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 unsere Hilfsmittel im täglichen Einsatz

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Ehemaliges-Mitglied
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BeitragThema: unsere Hilfsmittel im täglichen Einsatz
Do 02 Apr 2015, 22:16    © Ehemaliges-Mitglied
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Ich stelle mal zusammen, was ich an Hilfsmittel zur Pflege meiner Schwmutter habe oder hatte. Was sich bewährt hat und auch nicht.
Mutter hat die FD-Demenz, im letzen Drittel, Pflegestufe 3.

- zu Beginn der Erkrankung hatte sie einen Gehstock, damit kam sie sehr gut zurecht

- dann musste ein Rollator angeschafft werden. Leider hat sie sich lange dagegen gewehrt.

- der Badewannenlifter  war schnell ein gutes Hilfsmittel in der Pflege. Zusätzlich haben wir Haltegriffe am Wannenrand angebracht, zu ihrer Sicherheit.

- ziemlich bald habe ich alle Stolperfallen in der Wohnung entfernt, z. b Badvorleger, Teppiche usw

- das Pflegebett wurde recht spät angeschafft, weil sie sehr gerne im niedrigen Jugendbett meines Sohnes geschlafen hat. Die Matratze des Pflegebettes konnte ich nicht verwenden, sie war viel zu hart. ich habe ihr eine weiche Matratze besorgt. Hautprobleme hatte sie bis jetzt noch keine.

- der Rollstuhl ist sehr praktisch. So sind wir bis heute flexibel. Wir können mit ihr in die Stadt mit der Strassenbahn fahren. Sie hat einen Schwerbehindertenausweis und darf mit einer Begleitung kostenlos fahren.

- der Nachtstuhl ist sehr praktisch. damit kann ich sie direkt über die Toilette fahren. Auch ist er in der Wohnung sehr wendig, ist vielseitig einsetzbar.

- Trinkbecher

- Drehbrett.  Mutter ist zeitweise sehr steif, sodass ich sie fast nicht bewegt bekomme, dann stelle ich sie aufs Drehbrett. Das bedarf allerdings etwas Erfahrung.

- seit  neustem habe ich ein Schiebebrett auf dem Badewannenlifter. Ich setzte Mutter an den Rand und schiebe sie leicht in die Mitte.

- der Strumpfanzieher ist sehr praktisch um die Stützstrümpfe anzuziehen.

- seit 6 Jahre geht Mutter 1x in der Woche zur Krankengymnastik um das Gangbild zu erhalten. Das tut ihr sehr gut.

- seit Beginn  der Erkrankung geht sie 2x in der Woche in eine Demenzgruppe, das ist sehr gut. Ich kann jedem empfehlen, frühzeitig damit anzufangen.

- da sie kein Kommando mehr umsetzen kann, und wir noch aufs Auto angewiesen sind, mache ich folgendes : ich lege eine festere Plastiktasche auf den Sitz , setze Mutter drauf, dann kann ich ganz leicht die Beine reindrehen. Das ist sehr praktisch. Es gibt dafür auch was vom Sanitätshaus, auch ich brauche das nicht.

Sicher ist das alles nicht vollständig und muss immer auf die einzelne Bedürfnisse zugeschnitten werden.

Sehr gerne könnt ihr diesen Thread erweitern, mit Ideen, wie ihr den Alltag der Pflege erleichtert.
Das meiste habe ich von der Krankenkasse bekommen, Schwierigkeiten gab es keine.

ich wünsche allen schöne Osterfeiertage

Maria
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