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 Advent im Demenzforum

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Beethoven
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Mo 12 Dez 2016, 08:47    © Beethoven
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Weihnachten

Markt und Straßen stehen verlassen,
still erleuchtet jedes Haus.
Sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so friedlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderlich beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld.
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt' wie wunderbares Singen -
oh du gnadenreiche Zeit!


Joseph von Eichendorff






Jutta




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Biggi
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Mo 12 Dez 2016, 15:56    © Biggi
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Das Licht in deiner Hand


Das Licht in deiner Hand,
trage es hinaus in die Welt,
in der Einsamkeit
und Verzweiflung Einzug hält,
Armut den Gipfel erreicht,
die Würde vor Mensch und Natur
sich dem Abgrund nähert.
Denn die Kraft und Wärme
zieht Kreise,
und endet nicht vor deiner Tür.
Das Licht in deiner Hand,
erhellt den Morgen, den Tag,
die Finsternis,
in denen das Wesentliche
einen Namen trägt:
Menschlichkeit.







---  Nicht das Älterwerden sollte man fürchten, sondern das man verlernt Kind zu bleiben ---
                           
  
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Lina
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Mo 12 Dez 2016, 17:02    © Lina
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gisela
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Mo 12 Dez 2016, 17:30    © gisela
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Es war einmal ein Pfefferkuchenmann,
von Wuchse, groß und mächtig,
und was seinen innern Wert betraf,
so sagte der Bäcker: "Prächtig".
 
Auf dieses glänzende Zeugnis hin
erstand ihn der Onkel Heller
und stellte ihn seinem Patenkind,
dem Fritz, auf den Weihnachtsteller.
 
Doch kaum war mit dem Pfefferkuchenmann
der Fritz ins Gespräch gekommen,
da hatte er schon - aus Höflichkeit -
die Mütze ihm abgenommen.
 
Als schlafen ging der Pfefferkuchenmann,
da bog er sich krumm vor Schmerze:
an der linken Seite fehlte fast ganz
sein stolzes Rosinenherze!
 
Als Fritz tags drauf den Pfefferkuchenmann,
besuchte, ganz früh und alleine,
da fehlten, o Schreck, dem armen Kerl
ein Arm schon und beide Beine!
 
Und wo einst saß am Pfefferkuchenmann
die mächtige Habichtsnase,
da war ein Loch! Und er weinte still
eine bräunliche Sirupblase.
 
Von nun an nahm der Pfefferkuchenmann
ein reißendes, schreckliches Ende:
Das letzte Stückchen kam schließlich durch Tausch
in Schwester Margeretchens Hände.
 
Die kochte als sorgfältige Hausfrau draus
für ihre hungrige Puppe
auf ihrem neuen Spiritusherd
eine kräftige, leckere Suppe.
 
Und das geschah dem Pfefferkuchenmann,
den einst so viele bewundert
in seiner Schönheit bei Bäcker Schmidt,
im Jahre neunzehnhundert.
(Paul Richter)






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dirtsa66
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Mo 12 Dez 2016, 20:42    © dirtsa66
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Der kleine Naschengel
von Daniela Deuser

Es war einmal ein kleiner Engel, der hieß Bernadette.

Sie war ein fleißiges Engelchen, wenngleich noch recht jung, aber immer bei der Sache.
Ihr einziger Fehler war: sie war sehr vernascht.

Gott sei Dank aber hatte man sie ja nicht in der Weihnachtsbäckerei eingesetzt! Das hätte was gegeben. Sicher hätte sie – statt den Teig zu kneten, auszurollen, auszustechen und die herrlichsten Plätzchen zu formen – den ganzen Tag nur Teig, Schokolade, Nüsse und Plätzchen genascht.

Nein, nein, da war unser pflichtbewusstes Engelchen doch schon sehr froh, dass sie in der Geschenkeabteilung eingesetzt war und die Geschenke verpacken und verzieren und mit Namen versehen musste.
Das machte auch sehr großen Spaß, denn dabei stellte sich unsere kleine Bernadette immer vor, wie die Kinder unten auf der Erde am Weihnachtsabend mit leuchtenden Augen die Geschenke öffnen und sich freuen würden.
Doch eines Tages geschah es – das Engelchen Bernadette wurde in die Weihnachtsbackstube geschickt, um dort nach dem überfälligen Plätzchennachschub für die Geschenkeverpack-Abteilung zu fragen. Und kaum hatte sie die große Backstube betreten, stieg ihr auch schon der unvergleichliche, wunderbare Duft der vielen Plätzchen in die Nase und ihr lief so sehr das Wasser im Mund zusammen, dass sie gar nicht mehr wusste, weshalb man sie geschickt hatte.
Doch da kam auch schon der Bäckermeister-Engel und fragte: „Naaa, Bernadette, was machst denn du hier?“
Da fiel es Bernadette schnell wieder ein, weshalb man sie geschickt hatte.
„Die Plätzchen haben wir ganz schnell“, sagte der Bäckermeister. „Wart doch einfach so lange hier, bis sie fertig sind. Aber nichts naschen!“ ermahnte er sie noch einmal vorsorglich.
Oh, was fiel das Bernadette schwer. Ihr Bäuchlein zog sich vor Appetit auf die herrlichen Plätzchen nur so zusammen und brummelte.

Da hatte der Bäckermeister Mitleid mit ihr und gab ihr eine kleine Handvoll frischer Plätzchen.
„Aber das bleibt eine Ausnahme“, sagte er streng, aber in seinen Augen sah man ihm die Freude über den Appetit seines kleinen Schützlings an.

Für Bernadette war es ein großartiger Tag. Sie aß genießerisch die Plätzchen, die sie bekommen hatte und schaute dem Bäckermeister aufmerksam dabei zu, wie er den Engeln die Anweisungen zu den einzelnen Herstellungen der Plätzchen gab.
Das war ja gar nicht so schwer, dachte sich Bernadette bei sich.
Als ihre Plätzchen alle gegessen waren, waren auch die Plätzchen für den Geschenkeversand fertig und wurden ihr überreicht.
Oh, was war da die Versuchung bei unserem Engelchen groß, einige dieser Plätzchen beim Flug in ihre Abteilung zu naschen! Natürlich konnte sie nicht widerstehen.

Als der Aufsichts-Engel in der Abteilung jedoch begann, die Plätzchen nachzuzählen, wurde es unserem Engelchen angst und bange.
Und schon hatte der Aufsichts-Engel bemerkt, dass eine ganze Menge der Plätzchen fehlte. Als er auf das runde Bäuchlein der kleinen Bernadette blickte, war ihm auch direkt klar, wohin die Plätzchen verschwunden waren.
Da musste er den kleinen Engel aber mal gehörig zur Brust nehmen!
Gerade wollte er mit seiner Strafpredigt beginnen, da kam ganz aufgeregt der Weihnachtsmann in die Geschenkeabteilung gestürmt.
„Welch ein Unglück!“ rief er.
„Was ist denn geschehen?“ fragte der Aufsichts-Engel

„Unserem Bäckermeister ist ein Blech auf den Fuß gefallen und nun kann er keine Plätzchen mehr backen für mindestens drei Tage. Und in zwei Tagen ist Heiligabend! Nun haben wir nicht genug Plätzchen für all die Kinder auf der Erde!!“
„Aber“, wagte sich das Engelchen Bernadette zu sagen. „Wieso backen denn nicht all die kleinen Engel in der Backstube alleine die Plätzchen?“

Erstaunt sahen sie der Weihnachtsmann sowie der Aufsichts-Engel an.
„Aber Bernadette“, sagte der Weihnachtsmann. „Die Engelchen wissen doch gar nicht, wie man die Plätzchen im einzeln zubereitet! Das weiß nur der Bäckermeister, er gibt den Engelchen genaue Anweisungen. --- was sollen wir nun machen?“
„Nun ja“, sagte der Aufsichts-Engel. „Es sieht so aus, als würden dieses Jahr nicht alle Kinder auf der Erde Plätzchen zu Weihnachten bekommen können.“

Bekümmert ließ er die Flügel hängen und auch der Weihnachtsmann machte ein ganz trauriges Gesicht.
„Vielleicht kann ich euch helfen!“ rief das Engelchen, das seinen ganzen Mut zusammengenommen hatte.
„Ich habe dem Bäckermeister zugeschaut und mir fast alle Plätzchen ganz genau gemerkt. Ich glaube, ich weiß, wie man sie zubereitet.“

Aufsichts-Engel und Weihnachtsmann sahen Bernadette ungläubig an. Das hatte es ja noch nie gegeben, dass ein anderer Engel außer dem Bäckermeister wusste, wie die Plätzchen hergestellt wurden!
„Aber die Plätzchen müssen ganz genau so schmecken wie jedes Jahr“, wandte der Weihnachtsmann ein. „Meinst du, das wirst du schaffen?“

„Aber sicher“, rief das Engelchen aus. „Ich esse die Plätzchen so gerne, dass ich den Unterschied sofort schmecken würde.“
Dieses Argument überzeugte selbst den Aufsichts-Engel.
„Wir sollten es wenigstens versuchen“, meinte er.
„Dann komm, Bernadette“, rief der Weihnachtsmann. „Du wirst ab sofort die Ersatz-Bäckermeisterin sein. Du bist zwar eigentlich noch ein bisschen zu klein, aber du schaffst das schon mit Hilfe der anderen Engelchen!“
Bernadette wurde ganz rot und ihre Flügelchen zitterten vor Aufregung, als sie – in Schürze und Mützchen – die Backstube betrat.

Einen Moment war ihr Köpfchen wie leer, sie konnte sich nicht mehr daran erinnern, wie der Bäckermeister die Plätzchen hergestellt hatte.
Doch dann dachte sie an all die enttäuschten Kinder auf der Erde, die keine Plätzchen bekommen würde. Und da fiel ihr alles wieder ein!
Und schon begann ein eifriges Arbeiten in der Backstube. Als die erste Ladung Plätzchen gebacken war, kam der Weihnachtsmann selbst, um sie zu kosten.
Er war begeistert. Sie schmeckten einfach herrlich!
Und so wurde weiter gebacken und Bernadette wies den Engeln ihre Aufgaben zu und vergaß vor lauter Arbeit fast, selbst das ein oder andere Plätzchen zu naschen.

An Heiligabend waren dann alle Plätzchen fertig gebacken und der Weihnachtsmann und das Christkind klopften dem Engelchen Bernadette noch einmal herzlich auf die Schulter.
„Das hast du ganz toll gemacht, Bernadette“, sagte der Weihnachtsmann.
„Nur durch dich werden alle Kinder auf der Erde auch dies Jahr ihre Plätzchen bekommen!“
Da strahlte das Engelchen vor Freude.

Und als der Bäckermeister wieder gesund war, musste sie natürlich nicht wieder zurück in die Geschenkeabteilung, sondern stand ihm als Gehilfe zur Seite...
Und auch wenn das ein oder andere Plätzchen dabei in ihrem Bäuchlein landete, waren alle froh darüber, dass sie nun zwei Engel im Himmel hatten, welche die Plätzchen backen konnten.
Und deswegen haben wir auch jedes Jahr wieder einen Haufen leckere Plätzchen unterm Weihnachtsbaum, gebacken von dem Engel Bernadette und dem himmlischen Bäckermeister






Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender
und erleichtert das Unglück - Marcus Tullius Cicero
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Di 13 Dez 2016, 09:10    © Beethoven
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Di 13 Dez 2016, 15:45    © kamia
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Hannover
Die 18 m hohe Weihnachtspyramide auf dem Kröpcke ist der weihnachtliche Glanz- und Mittelpunkt der Stadt. Das Veranstaltungsteam Hannover e.K. (Aulich) in Kooperation mit der City-Gemeinschaft präsentiert ab dem 23. November 2016 die größte begehbare Weihnachtspyramide der Welt. Vom begehbaren und bewirtschafteten 1. Stock der Pyramide bietet sich für die Besucher ein einzigartiger Blick in die weihnachtlich illuminierte Innenstadt.

www.pyramide-hannover.de






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Schau nach vorne, nicht zurück, in deinen Händen liegt das Glück!
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Di 13 Dez 2016, 16:34    © gisela
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die ist wirklich schön karin.
bei uns steht auch eine, hab keine Ahnung wie hoch die ist.
sieht eben einfach nur schön aus, besonders, wenns dunkel ist,
die lichter leuchten und im besten fall noch große dicke flocken vom himmel fallen.






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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Mi 14 Dez 2016, 08:17    © Ann
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Mi 14 Dez 2016, 13:04    © kamia
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Feste
der Karpfen kocht, der Truthahn brät,
man sitzt im engsten Kreise
und singt vereint den ersten Vers
manch wohlvertrauter Weise.

Zum Beispiel “O, du fröhliche”,
vom “Baum mit grünen Blättern” -
und aus so manchem Augenpaar
sieht man die Tränen klettern.

Die Traurigkeit am Weihnachtsbaum
ist völlig unverständlich;
man sollte lachen, fröhlich sein,
denn ER erschien doch endlich!

Zu Ostern – da wird jubiliert,
manch buntes Ei erworben!
Da lacht man gern – dabei ist er
erst vorgestern gestorben.



Heinz Erhard






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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 15 Dez 2016, 02:48    © kamia
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 15 Dez 2016, 06:41    © Lina
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Wann fängt Weihnachten an?
Wenn der Schwache
dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke
die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas
mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute
bei dem Stummen verweilt
und begreift,
was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise
laut wird
und das Laute 
still,
wenn das Bedeutungsvolle
bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige
wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel
ein winziges Licht
Geborgenheit,
helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht,
sondern du
gehst,
so wie du bist,
drauf zu,
dann,
ja, dann
fängt Weihnachten an.

(Rolf Krenzer)
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 15 Dez 2016, 07:57    © Ann
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Do 15 Dez 2016, 19:07    © soda1964
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Weihnachtsgedicht

Der leichte Sack
© Patricia Koelle

Der Weihnachtsmann bat auf dem Dach
„Mein Engel, halt mal kurz den Sack
diese Stiefel machen zuviel Krach!“
„Ich weiß ja nicht ob ich das pack“
so zweifelte der Engel sehr
(er reichte dem Chef bis zum Nabel.)
„Dein Sack der ist doch furchtbar schwer
und meine Kräfte kaum passabel!“

„Ach was, da hast du kaum zu tun!“
schmunzelte der Weihnachtsmann
„Weit verbreitet ist der Irrtum,
nimm nur, trau dich ran!“
„Oh“, rief Engelchen erstaunt
„der Inhalt scheint mir knapp bemessen.
Was bist du denn so gut gelaunt?
Du hast die Geschenke vergessen!“

„Nein, mein Lieber, der Sack ist voll
mit zahllosen kostbaren Dingen.“
„Und die wiegen nichts? Das ist ja toll!“
„Ja, und doch muss man damit ringen:
sie zu tragen ist nicht schwer
darum scheint unsere Last so leer
sie anzuwenden aber sehr!
Nun gib ihn lieber wieder her.“

„Sind denn zerbrechlich diese Sachen?“
„Oh ja, man muss behutsam sein
kann sehr leicht kaputt sie machen
und sie sind auch gar nicht klein.“
„Ach bitte, sag doch, was ist drin
ich platze ja vor Neugier bald
halt deinen Helfer nicht so hin
meine Füße sind schon kalt!“

„Da ist zum Beispiel Herzlichkeit
und schlicht die Freude auch am Leben
die Liebe ist davon nicht weit
und Fröhlichkeit auch abzugeben
ein wenig Weisheit wird nicht schaden
ein bisschen Sonne auf dem Schnee
an Wärme kann man auch sich laben
Für uns ist drin ’ne Kanne Tee.“

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Autorin.
Quelle: Weihnachtsgedichte Der leichte Sack von Patricia Koelle






Therese

Die wichtigsten Dinge im Leben sind keine Dinge.
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Die wahre Lebenskunst besteht darin, im alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 16 Dez 2016, 05:20    © kamia
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 16 Dez 2016, 07:55    © Ann
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 16 Dez 2016, 08:17    © Lina
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 16 Dez 2016, 10:43    © gisela
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ich habs zwar schon letztes jahr reingestellt, aber ich finds einfach immer wieder schön.

Arnold Kirchner
Ein alter Mann mit weißem Haar,
verbringt Advent auch dieses Jahr
voll Hoffnung auf die Weihnachtszeit
und seine Kinder, die sooo weit.
In seiner stillen, alten Klause
hofft er auf Trubel dann im Hause.
Er hofft auf Enkel, Tochter, Sohn,
die nun seit vielen Jahren schon
nur selten auf Besuch erscheinen,
um die Familie zu vereinen.
Er hofft auf frohes Kinderlachen,
will selber ihnen Freude machen,
er hofft auf eine Weihnachtstanne,
auf Lichterglanz und Teepunschkanne.
Da kommt ein Brief: "Wir kommen nicht!
Die weite Fahrt -- aus unsrer Sicht --
die lohnt sich nicht.
Doch wünschen wir Dir alles Gute.
Das Hänschen kriegt diesmal die Rute,
weil es so oft die Ruhe stört
und nicht auf unsre Worte hört."
Am Heiligabend, so um zwei,
sagt Hänschen mittags nebenbei:
"Was mag denn wohl der Opa machen?
Der hat doch sicher nichts zum Lachen!
Der wird heut' Abend einsam sein....
Seid Ihr im Alter auch allein?
"Der Vater sieht die Mutter an.
Die nickt ihm zu, steht auf ....und dann...
sagt Vater zu dem kleinen Hans:
"Den Stollen und die Weihnachtsgans
gibt's diesmal, wo der Opa wohnt....
ich meine, daß die Fahrt doch lohnt."
Der alte Mann mit weißem Haar
hört's draußen klopfen: "Ist das wahr?!
Kann ich mich heute doch noch freu'n
und brauche nicht allein zu sein?"
Der Weihnachtsbaum ist schnell geschmückt
und drunter, aus der Krippe, blickt
am Abend froh das Christuskind:
Es sieht, daß alle glücklich sind.
----
Drei Tage dauerte das Fest.
Und jeder stellt für sich dann fest:
"Zum Hause, wo der Opa wohnt,
hat sich der weite Weg gelohnt."






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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Fr 16 Dez 2016, 21:00    © soda1964
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Ihr Lieben

15 Minuten Weihnachten aus der Tüte - habe ich von einer Freundin erhalten







Therese

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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 17 Dez 2016, 09:05    © Beethoven
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weiße Weihnacht, das wär's doch jetzt!






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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 17 Dez 2016, 10:28    © Ann
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Was für eine wunderschöne Idee von deiner Freundin, liebe Therese!  







Liebe Grüße
 
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 17 Dez 2016, 11:02    © Marie
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Ein paar Schneeflöckchen sind heute Nacht gefallen und einige weitere heute Vormittag. Weiß draußen sieht anders aus. Schade.






von Marie
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
Sa 17 Dez 2016, 17:50    © kamia
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Der Stern


Hätt einer auch fast mehr Verstand
als die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie,
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl:
Des Wundersternes von dazumal.

Wilhelm Busch
1832-1908






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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
So 18 Dez 2016, 08:14    © kamia
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BeitragThema: Re: Advent im Demenzforum
So 18 Dez 2016, 12:10    © gisela
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ich wünsche euch allen einen schönen vierten
advent.
nun ist das jahr bald rum, es sind viele dinge geschehen 
in diesem jahr, bei jedem von uns,
und ich wünsche euch allen, dass das licht der vier
kerzen euch etwas ruhe, wärme und vielleicht auch etwas hoffnung
schenken kann.

lieben gruß
an jeden einzelnen von euch
gisela






    lieben gruß

                           gisela                        


mein Vorbild ?....der Löwenzahn...wenn er es schafft durch Asphalt zu wachsen...kann auch ich scheinbar unmögliches schaffen
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Advent im Demenzforum

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