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 Advent im Demenzforum

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soda1964
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BeitragThema: Advent im Demenzforum
Do 01 Dez 2016, 09:58    © soda1964
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Ihr Lieben

gerne möchte ich hier einen Bereich eröffnen, wo wir uns gegenseitig ein wenig durch die Adventszeit begleiten - im Sinne von: "nichts muss, alles darf". Wer etwas dazu beitragen möchte, sei es ein Spruch, eine kleine Geschichte, etwas Lustiges, etwas Besinnliches, ein Bild, ein Rezept, sei herzlich dazu eingeladen.

Ursula und Biggi haben für uns in den letzten Jahren jeweils einen Adventskalender gestaltet, wo wir jeden Tag ein Türchen öffnen konnten. Schaffen wir es nun zusammen, hier jeden Tag bis Weihnachten mindestens einen Beitrag einzustellen? So bekommen Ursula und Biggi - und alle andern Very Happy - dieses Jahr auch eine Art Adventskalender im Demenzforum.

Ich freue mich darauf. - und fange gleich an.
Herzliche Grüsse






Therese

Die wichtigsten Dinge im Leben sind keine Dinge.
unbekannt



Die wahre Lebenskunst besteht darin, im alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
Pearl s. Buck


Zuletzt von soda1964 am Do 01 Dez 2016, 10:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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soda1964
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BeitragThema: 1. Dezember
Do 01 Dez 2016, 09:59    © soda1964
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Warum gibt es einen Adventskalender?

RP-Online schrieb:
Wie der Brauch genau entstanden ist, ist unklar. Abgezählt werden die Tage im Dezember allerdings schon etwa seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Damals wurde an jedem der 24 Tage ein Bild mit einem religiösen Motiv an die Wand gehängt. Anfang des 19. Jahrhunderts erfand ein Pfarrer dann den kompakten Adventskalender - der enthielt damals allerdings noch keine Schokolade. Very Happy

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.






Therese

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dirtsa66
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 01 Dez 2016, 11:37    © dirtsa66
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Was für eine gute Idee!

Danke liebe Therese!

Alles Liebe
Astrid






Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender
und erleichtert das Unglück - Marcus Tullius Cicero
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kamia
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 01 Dez 2016, 11:56    © kamia
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Weihnachtszeit


Zauberreiche Weihnachtszeit!
Tausend Herzen weit und breit
füllst du mit Glückseligkeit.

Komm, o Christ, zu all den Deinen!

Doch wo arme Leute weinen,
Lass dein Licht am hellsten scheinen!







Liebe Grüße
Karin




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Biggi
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 01 Dez 2016, 13:14    © Biggi
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Liebe Therese,
das ist eine sehr schöne Idee von dir. Danke dir dafür. rose 

Es ist in der Tat dieses Jahr so, dass aus verschiedenen Gründen weder Ursula noch ich die Zeit gefunden haben,  in Ruhe einen Kalender für euch zu erstellen. Und schliesslich soll die Vorweihnachtszeit doch ruhig und besinnlich angegangen werden. Von daher kommt deine Idee wie gerufen.

Liebe Grüße santa







--- Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet. ---

                        
                           
  
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Ann
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 01 Dez 2016, 14:41    © Ann
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Was für eine schöne Idee, liebe Therese! umarmung 



Ein etwas anderer
Adventkalender

Ich gäb' dir gerne einen Kalender,
einen Kalender zum ersten Advent,
in dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
etwas ist, was jeder Mensch braucht und
kennt.
Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,
hinterm 2. Türchen ist Phantasie,
hinterm 3. Humor,
und dann kommt am 4. eine Portion Euphorie.

hinterm 5. Türchen findest du Hoffnung,
hinter dem 6. eine Menge Zeit,
und öffnest du dann das 7. Türchen,
entdeckst du dahinter Geborgenheit.

im 8. Türchen sind Spaß und Freude,
im 9., da ist die Zuversicht,
hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,

im 11. ist Glück und im 12. ist Licht.

hinterm 13. Türchen, da ist der Glaube,
am 14. findest du Menschlichkeit,
am 15. Trost und am 16. Frieden,
hinterm 17. Türchen die Zweisamkeit.

am 18. findest du gute Gedanken,
am 19. Achtung vor Mensch und Tier,
am 20. Hilfe. Fast ist alles offen,
zu öffnende Türchen gibt´s nur noch vier.

hinterm 21. kommt die Freundschaft
und am 22. die Toleranz,
am 23. die innere Ruhe -
am 24. strahlt der Christbaum in seinem
Glanz.
Hinter dem Türchen am Heiligen Abend
sind keine Geschenke, nicht Reichtum und
Geld,
hinter diesen Türchen, da ist die Liebe,
das größte und wichtigste auf dieser Welt.






Liebe Grüße
 
Ann 


                                      Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorüber zieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen.   
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gisela
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 01 Dez 2016, 14:55    © gisela
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eine sehr schöne Idee therese.
bin gespannt, was alles so zusammen kommt.

liebe ann
der etwas andere Kalender
ist wirklich schön


lieben gruß
gisela






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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 01 Dez 2016, 18:00    © Lina
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An 4 Wochenenden eine Kerze brennt.
4 Wochen lang ist der Advent.
Nach 4 Wochen ist man endlich bereit,
für die schöne Weihnachtszeit
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Ulli
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 01 Dez 2016, 20:02    © Ulli
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Eine sehr schöne Idee winke 

Ulli
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kamia
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 01 Dez 2016, 20:22    © kamia
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Der Adventskranz

Ein dicker Kranz - zumeist aus Tannengrün - und vier Kerzen: So sieht der klassische Adventskranz aus, der in der Vorweihnachtszeit fast jede deutsche Wohnung schmückt. Eine schöne Tradition, aber woher stammt sie und seit wann gibt es sie? Die Ursprünge gehen ins 19. Jahrhundert zurück. Im evangelisch geprägten Rauhen Haus in Hamburg - einer 1833 von Johann Hinrich Wichern gegründeten Stiftung für die Betreuung von Kindern - spielte das Weihnachtsfest eine große Rolle. In der Vorweihnachtszeit fragten die Kinder Wichern immer wieder, wann denn nun endlich Weihnachten sei. Um dieser Frage zuvorzukommen, bastelte er 1839 eine Art Weihnachtskalender.

Ein Wagenrad mit vielen Lichtern

Er nahm ein Wagenrad und befestigte darauf so viele Kerzen, wie es Tage vom ersten Advent bis zum Heiligen Abend waren - anders als bei den heutigen Adventskalendern, die die Tage vom ersten Dezember bis Weihnachten zählen und dabei natürlich immer 24 Tage anzeigen. Vom ersten Advent bis Weihnachten sind es jedes Jahr unterschiedlich viele Tage - nämlich 22, wenn Heiligabend auf den vierten Adventssonntag fällt, bis höchstens 28, wenn Heiligabend am Sonnabend nach dem vierten Advent ist. 1839 waren es 23.

Der erste Kranz hatte 19 kleine und vier große Kerzen

Den Kranz hängte Wichern im Betsaal des Waisenhauses auf. Er hatte 19 kleine rote und vier dicke weiße Kerzen. Jeden Tag wurde eine neue Kerze angezündet - eine kleine für die Werktage, eine große für die Advents-Sonntage. Die Kinder wussten dadurch immer, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind. Einen netten Nebeneffekt hatte der Kranz auch: Die Kinder lernten auf einfache Weise das Zählen







Liebe Grüße
Karin




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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 01 Dez 2016, 21:26    © Admin
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Liebe Therese, danke dir für die schöne Idee  

Leider ist es in diesem Jahr wirklich so wie unsere liebe Biggi schon geschrieben hat. Es wäre sowohl für Sie wie auch für mich zuviel Stress gewesen einen neuen Adventskalender für dieses Jahr zu erarbeiten und zu gestalten. Schweren Herzen haben wir uns dann dafür entschieden den Adventskalender für dieses Jahr ausfallen zu lassen. Denn sowas lässt sich nun mal, einfach nicht auf die Schnelle umsetzen und gestalten.

Dementsprechend finde ich es aber erst recht ganz toll, dass es nun auf diese Weise dennoch eine art Adventskalender geben wird. Nämlich einen durch euch Lieben hier zusammengetragenen  rose   Mir macht es unglaublich viel Freude euch hier zu lesen. Denn es gibt keine schönere Advents- und Weihnachtszeit, als eine in der Gemeinschaft durchlebte  danke






Liebe Grüsse
 

"Trauer ist ein Teil des Lebens, aber sie darf nicht das ganze Leben werden."
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 02 Dez 2016, 08:00    © Ann
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Liebe Karin,

vielen Dank für deine Adventskranz bzw. Kalender Geschichte.  rose Die kannte ich noch nicht.






Liebe Grüße
 
Ann 


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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 02 Dez 2016, 08:59    © gisela
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lieben gruß
gisela






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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 02 Dez 2016, 09:22    © angel
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Liebe Therese danke für deine tolle Idee






nimm die Menschen wie
          sie sind,denn es gibt
              keine anderen.(Konrad Adenauer) flower
                                Liebe Grüsse Angel
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 02 Dez 2016, 09:29    © angel
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APFELGEDICHT

in meinem kleinen Apfel
da sieht es lustig aus,
Es sind darin fünf Stübelein
Grad wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
Zwei Kernchen schwarz und fein,
Die liegen drin und träumen
Vom lieben Sonnenschein.


Sie träumen auch noch weiter
Gar einen schönen Traum.
Wie sie einst werden hängen
Am lieben Weihnachtsbaum santa


Volkslied mit der Melodie nach W:A:Mozart






nimm die Menschen wie
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                                Liebe Grüsse Angel
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 02 Dez 2016, 16:42    © gisela
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Woher stammt der Name "Advent" ?

Der Name "Advent" stammt aus dem lateinischen (adventus) und bedeutet übersetzt "Ankunft". 
Im 5. Jahrhundert wurde im Gebiet um Ravenna in Italien erstmals Advent gefeiert.

Die Adventsliturgie wurde im 6. Jahrhundert von Papst Gregor dem Großen festgesetzt. Er bestimmte auch die Anzahl der Adventsonntage. Davor gab es eine wechselhafte Anzahl von bis zu 6 Adventsonntagen.
Die 4 Wochen deuten symbolisch auf 4000 Jahre, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten musste.
Der Papst Pius V. verfasste später endgültig die römische Adventsliturgie für die Kirche. In früheren Jahren war die Adventszeit eine kirchliche Fastenzeit.

    






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Beethoven
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 02 Dez 2016, 17:49    © Beethoven
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Ist eine super Idee

Vorweihnachtstrubel


Grüner Kranz mit roten Kerzen,
Lichterglanz in allen Herzen,
Weihnachtslieder, Plätzchenduft,
Zimt und Sterne in der Luft.
Garten trägt sein Winterkleid, 
Wer hat noch für Kinder Zeit.

Leute packen, basteln, laufen,
grübeln, suchen, rennen, kaufen,
kochen, backen,braten, waschen,
rätseln, wispern, flüstern, naschen,
schreiben Briefe, Wünsche und Karten,
was sie auch von dir erwarten.

Doch wozu denn hetzen, eilen,
schöner ist es zu verweilen,
und vor allem dran zu denken,
sich ein Päckchen Zeit zu schenken.
Und bitte lasst noch etwas Raum
für das Christkind unterm Baum!

Verfasser unbekannt






Jutta




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dirtsa66
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 02 Dez 2016, 21:48    © dirtsa66
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[th][/th]
Das Geistchen der Weihnacht

von Sabine Ludwigs


Es waren nur noch wenige, hektische Tage bis zum Weihnachtsfest.

Im Wald hatte der Förster gut gefüllte Krippen aufgestellt. Die sonst munteren Bäche schlummerten unter silbernem Eis und die Äste der Tannen und Bäume lagen unter einem Tuch aus Schnee. Es fing wieder an zu schneien und dicke Flocken taumelten zur Erde.

Udo Vollmer hatte Feierabend, wanderte durch den knirschenden Schnee und genoss die Stille, als er plötzlich ein Zischen hörte. Unwillkürlich zog er den Kopf ein, als etwas mit wahnsinniger Geschwindigkeit durch die Luft sauste, ihn knapp verfehlte und in einer Schneewehe direkt vor ihm einschlug, fast wie ein Meteorit.

Pulverschnee wurde aufgewirbelt und hüllte Udo ein. Ein paar Vögel flatterten erschrocken aus dem Dickicht und flogen schimpfend davon.

Verwirrt schaute Udo sich um. Im ersten Moment glaubte er, dass jemand einen Schneeball nach ihm geworfen hatte, aber nein, dafür war dieses Etwas viel zu schnell gewesen und zu hart gelandet.

Vorsichtig ging er näher und sah ein Männlein aus einem Einschlagkrater kriechen. Es rappelte sich auf, hustete und klopfte sorgfältig den Schnee von seinem blauen Mantel. Danach strahlte es Udo an. „Hallo!“

Udo sagte nichts. Er starrte das kleine Wesen mit den spitzen Ohren, dem Nektarinengesicht und den himmelblauen Haaren einfach nur an.

„Heute ist dein Glückstag“, plapperte es munter los. Dann warf es sich in die magere Brust. „Denn ich bin ein Wünschwas.“

Udos Augen verengten sich zu argwöhnischen Schlitzen. „Was ist das hier? Ein Spaß mit versteckter Kamera?“

„Kamera? Wieso Kamera?“, fragte der Wicht. „Verstehe ich nicht. Ich bin bloß ein Wünschwas und das bedeutet, dass du einen Wunsch frei hast. Einfach so, weil du mir begegnet bist.“
„Wie im Märchen?“

Das Wünschwas nickte.

„Weshalb?“, wollte Udo misstrauisch wissen.

„Weil das die Regeln sind, an die unsereiner sich zu halten hat: Wenn ein Mensch einem Wünschwas begegnet, hat er einen Wunsch frei.“
„Ganz egal, was ich mir wünsche?“

„Ja, völlig gleichgültig!“ Das Wünschwas hörte sich ein wenig großspurig an.

Jetzt lachte Udo dröhnend. Er wusste genau, wie sein Wunsch lautete. Schon immer hatte er sich gewundert, warum in Sagen und Geschichten nie jemand darauf gekommen war: Er würde sich wünschen, unendlich viele Wünsche frei zu haben!

„Gut, wenn das so ist, dann …“ hub er an.

„Entschuldige bitte!“, blökte das Wünschwas dazwischen. „Natürlich musst du die allgemein geltenden Wunderregeln für Fabelwesen und Sagengestalten, Zauberer, Feen, Hexen, Kobolde, Elfen, Engel und Wünschwasse beachten. Und die besagen, dass du dir nicht unendlich viele Wünsche wünschen kannst. Artikel 1, Absatz 2.Tust du es doch, so vermag ich diesen Wunsch nicht zu erfüllen, denn das übersteigt meine Fähigkeiten. Leider.“ Es räusperte sich verlegen und wich Udos Blick aus. Sodann fegte es den Schnee von einem Baumstumpf und setzte sich.

„Aber sonst geht alles?“, wollte Udo wissen.

„Natürlich. Das sagte ich doch schon ... außer die Sache mit den Gefühlen“, gab das Wünschwas kleinlaut zu. „Ich kann nicht die Gefühle der Menschen verändern. Ich kann schlechte Menschen nicht gut machen oder eine Frau dazu bringen, dass sie dich liebt.“

„Und was kannst du sonst nicht?“

„Ich kann nichts Böses tun oder jemandem Schaden zufügen“, flüsterte das Wünschwas. „Eingriffe in die Zeit sind tabu. Ich kann dir weder ewiges Leben noch unvergängliche Jugend schenken, keine Toten erwecken oder Wunderheilungen vornehmen. Dir die Macht zu geben, andere Menschen zu beherrschen oder ihre Gedanken zu lesen, ist ebenfalls unmöglich. Unsichtbarmachung und die Verleihung von Flugfähigkeiten sind verboten. Ebenso kann ich dir keine Unverwundbarkeit schenken und keine magischen Kräfte …“ Nun war das Wünschwas kaum noch zu verstehen, so leise haspelte es die Sätze herunter.

Udo schwieg.

Das Männlein errötete. „Aber immerhin“, meinte es. „Immerhin bleibt dir ein Wunsch!“

Udo seufzte. „Also gut“, lenkte er ein. „Ein stark eingeschränkter Wunsch. Der will sorgfältig durchdacht sein. Wie wäre es mit Geld? Viel Geld?“

Das Wesen lachte schallend. „Das ist überhaupt kein Problem - allerdings auch nicht sehr originell, oder? Wundert es dich, wenn ich dir sage, dass sich jeder Reichtum wünscht? Wirklich jeder! Man wird heutzutage magisch kaum noch gefordert. Dabei gibt es doch Dinge, die viel wichtiger im Leben sind. Aber gut - es soll so sein. Also mach schon und wünsche es dir, damit ich es hinter mir habe.“

Das Männchen stellte sich auf den Baumstumpf, zog einen goldenen Stab aus der Manteltasche und hob die Ärmchen in die Luft wie ein Zauberer.

„Was ist verkehrt an Geld?“, fragte Udo und fühlte sich irgendwie schuftig.

„Nichts“, erwiderte das Wünschwas verächtlich und ließ die Arme sinken. „Gar nichts. Aber Geld allein macht nicht glücklich. Schließlich kann man sich die wirklich wichtigen Dinge nicht kaufen!“

„Nun, wünschen kann man sie sich offensichtlich auch nicht“; entgegnete Udo sarkastisch.

Darauf sagte das Männlein nichts, sondern pfiff nur verlegen „O du fröhliche, o du selige“ vor sich hin, während Udo weiter darüber nachgrübelte, was er sich denn Gescheites wünschen könnte.

Einen Ferrari? Eine Villa? Oder künstlerische Fähigkeiten? Ja, genau! Er wollte schon immer gerne Geschichten schreiben, Autor werden. Das war`s!

„Ich möchte gerne ein berühmter Schriftsteller sein. Meinst du, das könnte ich mir wünschen?“
„Selbstverständlich, da sehe ich keinerlei Schwierigkeiten!“, krähte das Männchen vergnügt. „Das ist sogar ein ausgezeichneter Einfall! Du wirst weltbekannt, wahrscheinlich sogar reich!“ Es zwinkerte ihm zu und gluckste: „Und niemand wird wissen, dass dein Erfolg absolut nichts mit Talent zu tun hat. Außer dir natürlich! Soll ich jetzt …?“

„Nein! Nein ... Warte.“

 Udo begann sich zu fragen, ob es tatsächlich solch ein Glück war, dass er das Wünschwas getroffen hatte. Allmählich war sein sehnlichster Wunsch, dass es sich in Luft auflöste. Aber er hatte so eine Ahnung, dass er das Männchen nicht wegschicken konnte, ohne diesen vermaledeiten Wunsch getan zu haben. Wahrscheinlich war das in irgendeiner sonderbaren Regel genauestens festgelegt, unter Artikel soundso, Absatz irgendwas. Also musste ihm etwas halbwegs Vernünftiges einfallen, mit dem das Männlein zufrieden war. Und er. Wenigstens ein bisschen! Dann wäre dies alles vorbei! Diese Aussicht heiterte Udo nicht unerheblich auf.

Inzwischen schneite es heftiger und ihm wurde kalt. Er trat auf der Stelle, um wieder warm zu werden. Da kam ihm endlich eine Idee.

„Wie wäre es, wenn ich den Wunsch verschiebe? Ich könnte wieder herkommen und dich rufen, wenn mir etwas eingefallen ist.“
„Vergiss es!“ Das Männlein winkte ab. „ Artikel 5, Absatz 7 A und B besagen, dass Wünsche weder aufschiebbar noch übertragbar sind.“

Nun hatte Udo endgültig die Nase voll! Er wollte nur noch nach Hause, ein Kaminfeuer anzünden und sich die Füße wärmen. Er wollte Weihnachtskarten schreiben und Geschenke einpacken, über ein Festmahl nachdenken und in Ruhe und Frieden ein paar gemütliche Tage mit seiner Frau und den Kindern verbringen. Den Alltag vergessen, zur Christmette gehen und Freunde treffen - einfach den Zauber der Weihnacht in vollen Zügen genießen, um neue Kräfte zu schöpfen.

„Ich wünsche mir für meine Familie und Freunde besinnliche, glückliche und friedliche Weihnachtstage, die wir gemeinsam verleben“, sagte er endlich.

Und da gab es einen so furchtbaren Knall, dass ihm beinahe der Herzschlag aussetzte.

„So soll es sein!“, rief das Wünschwas und hüllte sich in eine Wolke aus Schnee und Nebel, in der es verschwand.

Dann war es wieder still.

„Wahrscheinlich sucht es sich ein neues Opfer“, murmelte Udo und empfand tiefes Mitleid mit dieser Person. Er machte sich auf den Heimweg und begann leise vor sich hinzusummen.

Doch Udo irrte sich, was das Wünschwas anging. Kaum war er gegangen, kam das kleine Wesen hinter einer mächtigen Tanne wieder zum Vorschein. Es zupfte seinen Mantel zurecht und streckte ein Paar strahlendweißer Flügelchen aus.

„Feierabend für heute!“, sagte es zufrieden.

Eine winzige Flaumfeder löste sich und schwebte zu Boden, als das Geistchen der Weihnacht seine Flügel spreizte und zum Himmel aufstieg.

Es wird doch jedes Jahr schwieriger, den Menschen etwas Vorfreude, Besinnlichkeit und Nächstenlieben einzubläuen, dachte das Geistchen der Weihnacht bei sich. Aber die Masche mit dem Wünschwas, die läuft ziemlich gut. Es lachte in sich hinein, als es von unten Udo hörte, der gerade lauthals die erste Strophe eines Weihnachtliedes sang:

„O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!“






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Beethoven
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 03 Dez 2016, 09:53    © Beethoven
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3. Dezember -  Zeit für den Wunschzettel


Liebes Christkind,

ich war das ganze Jahr über total lieb !

Okay, die meiste Zeit ........

Naja, also hin und wieder ........

Na gut, ich kauf's mir selbst ..........






Jutta




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Biggi
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 03 Dez 2016, 11:49    © Biggi
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Very Happy  Dann spar ich mir wohl meinen Wunschzettel von vornerein... scharmant-zwinkernd







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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 03 Dez 2016, 15:22    © gisela
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 03 Dez 2016, 15:49    © soda1964
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Ihr Lieben,

ich sitze mit einer Tasse Tee und einer Kerze am Schreibtisch. Eigentlich sollte ich Einzahlungen erledigen und auch sonst noch so einiges an Büroarbeit ...
Ursula, Biggi, ihr macht so viel für dieses Forum und habt daneben euren Alltag (oder umgekehrt zwinker ) der nicht einfach ist - da kann ich total gut verstehen, dass dieses Jahr keine Zeit und Musse war für einen Adventskalender.
Wie schön, hier zu lesen und zu sehen, dass meine Idee auf Anklang stösst. DANKE, dass ihr mitmacht rose



Herzliche Grüsse






Therese

Die wichtigsten Dinge im Leben sind keine Dinge.
unbekannt



Die wahre Lebenskunst besteht darin, im alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
Pearl s. Buck
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dirtsa66
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 03 Dez 2016, 16:34    © dirtsa66
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Ein paar erste Fotos vom Adventmarkt:













Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender
und erleichtert das Unglück - Marcus Tullius Cicero
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gisela
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 03 Dez 2016, 16:45    © gisela
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schöne bilder Astrid...............fehlt nur noch der Schnee scharmant-zwinkernd
*weiter hofft*






    lieben gruß

                           gisela                        

Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.


Ralph Waldo Emerson, US-amerik. Philosoph, 1803 – 1882
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kamia
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 03 Dez 2016, 19:44    © kamia
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und ein Glühwein für alle. LG. Karin







Liebe Grüße
Karin




Mein Herz erkennt dich......
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Advent im Demenzforum

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