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 1. Tag im Pflegeheim "Katastrophe"

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Bine_aus_MUC
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BeitragThema: 1. Tag im Pflegeheim "Katastrophe"
Do 15 Sep 2016, 06:49    © Bine_aus_MUC
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Hallo Ihr Lieben, heute habe ich meine Mutter nach sechs Wochen von einer Gerontopsychiatrieschen Station ins Pflegeheim gebracht. Dort ist sie auf der beschützenden Station untergebracht da sie weglaufgefährdet ist. Der erste Tag war fürchterlich, wir kamen mittags an und nach dem Mittagessen ist sie komplett zusammengebrochen und wollte weg. Die Patienten dort Sind alle im sehr fortgeschrittenen Zustand meine Mutter hingegen ist mobil, interessiert und kann mit der Situation dort nicht umgehen. ich würde sagen sie hatte Angstzustände, Unsicherheit und demzufolge einen sehr starken Schüttelanfall. Ich habe sie überredet bis morgen zu bleiben und wir schauen von Tag zu Tag. Hat von euch jemand auch den ersten Tag im Pflegeheim so drastisch erlebt? Am liebsten hätte ich sie gleich wieder mitgenommen. Ich habe mir einige Pflegeheime angesehen und dies kam mir noch am besten vor und habe ich einen Platz bekommen und jetzt das? Ich bin echt ratlos. 

LG
Bine






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dirtsa66
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BeitragThema: Re: 1. Tag im Pflegeheim "Katastrophe"
Do 15 Sep 2016, 11:28    © dirtsa66
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Liebe Bine,

es tut mir so Leid, dass es so schlecht gelaufen ist! Meine Mama war selbst schon in einem sehr fortgeschrittenen Stadium als sie in die Hausgemeinschaft kam. Panikanfälle haben wir aber durchaus auch erlebt. Wie ist das Heim gestaltet? Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass es dort nich nach Heim aussieht sondern (oder sollte ich sagen nach Krankenhaus). Du sagst deine Mama ist mobil und aktiv - gibt es im Heim Angebote für aktive Menschen? Kann sie raus - vielleicht in einen geschützten Garten? Hat sie die Möglichkeit was zu tun - eventuell Mithilfe beim Wäsche zusammenlegen, bei der Gartenarbeit, bei der "Betreuung" anderer leute, denen es schlechter get als ihr? Versteh mich nicht falsch, sie soll nicht wirklich "arbeiten", aber oft ist es einfach gut wenn man sich nützlich fühlt.

Alles Liebe
Astrid






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Bine_aus_MUC
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BeitragThema: Re: 1. Tag im Pflegeheim "Katastrophe"
Do 15 Sep 2016, 13:48    © Bine_aus_MUC
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Liebe Astrid,
das Heim ist schon das Beste in der Gegend, ich habe mich wirklich gefreut als ich die Zusage bekommen habe und meine Mama und ich fuhren gestern wirklich gut gelaunt und positiv dort hin. Es sieht nicht aus wie in einer Klinik, es hat einen großen Garten (wo leider nicht immer die Möglichkeit besteht raus zu gehen, da die Türe dort hin etwas versteckt liegt und auch nicht immer offen ist). Ihr Zimmer ist laut Pflegepersonal das am schönsten eingerichtete und auch groß und hell. Ich glaube nicht das es die Möglichkeit gibt, das meine Mutter bei leichten Tätigkeiten eingebunden werden kann,  ehrlich gesagt finde ich das bei einer Zuzahlung von € 2.200,-/mtl. auch nicht so gut. Was mich sehr stört ist, das keine Getränke ausßerhalb der Essenszeiten angeboten werden, sodaß sie mit Sicherheit zu wenig zu trinken bekommen. Tja,  ich befürchte den Umzug (wenn auch nur ein kleiner) dort hin hätten wir uns sparen können. Heute habe ich schon mit dem Pflegedienst, der eigentlich vor der ganzen Aktion geplant war telefoniert und er meinte das sollte zu Hause auch noch gehen. Heute fahren ich wieder zu meiner Mutter und werden sehen im welchem Zustand Sie ist. Mit dem Pflegedienst treffe ich mich auf jeden Fall nächste Woche und wir werden sehen was ich mache. Ich möchte jedenfalls nicht das Sie, durch den schlechten Zustand der anderen Patienten, einen noch schneller Verfall Ihrer Fähigkeiten hat und immer unglücklich, ängstlich und verschreckt ist.
Gestern sagte mir eine freie Betreuerin, das es eh sehr selten wäre das sich jemand so kümmert, die Meisten kommen einfach nicht mehr Ihre Verwandten besuchen. Klar, die wollen sich das Elend einfach nicht mehr anschauen und ich kann es eben auch nicht, könnte aber NIE einfach wegbleiben, das würde mir das Herz brechen. Es müßte noch etwas geben wo diejenigen die noch nicht total "plemplem" sind (sorry für den Ausdruck) eine Möglichkeit haben zusammen zu sein. Habe Sie jetzt auch noch bei einer Demenz WG angemeldet, die sind ja in und um München sehr rar gesäht. Veilleicht kennt jemand noch eine die er empfehlen kann. Ich habe bei mir auch noch ein kleines Zimmer und spiele schon mit dem Gedanken sie zu mir zu holen. Tagsüber Pflegedienst und nacht dann ich. Ich weiß allerdings nicht ob ich es schaffe. Vielleicht wären aber meine mittlerweile imensen Schlafstörungen besser wenn ich mir nicht immer Gedanken machen müßte wie es ihr jetzt gerade geht.
LG
Bine






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gisela
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BeitragThema: Re: 1. Tag im Pflegeheim "Katastrophe"
Do 15 Sep 2016, 14:54    © gisela
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liebe bine
schade, dass es nicht so gut gelaufen ist mit dem einzug.........aber..............auch wenn ich dich wirklich
gut verstehen kann............gib deiner Mama zeit sich einzugewöhnen. so ein einschnitt im leben ist für
keine seite leicht.weder für deine Mama, noch für dich. und natürlich ist man auf solchen Wohnbereichen
mit einer menge an Demenzen konfrontiert, die für aussenstehende erstmal schlecht zu verkraften sind.
Zitat :
Ich glaube nicht das es die Möglichkeit gibt, das meine Mutter bei leichten Tätigkeiten eingebunden werden kann,  ehrlich gesagt finde ich das bei einer Zuzahlung von € 2.200,-/mtl. auch nicht so gut.
eigentlich gehört es auf demenzstationen zum Konzept, dass die Bewohner bei alltäglichen dingen wie
Blumen giessen, im garten pflanzen, wäsche legen, verteilen, abwaschen ect eingebunden werden. quasi arbeiten
nach dem normalitätsprinzip. was man eben zuhause auch machen würde.
das hat mit den zuzahlungen nicht wirklich was zu tun, sondern gehört zum betreuungskonzept, in denen
Fähigkeiten der Bewohner gefördert, erhalten oder wiederentdeckt werden, sie durch lob Wertschätzungen erfahren, sich in
ihrer rolle wichtig fühlen.
vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, dass deine Mama vorerst ihre Mahlzeiten in ihrem zimmer einnehmen kann, wenn es ihr
unangenehm ist mit den anderen Bewohnern zusammen zu essen. das mit dem trinken würd ich beim personal ansprechen
und denen einfach sagen, dass du dir sorgen machst, sie würde nicht genug flüßigkeit zu sich nehmen.

aber wie gesagt...........sie ist gerade erst eingezogen..........gib ihr und auch dir ein bissl zeit.

lieben gruß
gisela






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Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.


Ralph Waldo Emerson, US-amerik. Philosoph, 1803 – 1882
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soda1964
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BeitragThema: Re: 1. Tag im Pflegeheim "Katastrophe"
Do 15 Sep 2016, 21:03    © soda1964
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Liebe Bine

es tut auch mir leid zu lesen, wie dieser Tag für euch gelaufen ist. Nicht schön ... wie gut kann ich deine Ratlosigkeit verstehen.

Gisela schrieb:
sie ist gerade erst eingezogen..........gib ihr und auch dir ein bissl zeit.

Ich schliesse mich diesen Worten an. Deine Mama hat bestimmt schon Schweres gemeistert in ihrem Leben. Lass euch ein paar Tage Zeit - und wenn es nicht passt, überlege, was es für andere Lösungen geben könnte. Es gibt immer einen Weg.

Liebe Grüsse






Therese

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Marie
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BeitragThema: Re: 1. Tag im Pflegeheim "Katastrophe"
Do 15 Sep 2016, 21:20    © Marie
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Liebe Bine,

Zitat :
Tagsüber Pflegedienst und nacht dann ich. Ich weiß allerdings nicht ob ich es schaffe. Vielleicht wären aber meine mittlerweile imensen Schlafstörungen besser wenn ich mir nicht immer Gedanken machen müßte wie es ihr jetzt gerade geht.

so habe ich es mit meinem Papa in seinem letzten Lebensjahr (Pflegestufe 2) gemacht. Der PD kam 5x am Tag, ich bin nach dem Frühstück bis zur Schlafenszeit 20.00 Uhr nach Hause gegangen, hatte aber die Möglichkeit per Webcam zu sehen ob ich nicht doch ganz schnell wieder mit dem Taxi hin fahren muß, um zu helfen. Kam schon ab und zu vor. Zu dieser Zeit konnte mein Vater aber nicht mehr selbständig die Wohnung verlassen. Anfangs bin ich bis zu 7x nachts die Treppe runter zu ihm, weil er das Bett verlassen hat oder ich einfach nachsehen wollte, weil ich ein Geräusch hörte. Später hatten wir eine Klingelmatte unter seinem Bettvorleger und ich konnte schlafen bis es klingelte, dann schnell nach  unten, um ihm auf den Toilettenstuhl zu helfen oder einfach zu überzeugen, wieder ins Bett zu gehen.

Dazu muß man aber wissen, daß ich alleinstehende Rentnerin bin und in dem Jahr nichts anderes zu tun hatte als mich um meinen Vater zu kümmern. Da fiel mal ein Pflegedienst-Termin aus oder ich kam erst kurz vor Mittag aus dem Haus usw. 5 Wochen im Jahr war mein Vater in der Kurzzeit- und Verhinderungspflege und ich weit weg im Urlaub.

Nun sind nicht alle Dementen so pflegeleicht wie mein Vater. Überlege Dir also gut ob Du jede Nacht im Einsatz sein möchtest, ohne zu wissen wie lange das insgesamt nötig ist. Für 4 Nächte hatte ich mal eine Pflegerin, was uns über 500 € zusätzlich gekostet hat.

Ich habe zwar keine Erfahrungen mit Dauerpflegeheim, meine aber auch, daß es (habe ich hier öfter gelesen) zumindest Wochen braucht bis die Eingewöhnung einigermaßen greift und es auch dann noch Rückschläge geben kann.

Ich wünsche Dir viel Kraft.






von Marie
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Bobby
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BeitragThema: Re: 1. Tag im Pflegeheim "Katastrophe"
Sa 17 Sep 2016, 03:50    © Bobby
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Hallo Bine,

Deine Situation kann ich gut nachvollziehen. Meine Mutter ist jetzt (nachdem ich sie 5 Jahre zu Hause gepflegt habe) seit 3 Monaten im Heim. Der erste Tag war ebenfalls eine Katastrophe und es war leider bei weitem nicht der letzte Tag, der eine Katastrophe war. Demenzkranken scheint oft die Einsicht zu fehlen, dass sie nicht mehr alleine können. Vorwürfe wie "Du darfst alleine leben und ich nicht" sind bei meiner Mutter an der Tagesordnung. Die Pflegerinnen sagen, es braucht einfach bis zu einem halben Jahr Eingewöhnung. Leider ist mit dem Umzug die Demenz auch erstmal deutlich schlechter geworden.

Du kannst Dich eigentlich nur damit "trösten", dass die Situation für Deine Mutter besser ist als zu Hause und dass sich ständig jemand kümmern kann. Die Pflege zu Hause ist eine große Belastung. Neben Berufstätigkeit geht das auf Dauer kaum. Auch bei mir "klingelt" ständig das schlechte Gewissen. Trotzdem ist das Pflegeheim ab einem gewissen Stadium die einzige Lösung, bei der Du nicht selbst auf Dauer zerbrichst. Du hast ein "Recht" auf Dein Leben, lass es Dir nicht nehmen.

Grüße

Bobby
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Bine_aus_MUC
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BeitragThema: Re: 1. Tag im Pflegeheim "Katastrophe"
Sa 17 Sep 2016, 15:33    © Bine_aus_MUC
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Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Anteilnahme und Eure Ratschläge, die bei mir immer auf Gegenliebe stoßen.
Am 2. Tag ging es ihr schon etwas besser. Sie war aber auch gut mit "normalen" Leuten beschäftigt. Am Vormittag in der Malstunden und am Nachmittag 2. Stunden ausgiebiger Spaziergang mit der mobilen Helferin die zusätzlich € 17,00 in der Stunde kostet. Am späten Nachmittag war dann ich noch da. So geht das natürlich nicht jeden Tag.

Das Problem das sich jetzt nach 3 Tagen im Heim immer deutlicher zeigt ist, daß es keine Bewohner gibt mit denen meine Mutter ihren Tag auch nur ansatzweise gestalten kann. Nicht einmal beim essen gibt es jemanden der zu dem ausgezeichneten Zustand meiner Mutter passt. Das heißt, sie sitzt immer alleine beim essen.

Glücklicherweise arbeitet eine frühere Schulfreundin auf der Station und ich habe gestern mit Ihr mal ganz privat gespochen ob es denn Sinn macht und ob meine Mutter dort richtig ist. Sie sagte mir "ganz Privat" NEIN. Meine Mutter sein noch viel zu fit und "normal" und die Situation mit den anderen verunsichert Sie sehr, da Sie Kontakt sucht aber mit den sehr stark verwirrten Personen dort keinen aufbauen kann. Sie hat mir empfohlen mich nach einer Demenz WG umzuschauen wo meine Mutter richtig eingebunden werden kann.

Hier mal ein Bild von Ihr, damit Ihr Euch besser vorstellen könnt über wen ich rede. Sie ist nach der Einstellung mit den Tabletten sehr liebensert und kooperativ, leicht lenkbar sehr freundlich und positiv. Sie würde am liebsten jeden Tag 2-3 Stunden spazieren gehen. Brauch und sucht dringend Gesellschaft mit Menschen die Ihr positiv gesonnen sind. Das Bild ist vor 3 Wochen entstanden noch auf der Geronto-Station. Vielleicht versteht Ihr jetzt besser warum ich Sie dort nicht lassen kann auch wenn das Heim ansich sehr gut ist. Ich habe gestern mit meiner Ex-Schulfreundin ausgemacht, dass ich über´s Wochendende nicht kommen werden um zu sehen wie meine Mutter damit umgeht und natürlich für mich mal wieder eine kleine Verschnaufpause einzulegen. Neben meinem Vollzeitjob, meiner Wohunung, der Wohnung meiner Mutter (in der ich sehr viel machen muß und am Ende auch noch evtl. auflösen) dann auch noch die ganze Heimgeschichte. Ich leider seit ca. 1. Jahr und z.T. heftigen Schlafstörungen. Tja ist alles kein wirklicher Spaß. Aber ich werde nicht aufgeben um Sie gut aufgehoben zu wissen.

LG
Bine






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felixx
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BeitragThema: Re: 1. Tag im Pflegeheim "Katastrophe"
Sa 17 Sep 2016, 16:15    © felixx
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Liebe Biene!
Ich denke mit dem "Nein" der Bekannten dürfte eigentlich alles gesagt sein. Auch wird dich dein Gefühl, dass deine Mutti fehl am Platz ist, du ständig helfen/betreuen/ umsorgen musst, nicht täuschen.
Traurig ist dabei nur, dass du, falls du das in Erwägung ziehst, nun den Marathonlauf einer erneuten Heimsuche auf dich nehmen musst!
Glaub mir, ich weiß, was das an Zeit, Nerven und vor allem Mut bedeutet.
Skandalös finde ich die hohen Zuzahlungskosten, vor allem wenn du berichtest, dass weder zusätzlich Getränke angeboten werden (gerade bei den Temperaturen der letzten Wochen ein absolutes No Go!) oder dass eben kein spezielles Betreuungsangebot für Demente vorliegt.
Sicher solltest du abwarten, ob deine Mutter noch Kontakt knüpfen wird , ich wünsche es euch von Herzen.


Liebe Grüße


Felixx
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