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 Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis

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Micha_59
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BeitragThema: noch mal das 'leidige' Rauchen ...
Do 31 Jan 2013, 21:06    © Micha_59
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... oder (eventuell) das Reaktivieren von 'Muttergefühlen'

Folgende Situation:
Meine Kollegin macht sich sorgen, das sie ihre Dokumentation - den Wochenbericht - über die relativ neue Demenzgruppe nicht rechtzeitig fertig bekommt.
Also fragt Sie die Bewohner der "Guten Stube" schon mal gestern nach deren Eindrücken/Erfahrungen der letzten Tage (und überhaupt) ab.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich jedoch schon Feierabend - war also nicht mehr zugegen.
Heute erzählte Uschi - meine Kollegin - mir ... "Ich fragte Frau B. wie Sie denn den Praktikanten Michael so einschätzen würde?"
Frau B.: Wissen Sie ... (es kam nur positives) ... aber... Der Junge geht mir zu oft rauchen!
Uschi: Meinen Sie also Fr. B. Er füllt seine Arbeitszeit nicht so richtig aus?!
Frau B. : resolut - im Vergleich mit Ihrer sonst zurückhaltenden Art - "Ach Quatsch, aber der Junge gefährdet sich doch selber!
Können Sie ihm dies nicht mal untersagen?!"

Nach dem ich dies erfahren hatte, fragte ich Frau B. am Nachmittag mal indirekt (aber zielgerichtet) über Ihre Meinung betreffs "rauchen" aus ... besser formuliert ... hakte im Gespräch nach ...
... und heraus kam: Frau B. hat einen Ihrer Söhne durch Lungenkrebs verloren ...
Wir sprachen dann eine Weile über Ihren verstorbenen Sohn ... und zur 'Überleitung' fragte ich Frau B. ob ich mal was lustiges über das Rauchen erzählen dürfte?
Frau B. : Ach? gibts da auch so etwas?!
Ja! sage ich (betont lustig) ... "Wissen Sie, die Forschung hat festgestellt, das in der Zigarettenasche auch ganz kleine Mengen an Plutonium vorhanden sind. (Sie: Ach Strahlungsmaterial? - ich: Super erkannt Frau B.)
Ich wieder: Und seit dem kann jeder Raucher sagen ... ich bin ein 'strahlender' Typ! ????
Es dauerte eine kleine Weile bis auf Frau B. 's Gesicht ein 'erkennendes - begreifendes' Lächeln erschien ....
Aber ... Für mich eine kleine 'Belohnung' für die 'Arbeit' des Tages!!

Einen schönen späten Abend, an alle die dies heute noch lesen - allen Anderen lieben Menschen hier wünsche einen ruhigen und entspannten Tag morgen!

mlG Micha









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Ele
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Fr 01 Feb 2013, 18:44    © Ele
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die Geschichten sind jedesmal so etwas von schön und herzlich, zaubern immer wieder ein Lächeln auf das Gesicht!
Weiterhin soviele schöne Erlebnisse mit Deinen Betreuten Menschen!!






Lieben Gruß,

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Traumsuse
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Fr 01 Feb 2013, 20:10    © Traumsuse
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Hallo meine Lieben,

ja Michael, es ist doch so, dass wir mit den Bewohnern überwiegend schöne Erlebnisse haben und uns an deren Freude freuen dürfen. (komischer Satz, aber ich kanns nicht anders formulieren).

Ich habe von heute auch eine schöne Geschichte zu erzählen:

Ich habe in der Einzelbetreuung eine Dame die außer der Demenz noch an einer schweren Depression leidet. Sie ist sehr Antriebslos und nimmt an keinen Gruppenbetreuungen mehr teil, verläßt ihr Zimmer nur zum Essen - und das nur nach vorheriger "Überredung".
Nun hatte ich heute die Gruppe "Gedächtnistraining", mit 20 bis 25 Teilnehmern. Die "Läufer" kommen meistens von allein, ich muss nur die Rollstuhlfahrer abholen. Ich kam also in den Raum und sah die oben erwähnte Dame in der Runde sitzen.

Ich habe mich sehr gefreut, dass sie dazugekommen ist und habe ihr das auch gesagt. Sie lachte mich an und sagte, wenn Sie das machen komm ich doch gerne.

Ach, und sie hat auch noch gut mitgemacht. Drückt mir die Daumen, daß sich das weiter so entwickelt.







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Micha_59
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BeitragThema: die "kleinen" Freuden der Betreuungshelfer ...
Fr 01 Feb 2013, 22:52    © Micha_59
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Sei ganz lieb gegrüßt Traumsuse,

Ich find es super - oder wie die Jugend sagen würde: voll krass - wie Du Diese Situation geschildert hast.
(Dies auch in Bezug auf die Anzahl der Teilnehmer der 'kognitiven' Runde)

Ich kann mich dank deiner Schilderung so richtig hinein versetzen ....

... und genau diese kleinen "Rückmeldungen" der Bewohner .... die sind doch eigentlich das "Salz in der Suppe" in unserer Arbeit!

Ich wünsch Dir - und natürlich auch allen anderen Lesern dieser Seite - ein schönes und entspanntes Wochenende!

mlG Micha

pS. ach ... fast hätt ich es vergessen - Ich drück Dir und natürlich auch dieser Dame die Daumen, das sich alles weiter so entwickelt wie 'geplant' ...






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Ann
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Sa 02 Feb 2013, 11:21    © Ann
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Es ist wirklich schön zu lesen mit wie viel Herzblut ihr eure Arbeit macht






Liebe Grüße
 
Ann 


                                      Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorüber zieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen.   
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Micha_59
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BeitragThema: Bürokratie oder einfach (nur) Unverständniss ...
Sa 02 Feb 2013, 13:24    © Micha_59
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... das Aus für ein "altes Radio" denken

folgende Situation: Die neue Demzgruppe mit alten Bewohnern darf sich "Die gute Stube" nennen. nachdenklich
So weit so gut.
Aber von heute auf morgen funktioniert so ein Projekt nicht ... es muss 'wachsen' sonne

Ein Betreuerin kam auf die gute Idee ein altes Röhrenradio mit zu bringen - war zwar nicht mehr funktionstüchtig ... passte aber prima in die "gute Stube" und weckte bei den Bewohnern Derselben alte Erinnerungen. nachdenklich

Für die nächste Zeit steht im Heim eine 'Kontrolle' an ... aus irgendwelchen Quellen durchgesickert affraid
Promt wird 'reagiert' und festgestellt: Das besagte Radio hat kein aktuelles Prüfsiegel! No
Im Gespräch mit dem 'Zuständigen' für solche Fragen wird aber von den Betreuuern ausdrücklich betont ... "Aber das Radio soll doch nur anheimelnd in der Stube wirken ... für die Bewohner hier Very Happy. Es funktioniert doch gar nicht mehr und auch nicht am Netzt angeschlossen Exclamation Exclamation

Hier die Antwort des Kollegen vom 'Qualitäts Managments' :
" Ein nicht funktionierendes technisches Gerät hat im
Heim nichts zu suchen Exclamation Exclamation
denken
Tja ... muss ich dazu noch etwas sagen Question Exclamation

Dies konnte ich in dieser Situation auch nicht ... denn mir fehlten wirklich die Worte.

Ein schönes Wochenende an Alle hier,
Micha






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Biggi
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Sa 02 Feb 2013, 13:32    © Biggi
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Da fehlen einem echt die Worte, lieber Micha... Hier hätte das "Qualitäts Managment" vielleicht mehr menschlich als technisch denken sollen...

Dir auch ein schönes Wochenende.
LG Biggi







-- Stärke bedeutet auch zu wissen, dass man nicht immer stark sein kann --


                        
                           
  
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Tina
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Sa 02 Feb 2013, 13:49    © Tina
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Oh Mann, dass war aber ein sturer Kopp. Diese Radio hätte man, mit etwas guten Willen, bestimmt auch als Deko deklarieren können.






Schöne Grüße von Tina sunny
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Micha_59
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BeitragThema: Der "gute Wille" - und "menschlich" ...
Sa 02 Feb 2013, 14:15    © Micha_59
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... sollten doch eigentlich für die neuen (theoretischen) Konzepte für unsere alternden und zudem auch demenz erkrankten Mitmenschen selbstverstanlich sein ... Question Exclamation

Danke Biggi und Tina für eure promte (oder mit 2 m Question Wink ) Reaktion.

Ich stellte gestern, im Gespräch (auch mit den Anwesenden der 'guten Stube'), meiner Kolleging die Frage:

Ob es machbar sein wird, das ich - in ca. 25 Jahren - eventuell im Heim - dann wirklich eine gute Betreuung bekomme Question
Und vor allen Dingen: Abgestimmt auf meine (zukünftigen) Bedürfnisse Question Exclamation

Meine liebe Kolleging war da zuversichtlich und meinte sehr richtig:
"Bis dahin ist eine neue Generation an Pflege- und auch Betreuungskräften nach gewachsen , die
anders arbeiten wird.

mlG Micha
pS: da könnte ich doch glatt noch eine 'Geschichte' zu erzählen ... werd ich heute auch noch machen ...






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Ele
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Sa 02 Feb 2013, 14:32    © Ele
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mir stellt sich nun die Frage: Wie Anders wird die Generation arbeiten???
Hätte man dem Radio nicht einfach nur den Stecker abschneiden oder abmachen können, so daß es gar nicht mehr ans Netz hätte angeschlossen werden können??
Was nutzen die Besten Konzepte, wenn sie unterm Strich nicht umgesetzt werden???






Lieben Gruß,

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Tina
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Sa 02 Feb 2013, 14:44    © Tina
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Ele schrieb:
Was nutzen die Besten Konzepte, wenn sie unterm Strich nicht umgesetzt werden???
Genau da sehe ich auch den Knackpunkt. Es gibt auch heute schon tolle Konzepte für die Dementen-Betreuung, sie werden nur nicht umgesetzt! Das liegt in erster Linie noch nicht einmal an der Personalmenge, sondern daran, dass es in den Köpfen noch nicht "klick" gemacht hat. In den Heimen, wo man begriffen hat, dass dies nur eine grundsätzliche Einstellungssache bei den Mitarbeitern ist, funktioniert es nämlich komischerweise.






Schöne Grüße von Tina sunny
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dirtsa66
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Sa 02 Feb 2013, 15:59    © dirtsa66
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Lieber Micha,

Ich von aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus gekommen. Bei Mama gibt es einen alten Fernseher, ein altes Radio (das sogar noch funktioniert), zwei alte Uhren, die nicht mehr funktionieren, aber als Deko schön sind. Zwei alte Kaffeekannen, die zwar nicht mehr verwendet werden dürfen, aber schön anzusehen sind, von den alten Möbeln will ich gar nicht reden.

Man muss den alten Leuten doch ein anheimelndes Umfeld schaffen ! Manchmal frag ich mich wirklich was solche Leute im Kopf haben :-:nein:-:

Alles Liebe

Astrid






Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender
und erleichtert das Unglück - Marcus Tullius Cicero
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Traumsuse
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
So 03 Feb 2013, 20:05    © Traumsuse
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Ja, da muss man immer wieder feststellen, QMB und flexibilität schließen sich meistens gegenseitig aus. Es ist für die Bewohner doch positiv und gewünscht, dass sie sich in ihrer Umgebung wohlfühlen. Dazu gehören doch auch Möbel und Assesoires aus der Jugendzeit.
Wir planen z. Zt. bei uns im Heim, einen wöchentlichen "Kaffeeklatsch" mit altem Geschirr (Sammeltassen o. ä.) und Kaffeehausmusik (Die Bewohner freuen sich schon auf´s gemeinsame Kuchenbacken). Da kam die QMB auch zuerst an und meinte, mit dem Geschirr dürften wir das nicht machen, weil das ja nicht in die Spülmaschine darf und von den Bewohnern gebackener Kuchen geht schon mal gar nicht.

Erst nachdem wir uns verpflichtet haben, das Geschirr selbst abzuwaschen und den Bewohnern vor dem Backen die Hände zu desinfizieren haben wir die Erlaubnis bekommen. Es lebe die Bürokratie !!!!!! affraid






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Micha_59
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BeitragThema: Ein Zitat vom alten Bismark ...
Mo 04 Feb 2013, 20:31    © Micha_59
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... um diese 'Disskusion' hier mal (vorüber gehend) zu beenden :

"Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten läßt sich immer noch regieren.
Bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts." [Bismark ... 1850]

Es ist nicht nur die sogenannte Bürokratie, die uns so oft bestimmte gute 'Dinge' vermasselt - um's mal salopp zu formulieren - ES sin die MENSCHEN die sich dahinter verstecken ... Ob nun aus Angst vor dem Verlust ihrer Arbeit ... aus Arroganz oder auch Unverständniss ...
Der Gründe gibt es sicherlich viele ... und ich kann auch nicht pauschal verallgemeinern ...
... aber GUT ist dies für die (vermeintlich) schwächeren und zu dem noch alten Menschen sicherlich nicht!!

Ich höre jetzt aber wirklich mit diesem Thema auf ... denn sonst ...

mlG an Alle die mich verstehen hier,
Micha






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BeitragThema: Wortspiele unterwegs ...
Mo 04 Feb 2013, 20:59    © Micha_59
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... oder was vier Wochen (arbeit) bewirken können.

Hier noch eine weitere Geschichte von Frau K. aus der 'neuen' Demenzgruppe "Gute Stube"
(letztens gebastelt - vergessen - gefreut: Was, so was schönes hab ich gemacht ...)
Heute:
Frau K. eigentlich immer ernst was die 'Aussagen' des Lebens betrifft ...
Ich hole sie von ihrem Mittagsschläfchen im eigenen Zimmer (Wohnung) ab ...

Ich: Frau K. - ich bringe Sie jetzt wieder in die gute Stube zum Kaffee essen ... (Versprecher von mir - aber! - Sie schaut mich von der Seite erst skeptisch an) ... dann bekommt Ihr Gesicht einen schelmischen "Unterton" ...
Frau K.: Gibt es beim Kaffeeessen auch Kuchen ?!
Ich: Aber sicher ... Kuchen gibt es auch. (Weiß noch nicht wohin diese Reise geht)
Frau K.: Na, dann trinken wir doch den Kuchen zum Kaffe Essen! ... und lachte mich herzhaft dabei an - Augenkontakt - Scherz verstanden sagte mir ihr Blick ...

mlG Micha






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BeitragThema: Unverständniss - oder - falscher Ehrgeiz ...
Mi 06 Feb 2013, 22:39    © Micha_59
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... in der Betreuungsarbeit für unsere Bewohner auf der Reise des Vergessens Question Exclamation

Folgende Ausgangsituation:
- Für die dementen Heimbewohner eines Wohnbereiches wurde 'angeregt' doch auch mal Namenskarten anzufertigen, damit sich die Bewohner gegenseitig (eventuell) besser bzw. überhaupt 'erkennen' können.
- Zielstellung: Jeder beteiligte Bewohner sollte selber seine eigene Karte erstellen dürfen Exclamation
- das Obige "auch" bezog sich auf die Realisierung selbigen Projekts in einem anderen Wohnbereich ... hat übrigens super bounce funktioniert ... nicht unbedingt immer lesbar ... aber

Heute als Zuhörer (Praktikant) mitbekommen:
Betreuungsassistentin und Reinigungskraft im Gespräch (Gruppenbereich) ...

RK: "Sag mal, was machst du denn für schöne Karten dort?"
BT: "Tja, mal wieder zusätzliche Arbeit für uns!"
RK: "Wieso denn das, du 'Ärmste' ..."
BT: "Wir sollen Namenskarten für unsere dementen Bewohner erstellen ... Rolling Eyes
RK: confused und warum machst Du sie dann hier jetzt alleine Question Question
BT: "Bei Denen kommt doch meistens sowieso nur "gekrakel" heraus Sleep
Was sollen denn die Angehörigen ... und die PDL davon halten Question

RK: "Aber gerade Das macht doch die Persöhnlichkeit jedes Einzelnen hier aus ... oder

muss ich noch weiter schreiben bzw. wiedergeben ...

Wenn schon die 'Betreuung' von der Pflege abschätzend beurteilt wird ... und eine Reinigungskraft gute Betreuungsansichten vertritt ...
also: die Betreuung keine so richtige Empathie und Professionalität an den Tag legt ...

... ich mag diesen Gedankengang jetzt nicht weiter verfolgen

Ich denke Ihr könnt nachvollziehen, was ich hier andeuten will ...
mlG an alle Leser hier ... Micha






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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Mi 06 Feb 2013, 22:47    © Traumsuse
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Hallo Micha,

deine Geschichte ist mal wieder aus dem Leben (leider) gegriffen.

Ich bin heute im Spätdienst auch in einen Kriegsschauplatz geraten, gar nicht schön. Im Moment bekriegen sich einige meiner Kolleginnen und meine Chefin, so nach dem Motto, wer hat mehr zu sagen. Total nervig.

Aber das hält mich nicht davon ab, meine Arbeit zu lieben.






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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Mi 06 Feb 2013, 23:08    © Micha_59
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Einen guten späten Abend,
Traumsuse

Traumsuse schrieb:
Hallo Micha,
deine Geschichte ist mal wieder aus dem Leben (leider) gegriffen.
Aber das hält mich nicht davon ab, meine Arbeit zu lieben.

Dito ... genau so sehe (fühle) ich das auch ...
... Wer diese Arbeit machen will bzw. kann, der muss es aus dem I love you heraus tun

mit ganz lieben und verstehenden - akzeptierenden Grüßen an Dich - und alle die ähnlich denken

Micha






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Micha_59
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BeitragThema: gemeinsames Lachen macht stark ....
Do 07 Feb 2013, 22:50    © Micha_59
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... ein Besuch bei Frau L. (Einzelbetreuung - Fr. L. bettlägerig) ... eine kleine, jetzt zierlich wirkende Frau ... die aber in ihrem Arbeitsleben körperlich schwer in der Landwirtschaft gearbeitet hat ... Ich kenne Sie - bzw. Ihr Name sagt mir etwas - da ich 8 Jahre lang mit Fr. L. im selben Dorf gewohnt haben.
Zeitraffer: Anklopfen (keine Reaktion) - Eintreten und Vorstellung meinerseits - Kontaktaufnahme über den gemeinsamen Wohnort damals -langsames Erinnern in Ihren Augen und der Mimik des Mundes (anders kann ich es nicht beschreiben) ...

Fr. L. : "Und ? ... haste mir wieder was mitgebracht?!" - Sie schaut auf die "Schatzkiste" (den Begriff hat eine liebe Kollegin 'eingeführt')
Ich: "Aber sicher doch! ... woll'n wir mal nachschauen?!"
Zeitraffer: Ich schaffe Platz auf ihrem Bett für den Karton (Inhalt sind Gegenstände aus 'alter' Zeit) - Sie beobachtet mich dabei aufmerksam aus liegender Position - Ich hole als erstes ein Einkaufsnetz von früher heraus - zeige es Ihr - gebe es in Ihre Hände - betrachten und fühlen ...

Fr. L. : "Das ist was, wo man eingekaufte Sachen rein packen kann."
Ich: "Richtig, so etwas ist praktisch beim einkaufen gehen."
Sie: "Tja Junge, aber ich habe ja hier gar nichts mehr ..."
Ich: "Na, dann schenke ich Ihnen das Netz ... ich hab noch einen Ersatz zu Hause."
Sie: ein zweiwefelnder Blick zu mir - ich nicke demonstrativ - "Dann dank ich auch schön ... kann ich jut jebrauchen ... ich hab ja sonst gar nichts mehr."
Zeitraffer: Wir packen nach und nach verschiedene Gegenstände in das Einkaufsnetz - natürlich alle geschenkt ...

Sie nach einer Weile: blickt mich zweifelnd an ... "Hast wohl heut die Spendierhosen an?"
Ich: "Richtig Frau L. !"
Sie: "Wenns dir das leisten kannst?!" - ein schelmisches Lächlen - "dann dank ich auch schön."
Zeitraffer: Ich hole ein kleines gehäckeltes Platzdeckchen hervor - Sie erkennt sofort das Dies auf einen Tisch als Unterlage gehört ...

Ich: lege das Deckchen demonstrativ auf meinen Kopf und wende mich Frau L. zu ... Sie schaut mich lange und intensiv an ... und fängt dann richtig herzhaft an zu lachen ... nicht nur das Gesicht, der ganze Körper der kleinen Frau lacht mit ...
... andere Variante: Ich 'gebrauche' das Deckchen als Schleier vor meinem bärtigen Gesicht ...
Sie: lacht erneut los - reibt sich dabei die Tränen aus einem Auge. "Na, du bist mir ja einer. Bringst mich ja wirklich zum lachen!" Und lacht erneut weiter ...
Ein ansteckendes Lachen ... das auch auf mich übergriff ...

Fazit: Bei der Verabschiedung und Ankündigung eines erneuten Besuchs kam die Aufforderung von Fr. L. :
"Aber dann machen Wir wieder Quatsch ?!"
Ich nickte demonstrativ und 'marschierte' im Schritt zum Lied ("Muss i denn ... ) zur Tür hinaus ... schaute noch einmal zurück ... und sah Sie immer noch (oder wieder) herzhaft lachen.

Das Ganze dauerte nur eine halbe Stunde > aber die 'Zigarette danach' schmeckte wunderbar ...

Micha






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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Do 07 Feb 2013, 23:29    © Ele
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Lieber Micha,
die Zigarette danach hattest Du dir dann aber auch verdient!!






Lieben Gruß,

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Tina
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Fr 08 Feb 2013, 13:10    © Tina
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Ich glaube, es gibt nichts schöneres, als solch einen armen Menschen herzhaft zum lachen zu bekommen.
Das hast du gut gemacht, Micha.






Schöne Grüße von Tina sunny
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Micha_59
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Fr 08 Feb 2013, 18:27    © Micha_59
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Liebe Grüße und ein Dankeschön für die Antworten auf meinen letzten Beitrag (Ele und Tina I love you)

Aber eine gewisse Aussage regt doch diskussionsbedarf bei mir ....

Tina schrieb:
Ich glaube, es gibt nichts schöneres, als solch einen armen Menschen ..

Meine Frage oder besser Ansatz zu einer kleinen Diskussion:
"Wieso ist diese Frau L. eigentlich "arm" dran Question - Ich meine dies hängt von der jeweiligen Sichtweise bzw. dem Standpunkt des Betrachters ab. Exclamation Exclamation

Aus der Sicht der Angehörigen oder (unbelasteten)Aussenstehenden ist Sie sicherlich bedauerndswert und (eigentlich) schon aufgegeben Sad

Aus der Sicht der (guten) Betreuungs- und Pflegekräfte ist das geschilderte herzhafte Lachen ein Zeichen für die 'Richtigkeit' ihres arbeitens ... denn Frau L. geht es in diesem Moment gut ...
Idealer Weise sollte es diese Momente öfter geben


Wie es Frau L. in meinem Beispiel ergeht - wie Sie sich dabei fühlt - kann ich ja noch gut interpretieren.

Die eigentliche Schwierigkeit aber auch Herausforderung für mich ist, dieses Resultat des "Lachens" auch bei Bewohnern in der letzen Demenzphase zu erreichen.

Hierzu muss ich jedoch noch viel Erfahrung und ein noch besseres Beobachten lernen.
Aber ich mach dies gerne

mlG Micha






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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Fr 08 Feb 2013, 18:47    © Tina
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Naja, wenn man seine restliche Zeit auf Erden außschließlich im Bett verbringen muss, dann finde ich das nicht gerade beneidenswert. Man ist darauf angewiesen, dass ein Micha vorbei kommt und einen zum lachen bringt. Wie du selber schon sagst: solche Momente gibt es zu wenige. Das ist bedauernswert und schade.






Schöne Grüße von Tina sunny
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Micha_59
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BeitragThema: ach übrigens ... "gute Betreuungskräfte" ...
Fr 08 Feb 2013, 19:10    © Micha_59
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... ich durfte im Verlaufe der letzten Wochen Jemanden kennen lernen, der mir mittlerweile sehr symphatisch geworden ist Smile
In erster Linie was die Ansichten über das richtige und angemessene 'Arbeiten' mit den dementen Bewohnern eines Seniorenheimes betrifft.
Auch wenn ich (im Moment) nur Praktikant während meiner Ausbildung zum 'Betreuungshelfer' bin - und Sie als angestellte Betreuunskraft arbeitet ... Wir beide haben unsere Erfahrungen (+ / - ) in der Praxis gemacht über die Jahre ...
... und stimmen in den meisten Punkten betreffs des Umgangs mit "altersvergesslichen Personen" Wink überein.
Eine gute Grundlage für ein gemeinsames Arbeiten bounce

Aus gut unterrichteten Kreisen weiß ich, das diese Kollegin hier ab und an als Gast vorbei schaut.

Und deshalb bedanke ich mich an dieser Stelle auch mal bei Ihr - für die gute Zusammenarbeit und den effektiven Gedankenaustausch ...

Wenn ich einen Wunsch frei hätte: Dann wünschte ich mir mehr Menschen mit Ihrer Grundeinstellung in Bezug auf alternde Menschen mit ihren 'speziellen' Problemen.

pS: Sie (als auch ich) mögen den Fachbegriff: Demenz bzw. demente Bewohner nicht wirklich - Wer hat einen besseren Vorschlag
wie wir diese Klippe umschiffen können ...






"Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen,
wenn man zu Rande kommen will."
(André Brie, "Die Wahrheit lügt in der Mitte"
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Micha_59
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BeitragThema: Re: Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis
Fr 08 Feb 2013, 19:44    © Micha_59
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Tina schrieb:
Man ist darauf angewiesen, dass ein Micha vorbei kommt und einen zum lachen bringt.

Danke Tina, für das nette indirekte Lob Embarassed

und ich bin übrigens (ziemlich) überzeugt, dass es zu meiner zukünftigen Zeit ... wenn ich auf Betreuung angewiesen bin (insofern ich dies noch erlebe ) noch viel mehr "Michas" geben wird
... oder anders gesagt: Die Hoffnung stirbt zu letzt Exclamation

Ich wünsche dir, Tina, ein schönes Wochenende ...

Micha






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Michas kleine Geschichten aus der täglichen Praxis

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