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 Auch das Krankenhaus kann keine eindeutige Diagnose stellen

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njina
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BeitragThema: Auch das Krankenhaus kann keine eindeutige Diagnose stellen
Do 12 Okt 2017, 11:35    © njina
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Meine Mama war jetzt endlich 5tage im KH um rauszufinden ob es wirklich demenz ist.
beim Merk und Konzentrationstest hast sie einfach keine lust gehabt und deshalb nur 0punkte bekommen. Bei allen anderen knapp 50% bekommen. Blut war soweit unauffällig.
Hirnwasser wurde auch abgenommen, aber ich habe den arztbrief nicht hier, deshalb weiß ich nicht was das ergebnis ist.

Letztendlich haben sie keine Diagnose sondern nur einen verdacht geäußert: evtl mittelschwere bis schwere demenz pale  sie ist doch erst 59 schreiweinend

Wer stellt denn jetzt die diagnose mal fest? oder wurde bei euch auch nur der verdacht geäußert?

ich dachte immer das eine mittelschwere demenz schon viele schlimme symptome hat?

Aber meine mama erkennt noch alle leute, weiß wo sie wohnt, kennt die telefonnummer, schläft die ganze nacht durch. sie kann sogar noch richtig wäsche waschen, aufhängen und zusammenlegen.
ist aber immer noch sehr aggressiv.

ich bin total fertig und weiß grad nicht weiter. Ich habe so große angst was nun passiert... wie schnell wird es weiter gehen, sich verschlimmern? wie erzähl ich es meiner Tohcter 4jahre, dass ihr Oma krank ist? sie fragt mich immer schon,was denn oma hat warum sie sich so komisch benimmt.....
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kamia
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BeitragThema: Re: Auch das Krankenhaus kann keine eindeutige Diagnose stellen
Do 12 Okt 2017, 16:07    © kamia
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njina schrieb:

Hirnwasser wurde auch abgenommen
Hoffe, sie hat das ohne weitere Beschwerden überstanden.






liebe Grüße
Karin

Schau nach vorne, nicht zurück, in deinen Händen liegt das Glück!
Aber sagen wir mal ehrlich: manchmal ist es schon beschwerlich;
aber auf der Lebensleiter geht es immer wieder weiter!
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njina
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BeitragThema: Re: Auch das Krankenhaus kann keine eindeutige Diagnose stellen
Fr 13 Okt 2017, 09:21    © njina
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Ja sie hat alles ohne Probleme überstanden und auch soweit alles mitgemacht. Sie hat sich ja am Anfang gegen das Krankenhaus gewehrt,aber mein Papa durfte sich dort ein Zimmer mit ihr teilen und dann ging es eigentlich ganz gut.

Aber die Aggressivität wird immer schlimmer, sie ist nur noch am schreien, den ganzen Tag. sie beruhigt sich dann auch nicht. Es kann wirklich stunden dauern bis sie plötzlich wieder ruhig ist...
einmal war schon die Polizei da, weil die Nachbarn dachten unsere Mama wird misshandelt Shocked das kann doch nicht soweitergehen....
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kamia
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BeitragThema: Re: Auch das Krankenhaus kann keine eindeutige Diagnose stellen
Sa 14 Okt 2017, 15:26    © kamia
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Hallo, aus meiner Erfahrung muß man selbst heraus finden wie es Linderung gibt. Leider! Mein Mann war 57 als es begann......
schaut euch mal folgende Aspekte an:

  • Was beschreiben die Pflegekräfte als problematisch im Umgang mit dem demenzkranken?
  • Auf welche Weise hat  Pflegepersonal bislang darauf reagiert?
  •  Welche Verhaltensweisen, welche Veränderungen haben sich als positiv erwiesen?
  • Welche Vorlieben und Lieblingsbeschäftigungen hatte / hat der Erkrankte? Lassen sich diese (abgewandelt)  umsetzen?
  • Braucht es mehr Orientierung und Beschäftigung für den Kranken?
  • Können Abläufe, Tätigkeiten und Beschäftigungsangebote individueller an den Kranken angepasst werden?
  • Ist mehr Hilfe von außen nötig, beispielsweise häufigere Besuche von Angehörigen, Besuchsdienst, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie o. a.?
  • Wurden andere angstlösende und beruhigende Alternativen erprobt? (Musik zum Einschlafen, Nachtlicht, pflanzliche Beruhigungsmittel wie Kakao, Melisse, Hopfen, ätherische Öle in Duftlampen oder zum Einreiben, Kuscheltiere, sportliche Aktivitäten u. a. m.)?

Das am Alzheimer-Telefon über viele Jahre gesammelte Wissen und die Erfahrungen vieler Angehörigen belegen, was auch die Fachwelt inzwischen als erwiesen ansieht: Unruhe und Angstzustände bei Demenzkranken lassen sich mit sedierenden Medikamenten meist nicht befriedigend lindern. Im Gegenteil: Diese fördern oft die Sturzgefahr, schränken die Mobilität ein und behindern die Förderung der verbliebenen Ressourcen von demenzkranken Menschen. Der kreative Einsatz nicht-medikamentöser Alternativen lohnt sich für alle Beteiligten!






liebe Grüße
Karin

Schau nach vorne, nicht zurück, in deinen Händen liegt das Glück!
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