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 Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie

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BeitragThema: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
So 13 Aug 2017, 19:22    © Help
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Hallo zusammen!



Ich bin noch seeeeehr neu hier im Forum und möchte schon eine Frage an Euch stellen: Dale Bredeson, Neurologieprofessor am Mary S. Easton Center for Alzheimer`s disease der University of California, Los Angeles (UCLA), führte eine kleine, aber feine sechsmonatige Studie mit Alzheimer-Betroffenen durch - mit erstaunlichen Ergebnissen.


Ist dieses Thema hier bekannt und wurde schon mal darüber diskutiert?

Vielen Dank für Eure Antworten.


Mit lieben Grüssen


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Amelu
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
So 13 Aug 2017, 21:05    © Amelu
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Ich habe schon etliche Beiträge über Demenz- und Alzheimerforschung gelesen, aber ob die von Dir erwähnte mit dabei ist, weiß ich nicht.

Ich habe sowohl Scinnexx als auch Spektum abonniert mit ihren Newslettern, und daß da immer wieder Artikel veröffentlicht werden, die genau diese Themen behandeln, ist wohl klar, man dringt immer weiter in das Geschehen ein. Was meines Erachtens aber zu kurz kommt, ist die Ursachenforschung, nämlich warum sich im Kopf diese degenerativen Prozesse entwickeln und unaufhörlich fortschreiben. WAS ist die Ursache, WO müßte man frühzeitig in seinem Leben mit Vorbeugung beginnen???


Amelu
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kamia
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Mo 14 Aug 2017, 00:07    © kamia
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Dale Bredesen - 10 Alzheimer Patienten - in der Studie, hatte glaube ich auch mit Kokosöl zu tun, eine Ärztin die ihrem Mann 4 Eßl. am Tag gab.

Es geht da um Nahrungsergänzungsmittel.......







Liebe Grüße
Karin




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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Mo 14 Aug 2017, 00:58    © Help
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Mit Deinen Fragen triffst Du den Nagel auf den Kopf, Amelu. Es ist schon ziemlich spät, trotzdem will ich versuchen, die Frage nach dem „Wo" - zumindest ansatzweise - zu beantworten.


Laut meinen Recherchen scheinen Ort und Ursache mittlerweile bekannt zu sein. Die Ausgangsbasis, für Alzheimer liegt im sogenannten Hippocampus (zu deutsch: Seepferdchen). Das ist eine Region tief im Schläfenlappen des Grosshirns (eigentlich sind es zwei, je einer links und rechts, man spricht aber in der Regel nur in der Einzahl davon). Dort werden die Erlebnisse des Tages „zwischengespeichert“ und nachts, während wir schlafen, ins Grosshirn zur Endspeicherung („Festplatte“) übertragen. Dazu ist eine Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus notwendig, welche jedoch bei Alzheimer gestört ist. So können neue Fakten und Erlebnisse anfangs nur mehr schlecht und später gar nicht mehr ins Grosshirn übertragen und von dort abgerufen werden. Das Gefühl für Raum und Zeit verschlechtert sich (unter anderem ist der Uhrentest ist ein gutes Messinstrument). Schreitet dieser Prozess weiter fort, werden im Laufe der Zeit immer mehr Bereiche des Gehirns in Mitleidenschaft gezogen. Irgendwann kommt dann der point of no return, jener Zeitpunkt also, ab welchem die Krankheit kaum mehr beeinflussbar ist.

Bei der erwähnten Bredesen-Studie befand sich ein Alzheimer-Betroffener bereits in diesem Stadium, bei ihm war der Zustand schon zu weit fortgeschritten um noch eine Änderung herbeizuführen. Bei den anderen neun Teilnehmern, im Anfangs- und teilweise mittleren Stadium, konnten jedoch erstaunliche Verbesserungen erzielt werden.

Da ich noch zu kurz im Forum bin, kann ich Dir entsprechende links leider noch nicht posten. Vielleicht meldet sich auch noch die /der eine oder andere mit zusätzlichen Infos zu diesem Thema.


Lieber Gruss

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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Mo 14 Aug 2017, 01:10    © Help
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Hallo Karin


Vielleicht meinst Du Mary Newport, sie hatte Ihren Mann Steve mit Kokos- (und MTC-)öl zu erstaunlichen Verbesserungen verholfen und dies auch in einem Buch niedergeschrieben.


Ja, Kokosöl besitzt tatsächlich die Eigenschaft die Versorgung des Gehirns mit Energie entscheidend zu verbessern, ganz besonders dann, wenn die Zuckerverwerung vermindert oder schon ganz ausgefallen ist.


Danke für Deine Meldung.


Lieber Gruss
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Mo 14 Aug 2017, 04:48    © Amelu
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Aber warum ist der Stoffwechsel im Kopf so durcheinander, daß die Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus nicht mehr klappt? Sind Schlafmangel oder zuviel Streß die Ursache, ist es falsche Ernährung (ist ja für den Organismus auch Streß), oder sind es Umwelt- oder sonstige Gifte? Ist Alzheimer/Demenz eine Autoimmunerkrankung oder ist es genentisch bedingt (was immer eine schöne Erklärung für Ärzte ist..)?
Was bei Alzheimer nicht mehr richtig funktioniert im Kopf ist ja schon zuhauf erklärt, doch das WARUM leider immer noch nicht.

Immerhin ist man schon so weit, daß man viele Depressionen und das jahrelang als Störfaktor zu nennen wagt, auch die Medikation dazu, die ja den gesamten Stoffwechsel im Kopf durcheinander bringt, Aluminium war und ist im Gespräch als Metall, das als Ablagerung im Gehirn Alzheimer verursachen könnte, und es gibt Theorien, daß Alzheimer im Grund ein Schutzmechanismus ist, um Viren im Gehirn daran hindern soll, neuronales Gewebe anzugreifen. Es gibt etliche Theorien, doch genau geklärt ist das noch nicht. Und das wird so lange nicht geklärt bzw. erforscht werden, so lange an Antidepressiva, Aufbau des Immunsystems (z.B. auch Impfen) immer noch beträchtliche Gewinne bringt. Solange mit Behandlung von Alzheimer gut verdient wird, wird die Vermeidung im Vorfeld erst dann erforscht werden, wenn man z.B. an einer Schutz(?)impfung forschen könnte....

Amelu
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Mo 14 Aug 2017, 16:15    © gisela
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ja, ich habe über diese Studie gelesen.
allerdings bin ich im Resümee weniger euphorisch, wobei ich es
äußerst wichtig finde, dass geforscht und nichts unversucht gelassen wird.
ich denke diese Studie ist ein guter Ansatz, wobei ich aber ebenso denke,
dass eine Studie mit 10 Patienten, von denen 9 gute erfolge erzielten noch
nicht repräsentativ ist, wenn man bedenkt, wieviele alzheimer-Patienten
es allein in Deutschland gibt.

lieben gruß
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Mo 14 Aug 2017, 22:43    © Help
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Liebe gisela



Ja, Du hast natürlich recht: Eine Studie mit 10 Betroffenen ist sehr, sehr  klein und gewiss ausserhalb der üblichen Studien-Designs. So wurde dabei auch kein Medikament getestet, sondern, ausgehend von der Grundüberlegung, Alzheimer sei eine Kulturkrankheit, die jeweiligen persönlichen Lebensumstände berücksichtigt, so weit wie möglich korrigiert und angepasst. Dabei wurden so wichtige Bereiche wie Ernährung, Bewegung, Stressmanagement, Schlafhygiene und soziales Umfeld ganz besonders stark gewichtet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Remission bei 90 Prozent innerhalb von 6 Monaten, und das ohne schädliche Nebenwirkungen!

Wenn vorschnell Erfolgsmeldungen propagiert werden, bin ich (vermutlich ähnlich wie Du) zuerst grundsätzlich mal vorsichtig. Wenn diese jedoch auch (bio)logisch nachvollziehbar sind, freue ich mich umso mehr - und ganz besonders für die Betroffenen, die eine Besserung erfahren durften.

Aber, wie gesagt, Du hast absolut recht, die Anzahl ist sehr klein. Dass Ergebnis allerdings macht (mir zumindest) berechtigte Hoffnung. Insofern bin ich froh, für die Erkenntnisse, welche daraus gewonnen wurden. Ich wünsche mir so sehr, dass noch grössere Studien mit ähnlicher biologischer Grundlage folgen werden.

In Deutschland leben zurzeit ungefähr eine Million (diagnostizierte)Alzheimer-Betroffene (d.h. Dunkelziffer noch nicht mitgerechnet). Jedes Jahr kommen etwa 200 000 Neuerkrankungen dazu, 150 000 sterben. Bleibt diese Tendenz aufrecht, so ist in 20 Jahren mit einer weiteren Million zu rechnen…


Nachdenkliche Grüsse
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Mo 14 Aug 2017, 23:52    © Amelu
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Genau das ist es, was bei dieser Studie sehr 'betont' wurde, nämlich eine umfassende Anamnese, sozusagen der Lebenslauf vor Ausbruch der Krankheit. Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo nicht? Und das erst wäre ein Ansatzpunkt, bedenkliche Gewohnheiten im Leben näher ins Auge zu fassen und auf ihre langfristige Wirkung zu überprüfen. Das geht natürlich nur dann, wenn vergleichbare Daten vorliegen, um einigermaßen vernüftige Schlüsse ziehen zu können, die dann auch in eine gezielte Behandlung - auch Verlangsamung des Alterungs- und Alzheimer-/Demenzprozesses erreichen zu können.

Doch bisher wurden lediglich die Symptome behandelt, völlig ohne Rücksicht auf die Einzigartigkeit eines Individuums, das sich sowieso mit fortschreitender Zeit immer weniger verständlich machen kann. Da werden Wutausbrüche mit Sedativa gedeckelt, Verwirrtheit mit Neuroleptika übertüncht, und die wirklich 'bestürzenden' Nebenwirkungen billigend in Kauf genommen, auch wenn OPs wegen Knochenbrüchen das Krankheitsgeschehen bekannterweise dramatisch verschlechtern.

Neee, das ist für mich weder Forschung oder adäquate Behandlung, das ist für mich nur eine durchsichtige, profitliche Behandlung, die nicht zum Wohle des Erkrankten sein kann.

Darum wünsche ich mir so sehr, daß der Helfergedanke wieder mehr in den Vordergrund rückt und nicht nur die 'Gewinnmaximierung' der Pharmakonzerne! Daß der Hippokratische Eid wieder als Leitfaden in der Behandlung beachtet wird: 'Zuallererst nicht schaden'!

Vielleicht ist diese kleine und so feine Studie der Anfang auf einen besseren Weg zum Verstehen, Vermeiden und Behandeln von Alzheimer und Demenz.


Amelu
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Di 15 Aug 2017, 01:24    © Help
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Zitat :
Aber warum ist der Stoffwechsel im Kopf so durcheinander, daß die Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus nicht mehr klappt? Sind Schlafmangel oder zuviel Streß die Ursache, ist es falsche Ernährung (ist ja für den Organismus auch Streß), oder sind es Umwelt- oder sonstige Gifte? Ist Alzheimer/Demenz eine Autoimmunerkrankung oder ist es genentisch bedingt


Ja, das sind die Fragen, Amelu. Sie zeigen, dass Dich diese Materie sehr beschäftigt. Eine befriedigende Antwort darauf zu geben ist schwierig und wohl noch nicht endgültig.

Jedenfalls geht man davon aus, dass es mehrere Ursachen für eine verminderte Nervenzellbildung im Hippocampus gibt. So gilt etwa Dauerstress (der dadurch dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel hemmt die Nervenzellbildung im Hippocampus, schwächt das Immunsystem und erhöht die Produktion von Beta-Amyloid) als eine mögliche Ursache. Schlafmangel kann ebenfalls zur Beta-Amyloid-Plaque-Bildung beitragen, indem es die Entsorgung von Beta-Amyloid aus dem Gehirn beeinträchtigt.


Beta-Amyloid in geringer Konzentration schützt gewisse Nervenzellen vor schädlicher Überreizung. In zu hoher Konzentration jedoch verklebt es und wird dadurch zum „Alzheimer-Toxin“. Dann bildet es Plaques, welche sich um die Nervenzellen ansammeln und die Informationsübertragung beeinträchtigen.

Falsche Ernährung, hier besonders ein Übermass an leicht verdaulichen Kohlehydraten, welche den Blutzuckerspiegel rasch in die Höhe schnellen lassen, können im Laufe der Zeit ausser Diabetes auch zu einer sogenannten Insulinresistenz des Hippocampus führen. Dies hat zur Folge, dass der Energieträger Zucker (Glucose) den Hippocampus nicht mehr passieren und somit also zur Energieversorgung desselben nicht mehr genützt werden kann. Werden dem Gehirn dann nicht besondere Fette (mittelkettige Fettsäuren, ketogene Ernährung) zugeführt, bekommen die Nervenzellen des Hippocampus einfach nicht genug Energie und können sozusagen „verhungern“. Um diesen Mangel auszugleichen, wird bezüglich Ernährung z.B. Kokosöl, Fischöl, Omega-3-Fettsäuren und kohlehydratarme Nahrung empfohlen.

Dann haben wir noch die Umweltgifte, wie etwa Aluminium. Dieses wird ja bei vielen Alzheimer-Betroffenen vermehrt im Gehirn nachgewiesen. Hier müssen wir uns die Frage stellen: Ist dies eine Ursache oder eine Folge der Alzheimer-Krankheit. Tatsache ist, dass die sogenannte Blut-Hirn-Schranke im Laufe der Zeit undicht wird. Die Blut-Hirn-Schranke ist eine spezielle Vorrichtung, welche in der Regel nur bestimmte Stoffe ins Gehirn durchlässt, für viele andere jedoch eine Barriere darstellt und so das Gehirn im vielerlei Hinsicht vor schädlichen Stoffen schützt. Wird zuerst die Barriere undicht und das Aluminium kann gelangt erst anschliessend ins Gehirn, wäre es nur eine Folge der Krankheit, nicht (!) aber deren (Mit-)Ursache.

Genetische Varianten der Alzheimer-Krankheit, ja die gibt es. Die allermeisten jedoch sind sporadisch, d.h. haben keine genetische Ursache.

Was eine Impfung gegen Alzheimer anbelangt, so wurden schon Versuche an Mäusen und relativ rasch darauf an Menschen gemacht. Sie wurden jedoch sehr schnell wieder abgebrochen, nachdem Hirnschwellungen und schwere Hirnhautentzündungen aufgetreten waren.

Auch Bewegung ist wichtig, ebenso soziale Kontakte. Sie regen die Bildung neuer Nervenzellen im Hippocampus an. Dies wurde eingehend an Mäusen erforscht und hat wohl auch für uns Menschen Gültigkeit.


Zu guter Letzt möchte ich noch Eric Kandel erwähnen. Er bekam im Jahr 2000 den Nobelpreis für sein Lebenswerk, der Erforschung der Plastizität des Nervensystems. Sein grosses Ziel war es, eine Pille gegen das Vergessen zu entwickeln. Daswäre allzu schön gewesen. Nun, er hat es leider nicht geschafft (Quelle: Eric Kandel, Auf der Suche nach dem Gedächtnis)...


Liebe Grüsse
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Di 15 Aug 2017, 08:54    © Help
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Liebe Amelu


Danke, für Deine (auf-)richtigen, durchdachten und wichtigen (!) Worte. Wollen wir hoffen, dass sie auch von anderen dementsprechend gehört, gelesen und angenommen werden.


Mit lieben Grüssen
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Di 15 Aug 2017, 13:38    © kamia
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Es soll dazu einen Plan geben!
Dieser Plan enthält 36 Punkte mit genauen Ernährungsvorgaben, kognitivem Training und unterschiedlichen Dosierungen von Medikamenten und Vitaminen.

Um welche Punkte es sich handelt habe ich leider nirgendwo finden können - schade, dass man so gar nichts davon nachlesen  kann! Die Studie ist von 2014







Liebe Grüße
Karin




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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Di 15 Aug 2017, 17:51    © gisela
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help schrieb:
Alzheimer sei eine Kulturkrankheit, die jeweiligen persönlichen Lebensumstände berücksichtigt, so weit wie möglich korrigiert und angepasst. Dabei wurden so wichtige Bereiche wie Ernährung, Bewegung, Stressmanagement, Schlafhygiene und soziales Umfeld ganz besonders stark gewichtet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Remission bei 90 Prozent innerhalb von 6 Monaten
ich denke, es ist keine frage, dass sich gesunde Ernährung, viel Bewegung, wenig stress und viel schlaf IMMER zugunsten des körpers
auswirken. zur Prävention JEGLICHER Erkrankungen.
und wie gesagt, ich finde Studien zu Krankheiten wichtig und bin auch immer für
neue therapieansätze dankbar.
interessant wäre es zudem, wenn solche Studien längerfristig durchgeführt werden würden.
schützt ein gesundes leben nachhaltig vor alzheimer? oder verzögert es nur dessen verlauf? wie ging es
den Probanden 2 oder 3 jahre nach der Studie? darüber gibt es dann leider wenig bis gar keine Berichterstattungen.
und auch so Buchtitel wie z.b. "the end of alzheimer" (dale bredesen) oder "alzheimer ist heilbar" (von Michael Nehls)stossen mir etwas sauer auf,
suggerieren sie doch Millionen von erkrankten, sie wären an ihrer Erkrankung selbst schuld. bin ich selber schuld, wenn ich alzheimer bekomme?
weil ich meinen Kaffee gern mit zucker trinke?
und treffen nicht auch oft verschiedene demenzformen zusammen?
ich heile also die alzheimer Demenz, aber die frontotemporale Demenz bleibt?
nachdenkliche grüße
gisela






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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Do 17 Aug 2017, 11:19    © Admin
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gisela schrieb:
schützt ein gesundes leben nachhaltig vor alzheimer? oder verzögert es nur dessen verlauf?
In Anbetracht dessen, das der Mensch prinzipiell einem Alterungsprozess unterliegt - auch das Gehirn - wird es erst recht bei Alzheimer, aus meiner Sicht, immer nur um Verzögerung gehen. Wie lange Diese wiederum möglich ist, hängt auch nicht unwesentlich von der genetischen Veranlagung ab. Aber eines wissen wir mit Sicherheit - nämlich, dass jede sonstige Erkrankung bei Dementen, und sei es auch nur eine massive Erkältung einen weiteren Schub der Verschlechterung bewirkt. Folgedessen:

Bin auch ich davon überzeugt das Ernährung eine Rolle spielt und körperliche Bewegung sowieso. Aber auch da besteht Heutzutage wiederum eine grosse Gefahr zum Gesundheitswahn = moderner Wohlstandsstress. Und zuviel Stress tut ja bekanntlich auch wieder nicht gut. Ernährungsbetreffend sollte sich vermutlich einfach nur wieder vermehrt auf lokale Produkte konzentriert werden. Denn das richtige Lebensmittel oder Kraut wächst nicht umsonst meist auch genau dort wo es klimatisch hingehört und für uns entsprechend wichtiger ist. So wachsen z.B Bananen in einem Klima wo es wegen dem ganzjährigen warmen Klima weniger an Vitamin C braucht, aber sehr viele Mineralstoffe dafür umso notwendiger sind. Bei uns hingegen ist es wiederum sehr sinnvoll das z.B schon ein paar einzelne schwarze Johannisbeeren mehr Vitamin C enthalten als eine ganze Orange..... Es gäbe da noch unzählige weitere, ähnliche, sowie auch andere Beispiele....

Die goldene Mitte zwischen gesunder Ernährung und gesundem/ungesundem Stresspegel wird selbst durch intensive Forschung nie wirklich klar und Einheitlich definiert werden können. Dafür sind wir Menschen einfach zu verschieden. Aber eines ist mir in den ca 13 Jahren wo ich mich nun schon intensiv mit Demenz befasse bewusst geworden. Nämlich, das die Forschung sich durch das Hoffnung machen am Leben hält und andererseits die Pharmaindustrie immer auf der Suche nach grossen Geschäften ist. Beides braucht es. Beides ist sehr wichtig. Aber genauso braucht es auch immer wieder eine gesunde Skepsis jeglicher Euphorie gegenüber.

Danke dir liebe Help für dieses gute und interessante Thema






Liebe Grüsse
 

"Trauer ist ein Teil des Lebens, aber sie darf nicht das ganze Leben werden."
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Do 17 Aug 2017, 14:59    © gisela
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ursula schrieb:
Nämlich, das die Forschung sich durch das Hoffnung machen am Leben hält und andererseits die Pharmaindustrie immer auf der Suche nach grossen Geschäften ist. Beides braucht es. Beides ist sehr wichtig
das stimmt total, und wie schön wäre es, wenn nur ein Bruchteil des geldes welches für beide
Bereiche ausgegeben wird für angemessene pflege und Betreuung ausgegeben werden würde.
das käme besonders den menschen zugute, die JETZT hilfe brauchen.

lieben gruß
gisela






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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Do 17 Aug 2017, 16:38    © Amelu
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Ich möchte nicht ausschließen, daß es schon einen erheblichen Fortschritt in der Prävention oder Behandlung von neurogenerativen Erkrankungen gäbe, wenn 'die Forschung' erheblich mehr Wert auf Hilfe für die Erkrankten legte als auf das große Geschäft.

Nur so nebenbei: Es gäbe mit Sicherheit schon eine Impfung gegen das Dengue-Fieber, wenn eine solche Impfung gewinnträchtig wäre, das Fieber also nicht in den armen Ländern grassieren würde, wo kein Gewinn zu erwarten ist...

Warum immer ein Millionengewinn als Ziel einer Forschung dient, ist typisch 'heute', wo nur noch Geld, Gesundheit und Jugend zählt. Alles was durch dieses Raster fällt, ist als Endkunde nicht mehr intressant, weil damit zu wenig verdient wird.
Zweistellige Milliardenbeträge sind von deutschen Steuergeldern nausgeschmissen worden für eine Impfung, die nicht nötig war, und die nichts taugte, an den Mann zu bringen war sie auch nicht. Also nochmal soviel wie an Forschungszuschüssen nachgeschoben, um den Plunder zu vernichten! Zwei-stellige-Milliarden-Beträge! Und (auch) an Pflegekräften für Alte und Kranke wird geknausert, daß es ein Jammer ist!
Das macht mich alles so wütend!


Amelu
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Sa 19 Aug 2017, 18:55    © Help
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kamia schrieb:
Es soll dazu einen Plan geben!
Dieser Plan enthält 36 Punkte mit genauen Ernährungsvorgaben, kognitivem Training und unterschiedlichen Dosierungen von Medikamenten und Vitaminen.

Um welche Punkte es sich handelt habe ich leider nirgendwo finden können - schade, dass man so gar nichts davon nachlesen  kann! Die Studie ist von 2014

Liebe Karin

Danke für Deine Meldung. Bitte denke nochmal scharf nach: Wo könnte das gestanden haben?

Weiss sonst noch jemand davon?


Viele Grüsse
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Sa 19 Aug 2017, 19:21    © Help
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Gisela schrieb:
interessant wäre es zudem, wenn solche Studien längerfristig durchgeführt werden würden.
schützt ein gesundes leben nachhaltig vor alzheimer? oder verzögert es nur dessen verlauf? wie ging es
den Probanden 2 oder 3 jahre nach der Studie? darüber gibt es dann leider wenig bis gar keine Berichterstattungen.


Liebe Gisela

Du hast es angetönt: Interessant wäre es zu erfahren, wie es den Betroffenen ein, zwei Jahre später oder auch jetzt geht. Nun, ich vermute, dass es denjenigen, welche die generelle Umstellung beibehalten haben, bezüglich Alzheimer besser geht. Sie haben den turn around bereits geschafft, warum sollten sie nicht dabei bleiben?


Zitat :
und auch so Buchtitel wie z.b. "the end of alzheimer" (dale bredesen) oder "alzheimer ist heilbar" (von Michael Nehls)stossen mir etwas sauer auf,

...was mich besonders interessieren würde: Kennst Du nur die erwähnten Buchtitel oder auch den Inhalt der Bücher?


Zitat :
und treffen nicht auch oft verschiedene demenzformen zusammen?

Ja, Du hast recht. Im Wesentlichen ist es bei der Alzheimer-Demenz die "vaskuläre Demenz". Vaskulär bedeutet: die Blutgefässe betreffend. In vielen Fällen sind diese durch Ablagerungen und / oder Entzündungen verengt, sodass dadurch eine zusätzliche Beeinträchtigung gegeben sein kann. Diese Ablagerungen / Entzündungen können in den verschiedensten Teilen des Gehirn liegen und betreffen nicht zwingend den Hippocampus, den Ausgangort der Alzheimer-Demenz.

Übrigens scheint eine konsequente Lebensumstellung nicht nicht nur eine Alzheimer-Demenz (falls noch nicht zu weit fortgeschritten) sondern auch eine vaskuläre Demenz beeinflussen zu können.

Dessen ungeachtet, liebe Gisela, wünsche ich Dir, dass Dir Dein Stück Zucker im kaffee auch weiterhin gut schmeckt. Geniesse es.

Liebe Grüsse
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Sa 19 Aug 2017, 20:11    © kamia
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Help schrieb:
kamia schrieb:
Es soll dazu einen Plan geben!
Dieser Plan enthält 36 Punkte mit genauen Ernährungsvorgaben, kognitivem Training und unterschiedlichen Dosierungen von Medikamenten und Vitaminen.

Um welche Punkte es sich handelt habe ich leider nirgendwo finden können - schade, dass man so gar nichts davon nachlesen  kann! Die Studie ist von 2014

Liebe Karin

Danke für Deine Meldung. Bitte denke nochmal scharf nach: Wo könnte das gestanden haben?

Weiss sonst noch jemand davon?


Viele Grüsse
Help
es geht mir nicht um die Einstellung Einzelner durch Bredesen! Wenn es in einer erfolgreichen Studie einen 36 Punkte Plan gibt, sollte ein Forscher diesen auch benennen.

Zitat:
Nun, ich vermute, dass es denjenigen, welche die generelle Umstellung beibehalten haben, bezüglich Alzheimer besser geht.

Deine Vermutungen helfen den Erkrankten nicht....... Auch frage ich mich um welche Altersgruppe es sich handelt, wenn ich lese, wieder zurück in die Berufstätigkeit......




Ich muß mich korrigieren, habe doch etwas gefunden, in der Schweiz


- Ernährung optimieren (Patienten können zwischen mehreren niedrig glykämischen, entzündungshemmenden Diäten wählen)
- Autophagie und Ketogenese fördern (nächtliches 12h-Fasten, ...)
- Stress und Cortisol reduzieren (personalisiert: Yoga, Meditation, Musik...)
- Schlaf optimieren (8h, ggf Melatonin-Einnahme,..)
- körperliche Betätigung (30-60' pro Tag, 4-6 T/W)
- Kognitive Stimulation (BrainHQ von Posit Science, oder ähnliches Programm das auf Neuroplastizität aufbaut)
- Homocysteinspiegel < 7 (spezielle B-Vitamine und Methylierungsfaktoren falls notwendig)
- Serum Vitamin B12 > 500 (Methylcobalamin)
- CRP < 1,0; Albumin/Globulin-Quotient > 1,5 (Entzündungshemmende Ernährung, Curcumin, Omega 3-Fette, Dentalhygiene optimieren)
- Nüchternblutzucker < 7; HbA1c < 5,5 (siehe Ernährung optimieren)
- gesunde Hormonwerte (fT3, fT4, Östradiol (E2), Testosteron, Progesteron, Pregnenolon, Cortisol)
- Darmgesundheit (wiederherstellen falls nötig)
- Beta-Amyloide reduzieren (Curcumin, Ashwagandha)
- Kognitive Fähigkeiten verbessern (Bacopa monnieri, Magnesium-L-Threonate)
- Vitamin D (25-OH) zw. 50-100ng/ml (Vitamin D3, Vitamin K2)
- Nervenwachstumsfaktor (NGF) steigern (Hericium erinaceus-Pilz oder ALCAR)
- Baustoffe für synaptische Komponenten ergänzen (Citicoline, DHA)
- Antioxidantien optimieren (Vitamin E, Selen, Heidelbeeren, NAC, Vitamin C, Alphaliponsäure)
- Zink/Kupfer-Verhältnis optimieren
- nächtliche Sauerstoffversorgung sicherstellen (Schlafapnoe ausschließen oder behandeln)
- Mitochondrienfunktion optimieren (Coenzym Q10, ALA, PQQ, NAC, ALCAR, Se, Zn, Resveratrol, Vitamin C, Vitamin B1)
- Mentalen Fokus verbessern (Vitamin B5)
- Neuroprotektives Sirtuin-1 aktivieren (Resveratrol)
- toxische Schwermetallbelastung ausschließen (Quecksilber, Blei, Cadmium testen; ausleiten falls nötig)
- MCT-Öl (Kokosnuss-Öl oder Axona)







Liebe Grüße
Karin




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Zuletzt von kamia am So 20 Aug 2017, 09:28 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Sa 19 Aug 2017, 21:02    © Amelu
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Ich bin am googlen wie ein Weltmeister, dabei bin ich auf folgenden Artikel gestoßen:

http://scienceblog.at/ein-dach-mit-36-l%C3%B6chern-abdichten-vorsichtiger-optimismus-der-alzheimertherapie#


Vielleicht komme ich noch weiter, werde auch meine USA-Verwandte fragen, ob sie noch nähere Erläuterungen zu den 36 Hinweisen von Dale Bredensen finden kann.


Amelu
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Sa 19 Aug 2017, 21:22    © Help
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kamia schrieb:
Ich muß mich korrigieren, habe doch etwas gefunden,

Suuuuper - vielen, vielen Dank Karin!

Zitat :
Auch frage ich mich um welche Altersgruppe es sich handelt, wenn ich lese, wieder zurück in die Berufstätigkeit.

Da die USA, wo die Studie durchgeführt wurde, ja kein Sozialstaat und viele Leute auch über 70 noch arbeitstätig sind (bzw. sein müssen), ist eine Reintegration in die Arbeitswelt oft von entscheidender existenzieller Bedeutung.

Zitat :
Patienten die nicht mehr arbeiten konnten, sind durch die Therapie wieder zurück in der Berufstätigkeit.

Sarah Jones (Name geändert) war mit 67 noch als Analytikerin bei einem internationalen Finanzdienstleister tätig, Ben Miller führte selbst mit 69 noch ein kleines Handelsunternehmen als Selbstständiger. Beiden konnte entscheidend geholfen werden, sodass sie wieder voll einsetzbar und -erwerbsfähig wurden.


Lieber Gruss - und nochmals DANKE für`s Recherchieren
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Sa 19 Aug 2017, 21:51    © Help
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Amelu schrieb:
Ich bin am googlen wie ein Weltmeister, dabei bin ich auf folgenden Artikel gestoßen:
http://scienceblog.at/ein-dach-mit-36-l%C3%B6chern-abdichten-vorsichtiger-optimismus-der-alzheimertherapie#

Super! Recht herzlichen Dank, liebe Google-Weltmeisterin, für diesen informativen und aufschlussreichen link!

Zitat :
Vielleicht komme ich noch weiter, werde auch meine USA-Verwandte fragen, ob sie noch nähere Erläuterungen zu den 36 Hinweisen von Dale Bredensen finden kann.

Prima!

Lieber Gruss
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
Sa 19 Aug 2017, 22:10    © Help
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Ursula schrieb:
In Anbetracht dessen, das der Mensch prinzipiell einem Alterungsprozess unterliegt - auch das Gehirn - wird es erst recht bei Alzheimer, aus meiner Sicht, immer nur um Verzögerung gehen. Wie lange Diese wiederum möglich ist, hängt auch nicht unwesentlich von der genetischen Veranlagung ab.

Liebe Ursula, ich glaube, dass das Gehirn Fähigkeiten zur Regeneration um Reorganisation hat. Sieh mal hier:

https://www.psychotherapiepraxis.at/pt-blog/neuroplastizitaet/

Was meinst Du dazu?

Liebe Grüsse
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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
So 20 Aug 2017, 10:59    © Admin
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Help schrieb:
Liebe Ursula, ich glaube, dass das Gehirn Fähigkeiten zur Regeneration um Reorganisation hat. Sieh mal hier:

https://www.psychotherapiepraxis.at/pt-blog/neuroplastizitaet/

Was meinst Du dazu?
Ich Zweifle nicht an der Fähigkeit des Gehirns zur Regenartion und Reorganisation. Denn dies ist an sich ein Fakt. Es ist auch schon lange bekannt, das zB Blinde ganz andere Fähigkeiten im Gehirn entwickeln, als was bei Sehenden der Fall ist u.s.w.... Aber wieweit dies zu welchem Alterszeitpunkt in welchem Ausmass jeweils noch möglich ist, ist eine ganz andere Frage. So sind z.B Kinder dessen Gehirn noch in der Entwicklung steckt auch wahnsinnig Aufnahme- und Lernfähig. Da gilt es in erster Linie (etwas salopp gesagt) das Gehirn zu befüllen, zu lernen und die meisten Gewohnheiten erst zu entwickeln. Je älter der Mensch aber wird, so gilt es gleichzeitig auch Altgewohntes erst "Auszuräumen" um Platz für Neues zu schaffen. Schon alleine das ist ein ganz anderer Energieaufwand. Sicher in vieler Hinsicht dennoch nicht unmöglich, aber mit Sicherheit wesentlich schwieriger.

Bei dem Link wo du mir gegeben hast handelt es sich nicht zuletzt auch um das Leben von buddistischen Mönchen. Ja, ich gehe voll damit Einig, das Diese in vieler Hinsicht ein Beweis des schier Unmöglichen sind. Was aber leider kaum als Gegengewicht erwähnt wird, ist dessen Preis dazu. Würden nämlich die buddistischen Klöster nicht von Dorfbefölkerungen, durch dessen Religionsglauben und dementsprechenden Ansehen, mit Spenden (Gesellschaftsdruck) durchgefüttert werden, hätten sie (aus meiner Sicht), auch nicht mehr die Möglichkeit, geschweige soviel Zeit um ihre Hauptenergie in diese "erstaunliche" Lebensweise zu investieren. Denn ihr ganzes Leben (fast ausschliesslich schon von Kindesbeinen an) dreht sich nur um training von Geist und Körper..... Dies Erinnert in vieler Hinsicht auch schon stark an das Leben, wo früher mal die katholische Kirche - auch mit ihren Klöstern - in unseren Breitengrade gelebt hatte  unschuldig   Auch damals konnten Diese mit wesentlich höherer Lebenserwartung und gesünderem Leben werben. Dafür sprechen alleine schon die vielen Bücher über Kräuter, Ernährung, Medizin, Lebensweise u.s.w..... Scheint Heutzutage nur zu wenig Exotisch zu sein, oder vielleicht ist es ja auch nur so, dass die billigsten Arbeitskräfte sich immer noch in anderen Ländern, mit anderen Gewächsen u.s.w besser finden lassen unschuldig

Das speziell Alzheimer mit Entzündungen im Gehirn zu tun hat ist schon sehr lange bekannt. Die vielen Berufstätigen aber, wo die Wirtschaft (wie es sich in der Menschheitsgeschichte auch immer wiederholt) immer weniger Zeit übrig bleibt um sich gesund zu Ernähren. Was sollten diejenigen anderes tun, als sich täglich dann z.b ein Aspirin zu genehmigen? keineahnung

Vieles klingt sehr schön. Aber eigentlich doch nur immer für Diejenigen wo sich das "gesunde Leben" auch also solches leisten dürfen/können......

Nachdenkliche Grüsse denken rose






Liebe Grüsse
 

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BeitragThema: Re: Klein aber fein - Dale-Bredesen-Studie
So 20 Aug 2017, 11:31    © kamia
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Admin schrieb:
Vieles klingt sehr schön. Aber eigentlich doch nur immer für Diejenigen wo sich das "gesunde Leben" auch also solches leisten dürfen/können......

Nachdenkliche Grüsse denken rose

...und für Diejenigen die diese "so gesunden" Dinge an den Mann bringen wollen. Das einzige was gesundet ist deren Geldbeutel.
Leider habe auch ich mir diese bittere Erfahrung geleistet. TEE aus China gegen ALS - die Kosten? Hab ich verdrängt.
Da ist ganz zufällig dein Steuerberater auch noch Heilpraktiker usw. usw
Mit der Hoffnung läßt sich leider viel Geld verdienen. Wenn man diese Berichte liest, ist deren Wortwahl - ich glaube - ich vermute - es könnte. Ich will aber WISSEN

Wünsche alles Gute liebe/r Help







Liebe Grüße
Karin




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