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 Ablehnung von Hilfe

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Zeyla
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BeitragThema: Ablehnung von Hilfe
So 20 Mai 2018, 09:41    © Zeyla
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Guten Morgen, liebe Mitstreiter,

am Mittwoch kommt der medizinische Dienst zu unserem Schwiegervater (74) nach Hause. Er leidet an Lewy-Körperchen-Demenz, seine Verfassung unterliegt großen Schwankungen im Tagesverlauf. Das bedeutet unter anderem, dass es ihm mal nicht gelingt, seine Hose nach dem Toilettengang zu schließen, dann wiederum schafft er es. Zwar mit Mühe, aber es gelingt ihm. Mal gelingt ihm der Toilettengang an sich, dann wiederum merkt er nicht mal, dass er einnässt. Mal gelingt es ihm, vom Sofa aufzustehen, dann wiederum kommt er gar nicht mehr hoch. Und genau da liegt Problem 1: wenn er in diesen ein, zwei Stunden konzentriert und klar ist und seine Kräfte mobilisieren kann, dann wird es schwer, die korrekte Pflegestufe zu bestimmen. Davor haben wir große Angst. Hat hier jemand eine Idee, wie man dieses Problem angehen kann? Natürlich wird mein Mann als Bevollmächtigter das Gespräch unter vier Augen mit dem MD suchen, und diesen Sachverhalt erklären, aber, ob das reicht?

Unser zweites Problem wiegt aber fast noch schwerer: der Schwiegervater erkennt nicht, dass er krank ist und Hilfe benötigt. Er fragt nur nach Hilfe, wenn es wirklich gar nicht anders geht. Er denkt, er sei völlig gesund. Für die nassen Hosen findet er eine kreative Erklärung („es hat auf die Hose geregnet“), ebenso für die verwahrloste Wohnung („das Fenster war auf und hat alles durcheinander gewirbelt“), für die Schuhe, die er nicht alleine anziehen kann („sie sind nass geworden und geschrumpft“). Hilfe nimmt er wirklich nur in ausweglosen Situationen an, also zB. wenn er dringend telefonieren muss und vergessen hat, wie man das Telefon bedient, oder wenn er seine Hose nicht mehr hochziehen kann, wenn er den Überweisungsträger nicht ausfüllen kann oder wenn er nachts Einbrecher hört. Wir können das alles aber nicht mehr alleine auffangen, er bräuchte Hilfe bei so vielen alltäglichen Dingen. Mein Mann und ich sind jedoch berufstätig und haben zwei kleine Kinder. Einen Pflegedienst würde er, wenn wir das konkret „Pflegdienst“ nennen, kategorisch ablehnen. Aber auch eine Haushaltshilfe, wenn wir sie so nennen, wird schwierig durchzuboxen. Er denkt ja, dass er alles alleine schafft. Hat hier jemand Erfahrung mit so einem schwierigen Fall und hat eine kreative Idee, wie wir ihm Hilfe schmackhaft machen können? Ein Argument, das er versteht und akzeptiert? Eine sinnvolle Erklärung für das Erscheinen des MDK am Mittwoch? Wir erhoffen uns Hilfe bei der Medikamentenneinnahme (er nimmt Tabletten nur unregelmäßig und lässt die Anti-Psychotika komplett weg), Hilfe bei der Haushaltsführung und eventuell auch einen Dienst, der ihn mit Essen verpflegt, da er dazu selber nicht mehr in der Lage ist. Wir sind sehr unsicher, wie wir diese Hürde angehen können und hoffen auf Tipps von Euch!

Herzlichen Dank,
Julia
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Aggi
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
So 20 Mai 2018, 12:30    © Aggi
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Liebe Julia,

es sind tatsächlich zwei der grossen Probleme vor MDK-Begutachtungen: "Hilfe, mein Angehöriger könnte heute einen guten Tag haben!" - und - "Hilfe, mein Angehöriger gibt nicht zu, dass er Hilfe braucht!". Leider ist das gerade bei Demenz sehr typisch...

Aber alleine so, wie Du uns hier im Forum geschildert hast, schriftlich fixiert, würde ich das in dieser Form dem MDK-Gutachter sagen und zusätzlich schriftlich überreichen ("Aus Angst, etwas zu vergessen, habe ich alles, was ich Ihnen heute sage, nocheinmal schriftlich festgehalten.").

Falls Du es noch nicht gelesen hast, empfehle ich noch aus unserm Lexikon diesen Link:
https://www.demenzforum.net/t7570-mdk-begutachtung-pflegegutachten

Da speziell findest Du auch den Link zu den "Tipps, wie Sie Fehler bei der MDK-Begutachtung vermeiden". Da stehen schon sehr viele, gute Ratschläge, die Euch hoffentlich weiterhelfen.

Und übrigens darfst Du gerne genauso wie Dein Mann bei dem 4-Augen-Gespräch mit dabei sein. Es wäre ja nur wichtig, dass Euer Vater dann nicht mit im Raum ist, weil ihm das offen-über-ihn-reden bestimmt gegen den Strich ginge. Aber Du bist doch genauso involviert und allerbestens informiert und als Team könnten Du und Dein Mann gemeinsam den Gutachter evt. noch besser überzeugen, dass Euer Vater tatsächlich so hilflos ist, wie Du es uns hier gerade beschrieben hast.

Im ersten Step solltet Ihr Euch erstmal rein auf den Mittwoch konzentrieren. Wie ihr später, danach Euerm Vater die bewilligten Hilfen verkauft, ist der nächste Schritt, aber einen Schritt nach dem andern, sonst verzettelt ihr Euch.

Unter 4-Augen mit dem Gutachter könnt ihr natürlich fragen, ob der einen Tipp hat, wie in so einem Fall vorgegangen werden kann, wenn Hilfe bewilligt wird, der eigene Vater aber bislang keine Einsicht in die Notwendigkeit hat. Vielleicht versteht der Gutachter dann noch umso besser, wie es um Euern Vater steht, denn ohne Hilfe droht Euerm Vater ja wirklich bald die Verwahrlosung...

Vor allen Dingen - tief durchatmen! Wink

LG,
Aggi






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Doris
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
So 20 Mai 2018, 13:14    © Doris
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Liebe Julia,
ich kann Aggi nur zustimmen! Mach einen Schritt nach dem anderen. Bei uns hat der Herr vom MDK z.B. meine Schwiegermutter nach Datum, Monat und Jahreszahl gefragt. Das war schon schwierig. Anschließend hat er noch ein Uhrblatt aufgemalt und sie sollte die Zahlen reinschreiben. Das ging dann gar nicht. Mach Dir nicht so viele Gedanken, Du wirst sonst immer mehr verunsichert! Wir denken am Mittwoch an Dich und drücken fest die Daumen! daumendrueck 
Trotzdem recht schöne Pfingsten und viel Glück Doris
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Zeyla
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
So 20 Mai 2018, 17:18    © Zeyla
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Ihr Lieben,

Danke für eure zahlreichen ;-) Antworten!
Die zentrale Frage erst einmal ist leider, wie wir dem Schwiegervater den Besuch vom MDK „verkaufen“. Da fängt es ja schon an... . Da kommt jemand Fremdes, wer ist das? Und warum kommt er? Wie erklären wir denn dem Schwiegervater, wer da kommt, und warum? :-( Bisher weiß er von nichts. Auch deshalb nicht, damit er nicht vorher aufräumen/putzen/sortieren kann... .

Schöne restliche Pfingsten euch!
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kamia
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
So 20 Mai 2018, 17:58    © kamia
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Zitat :
Wir erhoffen uns Hilfe bei der Medikamentenneinnahme (er nimmt Tabletten nur unregelmäßig und lässt die Anti-Psychotika komplett weg

dafür braucht es keine flegestufe - ist auf Verordnung vom Arzt KK-Leistung.
Zitat :
Die zentrale Frage erst einmal ist leider, wie wir dem Schwiegervater den Besuch vom MDK „verkaufen“.

da ihr als Bevollmächtigte ja vor Ort seid - öffnet ihr die Tür - der MDK stellt sich vor - und los geht's.
Vater kurz vorher informieren.

viel Glück, das wird schon....
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Zeyla
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
Mo 21 Mai 2018, 14:38    © Zeyla
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Hallo zusammen,

es ist gekommen, wie es kommen musste: wir haben ihn informiert, dass am Mittwoch jemand von der Krankenkasse kommt, um zu gucken, wo er im Haushalt Hilfe bekommen kann. Daraufhin wurde er aggressiv und warf meinen Mann raus. Er würde niemanden reinlassen, er brauche keine Hilfe, wir sollen ihm „den Buckel runterrutschen.“ Und jetzt? :-(. Natürlich wird mein Mann am Mittwoch vor Ort sein, aber wenn der Schwiegervater nicht mitmacht? Ich könnte heulen, er braucht so dringend Hilfe... . Und wir auch!

Geknickte Grüße,
Julia
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lucky
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
Mo 21 Mai 2018, 22:00    © lucky
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Wenn er während des MDK-Besuchs aggressiv wird - das wäre ja so gesehen sogar gut. Der MDK soll ja gerade die Realität sehen. Und nicht das Sonntags-Gesicht.
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
Di 22 Mai 2018, 05:05    © Aggi
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lucky schrieb:
Wenn er während des MDK-Besuchs aggressiv wird - das wäre ja so gesehen sogar gut. Der MDK soll ja gerade die Realität sehen. Und nicht das Sonntags-Gesicht.

Die liebe Lucky bringt es auf den Punkt!

Ach, Julia, ich verstehe so gut, was Du/Ihr da grade durchmacht, aber jetzt müsst ihr es auch durchziehen, denn sonst geht Euer Vater unter.

Zeyla schrieb:
Und jetzt? :-(. Natürlich wird mein Mann am Mittwoch vor Ort sein, aber wenn der Schwiegervater nicht mitmacht? Ich könnte heulen, er braucht so dringend Hilfe... . Und wir auch!

Könnt Ihr es nicht doch so einrichten, dass Du auch mit dabei bist? Quasi als Flügelmann für Deinen Ehemann?! Ich könnte mir vorstellen, dass die Situation am Mittwoch für Euch beide erträglicher wird, wenn ihr beide da seid?!

Wie seht ihr das und wäre das überhaupt möglich?

Bis dahin würde ich gar nicht mehr mit Euerm Vater drüber reden.

Kopf hoch und
LG,
Aggi






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Zeyla
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
Di 22 Mai 2018, 08:10    © Zeyla
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Ihr Lieben,

ich habe am Mittwoch frei, könnte also bei der Begutachtung anwesend sein, müsste dann aber meine zwei Kinder (5 und 3) mitnehmen, denn der Kindergarten hat geschlossen. Es wird neben meinem Mann auch noch die ehemalige Lebensgefährtin und letzte Vertraute von meinem Schwiegervater anwesend sein. Sie kann ohnehin mehr über den Tagesablauf erzählen als wir, denn wir dürfen ja schon seit Jahren offiziell sein Haus nicht mehr betreten (er merkt sehrwohl, dass er den Haushalt nicht mehr führen kann und alles zusehends verwahrlost). Nur, wenn er erst gar nicht erst die Tür öffnet, dann ist diese ganze Begutachtung doch für die Füße, so kann die Dame vom MDK doch gar keine Einschätzung abgeben. Und damit ist uns ja auch nicht geholfen. Das ist meine größte Angst, dass er das Klingeln ignoriert und sich einfach tot stellt. :-(

Danke für eure aufbauenden Worte.

Liebe Grüße,
Julia
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lucky
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
Di 22 Mai 2018, 10:30    © lucky
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Wenn niemand von Euch einen Schlüssel hat, kann man es nur drauf ankommen lassen. Dann muß notfalls ein neuer Termin anberaumt werden, nachdem die Rechtslage geklärt ist.

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Zeyla
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
Mi 23 Mai 2018, 13:06    © Zeyla
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Ihr Lieben,

die Dame vom MDK war sehr sehr nett. Sie sah sofort, dass wir alle Hilfe benötigen, und erkannte sofort, dass der Schwiegervater nicht besonders einsichtig ist. Als er aggressiv wurde hat sie das Gespräch abgebrochen und meinem Mann und mir unter vier Augen gesagt, wie wir jetzt vorgehen können, um uns aus der Misere zu befreien. Alles in allem war der Tag durchaus positiv, auch wenn bei mir viele Tränen geflossen sind. Tränen der Anspannung, Tränen der Hilflosigkeit, am Ende dann Tränen der Erleichterung.
An der Stelle auch an euch ein großes Danke für die offenen Ohren.

Liebe Grüsse,
Julia
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Doris
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
Mi 23 Mai 2018, 13:36    © Doris
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Liebe Julia,
ich habe heute morgen schon an Dich gedacht und freue mich, dass alles gut ging! Weinen tut gut, es reinigt die Seele und ist doch eine Erleichterung für einen selbst Laughing ! Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, das Ihr nun den richtigen Weg gehen könnt! Holt Euch Hilfe wo immer nötig!
Liebe Grüße und gutes durchhalten Doris
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
Mi 23 Mai 2018, 16:31    © gisela
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liebe Julia
wie schön, dass alles dann doch so gut geklappt hat.
das freut mich sehr für euch.






    lieben gruß

                           gisela                        


mein Vorbild ?....der Löwenzahn...wenn er es schafft durch Asphalt zu wachsen...kann auch ich scheinbar unmögliches schaffen
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Aggi
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BeitragThema: Re: Ablehnung von Hilfe
Do 24 Mai 2018, 05:27    © Aggi
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Liebe Julia,

einfach mal nur so:  umarmung

Du bist eine starke Frau - klopf Dir ruhig auch mal selbst auf die Schultern!

LG,
Aggi






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