei von jeglicher Last, frei von Schuldgefühlen und denkt daran, verantwortlich auch für Euer eigenes Leben zu sein!


Die besten Grüße und ein GUTES NEUES JAHR 2014 wünsche ich!






Stellanne
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Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
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Zum Tabletten einstellen in die Klinik

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